Beste Abschlussarbeiten gekürt

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© IfPol-Förderverein

Mit dem Preis für die besten Abschlussarbeiten würdigt der Förderverein innovativ konzipierte und wissenschaftlich anspruchsvoll ausgearbeitete BA- und Masterarbeiten. Über die Einreichungen für das akademische Jahr 2019 entschieden in diesem Jahr die Jurymitglieder Prof. Oliver Hidalgo, Tobias Gumbert (beide IfPol), Dr. Sebastian Schneider (DEval Bonn) sowie Dr. Manon Westphal und Prof. Andrea Walter (Förderverein). Den Preis für die beste Masterarbeit 2019 sprach die Jury Nadine Dörffer zu. In ihrer von Prof. Bernd Schlipphak betreuten Arbeit untersuchte sie die Wirkungsmechanismen von formaler Bildung auf Einstellungen zu internationalen Organisationen. Die Jury lobte, dass die Masterarbeit eine theoriegeleitete Forschungslücke klar identifiziere und methodisch anspruchsvoll untersuche. Den zweiten Platz belegt Jonas Georg Marggraf mit dem Thema „Doppelte Integrationslotsen – Die Rolle jüdischer Gemeinden bei der Integration jüdischer Zuwanderer und Zuwanderinnen aus der ehemaligen Sowjetunion.“ Die Jury überzeugte an der von Dr. Hendrik Meyer betreuten Arbeit der gelungene Mix aus Theoriebildung und empirischer Eigenleistung. Den ersten Platz in der Kategorie Bachelorarbeiten belegt Simon Vöhringer (Betreuerin: Dr. Manon Westphal). Er untersuchte, wie die Perspektive der politischen Philosophin Iris Marion Young zu einer moralischen (Neu-)Bewertung des Brain-Drains beitragen kann. Mit dem zweiten Platz ehrte die Jury Jonas Wenker (Betreuer: Prof. Armin Schäfer).

"Deutschland ist prädestiniert, Kompromisse voranzubringen"

Politikwissenschaftler Oliver Treib bewertet die EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands
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In den nächsten sechs Monaten leitet Deutschland die Sitzungen und Tagungen des Rates der Europäischen Union.
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Am 1. Juli hat Deutschland für sechs Monate die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union (EU) übernommen. Prof. Dr. Oliver Treib forscht am Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zu politischen Konfliktstrukturen in der EU. Im Gespräch mit Jana Haack bewertet er die Herausforderungen und Chancen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. | Weiterlesen...

Lebensmittel für die Tonne - Politikwissenschaftler Tobias Gumbert analysiert Verantwortung für Nahrungsmittelverschwendung

Artikel in der 4. Ausgabe Wissen.Leben
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© Wissen.Leben WWU

Jeder Bundesbürger verschwendet laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) etwa 75 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr. Für eine Stadt wie Münster mit ihren rund 310.000 Einwohnern bedeutet das: Mehr als 26.000 Tonnen Lebensmittel landen im Müll – Jahr für Jahr. Aber müssen sich die Verbraucher beim Thema Lebensmittelverschwendung wirklich nur an die eigene Nase fassen? | Artikel Wissen.Leben

Fünfte IfPol-Promotion 2020

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© privat

Heute verteidigte Tobias John sehr erfolgreich seine Dissertation „Policy-Making in Möglichkeitsräumen - Pluralisierung der Sicherheitsproduktion und Konzeption einer kontingenzsensiblen policy-analytischen Perspektive“. Betreut wurde Herr John in der Forschungsgruppe "Safety, Security & Policing" der Graduate School of Politics von Prof. Klaus Schubert und Prof. Bernhard Frevel. Herr John ist stellvertretender Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe „Pluralisierung lokaler urbaner Sicherheitsproduktion“ (PluS-I). Herzlichen Glückwunsch!

Vierte IfPol-Promotion 2020

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© privat

Aditi Malhotra verteidigte heute sehr erfolgreich ihre Dissertation „India in Indo-Pacific: Understanding India’s Security Role Evolution towards Southeast Asia and East Asia“ mit der Traumnote summa cum laude. Betreut wurde sie in der Graduate School of Politics von Prof. Sven-Bernhard Gareis, Prof.‘in Doris Fuchs und Prof. Markus Lederer (TU Darmstadt). Herzlichen Glückwunsch!

Spitzenplätze für das IfPol im internationalen Hochschulranking

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© U-Multirank

Sehr erfreuliches Ergebnis: Im aktuellen internationalen Hochschulranking U-Multirank erreicht das IfPol in den Kategorien „internationale Ausrichtung in Bachelor und Master“, „Open Access Publications“, „Drittmitteleinnahmen“ und „Promotionsproduktivität“ die Spitzengruppe. U-Multirank ist eine von der Europäischen Kommission initiierte internationale, unabhängige und web-basierte Initiative zur Bewertung von Fachhochschulen und Universitäten. Ziel des Projekts ist es, Transparenz über die hohe Diversität von Hochschulen im tertiären Bildungsbereich zu schaffen. Damit soll Studierenden, Eltern sowie Hochschulen selbst ein differenzierter Vergleich zwischen den Bildungseinrichtungen und ihren Profilen ermöglicht werden. Mit der Bewertung von mehr als 1.700 Hochschulen aus über 90 Ländern gehört U-Multirank weltweit zu den umfangreichsten und detailliertesten Evaluationsprogrammen für Hochschulen.

Zu den Ergebnissen des Rankings geht es hier: https://t1p.de/5ylc.
Zur Berichterstattung in der Lokalpresse hier: https://t1p.de/zit5.

Wissenschaftliche Wahrheit und politische Verantwortung

Gastkommentar von Antje Vetterlein und Mitja Sienknecht in der NZZ

Es ist nicht die Wissenschaft, die Politik macht. Politische Verantwortung heisst, sich nicht hinter der Wissenschaft zu verstecken, sondern sich den in diesem System diskutierten unbequemen Fragen zu stellen. | Artikel NZZ.ch

Antidemokratische Jäger kompetent als Wilderer enttarnen

Interview mit Gerhard Wittkämper
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Gerhard Wittkämper war von 1975 bis 1998 Direktor des Instituts für Politikwissenschaft in Münster. Im Interview erinnert er sich an die Fusion des IfPol mit der Politikwissenschaft der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe, berichtet aus der Forschung seiner langen Amtszeit und benennt die Herausforderungen, vor die er die Politikwissenschaft heute gestellt sieht. | Weiterlesen...

Dritte IfPol-Promotion 2020

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© IfPol

Claudia Regler verteidigte heute erfolgreich ihre Dissertation „Sicherungsverwahrung im Kontext von Sicherheitskultur: Eine sicherheitskulturelle Analyse der gesetzlichen Entwicklung der Maßregel der Sicherungsverwahrung im Deutschen Bundestag von 1994 bis 2013.“ Betreut wurde sie von Prof. Dr. Bernhard Frevel und Prof. Dr. Klaus Schubert. Es war das dritte abgeschlossene Promotionsprojekt in diesem Jahr und zugleich eine Premiere: Erstmals wurde eine Promotionsprüfung am Institut mit Gästen vollständig im Videokonferenzsystem Zoom abgenommen. Nach Abschluss Ihrer Promotion wechselt Frau Regler als wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Kriminologischen Zentralstelle nach Wiesbaden. Herzlichen Glückwunsch!

IfPol-Promotionen im Fokus

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© Privat/GraSP

In der aktuellen Ausgabe der WissenLeben der Universität Münster kommen gleich zwei Absolventinnen des Instituts prominent zu Wort. Dr. Christine Prokopf hat in ihrer Dissertation „Handeln vor der Katastrophe als politische Herausforderung“ Vorsorgeoptionen der Politik durch die Governance von Risiken untersucht. Im Interview äußert sie sich, wie gut die deutsche Politik auf die Corona-Pandemie vorbereitet gewesen ist und kommt zu einem ernüchternden Fazit. Frau Prokopf ist heute Referentin bei der Nationalen Kontaktstelle Sichere Gesellschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Ebenfalls berichtet die Universitätszeitung ausführlich über die mehrfach preisgekrönte Dissertation von Dr. Janina Grabs. Die Absolventin der Graduate School of Politics ist mit dem Virginia M. Walsh Dissertation Award der American Political Science Association ausgezeichnet worden. Zudem hat ihr der Fachbereich Erziehungs- und Sozialwissenschaften den Preis für die beste Abschlussarbeit im Akademischen Jahr 2019 zuerkannt. Ihre Doktorarbeit zum Thema “The effectiveness of market-driven regulatory sustainability governance. Assessing the design of private sustainability standards and their impacts on Latin American coffee farmers’ production practices” wurde von Prof. Dr. Thomas Dietz betreut. Mittlerweile arbeitet Janina Grabs als Postdoc am Environmental Policy Lab der ETH Zürich.

Zur aktuellen Ausgabe der WissenLeben geht es hier: https://issuu.com/wwu_muenster/docs/wl_05_2020_gesamt

Ringvorlesung "Riskante Künstler*innen" wird auf das SoSe 2021 verschoben.

Aufgrund der aktuellen Situation im Rahmen der CoVid19-Krise und den damit einhergehenden Beschränkungen im Lehrbetrieb müssen wir in Abstimmung mit den Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung und der Universität Münster die ZEUGS-Ringvorlesung „Riskante Künstler*innen“ zumindest für das Sommersemester 2020 leider absagen. Gründe dafür sind zum einen Vorgaben, alle öffentlichen sowie internationalen Veranstaltungen frühestens ab Juni 2020 durchzuführen sowie die aktuellen bundes- und weltweiten Reisebeschränkungen. Da zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch eine Verlängerung der beschränkenden Maßnahmen leider nicht ausgeschlossen werden kann, haben wir uns dazu entschieden, die Ringvorlesung auf das Sommersemester 2021 zu verschieben.

"Die Beobachtung als Methode in der Politikwissenschaft"

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© privat

Das neue Buch „Die Beobachtung als Methode in der Politikwissenschaft“ ist das Ergebnis der Kooperation zwischen Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft an der WWU Münster, mit Bernd Schlipphak, Oliver Treib (beide IfPol) und Volker Gehrau (IfK) – von links nach rechts auf dem im Februar gemachten Bild – als Autoren des Bandes.

Die Beobachtung ist ein zentrales Verfahren der wissenschaftlichen Datenerhebung. Sie gewinnt durch die technische Entwicklung noch weiter an Bedeutung: Algorithmisch gesteuerte Suchprozesse ermöglichen die automatisierte Erfassung menschlichen Verhaltens auch über längere Zeiträume hinweg. Während diese Entwicklung für die Beobachtung politisch relevanter Prozesse von großem Nutzen sein kann, wirft sie zugleich auch neue methodologische und forschungsethische Fragen auf.

Die Autoren stellen die methodischen Spezifika von Beobachtungen dar und erläutern die Durchführung von qualitativen und quantitativen Formen der Beobachtung sowie die daraus entstehenden Daten. Auf dieser Grundlage werden exemplarisch relevante Beobachtungsstudien aus der Politikwissenschaft vorgestellt und die Implikationen von Big Data für die sozialwissenschaftliche Forschung diskutiert.

Weitere Informationen zum Buch finden sich hier.

SoPoPool bietet Beratung und Unterstützung an

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© SoPoPool

Aufgrund der aktuellen Lage bleibt der SoPoPool vorerst bis zum 7. Juni 2020 geschlossen. Das grundsätzliche Beratungsangebot des SoPoPool-Teams bleibt aber allen Studierenden der Soziologie und der Politikwissenschaft weiterhin erhalten.

So stehen die Mitarbeiter*innen des SoPoPools für alle Anfragen wochentags von 10:00 bis 13:00 Uhr telefonisch (0251 83-29060) zur Verfügung. Darüber hinaus bieten wir in diesem Zeitraum dienstags bis donnerstags Zoom-Meetings (Direktlink in ein Zoom-Meeting) an, um etwaige Anliegen direkt und persönlich zu klären. Anfragen per E-Mail werden auch außerhalb der Telefonpräsenzzeiten bearbeitet.

Im besonderen Fokus stehen aktuell natürlich Themen wie E-Learning, die Unterstützung bei Problemen mit Videokonferenzen (WWUzoom) oder bestimmten Formaten der Online-Lehre. Aber auch bei ganz klassischen Anliegen, wie Problemen mit Office-Anwendungen oder SPSS, steht das SoPoPool-Team gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. | SoPoPool

ACHTUNG! WICHTIGE HINWEISE

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Studierende am Institut für Politikwissenschaft,

die momentane Lage bzgl. der Coronapandemie hat zahlreiche Auswirkungen auf Studium und Lehre am Institut für Politikwissenschaft.
Wir haben einige der wichtigsten Dinge zusammengefasst. Bitte lesen Sie sie aufmerksam.
| Weiterlesen...

Wie kann die Transformation zur Nachhaltigkeit gelingen?

Podcast-Interview mit Prof. Dr. Doris Fuchs
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© WWU - SP

Nachhaltigkeit ist ein häufig verwendeter Begriff, der in vielen Kontexten verwendet wird. Was bedeutet er eigentlich konkret? Prof. Dr. Doris Fuchs ist Inhaberin des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Nachhaltige Entwicklung und Sprecherin des Zentrums für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung (ZIN) der WWU. Im Podcast spricht sie darüber, wie sich Nachhaltigkeit definieren lässt, wie Nachhaltigkeit gelingen kann und was nachhaltigen Konsum auszeichnet. | Podcast

Lehrstuhlvertretung Prof. Dr. Willems

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Im Sommersemester 2020 wird Prof. Dr. Ulrich Willems von Prof. Dr. Mariano Barbato vertreten. Herr Barbato ist Politikwissenschaftler, seit 2015 Heisenberg-Stipendiat und Leiter des DFG-Projekts „Legions of the Pope. A Case Study in Social and Political Transformation / Legionen des Papstes. Eine Fallstudie sozialer und politischer Transformation“ am Centrum für Religion und Moderne der Westfälischen Wilhelms-Universität, seit 2019 außerplanmäßiger Professor an der Philosophischen Fakultät der Universität Passau. Forschungsschwerpunkte: Politische Theorie, Internationale Politik und Politische Soziologie.

„Münster war im Grunde die solidere, angenehmere Universität“

IfPol-Gründungsdirektor Dieter Grosser erinnert sich
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Prof. Dr. Dieter Grosser war 1970 der Gründungsdirektor des Instituts für Politikwissenschaft. Heute lebt der emeritierte Professor in Spandau. Im Interview mit dem IfPol Förderverein erzählt er von den Gründungsjahren und reflektiert, wie sich das Institut seit den 1970er Jahren verändert hat. | Weiterlesen...

Forschungsprojekt „Neue Beteiligung und alte Ungleichheit“ geht in die Auswertung über

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© IfPol

Im Forschungsprojekt „Neue Beteiligung und alte Ungleichheit? Politische Partizipation marginalisierter Menschen“ wurde die Empirie nun erfolgreich mit dem zweiten Reflexionsworkshop abgeschlossen.
Der Workshop fand am Dienstag, 31.03.2020, Corona-bedingt als Video-Konferenz statt. Steffen Jähn und Dr. Thomas Kuder hatten seitens des vhw daher zu einem Zoom-Meeting eingeladen.
In der Online-Konferenz wurden von Prof. Dr. Norbert Kersting und Jan Kaßner erste Ergebnisse aus der Feldphase präsentiert und anschließend mit Blick auf Faktoren, die das Engagement von marginalisierten Menschen erleichtern, gemeinsam analysiert. Der nun vorzubereitende Abschlussbericht soll außerdem Empfehlungen für politische Organisationen und die Politik enthalten, wie Marginalisierte zum Engagement mobilisiert werden bzw. wie diese im Engagement stärker inkludiert werden können. Abgerundet wurde der Workshop durch die Vorstellung eines Lehrstuhlprojekts, das seit März 2020 die Engagementbedingungen von Marginalisierten in Köln untersucht und das auf das vhw-Projekt inhaltlich rekurriert.

IfPol-Jubiläum: Erste IfPol-Absolventin blickt zurück

Interview Brigitte Schmitter-Wallenhorst
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© Privat

Brigitte Schmitter-Wallenhorst wechselte 1970 von der Universität Freiburg ans frisch gegründete Institut für Politikwissenschaft in Münster. Da sie bereits einige Semester studiert hatte und viele Leistungen anerkannt werden konnten, war sie 1972 die erste Magisterabsolventin des jungen Instituts. Neben Politikwissenschaft hatte sie Soziologie und Deutsche Philologie studiert. Sie lebt heute in Metelen. Im Interview mit dem IfPol erinnert sie sich an ihre Zeit in Münster. | Weiterlesen...

Politik in der digitalen Gesellschaft

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© Transcript Verlag
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Die Bedeutung der Digitalisierung für Politik und Gesellschaft ist ein hoch aktuelles Themenfeld, das immer stärker auch politikwissenschaftlich beforscht und gelehrt wird. Die Beiträge des Bandes "Politik in der digitalen Gesellschaft", u.a. herausgegeben von Professor Norbert Kersting, versammeln dazu programmatische Positionen, welche zentrale Aspekte und Perspektiven der sozialwissenschaftlichen Digitalisierungsforschung darstellen und diskutieren. Hierzu zählen u.a.
Forschungsfelder aus den Bereichen Partizipations- und Parteienforschung, Governance der Digitalisierung, methodische Reflexionen über Computational Social Science und die Analyse von Demokratie und Öffentlichkeit unter den Bedingungen der Digitalisierung.
Der Sammelband ist ab sofort im Open Access frei für alle zugänglich.

Wichtige Informationen zur Corona-Krise

Die Universität Münster hat eine zentrale Webseite für Studierende eingerichtet, auf der sie über aktuelle Maßnahmen informiert (https://www.uni-muenster.de/de/coronavirus-information.html). Bitte informieren Sie sich hier regelmäßig. Bitte sehen Sie davon ab, individuelle Emails an einzelne Lehrende des Instituts zu senden, da diese damit schnell überfordert würden. Das Institut informiert über seine Mailverteiler regelmäßig über den Fortgang des Lehrbetriebs.

PluS-i Workshop „Präsenz in Vielfalt gestalten: Möglichkeiten einer evidenzbasierten Ausgestaltung von Sicherheitsarbeit in Innenstädten“

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© PluS-i

Am 25. Februar 2020 diskutierten die WissenschaftlerInnen der Nachwuchsforschungsgruppe PluS-i mit Gästen aus Praxis und Wissenschaft sozial- und rechtswissenschaftliche Eindrücke zum pluralen Polizieren. Den Workshop besuchten sowohl PraktikerInnen aus Polizei, der kommunalen Verwaltung und der gewerblichen Sicherheit als auch WissenschaftlerInnen aus dem Bereich der zivilen Sicherheitsforschung. | Weiterlesen...

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ZIN Sprecherin Prof’in Doris Fuchs ist Mitherausgeberin eines Handbuchs zu Global Sustainability Governance

Das Routledge Handbook of Global Sustainability Governance bietet normative, kritische und transformative Sicht auf die globale Nachhaltigkeitsgovernance

Ende Oktober hat ZIN Sprecherin Prof’in Doris Fuchs zusammen mit Agni Kalfagianni (Associate Professor am Copernicus Institute of Sustainable Development der Universität Utrecht, Niederlande) und Anders Hayden (Associate Professor für Umweltpolitik am Department of Political Science der Dalhousie University, Kanada) das Routledge Handbook of Global Sustainability Governance herausgegeben.

Darin zeigen renommierte, internationale Wissenschaftler*innen mit Bezug auf aktuelle Forschungsergebnisse wichtige analytische und normative Perspektiven, materielle und ideelle strukturelle Barrieren und Möglichkeiten für eine echte Nachhaltigkeitstransformation und systemischen Wandel auf (Kalfagianni, Fuchs & Hayden, 2019).

Doris Fuchs ist mit dem Kapitel „Living Well within Limits: the Vision of Consumption Corridors“ auch als Autorin vertreten. Das Kapitel geht von dem Zentralen Problem des übermäßigen Konsums aus und diskutiert verschiedene Konzepte diesem zu begegnen. Detaillierter wird das Konzept der Konsum-Korridore sowie Wege dieses Umzusetzen besprochen. Auch ZIN-Mitarbeiter Tobias Gumbert hat ein Kapitel zu diesem Buch beigetragen. Das Kapitel „Materiality and Nonhuman Agency“ argumentiert, dass alternative Auffassungen von Materialität und die Anerkennung der Handlungsfähigkeit von Nicht-Menschen eine kritische Perspektive auf die normativen Grundlagen und konzeptionellen Instrumente einer globalen Nachhaltigkeitsgovernance ermöglichen.

Quelle: Kalfagianni, Fuchs & Hayden (Hrsg.) (2019): Routledge Handbook of Global Sustainability Governance, London: Routledge
Online Version: https://doi.org/10.4324/9781315170237

Neuerscheinung: Routledge Handbook of European Welfare Systems

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© Johannes Keil

Das Routledge Handbook of European Welfare Systems ist zehn Jahre nach der ersten Ausgabe nun in zweiter Auflage neu erschienen. Die grundlegend neue Version des von Dr. Sonja Blum, Dr. Johanna Kuhlmann und Prof. Dr. Klaus Schubert gemeinsam herausgegebenen Werkes bietet einen umfassenden Überblick über alle EU-Wohlfahrtsstaaten und fokussiert insbesondere im komparativen Teil auf die vielfältigen Veränderungsprozesse in den Wohlfahrts- und Sozialsystemen. Weiterhin enthält es einen Beitrag, der die EU-Ebene thematisiert. Damit bietet es einen wertvollen und erfrischend neuen Zugang zur international vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung.

„Edited volumes which review social policy development in a „country-by-country“ fashion seem somewhat old-fashioned in style and can often be incoherent in substance. This volume is a welcome exception. Guided by a clear analytical structure, the chapters in this compendium systematically assess key national social policy trajectories since the late 1990s across Europe. The result is an invaluable resource for all those interested in the development of advanced welfare states in recent times.“ – Jochen Clasen, Professor of Comparative Social Policy, University of Edinburgh, UK – Link zum Informationsblatt (PDF).

Praktika beim Zentralamerikanischen Parlament

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© Ricardo Lagos Andino

Seit 20 Jahren vermittelt das Institut für Politikwissenschaft über seinen Lehrbeauftragten Dr. Ricardo Lagos Andino Praktika in die verschiedenen Standorte des Zentralamerikanischen Parlaments (PARLACEN) in mittelamerikanischen Staaten, der Dominikanischen Republik und bei der Europäischen Union. Die Praktika dauern zwischen einem und drei Monaten. Bis heute haben mehr als 300 Studierende aus verschiedenen Ländern an diesen Initiativen teilgenommen, von denen etwa 100 nach Mittelamerika gereist sind. Das Foto zeigt den Studenten Jan Colja Vorhoff in einem Interview mit dem H.D. Gilberto Succari, dem Vizepräsidenten des PARLACEN für den Staat Panama. Interessentinnen und Interessenten an einem Praktikum bei Einrichtungen des Zentralamerikanischen Parlaments können sich bei Dr. Lagos Andino melden.

Elektronische Seminarplatzvergabe für das Sommersemester

Am 3. Februar hat das Verfahren für die elektronische Seminarplatzvergabe im Sommersemester für die Bachelorstudiengänge begonnen. Es läuft noch bis zum 16. März. Anschließend startet die Restplatzvergabe für Studierende, die zusätzliche Kurse benötigen. Eine ausführliche Erläuterung des Anmeldeverfahrens finden Sie hier.

Die Arbeiterwohlfahrt als Mitgliederverband

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Wie kann die Arbeiterwohlfahrt junge Mitglieder gewinnen und langfristig binden? Und welche Rahmenbedingungen begünstigen die erfolgreiche Mitgliederwerbung? Mit diesen Fragen war der AWO-Bundesverband im Wintersemester an die Studierenden in einem Masterkurs von Herrn Freise herangetreten. In einer aufwändigen qualitativen Feldstudie untersuchten die Studierenden acht besonders erfolgreiche AWO-Kreisverbände in Nordrhein-Westfalen und präsentierten ihre Ergebnisse heute Vertreterinnen und Vertretern des Wohlfahrtsverbandes, die die Ergebnisse eifrig diskutierten.

Der Wert des Bürgerschaftlichen Engagements in NRW

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Welchen volkswirtschaftlichen Wert hat das Bürgerschaftliche Engagement in Nordrhein-Westfalen? Das fragen Prof.‘in Dr. Andrea Walter (Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW) und PD Dr. Matthias Freise in einer Studie für die NRW-Landtagsfraktion der FDP. Darin entwickeln sie vier Modelle, mit denen sich der monetäre Wert des Ehrenamts in NRW berechnen lässt – von min. 12,5 Mrd. € gehen die Wissenschaftler aus. Dabei berücksichtigten sie u.a. erstmals, inwiefern Engagierte spezifische Qualifikationen für die Ausübung ihres Ehrenamts erwerben bzw. im Ehrenamt auf beruflich erworbene Kompetenzen zurückgreifen. | Weiterlesen...

Zweite IfPol-Promotion 2020

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Jozef Zelinka verteidigte heute seine Dissertation „Regieren durch Vorbeugen. Eine kritische Analyse der Burnout-Prävention nach Michel Foucault“. Betreut wurde er in der Graduate School of Politics durch Prof.‘in Gabriele Wilde und Prof. Matthias Bohlender (Universität Osnabrück). Herzlichen Glückwunsch!

How (Not) to Study Populism in Comparative Research

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© IfPol

Der Populismus-Forscher Matthijs Rooduijn von der Universität Amsterdam hat das IfPol besucht und einen Vortrag zum Thema „How (Not) to Study Populism in Comparative Research“ gehalten. Rooduijn argumentierte, dass die Populismus-Forschung sich um mehr Klarheit bei der Definition des Konzepts Populismus und um eine stärkere Verbindung zu benachbarten Forschungsfeldern wie der Forschung zu Anti-Establishment-Parteien bemühen sollte. Am Folgetag schloss sich ein Workshop an, in dem Rooduijn mit Forschenden des IfPol und des Lehrstuhls für Ökonomische Politikanalyse über weiterführende Fragen für die Populismusforschung diskutierte. Hierbei standen sowohl Ergebnisse seiner aktuellen Populismus-Studien als auch Methoden und Thesen von Münsteraner Forschungsprojekten zum Thema im Vordergrund.

Vortragsankündigung Populismus

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Am 22.01.20 findet am IfPol ein öffentlicher Abendvortrag von Professor Matthijs Rooduijn von der Universität Amsterdam statt. Unter dem Titel „How (Not) to Study Populism in Comparative Research” wird Herr Rooduijn aktuelle Herausforderungen und Wege für das Studium von Populismus diskutieren. Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet von 18-20 Uhr (c.t.) im SCH 100.2 statt. | Flyer

Erste IfPol-Promotion 2020

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© GraSP

Johannes Bauser wurde heute als erster IfPol-Doktorand im neuen Jahr promoviert. Seine Dissertation trug den Titel „Erfolgsbedingungen für Bürgerbeteiligung: Einfluss kommunaler Entscheidungsträger auf Beteiligungsergebnisse am Beispiel LiquidFeedback“. Betreut wurde Herr Bauser in der Graduate School of Politics von Prof. Norbert Kersting und Prof. Christoph Bieber (Universität Duisburg-Essen). Herzlichen Glückwunsch!