MikroPlaTaS - Mikroplastik in Talsperren u. Staubereichen: Sedimentation, Verbreitung, Wirkung

Die Verbreitung von Mikroplastik in Flüssen verdeutlicht, dass es entlang des Flussverlaufs neben Quellen auch Senken gibt. Wichtige und bisher wenig untersuchte Kompartimente des Gewässersystems sind Talsperren und Stauhaltungen, wo sich Nutzen und Risiko der Sedimentation von Mikroplastik besonders gut exemplarisch untersuchen lassen. Eine besondere Bedeutung bei Transport und Sedimentation von Mikroplastik wird darauf wachsenden Biofilmen zugeschrieben.

Ziele des Projektes sind

  • die Bestimmung und Charakterisierung von Mikroplastik in Wasser, Sediment und Aufwuchs
  • das Verständnis der Bildung von Biofilmen auf Plastik und der Sedimentation dieser bewachsenen Partikel
  • die Erfassung der Wirkung und Aufnahme von Mikroplastik von Einzelorganismen bis zu Gemeinschaften im Freiland und Modellökosystemen sowie
  • die Synthese der wissenschaftlichen Ergebnisse und Erarbeitung praktischer Empfehlungen

Ein Schwerpunkt dieser Synthese soll sein, Eliminationspfade für Mikroplastik zu identifizieren und daraus gemeinsam mit Praxispartnern Maßnahmenvorschläge und Risikoabschätzungen abzuleiten.

Aktuelles

Probenahmen an der Ems sowie in Bautzen und Quitzdorf abgeschlossen.

Probenahmen an der Lippe und an der Talsperre Malter abgeschlossen.

Kamerateam der WDR Lokalzeit Münsterland begleitet Probenahme an der Lippe.

© WWU

Bei der Probenahme an der Lippe begleitete uns ein Kamerateam des WDRs und drehte einen Beitrag für die Lokalzeit Münsterland.
Der Beitrag umfasste Mittschnitte der Probenahme an der Lippe und einen Teil der Probenaufbereitung im Labor sowie ein Live-Interview im Studio.
Am Donnerstag, den 12.05.18 wurde die Sendung ausgestrahlt.