ACHTUNG! WICHTIGE HINWEISE

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Studierende am Institut für Politikwissenschaft,

die momentane Lage bzgl. der Coronapandemie hat zahlreiche Auswirkungen auf Studium und Lehre am Institut für Politikwissenschaft.
Wir haben einige der wichtigsten Dinge zusammengefasst. Bitte lesen Sie sie aufmerksam.
| Weiterlesen...

Antidemokratische Jäger kompetent als Wilderer enttarnen

Interview mit Gerhard Wittkämper
Wittkaemper InterviewWittkaemper Interview
© Privat

Gerhard Wittkämper war von 1975 bis 1998 Direktor des Instituts für Politikwissenschaft in Münster. Im Interview erinnert er sich an die Fusion des IfPol mit der Politikwissenschaft der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe, berichtet aus der Forschung seiner langen Amtszeit und benennt die Herausforderungen, vor die er die Politikwissenschaft heute gestellt sieht. | Weiterlesen...

Dritte IfPol-Promotion 2020

Disputation3Disputation3
© IfPol

Claudia Regler verteidigte heute erfolgreich ihre Dissertation „Sicherungsverwahrung im Kontext von Sicherheitskultur: Eine sicherheitskulturelle Analyse der gesetzlichen Entwicklung der Maßregel der Sicherungsverwahrung im Deutschen Bundestag von 1994 bis 2013.“ Betreut wurde sie von Prof. Dr. Bernhard Frevel und Prof. Dr. Klaus Schubert. Es war das dritte abgeschlossene Promotionsprojekt in diesem Jahr und zugleich eine Premiere: Erstmals wurde eine Promotionsprüfung am Institut mit Gästen vollständig im Videokonferenzsystem Zoom abgenommen. Nach Abschluss Ihrer Promotion wechselt Frau Regler als wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Kriminologischen Zentralstelle nach Wiesbaden. Herzlichen Glückwunsch!

IfPol-Promotionen im Fokus

IfpolpromosIfpolpromos
© Privat/GraSP

In der aktuellen Ausgabe der WissenLeben der Universität Münster kommen gleich zwei Absolventinnen des Instituts prominent zu Wort. Dr. Christine Prokopf hat in ihrer Dissertation „Handeln vor der Katastrophe als politische Herausforderung“ Vorsorgeoptionen der Politik durch die Governance von Risiken untersucht. Im Interview äußert sie sich, wie gut die deutsche Politik auf die Corona-Pandemie vorbereitet gewesen ist und kommt zu einem ernüchternden Fazit. Frau Prokopf ist heute Referentin bei der Nationalen Kontaktstelle Sichere Gesellschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Ebenfalls berichtet die Universitätszeitung ausführlich über die mehrfach preisgekrönte Dissertation von Dr. Janina Grabs. Die Absolventin der Graduate School of Politics ist mit dem Virginia M. Walsh Dissertation Award der American Political Science Association ausgezeichnet worden. Zudem hat ihr der Fachbereich Erziehungs- und Sozialwissenschaften den Preis für die beste Abschlussarbeit im Akademischen Jahr 2019 zuerkannt. Ihre Doktorarbeit zum Thema “The effectiveness of market-driven regulatory sustainability governance. Assessing the design of private sustainability standards and their impacts on Latin American coffee farmers’ production practices” wurde von Prof. Dr. Thomas Dietz betreut. Mittlerweile arbeitet Janina Grabs als Postdoc am Environmental Policy Lab der ETH Zürich.

Zur aktuellen Ausgabe der WissenLeben geht es hier: https://issuu.com/wwu_muenster/docs/wl_05_2020_gesamt

Ringvorlesung "Riskante Künstler*innen" wird auf das SoSe 2021 verschoben.

Aufgrund der aktuellen Situation im Rahmen der CoVid19-Krise und den damit einhergehenden Beschränkungen im Lehrbetrieb müssen wir in Abstimmung mit den Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung und der Universität Münster die ZEUGS-Ringvorlesung „Riskante Künstler*innen“ zumindest für das Sommersemester 2020 leider absagen. Gründe dafür sind zum einen Vorgaben, alle öffentlichen sowie internationalen Veranstaltungen frühestens ab Juni 2020 durchzuführen sowie die aktuellen bundes- und weltweiten Reisebeschränkungen. Da zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch eine Verlängerung der beschränkenden Maßnahmen leider nicht ausgeschlossen werden kann, haben wir uns dazu entschieden, die Ringvorlesung auf das Sommersemester 2021 zu verschieben.

"Die Beobachtung als Methode in der Politikwissenschaft"

Stg Buchpr _sentationStg Buchpr _sentation
© privat

Das neue Buch „Die Beobachtung als Methode in der Politikwissenschaft“ ist das Ergebnis der Kooperation zwischen Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft an der WWU Münster, mit Bernd Schlipphak, Oliver Treib (beide IfPol) und Volker Gehrau (IfK) – von links nach rechts auf dem im Februar gemachten Bild – als Autoren des Bandes.

Die Beobachtung ist ein zentrales Verfahren der wissenschaftlichen Datenerhebung. Sie gewinnt durch die technische Entwicklung noch weiter an Bedeutung: Algorithmisch gesteuerte Suchprozesse ermöglichen die automatisierte Erfassung menschlichen Verhaltens auch über längere Zeiträume hinweg. Während diese Entwicklung für die Beobachtung politisch relevanter Prozesse von großem Nutzen sein kann, wirft sie zugleich auch neue methodologische und forschungsethische Fragen auf.

Die Autoren stellen die methodischen Spezifika von Beobachtungen dar und erläutern die Durchführung von qualitativen und quantitativen Formen der Beobachtung sowie die daraus entstehenden Daten. Auf dieser Grundlage werden exemplarisch relevante Beobachtungsstudien aus der Politikwissenschaft vorgestellt und die Implikationen von Big Data für die sozialwissenschaftliche Forschung diskutiert.

Weitere Informationen zum Buch finden sich hier.

SoPoPool bietet Beratung und Unterstützung an

Fittosize 1492 746 4e20c9e48fa0f0cd881e94e504e44509 Pool 1_Fittosize 1492 746 4e20c9e48fa0f0cd881e94e504e44509 Pool 1_
© SoPoPool

Aufgrund der aktuellen Lage bleibt der SoPoPool vorerst bis zum 7. Juni 2020 geschlossen. Das grundsätzliche Beratungsangebot des SoPoPool-Teams bleibt aber allen Studierenden der Soziologie und der Politikwissenschaft weiterhin erhalten.

So stehen die Mitarbeiter*innen des SoPoPools für alle Anfragen wochentags von 10:00 bis 13:00 Uhr telefonisch (0251 83-29060) zur Verfügung. Darüber hinaus bieten wir in diesem Zeitraum dienstags bis donnerstags Zoom-Meetings (Direktlink in ein Zoom-Meeting) an, um etwaige Anliegen direkt und persönlich zu klären. Anfragen per E-Mail werden auch außerhalb der Telefonpräsenzzeiten bearbeitet.

Im besonderen Fokus stehen aktuell natürlich Themen wie E-Learning, die Unterstützung bei Problemen mit Videokonferenzen (WWUzoom) oder bestimmten Formaten der Online-Lehre. Aber auch bei ganz klassischen Anliegen, wie Problemen mit Office-Anwendungen oder SPSS, steht das SoPoPool-Team gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. | SoPoPool

Wie kann die Transformation zur Nachhaltigkeit gelingen?

Podcast-Interview mit Prof. Dr. Doris Fuchs
Fittosize 346 235 600bf382424be6b1ecaf83d2a1c96f27 Fuchsauswahl _1 Von 1 _1_
© WWU - SP

Nachhaltigkeit ist ein häufig verwendeter Begriff, der in vielen Kontexten verwendet wird. Was bedeutet er eigentlich konkret? Prof. Dr. Doris Fuchs ist Inhaberin des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Nachhaltige Entwicklung und Sprecherin des Zentrums für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung (ZIN) der WWU. Im Podcast spricht sie darüber, wie sich Nachhaltigkeit definieren lässt, wie Nachhaltigkeit gelingen kann und was nachhaltigen Konsum auszeichnet. | Podcast

Lehrstuhlvertretung Prof. Dr. Willems

Barbato
© privat

Im Sommersemester 2020 wird Prof. Dr. Ulrich Willems von Prof. Dr. Mariano Barbato vertreten. Herr Barbato ist Politikwissenschaftler, seit 2015 Heisenberg-Stipendiat und Leiter des DFG-Projekts „Legions of the Pope. A Case Study in Social and Political Transformation / Legionen des Papstes. Eine Fallstudie sozialer und politischer Transformation“ am Centrum für Religion und Moderne der Westfälischen Wilhelms-Universität, seit 2019 außerplanmäßiger Professor an der Philosophischen Fakultät der Universität Passau. Forschungsschwerpunkte: Politische Theorie, Internationale Politik und Politische Soziologie.

„Münster war im Grunde die solidere, angenehmere Universität“

IfPol-Gründungsdirektor Dieter Grosser erinnert sich
Grosser 4cGrosser 4c
© privat

Prof. Dr. Dieter Grosser war 1970 der Gründungsdirektor des Instituts für Politikwissenschaft. Heute lebt der emeritierte Professor in Spandau. Im Interview mit dem IfPol Förderverein erzählt er von den Gründungsjahren und reflektiert, wie sich das Institut seit den 1970er Jahren verändert hat. | Weiterlesen...