IfPol-Absolventinnen und Absolventen in den Rathäusern

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© IfPol

Bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen zeigte sich erneut, dass die Lokalpolitik ein interessantes Betätigungsfeld für Absolventinnen und Absolventen des Instituts für Politikwissenschaft ist. In mehreren Städten und Gemeinden traten IfPol-Alumni als Kandidatinnen und Kandidaten für den Bürgermeistersessel an und das mit großem Erfolg: Claudia Bögel-Hoyer (FDP) verteidigte ihr Amt als Bürgermeisterin der Kreisstadt Steinfurt, Martin Mertens (SPD) bleibt Bürgermeister in Rommerskirchen, Wolfgang Pieper (Grüne) in Telgte und Michael Meyer-Hermann (CDU) in Versmold. Veith Lemmen (SPD) schaffte es in Werther in die Stichwahl und hat dort in zwei Wochen guten Chancen neuer Bürgermeister zu werden.

DVPW-Dissertationspreis für Manon Westphal

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© privat

Höchste Ehre für Manon Westphal: Die Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) hat der Expertin für Politische Theorie ihren Dissertationspreis zuerkannt. Die Doktorarbeit „Die Normativität agonaler Politik. Konfliktregulierung und Institutionengestaltung in der pluralistischen Demokratie“ wurde am IfPol von Prof. Ulrich Willems betreut. Mittlerweile habilitiert sich Frau Dr. Westphal am Institut für Politikwissenschaft.

Feierliche Zeugnisverleihung des Bachelorstudiengangs Public Governance across Borders

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© Universität Twente

Am 27. August 2020 fand die jährliche Verleihung der Bachelor-Zeugnisse an der Universität Twente statt. Wie schon in den vergangenen Jahren ließen es sich die beiden Direktoren des deutsch-niederländischen Joint-Degree-Programms „Public Governance across Borders“, Professor Oliver Treib (WWU) und Professor René Torenvlied (Universität Twente) , nicht nehmen, einem weiteren Jahrgang des Studiengangs persönlich die Abschlusszeugnisse auszuhändigen. Aufgrund der Corona-Krise konnten dieses Jahr leider nicht alle Absolvent*innen an der feierlichen Verleihung teilnehmen und die Veranstaltung musste auch in mehreren Teilgruppen und mit weniger Gästen abgehalten werden. Der Freude bei allen Beteiligten tat dies jedoch ganz offensichtlich keinen Abbruch. Wir gratulieren allen Absolvent*innen ganz herzlich!

ZEUGS Newsletter

Im zweijährigen Rythmus veröffentlicht das ZEUGS einen Newsletter, der aktuelle Informationen rund um das Zentrum enthält. Der Newsletter informiert über Entwicklungen in den Forschungsschwerpunkten und verweist auf wissenschaftliche Veranstaltungen oder Publikationen in Zusammenhang der ZEUGS-Projekte.

Die aktuelle Ausgabe des ZEUGS-Newsletters 2019/2020 ist hier veröffentlicht. Die vergangene Ausgabe der Jahre 2017/2018 können Sie hier herunterladen, den Newsletter der Jahre 2015/2016 finden Sie hier.

Kommunalwahlcheck 2020 in Münster

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© URii

Online-Wahlhilfen wie der Wahl-O-Mat oder der Wahl-Kompass haben sich bei Bundestags-, Landtags- und EU-Wahlen etabliert. Zur Kommunalwahl NRW 2020 wird Essen der Kommunalwahlcheck entwickelt, der am Lehrstuhl für „Kommunal- und Regional¬politik“ der Uni Münster und dem dortigen Kompetenzzentrum „Urbane und Regionale Innovation und Internet“ (URii) erarbeitet wurde.

Der Kommunalwahlcheck orientiert sich am Wahl-O-Maten und hat dieses Instrument mit mehr Antwortmöglichkeiten weiterentwickelt. Der Kommunalwahlcheck dient in der Corona Pandemie der Information der BürgerInnen zu wichtigen lokalpolitischen Themen. Dabei fragt er ausgewogen und überparteilich zu kontroversen lokalspezifischen Themen und gibt die jeweiligen Standpunkte der Parteien und Kandidierenden wieder. Die Thesenauswahl basiert dabei auf großangelegten Umfragen zur Kommunalwahl unter Ratsmitgliedern und BürgerInnen in NRW.

Der Kommunalwahlcheck wird erstmalig zu Oberbürgermeister- und Gemeinderats-Wahlen in Köln, Essen, Siegen, Münster und Bielefeld 2020 eingesetzt.

Nutzen Sie den Kommunalwahlcheck auf Ihrer Webseite und binden Sie ihn dort ein. Wir stehen für weitere Fragen sehr gerne zur Verfügung. | Weiterlesen für FAQ...

Politikwissenschaftlerin Berenike Feldhoff kommentiert Initiativen für sicheren Radverkehr im WDR 5

Politikwissenschaftlerin und Mobilitätsforscherin Berenike Feldhoff war am 17. August 2020 in der WDR 5-Radiosendung "Quarks - Wissenschaft und mehr" zu hören. Der Beitrag von Katja Bothe nahm eine Fahrraddemo der „Kidical Mass“ Münster und die Übergabe einer Petition für sicheren Radverkehr in Münster zum Anlass, um sich mit Initiativen für sicheren Radverkehr zu beschäftigen. Die „Kidical Mass“ setzt sich unter dem Motto „Kinder aufs Rad“ dafür ein, dass Kinder selbstständig und ohne Angst durch die Stadt fahren können. Sie fordern deshalb, auch in Münster, eine sicherere Fahrradinfrastruktur für Kinder, z.B. durch Tempo 30 in der ganzen Stadt, breitere Radwege und keine Autos mehr auf den Bürgersteigen.

Berenike Feldhoff kommentierte in dem Beitrag die Zunahme von Initiativen für sicheren und nachhaltigen Radverkehr in Deutschland, die sie auf einen neuen politischen Zeitgeist in der Bevölkerung zurückführt. Die Bürger*innen tolerieren die Dominanz des Autoverkehrs, die Marginalisierung des Rad- und Fußverkehrs sowie die Untätigkeit vieler Städte nicht länger. Sie werden selbst tätig und gehen jetzt vermehrt für die Rechte der Radfahrenden auf die Straße. Außerdem erläuterte Berenike Feldhoff erste Eckpunkte für ein Radgesetz in NRW, das auf die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ zurückgeht.

Nachgehört kann der Beitrag hier (ab 48:18).

Beste Abschlussarbeiten gekürt

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© IfPol-Förderverein

Mit dem Preis für die besten Abschlussarbeiten würdigt der Förderverein innovativ konzipierte und wissenschaftlich anspruchsvoll ausgearbeitete BA- und Masterarbeiten. Über die Einreichungen für das akademische Jahr 2019 entschieden in diesem Jahr die Jurymitglieder Prof. Oliver Hidalgo, Tobias Gumbert (beide IfPol), Dr. Sebastian Schneider (DEval Bonn) sowie Dr. Manon Westphal und Prof. Andrea Walter (Förderverein). Den Preis für die beste Masterarbeit 2019 sprach die Jury Nadine Dörffer zu. In ihrer von Prof. Bernd Schlipphak betreuten Arbeit untersuchte sie die Wirkungsmechanismen von formaler Bildung auf Einstellungen zu internationalen Organisationen. Die Jury lobte, dass die Masterarbeit eine theoriegeleitete Forschungslücke klar identifiziere und methodisch anspruchsvoll untersuche. Den zweiten Platz belegt Jonas Georg Marggraf mit dem Thema „Doppelte Integrationslotsen – Die Rolle jüdischer Gemeinden bei der Integration jüdischer Zuwanderer und Zuwanderinnen aus der ehemaligen Sowjetunion.“ Die Jury überzeugte an der von Dr. Hendrik Meyer betreuten Arbeit der gelungene Mix aus Theoriebildung und empirischer Eigenleistung. Den ersten Platz in der Kategorie Bachelorarbeiten belegt Simon Vöhringer (Betreuerin: Dr. Manon Westphal). Er untersuchte, wie die Perspektive der politischen Philosophin Iris Marion Young zu einer moralischen (Neu-)Bewertung des Brain-Drains beitragen kann. Mit dem zweiten Platz ehrte die Jury Jonas Wenker (Betreuer: Prof. Armin Schäfer).