Hi,
ich bin Pia und ich nehme euch in den nächsten paar Wochen mit auf meine Reise nach Lissabon und in mein Praktikum. Ich studiere Biowissenschaften im Master und wollte vor der Masterarbeit noch die Möglichkeit nutzen ins Ausland zu gehen.
Für das Praktikum habe ich mich relativ spontan entschieden. Nachdem ich alle Anträge gestellt und alles Weitere organisiert hatte, ging es vergangenen Sonntag (8.3.26) in den Flieger nach
Portugal.
Das ist meine erste Solo-Reise und ich war super nervös. Zusätzlich bin ich leider ein paar Tage vor meiner Anreise krank geworden. Das sorgte nicht gerade für Freude bei mir. Die Anreise lief aber wie geschmiert und so war ich in null Komma nichts in meinem WG-Zimmer in Lissabon angekommen
(kleine Randnotiz: in den Wohnungen gibt sehr oft keine Heizungen, deswegen ist es ziemlich kalt in den Zimmern. Meine Mitbewohner*innen laufen auch in den Wohnungen mit Jacke rum und ich bin immer sofort unter die Decke gekrochen, wenn ich aus der Uni wiedergekommen bin).
Schnell wurde mir klar, dass diese WG eine Zweck-WG ist. Meine Hoffnung, hier schonmal erste Kontakte knüpfen zu können, hatte sich somit schnell erledigt.
Am Montag ging meine Arbeit im Labor in der Universidad de Lisboa dann schließlich los. Die Leute waren von Anfang an sehr nett und hilfsbereit und es wurde auch darauf Rücksicht genommen, dass ich mich nicht so fit gefühlt habe. In den Mittagspausen setzen sich alle immer auf die Dachterasse der Uni und essen in gemütlicher Runde ihr selbst mitgebrachtes Essen. Denn was mir vorher nicht bewusst war: Die Preise für die Mensa an meinem Campus sind ziemlich teuer! Zumindest an meinem Campus kostet ein Gericht mal eben 6€.. Generell sind Lebensmittel hier ähnlich teuer wie zu Hause in Deutschland, was vor allem für die Einheimischen hier ein großes Problem ist, wurde mir schnell berichtet. Und auch hier ist Kontakte für die Freizeit finden nicht so einfach, denn: die Lissabonner*innen leben gar nicht in Lissabon, sondern im Umland, was an den viel zu hohen Mietpreisen liegt.
Die erste Woche im Labor war viel Einarbeitung und Reindenken in das Projekt. Da gibt es nicht so viel zu berichten.
Was ich wirklich empfehlen kann: versucht vielleicht vor der Ankunft schon sowohl im Career Service in Münster, als auch im International Office in der Uni nachzufragen, ob es noch weitere Praktikant*innen oder Erasmus-Student*innen in eurer Stadt gibt. Mir hat es ein bisschen Sicherheit gegeben, zu wissen, dass die ersten Tage vielleicht nicht ganz alleine sind. 
Ein paar Stadtausflüge habe ich schon gemacht – alleine und mit den Leuten, die ich über die Kontaktaufnahme kennengelernt habe. Und natürlich habe ich auch schon ein(e) Pastel de Nata probiert.
Ich bin gespannt wie es weiter geht und berichte jede Woche weiter 🙂




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