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Meine erste Woche Down Under

Am Flughafen in Frankfurt wird mir zum ersten Mal klar, wie weit ich mich nun wirklich von zuhause entfernen würde. Die letzten Wochen mit Klausuren, Freunde treffen, WG-Zimmer für die Untermiete vorbereiten und Packen ließen nicht viel Zeit übrig, mich wirklich mental auf die bevorstehende Zeit vorzubereiten. Im Flugzeug fühle ich mich etwas überfordert und unsicher, aber es überwiegt die große Vorfreude auf das warme Wetter, neue Eindrücke und spannende Begegnungen. Genau dafür wollte ich ja schließlich aus meiner Komfortzone heraus.

Nach über 24h kam ich in Brisbane an, nach einer frischen Dusche und einem kleinen Schläfchen erkunde ich ein bisschen die Gegend: die Sonne scheint, die Bäume blühen und ich hole mir meinen ersten australischen Iced Coffee und lasse erst einmal alles auf mich wirken.

Schon am ersten Tag fällt mir auf, wie offen und freundlich die Australier*innen sind. An der Bushaltestelle wurde ich schnell in einen Small Talk verwickelt und an der Supermarktkasse wird man gefragt, wie es einem geht. Anfangs fühlt es sich fast ein bisschen zu herzlich an – man ist es aus Deutschland einfach nicht gewöhnt – aber ich merke schnell, wie leicht man dadurch selbst offener wird. Das hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass ich mich schnell sehr wohl und willkommen gefühlt habe.

Die ersten Tage macht mir der Jetlag noch sehr zu schaffen, deshalb bin ich froh, dass ich 5 Tage frei habe, bevor mein Praktikum an der University of Queensland startet. Meine Unterkunft liegt in Kangoroo Point, einer unglaublich schönen Ecke der Stadt, mit guter Anbindung an die Uni – und vor allem direkt am Brisbane River. Nur 5 min von meinem Apartment entfernt habe ich einen beeindruckenden Blick auf die Skyline und den perfekten Sonnenuntergang-Spot.

Eine weitere Sache, die hier ganz anders ist als zu Hause: die Australier stehen extrem früh auf. „5 to 9 before 9 to 5“ nennen sie es. Ab 4:30 starten bereits vor dem Sonnenaufgang die ersten Run Clubs. Spätestens ab 6:00 Uhr morgens haben die Cafés offen, damit man nach seiner Pilates Class noch ein entspanntes Frühstück mit seinen Sportfreunden genießen kann, bevor es in die Arbeit geht. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich da mithalten kann – aber vielleicht springt diese Motivation ja auf mich über.

Nach meinen ersten Tagen sind die Sorgen, die ich noch am Flughafen hatte, waren wie verflogen. Die viele neue Eindrücke sind zwar viel zu verarbeiten, aber die Sonne, die entspannte Atmosphäre und die freundlichen Menschen geben mir jetzt schon das Gefühl, richtig angekommen zu sein. Ich bin schon sehr gespannt auf den Start meines Praktikums und auf weitere spannende Eindrücke!

Franziska

Franziska, 24 Jahre, M.Sc. Sports, Exercise and Human Performance, 3. Semester

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