¡Bienvenidos a Sevilla!

Herzlich Willkommen in Sevilla!

An einem sonnig-warmen Tag begrüßte Sevilla mich. Nachdem ich mein Auslandssemester Ende Januar an der Universitat de Valencia beendet hatte, wollte ich die vorlesungsfreie Zeit bis Anfang April noch nutzen und in Spanien bleiben. So entschied ich mich dazu, im Februar und März noch ein Schulpraktikum zu absolvieren.

Kurz zur Information: Ich studiere Deutsch/Geschichte im Zweifachbachelor mit dem Drittfach Spanisch auf Lehramt Gym/Ges. Als angehende LehrerIn kann man meiner Meinung nach nicht genug Praxiserfahrungen sammeln!

Nach einiger Recherche entschied ich mich für die Deutsche Schule Sevilla – Albrecht Dürer.

Sevilla. Hauptstadt Andalusiens. Mildes Klima. Kultur und Tradition. Tapas. Flamenco. Und alle sagen, in Sevilla ist es wunderschön! Das wollte ich unbedingt selbst erleben.

Nach der Zusage des Praktikumplatzes hieß es: Wohnungssuche!

Ich habe echt viele Leute angeschrieben, doch viele wollen ihre Zimmer immer für ein ganzes Semester vermieten und nicht nur für zwei Monate. Das erschwerte die Suche erheblich. Doch nichts ist unmöglich! Ich habe doch ein Zimmer gefunden und wohne jetzt zusammen mit der Vermieterin und einer anderen deutschen Studentin zusammen, die hier in Sevilla ihr Auslandssemester macht. Beide sind sehr nett und wir verstehen uns total gut. Mein Zimmer ist klein, aber reicht für zwei Monate allemal. Ich habe das Glück, im schönen Stadtteil Macarena zu wohnen. Von hier ist man schnell an der Alameda de Hércules und an den Setas. Die WG habe ich über idealista.com gefunden. Mit milanuncios zusammen meines Wissens nach fast die einzigen Internetseiten, auf denen man hier in Spanien Wohnungen finden kann, ohne Komissionen für Agenturen oder Privatpersonen zahlen zu müssen.

Von Macarena (ja, ich habe auch immer das Lied im Kopf) aus bis zur Schule ist es allerdings etwas umständlich. Mit dem Fahrrad (hier empfehle ich ein Jahresabo Sevici für knapp 40.-) sind es 7 km und mit dem Bus 35 Minuten. Für mich als Münsteranerin etwas mühselig, wenn man mit dem Rad nicht innerhalb von höchstens zehn Minuten überall hinkommt. Aber gut – schlimmer geht immer!

Zwei Wochen sind bisher vergangen – ich habe das Gefühl, ich wurde an der Schule gut aufgenommen und auch gut eingebunden. Meine bisherigen Aufgaben waren Hospitationen, Kleingruppen-Unterricht für SchülerInnen, die das Deutsche Sprachdiplom bald ablegen werden, die Lehrer unterstützen, den Unterricht mitvorbereiten, Korrekturen und sogar auch schon eine kleine Unterrichtseinheit. Zu meinem Arbeitsalltag werde ich in Zukunft aber nochmal einen separaten Blog-Eintrag schreiben.

Im März wird es für mich sogar noch einmal für eine Woche nach Valencia gehen. Als Begleitung für SchülerInnen, die bei Jugend musiziert mitmachen! Da freue ich mich drauf und ich werde natürlich auch berichten! 🙂

Jetzt möchte ich noch ein paar Eindrücke aus Sevilla teilen. Im Vergleich zu Valencia kann ich sagen, dass ich erst einmal dachte, die Städte gar nicht miteinander vergleichen zu können, da sie so unterschiedlich sind. Sevilla ist sehr kulturell und traditionell geprägt; Valencia hingegen ist sehr modern und groß.

Die vielen kleinen Gassen mit arabischem Flair, die vielen Sehenswürdigkeiten und der Fluss Guadalquivir – Sevilla ist nicht nur sehenswert, sondern auch echt lebenswert!

Puente de Isabel II, im Dunkeln besonders schön belichtet.

 

 

 

 

 

 

Die Setas („Pilze“) – eines der Wahrzeichen von Sevilla.

 

 

 

 

 

 

Am Fluss „Guadalquivir“ ist bei gutem Wetter Aasee-Feeling angesagt. Da muss man Münster fast gar nicht mehr missen! (Stimmt natürlich nicht).

 

 

Eine der „Sevici“-Stationen, die überall in der Stadt verteilt sind.

 

 

 

 

 

 

Eine typische sevillanische Straße 🙂

 

 

 

 

 

 

Mit diesen Eindrücken möchte ich mich verabschieden und sagen, bis zum nächsten Mal!

¡Hasta la próxima!

Un beso,

Joana

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