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A magical place to be

Das Reservat war für mich wie ein kleines Zuhause und es war schwer Abschied zu nehmen, mit dem Wissen wahrscheinlich nie wieder zurückzukehren. Ich habe an diesem Ort so viel Neues gesehen, gelernt und erlebt. So viele spannende Tiere und Pflanzen gesehen, neue wissenschaftliche Methodiken gelernt und aufregende Dinge erlebt. Neben all den lehrreichen Tätigkeiten unter der Woche, waren wir jedes Wochenende unterwegs. Kleine Trips zu Höhlen, Wasserfällen und Stränden boten nicht nur Abwechslung, sondern gaben mir auch die Möglichkeit, die Umgebung intensiver kennenzulernen und die Natur aus einer anderen Perspektive zu erleben. Diese Ausflüge haben die Zeit im Reservat zusätzlich bereichert und viele besondere Erinnerungen geschaffen.

Besonders deutlich wurde mir in diesen zwei Monaten, wie wichtig der Schutz der Natur mit ihrer Biodiversität ist. Ich habe so viele Dinge gesehen, die wirkten, als seien sie direkt aus einem Fantasyfilm entsprungen. Leuchtende Pilze, exotische Tiere und einen Teich, der durch die kleinen leuchtenden Glühwürmchenlarven aussah wie der Sternenhimmel. Den Sternenhimmel werde ich auch ganz besonders vermissen. Beim gemeinsamen Stargazen haben wir ihn oft stundenlang beobachtet- hier erscheinen die Sterne noch einmal deutlich heller, da die Lichtverschmutzung durch Städte viel geringer ist.

Insgesamt war diese Reise nicht nur auf wissenschaftlicher, sondern auch auf persönlicher Ebene sehr bereichernd für mich und ich kann jedem empfehlen, diesen Schritt zu wagen. Man lernt nicht nur viel Neues über ein Land und seine Menschen, sondern auch über sich selbst, weil man in einem neuen Umfeld andere Seiten an sich kennenlernt. Auf dieser Reise habe ich gelernt, wie wichtig es ist seinen eigenen Horizont zu erweitern und aus der eigenen „bubble“ auszutreten.

Hannah

Hey, ich bin Hannah und studiere im 5. Semester Biowissenschaften an der Uni Münster. Statt eines regulären Vertiefungsmoduls entschied ich mich für ein Betriebspraktikum in Brasilien. Dafür habe ich zwei Monate am Instituto de Pesquisas da Biodiversidade im Atlantischen Regenwald verbracht.

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