Meine Zeit in der Schweiz hat mir rückblickend sehr gut gefallen.
Auch, wenn ich nicht so weit weggefahren bin, wie vielleicht andere in ihrem PJ, habe ich trotzdem ein neues Land entdeckt- mit einigen Ähnlichkeiten, aber auch genauso vielen Eigenheiten und Unterschieden. Eine neue Sprache kennenzulernen, neue Orte zu entdecken und sich in einer völlig fremden Umgebung einzuleben ohne die Sicherheit durch das Bekannte, haben mir persönlich viel gegeben. Außerdem durfte ich ein anderes System von Krankenhaus kennenlernen und auch fachlich einiges Lernen. Auch hatte ich, außer die typischen Klischees, zuvor keine Vorstellung von der Schweiz als Land und den Schweizern als Menschen. Dies konnte ich in den letzten Monaten ändern und freue mich, das Land zukünftig noch häufiger zu besuchen.
Abschied zu nehmen von meinem Zimmer, meinem Zuhause der letzten Monate, fiel mir gar nicht so leicht. Ganz genauso war es traurig, sich von den Menschen, die ich über die vergangenen Monate getroffen und meine Zeit in der Schweiz deutlich mitgeprägt und verschönert haben, zu verabschieden. Daneben freute ich mich natürlich auch auf meine Familie und liebsten Menschen zuhause. Und da es in Deutschland, nach einer kurzen Weihnachtspause direkt weiterging mit dem nächsten und auch letzten PJ-Abschnitt, blieb gar nicht so viel Zeit für großes Vermissen.
Das nächste Tertial verbringe ich in Dortmund in der Chirurgie. Dies könnte den ein oder anderen Kontrast zu meinem Tertial in der Schweiz bereithalten. Ich bin gespannt, was ich vielleicht rückblickend noch für Eindrücke erhalten werde, wie mich meine Zeit in der Schweiz beeinflusst hat. Trotzdem freue ich mich jetzt sehr die letzten Monate meines Medizinstudiums in meiner Heimatstadt zu verbringen.




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