20 Jahre deutsch-französische Kooperationsstudiengänge

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© IfPol, Sciences Po Lille

Am vergangenen Wochenende begingen das IfPol und seine Partnerhochschule Sciences Po Lille das 20jährige Jubiläum ihres Kooperationsstudiengangs Internationale und Europäische Governance. Eine große Delegation der Universität unter Leitung von Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels war nach Lille gereist, um dort die enge Zusammenarbeit zu feiern. Der Studiengang ist ein konsekutives Bachelor- und Masterprogramm der Universität Münster und der Grand Ecole Sciences Po Lille. Es trägt den zunehmenden internationalen und interkulturellen Anforderungen einer globalisierten Arbeitswelt Rechnung. Zugleich können die Studierenden im Rahmen des strukturierten und effizienten Studienablaufs politikwissenschaftliche sowie sprachliche Kernkompetenzen erwerben und ihre Mobilität unter Beweis stellen. Die Studierenden wechseln im Jahresrhythmus den Studienstandort und verbringen so jeweils zwei Jahre in Münster und Lille. Gefördert wird der Studiengang durch die deutsch-französische Hochschule in Saarbrücken. An der Universität Münster ist der Studiengang das älteste bin-nationale Kooperationsprogramm. Mittlerweile haben rund 350 Studierende den Studiengang absolviert und besetzen heute wichtige Positionen in Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Rund 120 von ihnen nahmen an der Feier in Lille teil.

Neu am IfPol: Constantin Schäfer

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© Daniela Haupt

Constantin Schäfer ist seit dem 1. Oktober wissenschaftlicher Mitarbeiter im EU-Forschungsprojekt RECONNECT, das von Prof. Treib und Prof. Bernd Schlipphak geleitet wird. Zuvor war er an der Universität Mannheim beschäftigt und hat seine Doktorarbeit über Euroskeptizismus und Europawahlen geschrieben. Seine Forschungsinteressen liegen vor allem in den Bereichen Europäische Integration und Politische Psychologie, mit besonderem Fokus auf Einstellungs- und Wahlforschung. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: https://www.uni-muenster.de/IfPol/reconnect/.

Politik & Film im Wintersemester

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© IfPol-Förderverein

Im Wintersemester setzt der Förderverein seine Filmreihe Politik & Film in Kooperation im dem Programmkino Cinema in der sechsten Auflage fort. An fünf Abenden im Semester wird eine Dozentin oder ein Dozent des Instituts einen ausgesuchten Film in einem etwa halbstündigen Vortrag einführen und dabei diskutieren, inwiefern der Film auch aus politikwissenschaftlicher Perspektive interpretiert werden kann. Das Programm umfasst Filme aus verschiedenen Epochen des Kinos. Den Anfang macht am kommenden Mittwoch (23. Oktober) Matthias Freise mit dem Science-Fiction Klassiker „Blade Runner“. Am 6. November präsentieren Dana Atzpodien und Henrike Bloemen „Die göttliche Ordnung“, bevor am 27. November Max Schulte „Pride“ für das Plenum diskutiert. Ulrich Hamenstädt und Hendrik Meyer stellen am 11. Dezember das Anti-Kriegs Epos „Full Metal Jacket“ vor. Den Abschlussbeitrag steuern Annette Zimmer und Roman Turczynski am 15. Januar mit “Gundermann“ bei. Alle Filme beginnen um 19 Uhr im Cinema an der Warendorfer Straße. Zum (dringend empfohlenen) Vorverkauf für Blade Runner geht es hier: https://t1p.de/vwv5.

7. IfPol-Promotion

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© IfPol

Elnur Ismayilov verteidigte gestern erfolgreich seine Dissertation “Russia's Military Interventions in Georgia and Ukraine: Interests, Driving Factors and Decision-Making”. Betreut wurde er in der Graduate School of Politics von Prof. Sven Gareis und Prof. Thomas Dietz. Herzlichen Glückwunsch!

Möglichkeiten und Grenzen der Gesundheitskooperation

GesundheitskooperationGesundheitskooperation
© IfPol

Die IfPol-Studentinnen Mathilde Horville, Paula Reichert und Thaïs Bertaux stellten heute ihre Studie „Möglichkeiten und Grenzen der Gesundheitskooperation in der EUREGIO“ während des länderübergreifenden Gesundheitsgipfels in Nordhorn vor. Im Rahmen des Projektseminars des Masterprogramms Internationale und Europäische Governance hatten die Studentinnen mit ihrer Kommilitonin Elsa Landry untersucht, wie sich Gesundheitspolitik im deutsch-niederländischen Grenzgebiet verwirklichen lässt und eine Evaluation bestehender INTERREG-Maßnahmen durchgeführt. Die Studentinnen betonen in ihrem Abschlussbericht die professionelle Begleitung der grenzüberschreitenden Gesundheitsprojekte und verweisen auf die aktive Unterstützung durch den EUREGIO-Zweckverband und das INTERREG-Förderprogramm der Europäischen Union. Die Kooperation folge einem „real existierendem gesellschaftlichem Bedarf“ und habe positive Auswirkungen für Patient*innen, Beschäftigte und die Gesundheitswirtschaft, heißt in dem Bericht. Allerdings sei auch deutlich geworden, dass die Entstehung und die Nachhaltigkeit von grenzüberschreitenden Projekten stark von persönlichem Engagement Einzelner abhängen.

Was Deutschland bewegt: Wer beherrscht Deutschland?

Schon die Frage provoziert, und sie soll provozieren. Wie ist es bestellt um die Machtverhältnisse in Deutschland? Ist Angela Merkel mächtiger als der Chef eines Dax-Unternehmens? Am 30. Sept. lief eine interessante Doku in der ARD, in der es um ungleichen politischen Einfluss ging. Zu den Themen, wer partizipiert auf wem gegenüber die Politik responsiv ist, wurde Prof. Armin Schäfer gefragt. Das Video ist bis 30.10.2019 in der ARD Mediathek verfügbar.