How (Not) to Study Populism in Comparative Research

Populismus GruppenfotoneuPopulismus Gruppenfotoneu
© IfPol

Der Populismus-Forscher Matthijs Rooduijn von der Universität Amsterdam hat das IfPol besucht und einen Vortrag zum Thema „How (Not) to Study Populism in Comparative Research“ gehalten. Rooduijn argumentierte, dass die Populismus-Forschung sich um mehr Klarheit bei der Definition des Konzepts Populismus und um eine stärkere Verbindung zu benachbarten Forschungsfeldern wie der Forschung zu Anti-Establishment-Parteien bemühen sollte. Am Folgetag schloss sich ein Workshop an, in dem Rooduijn mit Forschenden des IfPol und des Lehrstuhls für Ökonomische Politikanalyse über weiterführende Fragen für die Populismusforschung diskutierte. Hierbei standen sowohl Ergebnisse seiner aktuellen Populismus-Studien als auch Methoden und Thesen von Münsteraner Forschungsprojekten zum Thema im Vordergrund.

Vortragsankündigung Populismus

Hownottostudypopulism GrauHownottostudypopulism Grau
© IfPol

Am 22.01.20 findet am IfPol ein öffentlicher Abendvortrag von Professor Matthijs Rooduijn von der Universität Amsterdam statt. Unter dem Titel „How (Not) to Study Populism in Comparative Research” wird Herr Rooduijn aktuelle Herausforderungen und Wege für das Studium von Populismus diskutieren. Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet von 18-20 Uhr (c.t.) im SCH 100.2 statt. | Flyer

Lehrpreis für Matthias Freise

Lehrpreis FreiseLehrpreis Freise
© Rektorat der Universität Münster

PD Dr. Matthias Freise ist mit dem Lehrpreis der Universität ausgezeichnet worden. Anlässlich des Neujahrsempfangs zeichnete das Rektorat den Akademischen Oberrat mit 30.000 € für seinen Einsatz für das Forschende Lernen am Institut für Politikwissenschaft aus. Ziel seiner Lehre ist es, den Studierenden den Prozess eines Forschungsvorhabens, das auf die Gewinnung von auch für Dritte interessanten Erkenntnissen gerichtet ist, gestalten, erfahren und reflektieren zu lassen. 2018 hat Herr Freise ein Lehrbuch zum Einsatz des Forschenden Lernens in der politikwissenschaftlichen Hochschullehre veröffentlicht und setzt das Konzept seit vielen Jahren am IfPol mit außerordentlichem Erfolg in seinen eigenen Kursen um. Zudem ist er Co-Sprecher des Arbeitskreises „Hochschullehre“ der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und setzt sich für die Vertiefung des Forschenden Lernens in der Disziplin ein. | Video

Politik & Film: Gundermann

GundermannGundermann
© IfPol-Förderverein

Am kommenden Mittwoch (15. Januar) präsentieren Annette Zimmer und Roman Turczynski mit „Gundermann“ den vorerst letzten Beitrag in der Reihe Politik & Film des IfPol-Fördervereins im Cinema an der Warendorfer Straße. Sie analysieren in ihrer Einführung die Widersprüchlichkeiten eines Systems, das (de jure) versucht, liberale Ideale, wie Freiheit, Gleichheit und Wohlstand mittels autoritärer Maßnahmen, wie Überwachung, Unterdrückung und Zentralverwaltung herbeizuführen. Ideen sind beständiger als Staaten und auch 30 Jahre nach dem Ende der DDR finden sich vielerorts Beispiele für derartige Politiken. Zum Vorverkauf geht es hier.

Erste IfPol-Promotion 2020

Dsc00102Dsc00102
© GraSP

Johannes Bauser wurde heute als erster IfPol-Doktorand im neuen Jahr promoviert. Seine Dissertation trug den Titel „Erfolgsbedingungen für Bürgerbeteiligung: Einfluss kommunaler Entscheidungsträger auf Beteiligungsergebnisse am Beispiel LiquidFeedback“. Betreut wurde Herr Bauser in der Graduate School of Politics von Prof. Norbert Kersting und Prof. Christoph Bieber (Universität Duisburg-Essen). Herzlichen Glückwunsch!

IfPol startet ins große Jubiläumsjahr

Ifpol Jubil _umslogo Dunkleversion RgbIfpol Jubil _umslogo Dunkleversion Rgb
© IfPol

2020 wird ein großes Jahr für das Institut für Politikwissenschaft, denn es feiert seinen 50. Geburtstag. Die Feierlichkeiten zu diesem freudigen Anlass mit zahlreichen Festveranstaltungen, wissenschaftlichen Kongressen und Vorträgen und einer ausgelassenen Party beginnen im Sommersemester und werden sich bis ins Wintersemester hinziehen. Für den Moment hat sich das IfPol zunächst ein Jubiläumslogo zugelegt. Es ist ein Geschenk des Instituts für Kommunikationswissenschaft. Ganz herzlichen Dank an die Kolleginnen und Kollegen dort!

Das IfPol macht Weihnachtspause

B2ap3 Large Fireworks-1047398 1280B2ap3 Large Fireworks-1047398 1280
© Creative Commons

In der Zeit vom 23. Dezember bis zum 5. Januar macht das Institut für Politikwissenschaft Weihnachtspause und ist nicht besetzt. Das IfPol wünscht schöne Feiertage und einen entspannten Start ins neue Jahrzehnt!

Janina Grabs für die beste Promotion im Fachbereich ausgezeichnet

JaninagrabspromoJaninagrabspromo
© WWU - Peter Leßmann

Dr. Janina Grabs ist vom Rektor der Universität, Prof. Dr. Johannes Wessels, mit dem Preis für die beste Doktorarbeit im Fachbereich Erziehungs- und Sozialwissenschaften im Akademischen Jahr 2018/19 ausgezeichnet worden. Ihre Dissertation zum Thema “The effectiveness of market-driven regulatory sustainability governance. Assessing the design of private sustainability standards and their impacts on Latin American coffee farmers’ production practices” hat Frau Grabs Ende 2018 in der Graduate School of Politics bei Prof. Dr. Thomas Dietz vorgelegt. Für ihre mit summa cum laude bewerteten Dissertationen wurden außerdem Christiane Bomert und Tobias Gumbert geehrt, die ebenfalls am IfPol promovierten. Herzlichen Glückwunsch!

10. IfPol-Promotion 2019

Estrella PromoEstrella Promo
© IfPol

Andrea Estrella verteidigte gestern erfolgreich ihre Dissertation “The effects of Voluntary Sustainability Standards in the economy of smallholder farmers in Latin America”. Betreut wurde sie am Institut für Politikwissenschaft von Prof. Thomas Dietz. Das Korreferat übernahm Prof. Jan Börner (Universität Bonn). Herzlichen Glückwunsch!

Besuch beim IdF: Feuerwehr ist zu Weihnachten wunschlos glücklich

FeuerwehrFeuerwehr
© Andrea Walter

Das Bachelorseminar „Bürgerschaftliches Engagement – die Rolle von Politik und Verwaltung“ unter Leitung von Prof.‘in Dr. Andrea Walter führte zehn Studierende des IfPols zum Institut der Feuerwehr NRW, der größten deutschen Feuerwehraus- und -forbildungseinrichtung für Haupt- und Ehrenamt mit Sitz in Münster. Johannes Zündorf vom IdF (mi.) erklärte, dass es in NRW – anders als in anderen Bundesländern – keinen Mangel an Freiwilligen gebe. Die Entwicklung sei weiter positiv und auch in Punkto Ausstattung für die Haupt- und Ehrenamtlichen zeigte sich Zündorf sehr zufrieden. Um auch perspektivisch attraktiv zu bleiben, will die Feuerwehr NRW sich künftig stärker jenen gesellschaftlichen Gruppen öffnen, die noch kaum unter den Engagierten vertreten sind, wie z.B. Menschen mit Migrationshintergrund und Frauen (Frauenanteil im Haupt- und Ehrenamt: ca. fünf Prozent).