Debatten in der politikwissenschaftlichen Hochschullehre

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Wie lassen sich Debatten in die politikwissenschaftliche Hochschullehre integrieren? Das fragt PD Dr. Matthias Freise zusammen mit Prof. Dr. Michael Kaeding von der Universität Duisburg-Essen in einem aktuellen Beitrag für die Zeitschrift für Politikwissenschaft. Darin thematisieren sie ihre Erfahrungen aus dem Wettbewerb „NRW debattiert Europa“, an dem die Universität Münster bereits seit vier Jahren erfolgreich teilnimmt. Hier finden Sie den Beitrag bei Springer Link (Online First).

Vortrag: Welches Europa will Macron?

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© Wikimedia Commons

La Grande Marche pour l’Europe: Welches Europa will Macron? Diese Frage beantworten am 16. April um 18:15 Uhr Isabelle Négrier (Vorsitzende von La République En Marche für Deutschland und Österreich) und Jean-Pierre Renollaud (Leiter des Komitees En Marche Rheinland) auf Einladung des Fördervereins des Instituts für Politikwissenschaft in einem öffentlichen Vortrag im Hörsaal SCH100.2. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Multilinguales Projekt Forschen mir GrafStat zur Europawahl

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© Maximilian Wieczorek

Ertragreiche Kooperation zwischen dem Institut für Soziologie und dem Institut für Politikwissenschaft: Im multilingualen Projekt Forschen mir GrafStat erarbeitet Prof. Dr. Andrea Szukala zusammen mit Sabine Kühmichel und Cornelius Knab für die Bundeszentrale für politische Bildung Lehrmaterialien zur bevorstehenden Europawahl, die in der Sekundarstufe I zum Einsatz kommen können. Clou des Projektes ist seine multilinguale Anlage, sodass die Materialien auch im Französisch- und Englisch-Unterricht verwendet werden können. An dem Projekt beteiligt sind auch Prof. Dr. Oliver Treib und PD Dr. Matthias Freise, die längere Interviews beisteuern, die für den Schulunterricht aufbereitet werden. Oliver Treib spricht über die Auswirkungen des Brexit, Matthias Freise über die Ursachen des Demokratiedefizits der Europäischen Union. Die Projektwebsite im Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung finden Sie hier.

Ungarn vor der Europawahl

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© ELTE Universität Budapest

Der IfPol-Förderverein richtet in diesem Sommersemester am 26. Mai eine Vortragsreihe zur Europawahl und ihren Auswirkungen auf den europäischen Integrationsprozess aus. Den Aufschlag macht am kommenden Mittwoch (10. April) um 18 Uhr Prof. Dr. Máté Szabó (ELTE Universität Budapest). Er referiert zum Thema „Ungarn vor der Europawahl“ und geht dabei auf die besondere politische Situation in seinem Heimatland, die die Union seit Monaten in Atem hält. Die Veranstaltung findet in Raum SCH100.101 (erste Etage, in der Graduate School of Politics) statt. Weitere Vorträge folgen im April und Mai.

Dein eigenes Studentisches Seminar – jetzt!

Dir fehlen ganz bestimmte Themen in deinem Studium? Dir sind gewisse Aspekte bis jetzt zu kurz gekommen? Du hast eine Idee, die du gerne mit einer Gruppe anderer Studierender umsetzen möchtest? So oder so – die Fachschaften Politik und Soziologie haben da was für dich! Seit einigen Semestern richten wir jetzt schon die studentischen Seminare in den Allgemeinen Studien aus. Diese geben dir die Möglichkeit, Schwerpunkte an der Uni zu setzen, die für dich wichtig sind und die du in Form eines Seminars umsetzen kannst. Dabei möchten wir ein Lernen auf gleicher Ebene, im Dialog zwischen dir als Lehrender*m und anderen Studierenden ermöglichen und etablieren. | Weiterlesen...

Ausgezeichnete Abschlussarbeiten

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Jedes Jahr prämiert der Förderverein die besten Abschlussarbeiten am IfPol – so auch für das akademische Jahr 2018. Den Preis für die beste Masterarbeit sprach die Jury Alexander Nagel aus. In seiner von Prof. Karsten Mause betreuten Arbeit untersuchte er die Nutzung und Wirkung von Negative Campaigning deutscher Politiker und Parteien im Bundestagswahlkampf 2017 auf Twitter. Die Jury lobte, dass sich die Masterarbeit in Zeiten von Hate Speech und Fake News einer wirklichen politikwissenschaftlichen Nische widme und würdigte die hohe empirische Eigenleistung. Den zweiten Platz belegt Selma Kropp zum Thema „Wenn Kinderrechtsverletzungen ungeahndet bleiben. Die selektive Strategie der Schande der UN“. Die von Prof.‘in Doris Fuchs betreute Arbeit erklärt, warum einige Akteure bei Regelverstößen im Themenbereich „Kinder und bewaffnete Konflikte“ ungestraft bleiben und andere nicht. Die Jury überzeugte vor allem der innovative Ansatz der Arbeit samt der anspruchsvollen Umsetzung mittels QCA.
Den ersten Platz bei den „kleinen“ Abschlussarbeiten teilen sich Marie Lil Rimsa (Betreuerin: Christina Reinke) und Sebastian Panreck (Betreuer: Prof. Karsten Mause).

Die Prämierten werden im Rahmen des diesjährigen IfPol-Sommerfestes am 6. Juli mit Urkunde und Preisgeld ausgezeichnet.
Die Jury bildeten Prof. Karsten Mause, Dr. Manon Westphal, Dr. Sebastian Schneider und Prof. Andrea Walter.

Öffentlichkeiten und Debattenkulturen in ihrer wechselseitigen Konstituierung: Beiträge aus den Geistes- und Sozialwissenschaften

Interdisziplinäre Tagung des smartNETWORK, 01./02. April 2019
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Seit 2017 findet im Rahmen des smartNETWORK, dem Zusammenschluss der geistes- und sozialwissenschaftlichen Graduiertenschulen der WWU, ein interdisziplinärer Austausch zum Thema „Öffentlichkeiten und Debattenkulturen“ statt. Diese beiden Begriffe – die bewusst im Plural verwendet werden – erscheinen derzeit von besonderer Aktualität und Relevanz zu sein, nicht zuletzt angesichts des weitreichenden Wandels, dem sie vor dem Hintergrund von Digitalisierung und erodierender demokratischer Kultur unterworfen sind.
Die Workshoptagung betrachtet die beiden Begriffskomplexe in ihrem Wechselverhältnis und erörtert, wie sich „Öffentlichkeiten“ und „Debattenkulturen“ wechselseitig konstituieren. Mit einem Fokus auf vier begriffliche Gegensatzpaare diskutiert sie dies aus interdisziplinärer, transhistorischer und transregionaler Perspektive und eruiert dabei produktive Anschlussstellen für zukünftige Forschungsaktivitäten. | Flyer | Tagesplan

Erste IfPol-Promotion 2019

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Yimei Zhu hat die erste erfolgreiche IfPol-Promotion 2019 vorgelegt. Gestern verteidigte sie ihre Dissertation „Electronic participation in China“. Betreut wurde sie in der Graduate School of Politics von Prof. Dr. Norbert Kersting. Zweitbetreuer der Arbeit war Prof. Dr. Lisheng Dong vom Asian Center der University of Tartu. Herzlichen Glückwunsch!

Vielfalt und Weitblick in der Hochschullehre

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Vielfalt und Weitblick in der politikwissenschaftlichen Hochschullehre war das Thema der Jahrestagung 2019 des Arbeitskreises Hochschullehre der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW), die das IfPol am 25. und 26. Februar ausrichtete. Rund 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Deutschland diskutierten Herausforderungen der Lehre im Fach Politikwissenschaft und versuchten sich daran, Lehrinnovationen zu entwickeln. Eine ausführliche Zusammenfassung der Tagung finden Sie im Blog des Arbeitskreises unter www.hochschullehre-politik.de.