Beste Abschlussarbeiten gekürt

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© IfPol-Förderverein

Mit dem Preis für die besten Abschlussarbeiten würdigt der Förderverein innovativ konzipierte und wissenschaftlich anspruchsvoll ausgearbeitete BA- und Masterarbeiten. Über die Einreichungen für das akademische Jahr 2019 entschieden in diesem Jahr die Jurymitglieder Prof. Oliver Hidalgo, Tobias Gumbert (beide IfPol), Dr. Sebastian Schneider (DEval Bonn) sowie Dr. Manon Westphal und Prof. Andrea Walter (Förderverein). Den Preis für die beste Masterarbeit 2019 sprach die Jury Nadine Dörffer zu. In ihrer von Prof. Bernd Schlipphak betreuten Arbeit untersuchte sie die Wirkungsmechanismen von formaler Bildung auf Einstellungen zu internationalen Organisationen. Die Jury lobte, dass die Masterarbeit eine theoriegeleitete Forschungslücke klar identifiziere und methodisch anspruchsvoll untersuche. Den zweiten Platz belegt Jonas Georg Marggraf mit dem Thema „Doppelte Integrationslotsen – Die Rolle jüdischer Gemeinden bei der Integration jüdischer Zuwanderer und Zuwanderinnen aus der ehemaligen Sowjetunion.“ Die Jury überzeugte an der von Dr. Hendrik Meyer betreuten Arbeit der gelungene Mix aus Theoriebildung und empirischer Eigenleistung. Den ersten Platz in der Kategorie Bachelorarbeiten belegt Simon Vöhringer (Betreuerin: Dr. Manon Westphal). Er untersuchte, wie die Perspektive der politischen Philosophin Iris Marion Young zu einer moralischen (Neu-)Bewertung des Brain-Drains beitragen kann. Mit dem zweiten Platz ehrte die Jury Jonas Wenker (Betreuer: Prof. Armin Schäfer).

"Deutschland ist prädestiniert, Kompromisse voranzubringen"

Politikwissenschaftler Oliver Treib bewertet die EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands
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In den nächsten sechs Monaten leitet Deutschland die Sitzungen und Tagungen des Rates der Europäischen Union.
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Am 1. Juli hat Deutschland für sechs Monate die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union (EU) übernommen. Prof. Dr. Oliver Treib forscht am Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zu politischen Konfliktstrukturen in der EU. Im Gespräch mit Jana Haack bewertet er die Herausforderungen und Chancen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. | Weiterlesen...

Lebensmittel für die Tonne - Politikwissenschaftler Tobias Gumbert analysiert Verantwortung für Nahrungsmittelverschwendung

Artikel in der 4. Ausgabe Wissen.Leben
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© Wissen.Leben WWU

Jeder Bundesbürger verschwendet laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) etwa 75 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr. Für eine Stadt wie Münster mit ihren rund 310.000 Einwohnern bedeutet das: Mehr als 26.000 Tonnen Lebensmittel landen im Müll – Jahr für Jahr. Aber müssen sich die Verbraucher beim Thema Lebensmittelverschwendung wirklich nur an die eigene Nase fassen? | Artikel Wissen.Leben

Fünfte IfPol-Promotion 2020

JohnJohn
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Heute verteidigte Tobias John sehr erfolgreich seine Dissertation „Policy-Making in Möglichkeitsräumen - Pluralisierung der Sicherheitsproduktion und Konzeption einer kontingenzsensiblen policy-analytischen Perspektive“. Betreut wurde Herr John in der Forschungsgruppe "Safety, Security & Policing" der Graduate School of Politics von Prof. Klaus Schubert und Prof. Bernhard Frevel. Herr John ist stellvertretender Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe „Pluralisierung lokaler urbaner Sicherheitsproduktion“ (PluS-I). Herzlichen Glückwunsch!

Vierte IfPol-Promotion 2020

Malhotra ThesisMalhotra Thesis
© privat

Aditi Malhotra verteidigte heute sehr erfolgreich ihre Dissertation „India in Indo-Pacific: Understanding India’s Security Role Evolution towards Southeast Asia and East Asia“ mit der Traumnote summa cum laude. Betreut wurde sie in der Graduate School of Politics von Prof. Sven-Bernhard Gareis, Prof.‘in Doris Fuchs und Prof. Markus Lederer (TU Darmstadt). Herzlichen Glückwunsch!

Spitzenplätze für das IfPol im internationalen Hochschulranking

MultirankMultirank
© U-Multirank

Sehr erfreuliches Ergebnis: Im aktuellen internationalen Hochschulranking U-Multirank erreicht das IfPol in den Kategorien „internationale Ausrichtung in Bachelor und Master“, „Open Access Publications“, „Drittmitteleinnahmen“ und „Promotionsproduktivität“ die Spitzengruppe. U-Multirank ist eine von der Europäischen Kommission initiierte internationale, unabhängige und web-basierte Initiative zur Bewertung von Fachhochschulen und Universitäten. Ziel des Projekts ist es, Transparenz über die hohe Diversität von Hochschulen im tertiären Bildungsbereich zu schaffen. Damit soll Studierenden, Eltern sowie Hochschulen selbst ein differenzierter Vergleich zwischen den Bildungseinrichtungen und ihren Profilen ermöglicht werden. Mit der Bewertung von mehr als 1.700 Hochschulen aus über 90 Ländern gehört U-Multirank weltweit zu den umfangreichsten und detailliertesten Evaluationsprogrammen für Hochschulen.

Zu den Ergebnissen des Rankings geht es hier: https://t1p.de/5ylc.
Zur Berichterstattung in der Lokalpresse hier: https://t1p.de/zit5.

Wissenschaftliche Wahrheit und politische Verantwortung

Gastkommentar von Antje Vetterlein und Mitja Sienknecht in der NZZ

Es ist nicht die Wissenschaft, die Politik macht. Politische Verantwortung heisst, sich nicht hinter der Wissenschaft zu verstecken, sondern sich den in diesem System diskutierten unbequemen Fragen zu stellen. | Artikel NZZ.ch