Andrea Schneiker vertritt in Münster

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Prof. Andrea Schneiker vertritt im Sommersemester die Professur „Global Governance“. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft und Soziologie am IfPol im Rahmen des Doppeldiplomstudiengangs mit Lille promovierte Andrea Schneiker 2008 an der WWU und arbeitete anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Hannover und Bremen. Seit April 2013 ist sie Juniorprofessorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen an der Universität Siegen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Internationalen Beziehungen und die Friedens- und Konfliktforschung. Dabei interessiert sich Andrea Schneiker vor allem für die Rolle nichtstaatlicher Akteure und internationaler Regierungsorganisationen in Fragen der Sicherheit, humanitären Hilfe und Migration. Zum Wintersemester wird die Professur mit Dr. Antje Vetterlein neu besetzt, die derzeit an der Kopenhagen Business School tätig ist.

Antrittsvorlesung von Dr. Matthias Freise

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Dr. Matthias Freise hält am Donnerstag (19. April) eine öffentliche Vorlesung zum Antritt seiner Privatdozentur am Institut für Politikwissenschaft. Sie findet von 14 bis 16 Uhr in Hörsaal SCH2 statt. Das Thema lautet: Kohäsionspolitik als Legitimierungsressource des europäischen Integrationsprozesses?

Neu am Institut: Prof. Dr. Armin Schäfer

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Die Professur für Vergleichende Politikwissenschaft übernimmt ab dem Sommersemester Armin Schäfer. Dies ist eine vorgezogene Neuberufung auf die Stelle von Professorin Annette Zimmer, die noch bis 2020 in Münster arbeiten wird. Zentrales Forschungsthema von Herrn Schäfer ist der Zusammenhang von sozialer Ungleichheit und politischer Gleichheit. Dieses Thema untersucht er sowohl ländervergleichend als auch im Zeitverlauf. Dabei steht im Vordergrund, wer sich politisch engagiert – beispielsweise durch die Stimmabgabe bei Wahlen, aber auch bei Demonstration, Petitionen oder die Mitarbeit in einer Interessengruppe – und welche Konsequenzen eine sozial ungleiche Beteiligung hat. In einem größeren Forschungsprojekt, an dem auch Svenja Hense arbeitet, wird analysiert, wessen Präferenzen der Deutsche Bundestag in seinen Entscheidungen seit 1980 berücksichtigt hat. In einem weiteren Schwerpunkt befasst sich Armin Schäfer mit der Frage, ob die Wahrnehmung ungleicher Repräsentation zur Wahl populistischer Protestparteien führt.

In der Lehre wird Herr Schäfer seinen Schwerpunkt auf die empirische Demokratieforschung legen, die den Zusammenhang von verschiedenen Kapitalismus- und Wohlfahrtsstaatsmodellen einerseits und der Verwirklichung politischer Gleichheit andererseits untersucht. Darüber hinaus findet eine Auseinandersetzung mit neueren Strömungen der Demokratietheorie statt.

Armin Schäfer studierte Politikwissenschaft, VWL sowie Friedens- und Konfliktforschung in Marburg und Canterbury, bevor er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung wurde. Die Promotion erfolgte an der Universität Bremen und die Habilitation an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Von 2014 bis März 2018 war Armin Schäfer Professor an der Universität Osnabrück.

Alternative zum Standardkurs: Anmeldung zu Vorlesungen in der Kommunikationswissenschaft bis 4. April 2018

Im Rahmen des Kooperationsabkommens mit der Kommunikationswissenschaft können Bachelorstudierende des IfPol dort ausgewählte Vorlesungen belegen und eine Prüfungsleistung ablegen. Diese kann im Rahmen der jeweiligen Prüfungsordnung in der Regel als Standardkurs anerkannt werden. Im Sommersemester können die Vorlesungen "Einführung in die Kommunikationswissenschaft II", "Media- und Rezeptionsforschung" und "Journalismusforschung" ausgewählt werden. Zur Teilnahme melden Sie sich bis zum 04.04.2018 verbindlich über die Listen an, die neben Büro 317 hängen. Die Prüfungsameldung erfolgt - soweit zutreffend - in der (normalen) QISPOS-Anmeldephase.

Disputation am IfPol

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Abel Reiberg schloss im März seine Disputation zum Thema "Netzpolitik - Entstehung eines Politikfeldes" erfolgreich ab. Erstprüfer war Prof. Dr. Norbert Kersting (WWU) und zweiter Prüfer Prof. Dr. Andreas Blätte (Universität Duisburg).

Aktuelle Stellenausschreibungen

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Das Institut für Politikwissenschaft sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt zwei studentische Hilfskräfte zur administrativen Unterstützung der Studiengangskoordinatorinnen und –koordinatoren. Die Ausschreibungen finden Sie hier und hier.

The Political Economy of Democracy and Dictatorship

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In der Zeit vom 15. bis 17. März richtet die Münster School of Business and Economics eine Tagung zur politischen Ökonomie von Demokratien und Diktaturen aus und lädt die Angehörigen des Instituts für Politikwissenschaft zu zwei öffentlichen Vorlesungen ein. Am 15. März, 14 Uhr referiert Timur Kuran (Duke University) zum Thema „Intolerant Communities and Democratic Erosion“. Am 16. März referiert um 14:30 Uhr Uwe Sunde (LMU München) zum Thema „Democracy, Demography and Comparative Development“. Beide Veranstaltungen finden in Hörsaal SCH2 statt. | Poster

Erfolgreiche Koproduktion

KoproduktionKoproduktion
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Seit 12 Jahren bieten das Institut für Politikwissenschaft und die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät das erfolgreiche Bachelorprogramm Politik & Wirtschaft an. Karsten Mause und Klaus Schubert haben dies zum Anlass genommen, zusammen mit Christian Müller vom Centrum für Interdisziplinäre Wirtschaftsforschung ein Kompendium zusammenzustellen. Vierzig Politik- und Wirtschaftswissenschaftler aus insgesamt 25 Hochschulen führen gemeinsam in die wichtigsten Fragestellungen der Politischen Ökonomie ein und beleuchten die verschiedenen Teilbereiche jeweils aus Sicht beider Disziplinen. Damit wird in diesem Handbuch erstmals ein explizit integrativer Ansatz verfolgt. Im ersten Teil geben die interdisziplinären Autorenteams einen Überblick über grundlegende Frage- und Problemstellungen, die das Nachdenken über Politik und Wirtschaft sowie insbesondere die Reflexion über das Zusammenspiel dieser beiden Gesellschaftsbereiche seit Jahrhunderten geprägt haben. Der zweite Teil bietet eine Einführung in zentrale Aufgabenbereiche der Wirtschaftspolitik, während im dritten Teil die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beteiligten Fachdisziplinen bei der Analyse verschiedener Politikfelder aufgezeigt werden. Nähere Information zur Publikation finden Sie hier.

Michael Zürn im Institutskolloquium

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Prominenter Besuch aus der Hauptstadt: Michael Zürn, langjähriger Leiter der Abteilung Global Governance am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung (WZB) und Professor an der Freien Universität Berlin referierte am Mittwoch im Institutskolloquium zum Thema „Authority and Legitimacy in Global Governance“ und stelle sich einer angeregten Diskussion.