Energiesparen an der WWU
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Tipps zur effizienten und sparsamen Energienutzung

  • Heizen

    Wie funktioniert ein Heizkörperthermostat?

    Das Heizkörperthermostat misst die Temperatur in der Umgebung und vergleicht diese mit der Temperatur, die über den drehbaren Einstellknopf gewählt wurde. Die Zahlen 1-5 stehen dabei für die angestrebte Zieltemperatur. Um eine Raumtemperatur von 19 °C zu erreichen, reicht eine Position zwischen 2 und 3 auf dem Thermostatventil aus.

    Welches Verhalten unterstützt sparsames Heizen?

    • Heizen Sie die Räume angemessen und stellen das Heizungsthermostat entsprechend ein (19 °C = Thermostat zwischen 2 und 3). Beachten Sie, dass es nicht schneller warm wird, wenn Sie das Thermostat voll aufdrehen.
    • Achten Sie darauf, Thermostate nicht zu verdecken (z.B. durch Möbel, Vorhänge etc.)
    • Halten Sie Türen und Fenster geschlossen. Vermeiden Sie, insbesondere bei kalten Außentemperaturen, dauerhaftes Lüften durch gekippte Fenster. Stoßlüften (ca. 5 Minuten) ist nachweislich deutlich energieeffizienter. Denken Sie daran, beim Stoßlüften die Heizung runterzudrehen.
    • Die Räume werden mehrere Tage nicht genutzt? In Zeiten, in denen die Arbeits- und Aufenthaltsräume nicht genutzt werden (z.B. nach Dienstschluss und am Wochenende), drehen Sie die Thermostate auf die Stellung 1.
    • Achten Sie darauf, dass Gemeinschaftsflächen und Durchgangsräume nicht unnötig beheizt werden.
  • PC & Laptop

    • Versetzen Sie PCs in Pausen in den Energiesparmodus. Monitore sollten bei Abwesenheit möglichst abgeschaltet werden. Hinweis: Sollten Sie über Remote-Zugriff arbeiten, achten Sie darauf, dass Sie den Rechner aus der Ferne ggf. nicht wieder einschalten können.
    • Standby vermeiden: Auch im Standby-Modus verbrauchen Geräte Strom. Nach der Arbeit oder am Wochenende sollten die Geräte daher ausgestellt werden. Hinweis: Sollten Sie über Remote-Zugriff arbeiten, achten Sie darauf, dass Sie den Rechner aus der Ferne ggf. nicht wieder einschalten können. Sprechen Sie sich dabei im Idealfall mit Kolleg*innen ab, die vor Ort sind und den PC beispielsweise nach dem Wochenende wieder einschalten können.
    • Um Strom zu sparen, können Sie auch die Helligkeit Ihres Bildschirms reduzieren.
    • Achten Sie darauf, Ausdrucke und Kopien auf das Nötigste zu reduzieren.
    • Setzen Sie für häufig besuchte Websiten ein Lesezeichen im Browser. Jede Suchmaschinen-Anfrage benötigt Energie.
    • Schalten Sie Beamer nach Veranstaltungsende aus. Dies gilt insbesondere in den Abendstunden, wenn danach kein weiterer Betrieb erfolgt.
  • Beleuchtung und elektrische Geräte

    • Schalten Sie Beleuchtung nur bei Bedarf ein und nutzen Tageslicht. Bei längerem Verlassen des Raumes Licht ausschalten – insbesondere auch in Teeküchen, Fluren, Kopierräumen und Toiletten.
    • Wenn Steckerleisten vorhanden sind, schalten Sie die Kippschalter bei Nichtnutzung auf „aus“.
    • Alle nicht benötigten elektrischen Geräte sollten ausgeschaltet sein, um auch hier Standby-Betrieb zu vermeiden. Prüfen Sie, welche Geräte wirklich gebraucht werden. Dies gilt sowohl für den Arbeitsplatz als auch für Teeküchen und Aufenthaltsräume:
      • Wird der Drucker tatsächlich genutzt?
      • Sind nicht genutzte Monitore im Standby-Betrieb?
      • Wird der Kühlschrank benötigt oder ist er leer und kann abgeschaltet werden? Vielleicht können Kühlschränke auf Fluren auch zusammengelegt werden?
      • Auch die Kaffeemaschine kann zwischendurch ausgeschaltet werden und muss nicht im Dauerbetrieb sein.
  • Im Labor

    Jeder Arbeitsbereich hat andere Anforderungen und Bedingungen. Prüfen Sie daher individuell oder in der Arbeitsgruppe, welche Energiesparpotenziale in Ihrer täglichen Arbeit vorhanden sind. Die nachfolgenden Tipps sind Beispiele und lassen sich nicht auf jeden Arbeitsplatz übertragen.

    • Schalten Sie Mess- und Laborgeräte nur bei Nutzung ein und vermeiden Sie Standby-Betrieb.
    • Schließen Sie die Frontschieber an den Abzügen.
    • Prüfen Sie, ob Pflanzenkammern auch gruppenübergreifend genutzt werden können und schalten Sie ungenutzte Kammern aus.
    • Falls Raumkonditionen einzeln eingestellt werden können, passen Sie die Zeiten und Sollwerte entsprechend der Versuche an.

Weitere Ideen?

Sie setzen in Ihrem Bereich Energiesparmaßnahmen um, die auch andere Arbeitsbereiche kennen sollten? Melden Sie sich gerne unter nachhaltig@uni-muenster.de. Anregungen und Best-Practice-Beispiele werden hier vorgestellt.