PluS-i Workshop „Präsenz in Vielfalt gestalten: Möglichkeiten einer evidenzbasierten Ausgestaltung von Sicherheitsarbeit in Innenstädten“

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Am 25. Februar 2020 diskutierten die WissenschaftlerInnen der Nachwuchsforschungsgruppe PluS-i mit Gästen aus Praxis und Wissenschaft sozial- und rechtswissenschaftliche Eindrücke zum pluralen Polizieren. Den Workshop besuchten sowohl PraktikerInnen aus Polizei, der kommunalen Verwaltung und der gewerblichen Sicherheit als auch WissenschaftlerInnen aus dem Bereich der zivilen Sicherheitsforschung.

Dr. Nathalie Hirschmann stellte zunächst Forschungsgegenstand, Forschungsziele und Forschungskonzeption des Projektes PluS-i vor. Anschließend erläuterte Tobias John die in den von PluS-i untersuchten Städten beobachtete Ausgestaltung der Sicherheitsarbeit und diskutierte mit den Anwesenden über deren Erfahrungen mit pluralem Polizieren. Prof. Dr. Andreas Ruch von der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW präsentierte seine Ergebnisse aus einer von PluS-i in Auftrag gegebenen rechtswissenschaftlichen Betrachtung des pluralen Polizierens. In der sich an den Vortrag anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die teilweise unklare Rechtslage im Bereich des pluralen Polizierens MitarbeiterInnen gewerblicher Sicherheitsdienstleister sowie kommunaler Ordnungsdienste vor Herausforderungen bei ihrer täglichen Arbeit stellt. Neben dieser rechtswissenschaftlichen Perspektive wurden am Nachmittag in einer Postersession erste Ergebnisse aus den Aspekten der Legitimität, Kontextadäquanz, Effizienz und Effektivität des pluralen Polizierens präsentiert und diskutiert. Die spannenden Beiträge der ExpertInnen aus Praxis und Wissenschaft bieten wichtige Anknüpfungspunkte für den weiteren Forschungsprozess, sodass der Workshop einen guten Beitrag für den weiteren Projektverlauf darstellt.