Präsentation des Forschungsberichtes "Migrantenselbstorganisationen in der Flüchtlingshilfe - Das Beispiel Münster"

Gemeinsam mit dem Institut für Politikwissenschaft und dem Integrationsrat lädt die Stadt Münster am Donnerstag, 5. Juli 2018, um 18 Uhr zur Präsentation des Forschungsberichtes "Migrantenselbstorganisationen in der Flüchtlingshilfe - Das Beispiel Münster" ins Stadtweinhaus - Prinzipalmarkt 8-9, 48143 Münster ein.

In Münster existieren rund 100 verschiedenste Migrantenorganisationen, die in unterschiedlichsten Bereichen tätig sind. Ein Teil von ihnen ist auch in der Flüchtlingshilfe aktiv. Doch wie sieht die Arbeit in der Flüchtlingshilfe ganz konkret aus? Wodurch ist sie motiviert? Welche Probleme bzw. Konfliktlinien bestehen? Im Rahmen eines Masterseminares am IfPol wurden 16 Migrantenselbstorganisationen von Studierenden zu diesen Fragen interviewt.

Die Ergebnisse stehen im Zentrum eines Vortrages von Rebecca Ziegler, M.A., Janina Rott, B.A. und Dr. Hendrik Meyer. Zur Eröffnung spricht Integrationsrat-Vorsitzender Dr. Ömer Lüftü Yavuz.

Die Veranstaltung richtet sich an Menschen mit Migrationsvorgeschichte, Fachkräfte aus der Migrationsarbeit, Vertretungen aus Migranten-Organisationen, aus Politik und Verwaltung und an alle sonst Interessierte. Ganz besonders möchten wir die Organisationen einladen, die an der Studie teilgenommen haben.

Journal 360: Call for Student Papers

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© 360°

Freie Plätze Exkursion Düsseldorfer Landtag

Für die am 12. Juli 2018 stattfindende Exkursion in den Düsseldorfer Landtag sind noch freie Plätze verfügbar. Die im Rahmen des Kurses „Introduction to Comparative Policy Analysis and the Politics of Values“ organisierte Exkursion umfasst eine Führung durch den Landtag, den Besuch einer Plenarsitzung, einen Imbiss im Landtagsrestaurant sowie ein Gespräch mit Dr. Stefan Nacke (CDU) zur Rolle christlicher Werte für die CDU in der heutigen Zeit. Das Programm im Landtag findet auf Deutsch statt.

Interessenten melden sich bitte bis spätestens zum 18. Juni bei Maximilian Wieczoreck. Für die Teilnehmenden entstehen keine Kosten. Die freien Plätze werden in Abhängigkeit des Anmeldedatums vergeben.

Lehrveranstaltung zur amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik

Herr PD Dr. Franz-Josef Meiers bietet in der Zeit vom 26. bis zum 28. September (und damit vor dem eigentlichen Vorlesungsbeginn) ein Blockseminar zum Thema “Einladung zum Kampf: Der Präsident, der Kongress und der Einsatz amerikanischer Streitkräfte“ an. Der Kurs ist ein Bachelorseminar und wird dem Wintersemester zugerechnet. Wenn Sie an diesem Kurs teilnehmen möchten, besuchen Sie bitte die Vorbesprechung, die am Mittwoch, 27. Juni von 12 bis 13 Uhr in Raum 301 stattfinden wird.

Vierte Ifpol-Promotion 2018

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© IfPol

Als vierte Nachwuchswissenschaftlerin 2018 hat Marejke Baethge ihre Promotion am IfPol abschließen können, indem sie ihre Dissertation zum Thema „Der Hochschulsektor im Prozess regionaler Integration der East African Community“ erfolgreich verteidigte. Betreuer der Dissertation war Prof. Dr. Paul Kevenhörster, Korreferent der Arbeit war Prof. Dr. Norbert Kersting.

Auswahlgespräche in Lille und Münster

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© IfPol

Große Spannung in Lille und Münster: Das IfPol und das Institute de Sciences Po in Lille wählen in diesen Tagen die Studierenden des Kooperationsprogramms Internationale und europäische Governance 2018 aus und führen dazu ein aufwändiges Prüfungsverfahren durch. Dazu wird auch viel gereist: Henrike Bloemen, Matthias Freise und Julia Henn vertraten das IfPol in Lille, wo sie auch die überaus repräsentativen neuen Räumlichkeiten der Partnerhochschule bestaunen durften.

Routledge Handbook of European Welfare Systems

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© privat

Für die zweite Auflage des Routledge Handbook of European Welfare Systems fand vom 22.-24. Mai ein Autorenworkshop im Franz Hitze Haus in Münster statt. Das von Klaus Schubert, Sonja Blum und Johanna Kuhlmann herausgegebene Buch vermittelt einen Überblick über die Wohlfahrtssysteme aller EU-Mitgliedstaaten sowie die Sozialpolitik der EU und nimmt dabei vor allem Kontinuität und Veränderungen der letzten 20 Jahre in den Blick. An dem Buchprojekt sind Wohlfahrtsstaatsforscherinnen und -forscher aus allen EU-Ländern beteiligt. Ziel des Workshops war die (Weiter-)Entwicklung des konzeptionellen Rahmens für die Fallstudien. Darüber hinaus diskutierten die Beteiligten Grundlagen und aktuelle Herausforderungen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung von Wohlfahrtsstaatlichkeit. Für viele Beteiligte war es nicht der erste Besuch in Münster, hatte der Autorenworkshop für die erste Auflage des Handbuchs 2007 ebenfalls in Münster stattgefunden. Das „FEWS-Netzwerk“ (Future of European Welfare Systems) verbindet seit vielen Jahren Wohlfahrtsstaatsforscherinnen und -forscher aus ganz Europa und hat bereits eine Reihe von erfolgreichen Kooperationen durchgeführt.

Neues Forschungsprojekt zur Arbeitssituation an Stadttheatern

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© gemeinfrei

Unter der Leitung von Prof.‘in Dr. Zimmer wird seit Februar 2018 das Forschungsprojekt „Beruf als Passion“ durchgeführt. Zielsetzungen des Projektes sind die Analyse der Einbettung ausgewählter Stadttheater in das lokale Umfeld und in die kommunale Kulturpolitik und die empirische Untersuchung der Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse des Personals der Theater. Hierbei wird von einer Interdependenz zwischen dem Umfeld der Häuser und den Beschäftigungsverhältnissen am Theater ausgegangen. Im Mittelpunkt der empirischen Untersuchung steht eine Befragung aller an den sechs kooperierenden Theatern Beschäftigten (Vollerhebung). Die Befragung wird durch eine qualitative Untersuchung des Kontextes und kommunalen Umfeldes der Theater und ihrer jeweiligen institutionellen Prägung vorbereitet. Das Forschungsprojekt „Beruf als Passion“ ist Teil der interdisziplinären DFG-Forschungsgruppe „Krisengefüge der Künste: Institutionelle Transformationsdynamiken in den darstellenden Künsten der Gegenwart“ (LMU, München) und wird zunächst für drei Jahre gefördert. Projektmitarbeiter am Ifpol ist Johannes Crückeberg.