Ausstieg aus der rechtsextreme Szene

AsiumAsium
© ASiUM

Am 17. Juni richtet die studentische Hochschulgruppe „Arbeitskreis Sicherheitspolitik" (ASiUM) eine Veranstaltung zum Thema "Gefahren erkennen, Demokratie stärken! Ausstieg aus der rechtsextremen Szene" aus. Der ehemalige Rechtsextremist Manuel Bauer wird dabei seinen Deradikalisierungs- und Ausstiegsprozess erläutern. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Maximilian Wieczoreck aus dem Institut für Politikwissenschaft. Sie findet zwischen 16 und 18 Uhr in Hörsaal SCH100.2 statt.

Dritte IfPol-Promotion 2019

Dritte Promo2019Dritte Promo2019
© IfPol

Nach Christine Prokopf am Dienstag hat Anne Hennings am heutigen Freitag als dritte IfPol-Doktorandin 2019 ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen. Das Thema der Dissertation lautete: “Mistrust, War-Fatigue, Unusual Alliances - Post-War Contestation of Land Deals and Repercussions for Conflict Transformation”. Betreut wurde Frau Hennings in der Graduate School of Politics von Prof.’in Doris Fuchs und Prof. Thorsten Bonacker (Universität Hamburg). Herzlichen Glückwunsch!

Zweite IfPol-Promotion 2019

Prokopf PromotionProkopf Promotion
© IfPol

Christine Prokopf hat als zweite Doktorandin 2019 ihr Promotionsvorhaben erfolgreich am IfPol abgeschlossen. Das Thema der Dissertation der langjährigen wissenschaftlichen Mitarbeiterin lautete: „Handeln vor der Katastrophe als politische Herausforderung: Mehr Vorsorge durch die Governance von Risiken.“ Betreut wurde Frau Prokopf in der Graduate School of Politics von Prof.‘in Doris Fuchs und Prof. Oliver Treib. Herzlichen Glückwunsch.

Zivilgesellschaft und Wohlfahrtsstaat im Wandel

Img 5284Img 5284
© IfPol

Anliegen einer neuen von Matthias Freise und Annette Zimmer herausgegebenen Einführung ist es, Bedeutung und Funktion zivilgesellschaftlicher Organisationen im Wohlfahrtsstaat zu thematisieren und einen Eindruck von dem sich wandelnden Verhältnis von Wohlfahrtsstaat und Zivilgesellschaft in Deutschland zu vermitteln. Deutschland ist ein Paradebeispiel für einen Wohlfahrtsstaat, in dem zivilgesellschaftlichen Akteuren traditionell ein zentraler Stellenwert zukommt. Dies gilt nicht nur für die sozialen Dienste, sondern für ein breites Spektrum von Politikbereichen. Doch das traditionelle wohlfahrtsstaatliche Arrangement, in dem zivilgesellschaftlichen Akteuren z.T. sogar eine privilegierte Stellung zukam, hat sich maßgeblich verändert. Was bedeutet dies für die zivilgesellschaftlichen Organisationen? Werden sie vom Markt der wohlfahrtsstaatlichen Dienstleistungserstellung verdrängt oder gelingt es ihnen, sich neu aufzustellen? Wie hat sich das Konzept Wohlfahrtsstaatlichkeit in Deutschland entwickelt? Das Inhaltsverzeichnis des Bandes und die Kapitel zum Download finden Sie hier.

Lange Nacht zur Europawahl

WahlabendWahlabend
© IfPol-Förderverein

Das IfPol und sein Förderverein laden zur langen europäischen Wahlnacht: Ab 17 Uhr kommentieren Lehrende des Instituts im Hörsaal SCH100.2 die Ergebnisse der Europawahl. Neben gemeinsamen Fernsehgucken wird es mehrere Skype-Schaltungen zu Politikwissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern in europäischen Universitäten geben (London, Paris, Wien, Warschau, Amsterdam, Valencia und Brüssel), die den Ausgang des Urnengangs aus den jeweiligen Landesperspektiven beleuchten. Für die lockeren Elemente des Abends sorgen ein Europaspiel der Jungen Europäischen Föderalisten und ein europäisches Bierquiz des IfPol-Fördervereins. Das vollständige Programm können Sie hier herunterladen.

Nachwuchstagung „Migrationspolitik“ im Franz Hitze Haus

NachwuchstagungNachwuchstagung
Tagungsteilnehmende nach der Eröffnungsrede durch Frau Staatssekretärin Güler (vorne in der Mitte) am 3. Mai 2019 im Franz Hitze Haus in Münster
© IfPol

Am 2. und 3. Mai 2019 fand auf Einladung des Instituts für Politikwissenschaft im Franz Hitze Haus die interdisziplinäre Nachwuchstagung „Einwanderung und Einwanderungspolitik im internationalen Vergleich“ statt. Über 20 junge Migrationsforscherinnen und -forscher, die auf diesem Themengebiet arbeiten und gerade dabei sind, ihre Examens- oder Doktorarbeiten zu verfassen, haben dabei in sieben Panels ihre Ergebnisse vorgestellt und anschließend von ausgewiesenen Migrationsexpertinnen und -experten kommentieren lassen. Die Themen reichten von asylpolitischen Fragestellungen, wie der Unterbringung von Geflüchteten, über Arbeitsmigration und lokale Integrationspraktiken bis hin zu Migration im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit sowie Fragen zur Konstruktion von Zugehörigkeit. | Weiterlesen...

„IRresponsibility in World Politics“

Internationaler Workshop am IfPol

Am 28. und 29. Mai 2019 veranstaltet der Lehrstuhl für Global Governance einen Autorenworkshop mit dem Titel „IRresponsibility in World Politics“. Frau Profin. Dr. Vetterlein arbeitet hierbei zusammen mit renommierten internationalen KollegInnen sowie VertreterInnen des Instituts für Politikwissenschaft an der Herausgabe eines Handbuches mit dem Titel „Responsibility in International Relations Theory“, welches in 2020 veröffentlicht wird. Warum brauchen wir ein Handbuch zum Verantwortungsbegriff in den Internationalen Beziehungen? Unser Argument ist, dass viele der dringlichsten politischen Herausforderungen unserer Zeit, wie Klimawandel, humanitäre Krisen, Migration, Finanzkrisen, die Auswirkungen künstlicher Intelligenz oder Innovationen in Wissenschaft und Technik, um nur einige zu nennen, Fragen der Verantwortung aufwerfen, die man nicht einfach durch Umverteilung oder neue Regelungen lösen kann. Vielmehr beobachten wir eine zunehmende Moralisierung politischer Konflikte, in denen Verantwortungsübernahme und -zuschreibungen basierend auf zum gleichwertigen, aber zum Teil widersprechenden, Werten stattfinden. Im Workshop werden die AutorInnen den Verantwortungsbegriff theoretisch, konzeptionell und empirisch aufarbeiten.

WWU-Politologen entwickeln Online-Wahlhilfe für die Europawahl

Informationen zu Positionen der Parteien und zur politischen Landschaft
10258-w1evi22z-newsml
© IfPol

Ende Mai wählen die Bürger der Europäischen Union ihr neues Parlament. Um Unentschlossene vorab bei ihrer Wahlentscheidung zu unterstützen, haben Wissenschaftler und Studierende des Instituts für Politikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) eine Online-Wahlhilfe für die Europawahl in Deutschland entwickelt. Der „Wahl-Kompass“ zur Europawahl ist ab sofort abrufbar unter https://europa.wahl-kompass.de/.

Im Rahmen eines Seminars von Jan Philipp Thomeczek, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Norbert Kersting, recherchierten die Studierenden in den Wahlprogrammen der Parteien Aussagen zu den wichtigsten Themen der Europawahl und nahmen diese in den Wahl-Kompass auf. Dadurch ist gewährleistet, dass alle Standpunkte übersichtlich und öffentlich zugänglich sind. | Weiterlesen...

Update

Demokratie sichert Freiheit und Ordnung – und muss immer wieder neu gelebt werden

Keil Schubert Kost Wilp 2019-05Keil Schubert Kost Wilp 2019-05
© Kate Backhaus

Im Haus der Niederlande fand am 6. Mai 2019 eine Diskussionsveranstaltung zu Gegenwart und Zukunft der Demokratie statt, in deren Rahmen Prof. Dr. Klaus Schubert und Johannes Keil ihr neues Buch „Demokratie in Deutschland“ vorstellten.

Dr. Markus Wilp vom ZNS hob in seinem Inputvortrag die im europäischen Vergleich sehr große Zufriedenheit der niederländischen Bevölkerung mit der Demokratie in den Niederlanden hervor. Gleichzeitig verwies er unter anderem auf die größer werdende Kluft zwischen Bürgern und Politikern oder die politische Instabilität insbesondere in der niederländischen Parteienlandschaft, die als Herausforderungen für die Gegenwart und vor allem für die Zukunft angesehen werden. | Weiterlesen...

Ihr Arbeitsplatz: Europa!

Dienstag, 07. Mai, 18:15 in SCH100.2
Glastra
© privat

Am Dienstag kommender Woche (7. Mai) richtet das Institut in Kooperation mit seinem Förderverein eine berufsorientierte Vortragsveranstaltung aus. Referentin des Abends ist Kathrin Glastra. Die IfPol-Absolventin ist seit vielen Jahren erfolgreich in Brüssel ansässig und hat dort für eine Unternehmensberatung und die Heinrich-Böll-Stiftung gearbeitet. Derzeit ist sie für das Europäische Parlament tätig. In ihrem Vortrag berichtet sie über ihren Arbeitsalltag und vermittelt Tipps und Tricks für Studierende, die eine Karriere in und um die Europäischen Institutionen planen. Der Vortrag beginnt um 18:15 Uhr im Hörsaal SCH100.2.