Archiv für den Monat: Mai 2018

28. Mai : World Blood Cancer Day

Am kommenden Montag ist der „World Blood Cancer Day“.

Jedes Jahr erkranken mehr als 917.000 Menschen weltweit an Blutkrebs. Die lebensbedrohliche Diagnose kann jeden überall auf der Welt treffen. Weil die Situation für Patienten nur gemeinsam und länderübergreifend verbessert werden kann, ruft die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei in diesem Jahr erstmalig den World Blood Cancer Day aus. Dieser findet ab sofort jährlich am 28. Mai statt und ist der weltweite Aktionstag im Kampf gegen Blutkrebs, an dem überall auf der Welt Solidarität mit den Patienten demonstriert werden soll. (Quelle: DKMS)

Und wie bei jedem „medizischen“ Aktionstag versuchen wir eine Brücke zum Bestand der ZB Med zu schlagen, zum „World Blood Cancer Day“ stellen wir Ihnen das Buch
Pädiatrische Hämatologie und Onkologie vor.

Niemeyer,Charlotte ; Eggert, Angelika (Hrsg.)
Pädiatrische Hämatologie und Onkologie
2., vollst. überarb. Auflage
2018
XVI, 576 Seiten

Das Referenzwerk für die Weiterbildung und die praktische Arbeit in der Klinik erscheint mit neuem Herausgeberteam komplett überarbeitet und präsentiert kompakt zusammengefasst die Highlights der aktuellen pädiatrischen Hämatologie und Onkologie. Mit einer verständlichen Darstellung ohne Ballast ist das Buch für Spezialisten auf dem Gebiet ebensogut geeignet wie als anwendungsbezogener Einstieg in die Thematik.

Die Expertise führender pädiatrischer Onkologen und Hämatologen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum sorgt dafür, dass dieses Buch das zeitgemäße Nachfolgewerk des ehemals von Gadner/Gaedicke/Niemeyer/Ritter herausgegebenen Standardwerks zur pädiatrischen Hämatologie und Onkologie wird.

 

Foto und Text: Springer


Alle in der Universität Münster zugänglichen medizinischen Springer e-Books finden Sie in dieser Liste.
Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man ebenfalls nach Online-Büchern suchen.
Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

 

„Paper of the Month“ April 2018: Anke Herrmann aus der Medizinischen Klinik D

Die Medizinische Fakultät der WWU vergibt  eine Auszeichnung für das Paper of the Month.

Für den Monat April 2018 wurde Anke Herrmann aus der Medizinischen Klinik D für die Publikation: WW and C2 domain-containing proteins regulate hepatic cell differentiation and tumorigenesis through the hippo signaling pathway in der Zeitschrift Hepatology [Volltext] ausgezeichnet.

Die Regulation der Zellproliferation und des Organwachstums unterliegt einem komplexen Netzwerk an Signalwegen. Besonders wichtig ist hier der Hippo-Signalweg, der im aktiven Zustand die Zellteilung hemmt und so ein überschießendes Organwachstum verhindert. Wir konnten nun kürzlich die WWC-Proteine als Aktivatoren des Hippo-Signalweges identifizieren. Die genaue Funktion der WWC-Proteine im Organismus war jedoch bislang unbekannt.

Wir konnten zeigen, dass ein Verlust der WWC-Expression in der Leber von Mäusen zu einer deutlichen Organvergrößerung, einer begleitenden Entzündungsreaktion und schließlich zu einer Bildung von Karzinomen führt. Dabei blockiert das Fehlen der WWC-Proteine den Hippo-Signalweg gleich auf mehreren Ebenen und aktiviert so die über den Ko-Transkriptionsfaktoren YAP-gesteuerte Expression von proliferationsfördernden Genen in der Leber.

Wir konnten erstmals die WWC-Proteine als wichtige Schaltermoleküle für die Hippo-Signalweg-abhängige Regulation der Zellproliferation und Karzinombildung in der Leber beschreiben. Unsere Daten können dazu dienen, die Expression der WWC Proteine als neuen prognostischer Faktor für Lebertumore einzusetzen.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

Foto: MFM/Christian Albiker

Amboss: Vorbereitung auf’s Praktische Jahr (PJ)

Im neuen PJ-Bereich in AMBOSS wurden für den Start in die klinische Arbeit die wichtigsten Themen zusammengestellt.

Mit den Inhalten kann man sich auf die einzelnen Tertiale noch mal gezielt vorbereiten und Untersuchungsmethoden vorab detailliert ansehen.

PS: In der Wissen-App gehen die Inhalte mit dem wöchentlichen Bibliotheks-Update kommenden Donnerstag online.


Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

Grafik: © Miamed GmbH

 

 

Ist Sciebo sicher für Patientendaten?

Frage:
Momentan nutzen wir Sciebo um pseudonymisierte Patientendaten mit unseren externen Kollaborationspartnern auszutauschen. Ist das Maß der Verschlüsselung hoch genug und wird das auch nach Inkrafttreten der neuen EU Verordnung erlaubt sein?

Antwort:
Laut Datenschutz-Grundverordnung ist die Pseudonymisierung eine „Teilverschlüsselung“ und gilt als Sicherheitsvorkehrung im Sinne von Artikel 32. Außerdem wird sie in Artikel 25 explizit als geeignete Maßnahme für „Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen“ genannt. Solange die Pseudonymisierung korrekt durchgeführt wird, ist sie also auch demnächst eine ausreichende Sicherheitsmaßnahme. Grundsätzlich empfiehlt Sciebo – wo immer möglich – eine zusätzliche Verschlüsselung der Daten durch den Nutzer (z.B. mit Cryptomator).

Foto: CC z naydeeyah at flickr.com

Amboss: Meditricks jetzt auch auf Smartphone & Tablet

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

Audio-visuelles Lernen für unterwegs: Ab sofort ist die AMBOSS-Zusatzfunktion “Meditricks” auch auf dem Smartphone oder Tablet nutzbar.

Regelmäßig werden neue audio-visuelle Eselsbrücken, die man sich direkt im jeweils thematisch passenden Kapitel über Desktop oder die Wissen-App (Android und iOS) anschauen kann, ergänzt.

  • Die Übersicht der aktuellen Meditricks ist hier zu finden.

Grafik: © Miamed GmbH

disco-Ausfall am Do, 24.05.2018

Disco, der zentrale Einstiegspunkt für Ihre Literaturrecherche (eingebunden sind der ULB Katalog, lizenzierte und freie E-Zeitschriften der EZB, DFG-Nationallizenzen und Primo Central), steht wegen eines Updates am Do, 24.05. in der Zeit von 8:30 bis ca. 10:00 Uhr nicht zur Verfügung.

Wir bitten um Verständnis.

 

 

 

Leiter der ZB Med in Beirat des Thieme-Verlags berufen

Dr. Oliver Obst, der Leiter der Zweigbibliothek Medizin, wurde nun in den neugegründeten Bibliotheksbeirat des Thieme-Verlags Stuttgart berufen. Mitglieder im Thieme Library Advisory Board sind die Leiter von zehn der größsten Medizinbibliotheken aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Unter den zahlreichen Thieme-Mitarbeitern war mit Katrin Siems auch eine Mitglied der Thieme Geschäftsleitung.

Thieme Publ. besteht aus dem Georg Thieme Verlag KG, Karl Demeter Verlag, Thieme Chemistry, den Thieme Publishers in New York, Stuttgart und Delhi, den MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH, mit den Imprint-Verlagen Karl F. Haug, Hippokrates, Sonntag, Enke, Parey und TRIAS. 2017 wurde der Schattauer-Verlag gekauft. Thieme ist ein Familienunternehmen mit einem Umsatz von 150. Mio.

Foto: Thieme Publ.

17. / 18.5.: HBZ-Verbundkatalog, DigiBib, Fernleihe nicht verfügbar

Aufgrund von Wartungsarbeiten am hbz-Verbundsystem (Hochschulbibliothekszentrum NRW) muss ab Donnerstag, 17.5., 15 Uhr mit Unterbrechungen aller Dienste (z.B. Fernleihe, DigiBib, Verbundkatalog) gerechnet werden. Am Freitag (frühmorgens) steht das hbz-Verbundsystem wieder ohne Einschränkungen und Unterbrechungen zur Verfügung.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

 

Unangefochtete Führung verloren: Mannhein holt Münster beim CHE-Bibliotheksranking ein


Seit 2003 die Nase beim Ranking alleine vorn, dieses Jahr nun musste sich die Zweigbibliothek Medizin den 1.Platz teilen.

Im Hochschulranking 2018 des CHE belegt die Zweigbibliothek Medizin zum sechsten Mal nach 2003 den – wenn auch nun geteilten – ersten Platz. In der Bewertung der Bibliotheksausstattung* gaben die Studierenden der Humanmedizin der Bibliothek die Note von 1,2.


Nur zwei Bibliotheksstandorte in Deutschland wurden mit der Note 1,2 bewertet: Mannheim und Münster.

Dieses Jahr musste sich aber die Zweigbibliothek Medizin den 1.Platz mit der Bibliothek der Universität Mannheim/Heidelberg teilen. Wie beim letzten Mal schon prophezeit, waren die besten Medizinbibliotheken auf Kosten der Münsteraner Bibliothek in der Spitze näher zusammengerückt, so dass die Mannheimer Bibliothek mit der ZB Med gleichziehen konnte. Wie die obige Abbildung zeigt, haben sich die besten Medizinbibliotheken Deutschlands allesamt in den letzten Jahren noch einmal teils deutlich verbessern können – mit der Ausnahme von Münster.

Ist dies der Anfang vom Ende? Die Zweigbibliothek Medizin ist nicht mehr die alleinige Spitzenreiterin in Deutschland! Zum erstenmal muß sie sich diesen verdienstvollen Titel mit einer anderen Bibliothek teilen. Nun ist aber auch zu hinterfragen, wieso ausgerechnet hier in Münster die Bewertung – wenngleich auf einem hohen Niveau – stagnierte. Ist der Wert von 1,2 etwa nicht mehr zu toppen und bildet eine Art „natürliche“ Bewertungsgrenze? Oder haben die in der Studierendenumfrage bekannt gewordenen Schwächen (wie fehlende Einzelarbeitsplätze) das Bibliotheksurteil abgewertet?

Die Bibliothek versucht mit dem Projekt 100plus gegenzusteuern. Innerhalb von einem Jahr sollen 100 neue und hochwertige Arbeitsplätze enstehen.


Die Bibliotheksausstattung war unter allen Kriterien und insbesondere bei den Studierenden-Urteilen die beste Dienstleistung, knapp vor den Skills Labs, der IT-Infrastruktur, der allg. Studiensituation und der Studienorganisation.

* Studierende bewerteten u.a. die Verfügbarkeit der im Studium benötigten Literatur, den Bestand an Büchern und Fachzeitschriften, die Benutzerberatung, die Möglichkeiten zur Literaturrecherche, die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen in den Bibliotheken sowie die Öffnungs- und Ausleihzeiten. Index aus mehreren Einzelurteilen, Bewertung auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht). Insgesamt gaben nach Angaben des CHE 150.000 Studierende ihr Votum zu den Fächern an über 300 Universitäten und Fachhochschulen im deutschsprachigen Raum ab.

Das Gemeinnützige CHE Centrum für Hochschulentwicklung GmbH wurde auf Initiative von Reinhard Mohn und Professor Dr. Hans-Uwe Erichsen, dem damaligen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, gegründet. Das CHE versteht sich als eine Reformwerkstatt für das deutsche und europäische Hochschulwesen. Es arbeitet an neuen Ideen und Konzepten, als Projektpartner für Hochschulen und Ministerien, als Anbieter von Fortbildungsprogrammen und des differenziertesten Hochschulrankings. Gesellschafter sind die Bertelsmann Stiftung und die Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz. Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.

Sommersemestersitzung des Bibliotheksbeirats


Teilnehmer der Beiratssitzung vom 9. Mai (v.l.): L.Dröse, C.Eisenhart, O.Obst, N.Roloff, S.Nortmann, C.Bauer (nicht auf dem Foto: T.Sappelt, C.Mittmann)

Seit 2007 begleitet ein Beirat die Zweigbibliothek Medizin und berät diese bei neuen Dienstleistungen und Projekten. Der Beirat besteht aus dem IfAS, Dozenten und Vertretern der Fachschaften Human- und Zahnmedizin sowie der Semesterkohorten. Er tagt einmal im Semester. Die Themen auf der Sitzung vom 9.5. waren die Begrüßung neuer Beiratsmitglieder, die Struktur des Beirats, Qualitätsverbesserungsmittel, Aktueller Stand von easystudium, sollen Sobotta Anatomie Atlas und Thieme examen online vorklinik weiter lizenziert werden, Ergebnisse der Studierenden-Umfrage und Konsequenzen für die Bibliothek (Projekt 100plus: 100 neue Arbeitsplätze) sowie die Planung zur 25-Jahrfeier der Zweigbibliothek Medizin.