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Bunt, Bunter, Seoul- Mein Ankommen

Annyeong-ha-se-yo aus Seoul! 🙂

Ich studiere im Master of Education die Fächer Pädagogik und Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaften und habe ein dreimonatiges Praktikum an der Deutschen Schule Seoul absolviert. Da ich keinerlei Verbindung oder Erfahrung mit Korea hatte, bevor ich dort ankam, waren meine Gefühle zu Beginn sehr gemischt. Alles zwischen nervös, skeptisch und voller Vorfreude. Nun beziehe ich auch schon meine 7 m² große Wohnung für die nächsten drei Monate. Klein, aber fein, wie man in Deutschland sagen würde. In Korea, besonders in Seoul, ist es normal, auf kleiner Fläche zu wohnen. Ich liebe Großstädte und Metropolen, habe aber selbst vorher noch nie in einer gelebt.  Jetzt sitze ich in einem Café in Seongsu und mein erster Monat Praktikum in einer Stadt mit 9 Millionen Einwohner:innen ist bereits vorbei. Ich freue mich, euch ein bisschen von meinem Ankommen zu berichten.

Mein erster Eindruck nach ein paar Tagen war: „Wow, ist das bunt.“

Ich wohne in Seongsu im Nordwesten von Seoul, über dem Han-Fluss. Was ich jetzt schon sagen kann: Es ist mein absolutes Lieblingsviertel in Seoul. Ich würde behaupten, dass mir vor allem die jüngeren Koreaner:innen zustimmen würden. Hier gibt es einen verrückten Pop-up-Store und abgefahrene Cafés nach dem anderen. Ich konnte jede Woche neue Läden entdecken, sodass es wirklich nie langweilig wurde. Eine Orientierung in dieser Metropole zu finden, schien mir jedoch unmöglich. Überall gibt es etwas zu entdecken, überall leuchten Lichter und aus den Läden ertönt laute Musik. Hier ein wichtiger Hinweis für euch: Google Maps funktioniert in Südkorea nicht, daher braucht ihr unbedingt eine andere App. Die Stadt ist hochmodern, die Bus- und Bahnverbindungen kommen nicht nur alle zwei Minuten, sondern sind auch wirklich super ausgeschildert und in der Naver-App kenntlich gemacht. Wenn man durch die Straßen Seouls läuft, sieht man wirklich an jeder Ecke eine Möglichkeit zum Essen. Die meisten sind in Hangul verfasst, weswegen ich mir anhand von Bildern versuche zu erschließen, was man dort zu essen bekommt. Was ich schnell merke, ist, dass die Koreaner:innen einfach unfassbar scharf essen können – und das kann ich wirklich so gar nicht. Auch das Frühstück in Korea ist ganz anders, als ich es gewohnt war. Es gibt warme Gerichte, Reis, Suppen und Kimchi. Aber irgendwie finde ich das auch besonders und aufregend. Es gibt endlos viele Möglichkeiten, und das nicht nur bei der Wahl des Essens, sondern in allen Bereichen.

Jolin

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