Nachhaltigkeit an der WWU
© WWU - Malte Papenfuss

Nachhaltigkeit an der WWU im Überblick

Nachhaltige Entwicklung ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen, bei deren Bewältigung die Wissenschaft eine wesentliche Rolle spielt. Universitäten bilden dabei wichtige Schnittstellen: Sie sind Orte, an denen geforscht, gelehrt, gelernt und zukünftige Generationen zu reflektierten Handeln befähigt werden. Gleichzeitig sind Hochschulen selbst Teil der Herausforderung. Auch hier werden Gebäude errichtet, Energie verbraucht und Wertstoffe verwendet - oder kurz: Es werden Ressourcen genutzt. Die WWU ist sich der Verwantwortung für die sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen und Zukunftsfragen bewusst und adressiert Nachhaltigkeit in den zentralen Handlungsfeldern Forschung, Lehre, Transfer und Betrieb.

Beispiele und Einblicke in Form von Videos, Artikeln und Reportagen bietet auch das Dossier Nachhaltigkeit an der WWU.

Forschung

Zur erfolgreichen Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen ist ein innovativer Wissenschafts- und Erkenntnisbeitrag durch die Universitäten unerlässlich. Sowohl disziplinäre als auch inter- und transdisziplinäre Forschung tragen zu Antworten der globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel, der Mobilitäts- und Energiewende oder Fragen von Frieden und Demokratie bei. Forschungsbereiche zu Themen der Nachhaltigen Entwicklung sind daher in fast allen Fächern der WWU zu finden.

  • © WWU - ZIN

    Zentrale Einichtungen

    Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung (ZIN)
    Das Zentrum für interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung (ZIN) leistet mit empirischer, normativer und transformativer Forschung analytische, bewertende und praktische Beiträge zum wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs über nachhaltige Entwicklung. Das interdisziplinäre Zentrum bündelt hierzu die Nachhaltigkeitsforschung und –lehre an der WWU Münster. Darüber hinaus fungiert das ZIN als Ansprechpartner für Nachhaltigkeitsfragen für externe Akteure wie zum Beispiel die Europa-, Bundes- und Landespolitik, die Stadt Münster und andere Städte der Region.
    Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung (ZIN)
    ZIN Tätigkeitsbericht 2020 (PDF)

  • Ausgewählte Forschungsprojekte

    Münster Electrochemical Energy Technology (MEET)
    Das MEET ist eines der führenden deutschen Batterieforschungszentren welches ganzheitlich, international und interdisziplinär wissenschaftliche Grundlagenforschung mit Anwendungsorientierung zusammenführt. Ziel der Forschungseinrichtung ist es, nachhaltige und hochperformante Batterien der Zukunft zu entwickeln und die Batteriezellfertigung in Europa entscheidend voranzutreiben und so zur Energie- und Verkehrswende beizutragen.
    Forschungsprojekte am MEET

    Virtuelles Institut Smart Energy (VISE)
    Das Virtuelle Institut "Smart Energy" (VISE) ist ein Forschungsverbund und ein Kompetenzzentrum, welches sich dem Thema Digitalisierung der Energiewirtschaft widmet. Neben Unternehmen und wissenschaftlichen Partnern aus den Bereichen Technik, Wirtschaft und IT sind auch gesellschaftliche Verbände involviert. Inhaltlich gliedert sich das VISE in vier Teilprojekte mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten. Unter dem Dach des VISE werden die Ergebnisse und das Knowhow dieser Projekte gebündelt. Erst durch diese Bündelung kann das komplexe und interdependente digitale Energiesystem ganzheitlich erfasst und gestaltet werden.
    Virtuelles Institut Smart Energy (VISE)

    BIOCIVIS - Partizipation zur Sicherung des Nachhaltigkeitsnutzens und der gesellschaftlichen Teilhabe (in) der Bioökonomie
    Das Projekt BIOCIVIS untersucht in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Politikwissenschaftler*innen und Biolog*innen der WWU Münster, durch welche partizipativen Verfahren der Nutzen bioökonomischer Technologien gesellschaftlich gesichert und gleichzeitig eine Stärkung demokratischer Teilhabe realisiert werden kann.
    BIOCIVIS

    ENGAGE - Engagement für nachhaltiges Gemeinwohl
    In einem inter- und transdisziplinären Verbund untersucht das Projekt, unter welchen Bedingungen Bürger*innenbeteiligung zu nachhaltigem Gemeinwohl beitragen kann. Hierzu werden mit Hilfe quantitativer und qualitativer Methoden unterschiedliche Formen des Engagements und der politischen Beteiligung untersucht.
    ENGAGE

    NostaClimate
    Im Fokus von NostaClimate stehen die Klima- und Emissionsziele und die Frage, wie nichtstaatliche Akteure zu deren Erreichung beitragen können. Prinzipiell stehen nichtstaatlichen Akteuren verschiedene Mechanismen zur Verfügung: (i) eigene Klimaschutzaktivitäten, (ii) eine Erhöhung der Akzeptanz von Klimapolitik und der Klimaschutzaktivitäten individueller Akteure oder (iii) die Überwachung der Einhaltung von Klimaschutzzielen anderer Akteure. Das Forschungsprojekt untersucht die Einflussmöglichkeiten dieser Mechanismen und diverser Akteure.
    NostaClimate

    MikroPlaTaS
    Das Kooperationsprojekt MikroPlaTas erforscht das Vorkommen von Mikroplastik in Binnengewässern. Untersucht werden dabei z.B. Talsperren und Staubereiche und wie sich Partikel auf verschiedene Wasserlebewesen und die Umwelt auswirken. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, die Bedeutung von Mikroplastik für die Umwelt zu bewerten und Maßnahmen zu ergreifen. Das Forschungsprojekt wurde auch im Rahmen des Dossier "Nachhaltigkeit an der WWU" in einem Video portraitiert.
    MikroPlaTaS

    PEGASOS - Die politische Ökonomie eines globalen Kohleausstiegs
    Für die Erreichung der globalen Klimaziele ist der Ausstieg aus Kohletechnologien eine Voraussetzung. Mit welchen wirtschaftlich effizienten und ökonomisch tragfähigen Politikoptionen der globale Kohleausstieg gelingen kann, untersucht das Projekt PEGASOS. Dabei werden neben den Klimazielen auch andere gesellschaftliche Ziele wie der Gesundheitsschutz und die Wettbewerbsfähigkeit berücksichtigt.
    PEGASOS

    DynaMo - Mobilitäts-Energie-Dynamiken in Urbanen Räumen
    Die Nachwuchsgruppe DynaMo beschäftigt sich mit inter- und transdisziplinärer Forschung im Bereich der urbanen Mobilität und deren Wandlungsprozessen und Wandlungspotenzialen. Das Projekt verfolgt das Ziel, urbane Mobilitätsysteme im Sinne der Nachhaltigkeit wirtschaftlich leistungsfähig, sozial verträglich und ökologisch tragfähig zu gestalten.
    DynaMo

Studium und Lehre

Nachhaltigkeit in der Lehre bedeutet neben der Vermittlung von Fachwissen und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auch die kritische Reflexion und die Fähigkeit, inter- und transdisziplinäre Zusammenhänge zu erkennen und zu bearbeiten. Die WWU bietet zahlreiche Studiengänge an, die in ihren Fachcurricula Bezüge zu Nachhaltiger Entwicklung enthalten. Eine Übersicht von Lehrveranstaltungen aus unterschiedlichen Fächern bietet das ZIN jedes Semester an.

Darüber hinaus gibt es vielfältige Projekte an der WWU, die über das Studium hinaus auch für weitere Zielgruppen Angebote im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) bieten.

  • Ausgewählte BNE-Projekte

    Form Your Future
    Das im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für Nachhaltige Entwicklung geförderte Projekt richtet sich an Jugendliche zwischen 13-15 Jahren. In einem außerschulischen Lernort sollen in einem Zeitraum von 15 Monaten komplexe Zusammenhänge explorativ erfahrbar gemacht werden.
    Weitere Informationen

    MikroPlaTaS
    Die Verbundpartner des Forschungsprojektes MikroPlaTaS unterstützen neben der Forschung auch verschiedene Bildungsmaßnahmen zum Thema Plastik in der Umwelt für Kinder und Jugendliche. Dazu gehören sowohl Forschungsprojekte einzelner Student*innen und Schüler*innen als auch Thementage oder Ausstellungen für Gruppen und Schulkassen.
    Weitere Informationen

    Reflectories
    Reflectories sind interaktive Lerntools zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs). Am Institut für Didaktik der Geographie wurde ein Online-Planspiel entwickelt, welches sich mit globalen Problemen anhand einer fiktiven Geschichte auseinandersetzt. Durch dieses Planspiel sollen Schüler*innen lernen, Zusammenhänge zu erkennen und im Sinne der Nachhaltigkeit zu handeln.
    Weitere Informationen

Transfer

Nachhaltigkeit stellt für die WWU ein für alle Transferaktivitäten zentrales Kriterium dar. Neben Forschung und Lehre ist Transfer die dritte grundlegende Leistungsdimension von Hochschulen. Die WWU anerkennt sie als ihre zivilgesellschaftliche Verantwortung. Transfer wird in einem umfassenden Sinne als Kooperation und Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft begriffen. Dem liegt ein Transferverständnis zugrunde, das über die ökonomische Verwertung von Wissen oder Technologie hinausgeht.

Betrieb und Organisation

Als Institution ist die WWU wie andere gesellschaftliche Akteure gefordert, sich mit dem Themenkomplex Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Auch im Betrieb ist die WWU bestrebt, Prozesse im eigenen institutionellen Verantwortungsbereich anzustoßen, die zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Hierzu zählen Energieeffizienzmaßnahmen und Klimaschutz ebenso zu wie der verantwortungsvolle Umgang mit Finanzanlagen oder eine sozialverträgliche Personalpolitik.

  • © WWU - Malte Papenfuss

    Energie- und Ressourcenverbrauch

    Seit dem Jahr 2000 hat sich der Wärmeverbrauch der Universität um 30% verringert. Der Wasserverbrauch ist im gleichen Zeitraum um 25% zurückgegangen. Der Stromverbrauch ist allerdings im Zeitraum 2000-2019 um etwa 40% gestiegen. Dieser Anstieg liegt an unterschiedlichen Faktoren. Wesentlich ist die gestiegene Nutzungsfläche sowie energieintensive Forschung und Mehrverbräuche durch die Digitalisierung.


    Maßnahmen

    • Seit 2009 wird über externe Stromanbieter ausschließlich Ökostrom bezogen.
    • 2008 hat die WWU ein Energiemanagement eingerichtet, dessen Kernaufgabe darin besteht, den Energieverbrauch sukzessive zu optimieren, die Ressourcen zu schonen und die Kosten zu senken, ohne die Nutzerbedarfe aus den Augen zu verlieren. Mit Hilfe eines umfangreichen Energiemonitorings werden wissensbasiert Energiesparmaßnahmen identifiziert und umgesetzt.
    • Ausgewählte Gebäude sind mit Photovoltaikanlagen (PV) ausgestattet. Darüber hinaus wird aktuell geprüft, in welcher Form die WWU in Abstimmung mit dem BLB einen weiteren Ausbau von PV-Anlagen ermöglichen kann.
    • Durch die langjährig bestehende Gebäudeleittechnik wird eine zentrale Steuerung der Heiz- und Kühlkreisläufe sowie Lüftungsanlagen ermöglicht. Hierdurch ist bspw. eine Nachtabsenkung je Gebäude zentral programmiert und schnelle Reaktionen (z. B. bei längerer nicht-Nutzung oder geringer Auslastung von Hörsälen durch intelligente Messtechnik) möglich.
    • Das Heizkraftwerk (HKW) der Universität versorgt fast alle der über 200 Universitätsgebäude mit Wärme. Im Jahr 2004 wurde das HKW von Kohle auf Gasbetrieb umgestellt. Die eingesetzte Technik basiert auf dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK), also der gleichzeitigen Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte durch nur einen Energieträger wie z. B. Gas. Über Kesselanlagen wird Dampf erzeugt, der im UKM z.B. zur Sterilisation genutzt wird. Durch den Dampf wird Fernwärme bereitgestellt sowie die Stromturbinen und die Absorptions-Kältemaschinen angetrieben. Dadurch kann der überschüssige Dampf auch im Sommer effizient genutzt werden. Neben den Dampfkesseln wird Fernwärme über Heißwasserkessel und eine Koppelstation zu den Stadtwerken bereitgestellt. Eine zentrale Versorgung mit vielen eng angesiedelten Nutzern ist energieeffizienter, wartungsärmer und platzsparender als eine dezentrale Versorgung je Gebäude.

  • © WWU

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    Bauen und Sanieren

    Green Building
    Das Gebäude der Geowissenschaften ist als sogenanntes Green Building errichtet worden und hierfür mit dem Prädikat Gold der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet worden. Dazu gehören u.a. Energie einsparende Maßnahmen wie eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung, eine Solarthermieanlage zur Bereitstellung von Warmwasser, Fernwärme-Versorgung aus einem Heizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung, eine besonders effiziente Wärmedämmung und eine sogenannte Betonkernaktivierung zur Raumheizung oder -kühlung. Über die Gebäudeautomation können alle Anlagen effizient und energiesparend betrieben werden. Darüber hinaus wurde ein Augenmerk auf die Schadstofffreiheit der Baustoffe gelegt und 400 überdachte Stellplätze für Fahrräder geschaffen. Mehrkosten von rund 994.000 Euro für zusätzliche Energie einsparende Maßnahmen hat die WWU übernommen.

    Zusammenarbeit mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
    Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) ist Eigentümer und Vermieter fast aller Gebäude, die durch die WWU genutzt werden. Der BLB NRW fungiert daher auch als Bauherr der meisten Modernisierungs- und Neubauprojekte. In Abstimmung mit der WWU werden diese Projekte den spezifischen Nutzungszwecken entsprechend entwickelt und umgesetzt. Der BLB orientiert sich dabei am Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) und strebt eine Zertifizierung nach dem BNB-Silber-Standard an. In Abstimmung mit dem BLB ist die WWU bestrebt, Nachhaltigkeitsaspekte vermehrt in den Projekten zu berücksichtigen. Wie beim Gebäude der Geowissenschaften (s.o.) werden dafür u.a. zusätzliche Maßnahmen aus eigenen Mitteln finanziert.

  • Mobilität

    Die Mobilität der über 7.000 Beschäftigten und knapp 45.000 Studierenden ist ein zentraler Faktor für die Ermöglichung von Lehre, Forschung und Arbeiten an der WWU. Die Rahmenbedinungen für das damit verbundene Verkehrsaufkommen sollen daher so gestaltet werden, dass alle Universitätsangehörigen die Möglichkeit haben, sich umweltverträglich, bedarfsgerecht und sicher fortzubewegen. Mit verschiedenen Maßnahmen fördert die WWU nachhaltige Mobilität.

    Job- und Semesterticket
    Die WWU bietet ihren Beschäftigten ein JobTicket an, das eine vergünstigte Nutzung von Bus und Bahn ermöglicht. Das JobTicket ist ein besonders günstiges Abo für Beschäftigte, die in Münster leben und arbeiten bzw. nach Münster pendeln. Für Auszubildende wird ein attraktives AzubiAbo (entweder für Münster, den Raum Westfalen oder für ganz NRW) angeboten. Studierende an der WWU erhalten ein Semesterticket, welches unbegrenzte Freifahrten im nordrhein-westfälischen Nahverkehr ermöglicht.

    Dienstfahrräder
    Die Universität stellt 450 Dienstfahrräder zu Verfügung. Diese können von den Beschäftigten genutzt werden, um dienstlich Wege flexibel und nachhaltig zurückzulegen. Die Fahrräder werden i.d.R. direkt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugeordnet, die sie dann während ihrer Dienstzeit nutzen können. Zudem besteht die Möglichkeit, Fahrräder zu „mieten“, d.h. für ein- oder mehrtägige Nutzung temporär zur Verfügung gestellt zu bekommen.

    E-Mobilität
    In den letzten Jahren wurden sukzessive PKW mit Verbrennungsmotoren durch Elektroautos ersetzt. Mittlerweile werden an der WWU sechs Elektroautos und ein Hybridfahrzeug genutzt. Die ULB nutzt seit 2019 ein E-Lastenrad für Transportwege, die sonst mit einem Kleintransporter zurückgelegt wurden.

    Aktionen
    Seit 2018 nimmt die WWU jährlich an der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" teil. Neben der Gesundheitsförderung wird durch die Aktion auch die umweltfreundliche Mobilität gefördert. Mit dem Ziel, ein Zeichen für mehr Radverkehr, Klimaschutz und bessere Lebensqualität zu setzen, hat sich die Universität 2020 auch erstmals an der Aktion "Stadtradeln" beteiligt.

  • Finanzen

    Die Finanzanlagerichtlinie der WWU legt fest, dass für alle Kapitalanlagen, bei denen die WWU direkt oder indirekt eine (Mit-) Eigentümerposition an Unternehmen aufbaut, der Grundsatz der Nachhaltigkeit gilt. Es sind daher folgende Mindeststandards für ein universitäres Engagement zu beachten:

    • Keine Beteiligung an Unternehmen, die Kinderarbeit zulassen.
    • Keine Beteiligung an Unternehmen, die Militärwaffen herstellen oder vertreiben.
    • Keine Beteiligung an Unternehmen, die auf nicht nachhaltige Energien setzen.

Angehörige der WWU

Eine anerkennende, wertschätzende und chancengerechte Haltung gegenüber allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierenden ist an der WWU von zentraler Bedeutung. In der Personalentwicklung und der individuellen Karriereentwicklung sieht die WWU ihre Verantwortung für die Angehörigen und Mitglieder der WWU. Die Personalentwicklung der WWU umfasst Personalgewinnung, -bindung, -qualifizierung und Gesundheitsförderung unter der Berücksichtigung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Diversität, Gleichstellung und Internationalisierung. Die Entwicklung und Implementierung der zielgruppenadäquaten Instrumente und Maßnahmen sichern die Verbindung der Bedarfe und Ziele der WWU mit der Förderung von persönlichen Stärken und Interessen der Beschäftigten. Damit leistet die Personalentwicklung einen strategischen Beitrag zum Erhalt und Ausbau der Leistungsfähigkeit der WWU als Gesamtorganisation und zur Förderung der beruflichen Kompetenzen und Zufriedenheit der Beschäftigten.

  • Diversity und Chancengerechtigkeit

    Die WWU verfolgt eine proaktive Gleichstellungs- und Diversitätspolitik, die Menschen nicht nur ungeachtet ihrer Ethnizität, religiösen und sexuellen Orientierung, ihres Alters, Geschlechts und ihrer sozialen Herkunft fördert, sondern Vielfalt in allen Dimensionen als Bereicherung und Chance begreift. Die WWU verfolgt das Ziel, strukturelle Ungleichbehandlung und Diskriminierung abzubauen und auf tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern in allen Mitgliedergruppen hinzuwirken. Sie fördert Verständigung, Respekt, Anerkennung und Wertschätzung im Umgang miteinander, fördert Chancengerechtigkeit und Vielfalt auf allen Ebenen und nutzt die in ihr liegenden Potenziale.
    Weitere Informationen

  • Familiengerechtigkeit

    Die WWU hat das Leitbild einer familiengerechten Hochschule und ist seit 2008 als solche zertifiziert. Mit dieser Auszeichnung werden ihre Bemühungen um eine familiengerechte Personalpolitik und Studienorganisation gewürdigt. Die nachhaltige Verankerung des Themas wird mithilfe des regelmäßigen audit familiengerechte hochschule gesichert. Die WWU versteht Familiengerechtigkeit als Ausdruck einer lebensphasenorientierten Personalarbeit und unterstützt ihre Beschäftigten und Studierenden  mit einem breitgefächerten Angebot bei der Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie. Ob Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten, Telearbeit, Beratung oder Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen: Die WWU bietet zahlreiche Möglichkeiten und Maßnahmen, um den vielfältigen Herausforderungen gerecht zu werden. Zentrale Anlaufstelle ist ein eigenes Familienportal, über das sich Studierende und Beschäftigte mit Kind informieren und beraten können.
    Weitere Informationen

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

    Das BGM verbindet Gesundheitsförderung, Prävention und Arbeitsschutz durch eine systematische und ganzheitliche Herangehensweise mit dem Ziel, Organisations- und Arbeitsstrukturen so zu optimieren, dass gute Arbeitsbedingungen dauerhaft bestehen und die WWU weiterhin eine leistungsfähige Bildungseinrichtung bleibt. So wird das BGM in vielen Projekten (z. B. Bauprojekte, Organisationsveränderungen, Teamentwicklungen) frühzeitig einbezogen und fördert gleichzeitig durch zahlreiche Angebote in der Verhaltensprävention die Gesundheit ihrer Beschäftigten. Neben speziellen Fortbildungsangeboten haben hier Beschäftige die Möglichkeit, am Hochschulsport teilzunehmen und das Programm des Arbeitsmedizinischen Dienstes wahrzunehmen.
    Weitere Informationen (nur Intranet)

  • Kompetenzorientierte Führungskräfteentwicklung

    Führung hat Einfluss auf Engagement, Zufriedenheit und die Gesundheit der Beschäftigten. Somit haben die Führungskräfte eine Schlüsselfunktion an der WWU und tragen in großem Maße zum Erfolg der Universität bei, indem sie die wirksame Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeitenden gestalten und ihre Teams zur Erreichung der Organisationsziele führen. Die interne Führungskräfteentwicklung ist nicht nur ein Ausdruck zum Bekenntnis dieses Zusammenhangs, sondern stellt eine Unterstützung zur maßgeschneiderten Förderung von Führungskompetenz durch eine Vielfalt von Angeboten dar. Die WWU fordert und fördert gute Führung und gute Zusammenarbeit von Führungskräften und Mitarbeitenden, die durch Wertschätzung, Respekt und Anerkennung gekennzeichnet ist.