Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM)
© GKM I Moustakis
NEWS I Juni 2026
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Abend der Feldprojekte

Wir laden alle Interessierten herzlich zum Abend der Feldprojekte ein, bei dem wir die Ergebnisse der Münsteraner Feldforschungen in 2025/2026 vorstellen. 

Zeit: Mittwoch, 24. Juni 2026, 18 Uhr c.t.
Ort: F4, Fürstenberghaus, Domplatz 20-22, Münster
 

NEWS I Juni 2026
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Infoveranstaltung AKOEM

Habt ihr Fragen zu unserem Master "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" oder zur Bewerbung?
Wir laden herzlich zu den Infoveranstaltungen ein:
18. Juni, 18.15 Uhr per Zoom. ID 647 6428 7142 Kenncode: AKOEM
29. Juni, 18.15 Uhr, F 041 (Fürstenberghaus, Domplatz 20-22)    

Welche Forschungsmöglichkeiten bieten "Raum und Räumlichkeit" und welche aktuellen Theorie- debatten sind damit verbunden?
Viele von uns beschäftigen sich auf ganz unterschiedliche Weise – etwa archäologisch, historisch, theologisch, philologisch – mit dem Thema "Raum". Um in einen Austausch zu kommen sowie laufende Projekte und Forschungsarbeiten in einen interdisziplinären Diskurs zu bringen, haben wir in diesem Semester eine Veranstaltungsreihe vorbereitet.

Wir laden zu dem öffentlichen Vortrag "Welche Zeit hat dieser Raum? Überlegungen zu den Panathenäen in Athen" von Prof. Dr. Stefan Feuser (Bonn) am 15. Juli, 18 Uhr im F4 (Fürstenberghaus, Domplatz 20-22) ein.    

NEWS I Mai 2026
© CORES

Joint Master vorgestellt

Das GKM ist am Aufbau des internationalen Masterstudiengangs "Conservation and Restoration Sciences (CORES)" beteiligt. Am 5. Mai stellte die Universität Genua das Programm im Rahmen einer Pressekonferenz erstmals der Öffentlichkeit vor. Der Studiengang vereint fünf Universitäten innerhalb der europäischen Hochschulallianz Ulysseus, um die internationale Zusammenarbeit in Konservierung und Restaurierung des kulturellen Erbes zu stärken.
Anfang 2027 soll die Bewerbungsphase für Studienjahr 2027/2028 beginnen.

NEWS I Mai 2026
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© Yannick Oberhaus

Diversity Dialogues 2026

Am Montag, 18. Mai 2026, fand im Archäologischen Museum der Universität Münster im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Diversity Dialogues in Classical Studies“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Fremdheit in der Antike“ statt.
An der Diskussion beteiligten sich Prof. Dr. Sabine Huy und Prof. Dr. Patrick Sänger. Im Mittelpunkt standen Wahrnehmungen, Zuschreibungen und Konzepte von Andersheit.
Die Studierendenmoderation hatten David Westerkamp (Master AKOEM) und Ann-Kathrin Wolfsheimer übernommen. 

NEWS I Mai 2026
Bruno Biermann 2025 Portrait
© Bruno Biermann

Siegel – Schlüssel zur Levante

In Folge 37 unseres Podcasts haben wir den Alttestamentler Dr. Bruno Biermann zu Gast. Er verrät, warum gerade Siegel für ihn ein Schlüssel zur materiellen Kultur waren. Und wie gerade diese Objekte – in ihrem archäologischen Fundkontext betrachtet und unter Einbeziehung biblischer Texte analysiert – Geschlecht, Status und Identität in der antiken Levante sichtbar machen. 

NEWS I April 2026
NEWS I April 2026

GKM und NOSTER unterzeichnen Vereinbarung

Deutsch-niederländische Kooperation in Theologien und Religionsforschung
Die Teilnehmer:innen der NOSTER Spring Conference 2026 in Münster
© Uni MS I GKM
Unterzeichneten das Memorandum of Understanding im Haus der Niederlande: Dr. Matthijs den Dulk (Mitte links) und Prof. Dr. Lutz Doering (Mitte rechts) im Beisein von Dr. Nikola Moustakis, GKM (links) und Dr. Marco Derks, NOSTER (rechts).
© NOSTER

Eine engere Zusammenarbeit von deutschen und niederländischen Wissenschaftlern, Masterstudierenden und Promovierenden im Bereich der Theologien und Religionsforschung ist das Ziel einer Vereinbarung, die das Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) und die niederländische Graduiertenschule NOSTER im Haus der Niederlande abgeschlossen haben. Für das GKM unterzeichnete dessen Sprecher, Prof. Dr. Lutz Doering, für NOSTER dessen Direktor, Dr. Matthijs den Dulk (Radboud Universiteit). Im Zentrum der Vereinbarung steht die jährliche Frühjahrskonferenz von NOSTER, an der in den nächsten Jahren eine vereinbarte Zahl Münsteraner Studierender teilnehmen kann. 

In diesem Jahr findet die NOSTER-Frühjahrskonferenz unter Beteiligung des GKM und des Hauses der Niederlande in Münster statt. Für die Münsteraner Theologien sind die Niederlande ein wichtiger Raum für die internationale Kooperation in der unmittelbaren Nachbarschaft. Dabei erschließt die Vereinbarung mit NOSTER fachliche Kontakte im Bereich der Theologien und Religionsforschung mit zwölf niederländischsprachigen Universitäten (neben den Niederlanden auch in Flandern). Neben der gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeit dient die Vereinbarung auch dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Austausch über die unterschiedlichen Rahmenbedingungen universitärer Theologie und Religionsforschung in Deutschland und den Niederlanden.

NEWS I Sommersemester 2026
NEWS I März 2026
QSWUR Logo
© QS

Ausgezeichnetes Ranking für GKM-Fächer


Im renomierten QS World University Ranking 2026 hat die Universität Münster erneut gute Platzierungen erzielt. 
Im Fach "Theology and Religious Studies" liegt Münster international auf Rang 20 - und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um vier Plätze gestiegen.
Das Fach "Classics and Ancient History" ist in der Ranggruppe 51 bis 150 gelistet.
Im bundesweiten Vergleich zählt die Universität Münster in diesen beiden Fächern zu den Top Ten. 
Das World University Ranking by Subject des britischen Bildungsanbieters Quacquarelli Symonds basiert vor allem auf Umfragen zur Reputation unter Wissenschaftler*innen und Arbeitgebern sowie auf die Anzahl der Zitierungen einzelner Publikationen. Das Ranking umfasst derzeit mehr als 1.900 Hochschulen weltweit und richtet sich insbesondere an internationale Studierende.

NEWS I März 2026
Humboldt Oren Tal
© Institut für Klassische Archäologie

Humboldt-Forschungspreis

Die Archäologen Prof. Dr. Oren Tal und Prof. Dr. Achim Lichtenberger arbeiten seit vielen Jahren zusammen. Diese gute Kooperation zeigt sich aktuell darin, dass Achim Lichtenberger, Inhaber des Lehrstuhls für Klassische Archäologie, Oren Tal erfolgreich für den Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung vorgeschlagen hat.
Tal gilt als ausgewiesener Experte für die südliche Levante in der Perserzeit und hellenistischen Epoche. Insbesondere die Siedlung Tell Iẓṭabba, die er gemeinsam mit seinem Kollegen Lichtenberger und Studierenden ausgräbt, steht im Mittelpunkt seines Interesses.
Im Sommersemester 2026 wird er an der Universität Münster lehren und forschen. Damit kann das GKM nach Prof. Dr. Miguel Versluys nun einen weiteren Preisträger begrüßen – ein Gewinn für Studierende und Forschung gleichermaßen.

Willkommen beim Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM)

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt: von A wie Altorientalistik bis Z wie Zyperninstitut. Unter den beteiligten Disziplinen sind neben den Historien besonders die Vielzahl an antiken Philologien, Archäologien sowie christliche und islamische Theologie und Judaistik herauszustellen.
Das GKM ist eine Keimzelle des Exzellenzclusters "Religion und Politik", der nun in der dritten Förderphase ist. Neben dem Schwerpunkt Religion sind unsere Mitglieder drittmittelstark bei archäologischen Forschungsprojekten und im Bereich der Textforschung
Mit dem interdisziplinären Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" und der Promotionsschule "Münster School of Ancient Cultures (MSAC)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert.

Wir sind ...

NEWS

GKM-Essaypreis 2026

Zur Förderung von Studierenden der im GKM vernetzten Institute verleihen wir erstmals in 2026 einen Essaypreis für herausragende studentische Arbeiten (in zwei Kategorien). 
„Starter“ – für Hausarbeiten aus den ersten Semestern bis zum B.A.-Abschluss bzw. bis zur Zwischenprüfung
„Advanced“ – für Bachelorarbeiten und Hausarbeiten auf Masterstudium-Niveau
Die Ehrung der PreisträgerInnen findet auf der GKM-Mitgliederversammlung im Wintersemester 2026/27 statt. Es winken Urkunde und Münster-Gutscheine.

Teilnahmevoraussetzungen
Teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden, die im Sommersemester 2025, Wintersemester 2025/26 oder Sommersemester 2026 an einem der im GKM vernetzten Institute eine Hausarbeit oder Bachelorarbeit abgegeben haben.  
Eine Bewerbung ist nur auf Vorschlag der/des Lehrenden bzw. Betreuenden möglich.
Deadline der Einreichung: 30. September 2026.
Die Texte müssen als pdf-Dokument eingesandt werden an gkm@uni-muenster.de. 
Bei Fragen zum Essaypreis wenden Sie sich an Dr. Nikola Moustakis. 
 

Ankündigung für das Wintersemester 2026/27

GKM-Frühlingsschule Manuskriptkulturen

Im Wintersemester 2026/27 wird es wieder eine Frühlingsschule "Manuskript.Interdisziplinär.Digital" geben.
Sie wird unter dem Oberthema "Handschriften in sozialen Netzwerk" stehen.    
Vom 15. bis 19. März 2027 werden wir wieder Fachvorträge, Diskussionsrunden, Gruppenarbeit, Workshops und Exkursion anbieten. 
Die Veranstaltung kann in verschiedene Studiengänge und Module eingebunden werden.  

Kurzfilm
Kurzfilm

3D-SCANNING im Archäologischen Museum

© Uni MS

Im Archäologischen Museum der Universität Münster werden mit Hilfe eines 3D-Scanners virtuelle Kopien erstellt. Die eingescannten Objekte können von Expert:innen auf der ganzen Welt genutzt werden. Dier ersten Gefäße, Münzen, Abgüsse und Steinfragmente wurden schon erfasst. Sie können nun digital beliebig gedreht sowie von allen Seiten betrachtet werden und geben so weit mehr Informationen als die Originale. Einen Einblick in das neu einigerichtete 3D-Labor des Archäologischen Museums gibt ein Image-Film der Universität.
Das 3D-Labor befindet sich im Erdgeschoss des Archäologischen Museums. Interessierte Besucher können durch eine Glasscheibe den Studierenden bei der Arbeit zuschauen.
Viel Spaß beim Anschauen des Films ... oder kommen Sie doch einfach einmal persönlich im 3D-Labor am Domplatz vorbei.

© Uni MS_Lianne Hecht
THEMA: Kleine Fächer

Kleine Fächer - Große Potenziale

Die globale Welt wandelt sich schnell und ständig. Die hohe Dynamik ist eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Bewaffnete Konflikte, Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung sind nur drei der gesellschaftlichen Probleme, für die es Lösungen braucht. Einen Beitrag dazu leisten die "Kleinen Fächer" in den Geisteswissenschaften.
In der Sonderausstellung "WeltWeit Unverzichtbar. Kleine Fächer für große Themen" zeigten wir im Archäologischen Museum der Universität Münster, wie sich globale Phänomene besser verstehen lassen. Inzwischen ist diese Sonderausstellung zu einer digitalen Ausstellung geworden, die kontinuierlich erweitert wird.  
 

© Uni MS
THEMA: Digitalisierung an der Universität Münster

Digitalisierung in den altertumswissenschaftlichen Fächern

Dokumentations- und Analysekitts, Multimediareportagen und online-Lernplattformen: Digital Humanities ist für die Altertumswissenschaften ein hochdynamisches Forschungsfeld, das die Erkenntnisinteressen der Geistes- und Kulturwissenschaften mit den datenverarbeitenden Verfahren der Informatik verbindet.
Digitale Arbeitsweisen, Methoden und Techniken können wissenschaftliche Arbeiten erheblich ver- einfachen und beschleunigen. Dadurch sind ganz neue Fragestellungen möglich.  Digitale Technologien spielen gerade in den Archäologien eine stetig wachsende Rolle, die in den Projekten der Universität Münster zum Einsatz kommen.
Die Digitalisierung von Texten, die Erarbeitung komplexer digitaler Editionen und die Herstellung maschinell analysierbarer Korpora sind eine Grundlage zukunftweisender Forschungen in den Text- wissenschaften. Die digitale Technologie unterstützt Prozesse, die zuvor in mühsamer Handarbeit durchgeführt werden mussten. Bei der Präsentation und Publikation des Materials bietet Digitalisierung neue Möglichkeiten, die insbesondere auch der Öffentlichkeit Forschungsergebnisse besser zugänglich machen.
Diese Entwicklungen in der altertumswissenschaftlichen Forschung und Lehre an der Universität MÜnster zielen darauf ab, dass die Studierenden ein Verständnis für Digitalität erwerben, das sie handlungsfähig macht in Bezug auf neue Technologien und die damit verbundenen Veränderungen in den geisteswissen- schaftlichen Disziplinen.