Hope 2 c u again, York!

Hallihallo,

lang lang ist es her, dass mein letzter Beitrag auf diesem Blog online ging. Dieser dritte, letzte Beitrag soll als eine Art Fazit zu meiner Zeit in England dienen und die ganze Erfahrung einmal reflektieren. Aktuell beschäftige ich mich mit meinem Abschlussbericht über mein Auslandspraktikum in York, was mir immer wieder neue Gedankengänge über die Zeit eröffnet.

River Ouse

Insgesamt habe ich 105 Tage in York verbracht; definitiv die längste Zeit, die ich je von meiner Heimat, meinen Freunden, meiner Familie und meinem normalen Alltag getrennt war. Und wenn ich an die Zeit zurückdenke, kommen mir zuerst einmal der erste und der letzte Tag in den Sinn: wie mich meine Hostschwester am Bahnhof abholte und mich, total übermüdet, in mein Zimmer brachte, was für mich im ersten Moment schlimmer war, als jedes Jugendherbergszimmer, das ich je bewohnt habe. Aber gleichzeitig auch, wie ich den Nachmittag über durch die Stadt spaziert bin, ohne Plan wohin so recht, was aber egal war, da York in jeder kleinen Ecke etwas Tolles, Schönes bereithält.

High Ousegate

Und dann im Kontrast der letzte Tag, wo ich, wie am ersten, geweint habe. Diesmal jedoch, weil ich es nicht fassen konnte, wie schnell die Zeit umging und auch, weil ich mich nicht von den Kindern und Lehrern an der Heworth Primary School für immer verabschieden wollte. Bei einer Zusammenkunft mit allen Lehrern und Schülern der Schule wurden wir drei Studenten gelobt und verabschiedet. Es wurde sich bedankt für unsere Hilfe und wir haben tolle Abschiedsgeschenke bekommen.

Die Klassenlehrerinnen meiner Klassen haben mir zusätzlich einen extra Award mit einer kleinen Urkunde ausgestellt – das hat mir wahnsinnig viel bedeutet und sie ziert jetzt eine Wand in meinem Münsteraner WG-Zimmer.

Compassion Award

Diese kleine Erinnerung und viele andere werden mich für immer an meine Zeit in York erinnern und mich bedenken lassen, was für ein Privileg es war, diese Erfahrungen machen zu dürfen!

Im Anschluss an meine Zeit in York habe ich einen weiteren Sprachtest gemacht und mein Englisch-Level in den 4 Monaten um ein Level erhöht, was mich sehr freut! Diese Tatsache und all die schönen Erfahrungen sind Beweis genug für mich, dass der Aufenthalt all seine Mühen, Kosten, Tränen und auch all seinen Stress und Mehraufwand wert waren: Ich habe tolle Freunde gefunden, die wunderschönsten Orte gesehen, die geselligsten Tea-Times verbracht, unvergesslich chaotische Umstände erlebt, so viele gastfreundliche Menschen getroffen, an mir gearbeitet und mich in vielerlei Hinsichten weiterentwickelt.

Teatime
Princess Gardens, Edinburgh

 

 

 

 

 

 

 

Und all das, wegen eines Auslandspraktikums, das ich eigentlich gar nicht machen wollte, weil ich gar keine sonderliche Lust hatte :D.  Ich bin mir sicher, dass ich das wunderschöne York und vielleicht auch die tolle Heworth CE Primary School noch einige Male besuchen werde!

In diesem Sinne: traut euch, macht den Schritt, es wird sich auszahlen!

Cheers, Katja xx

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