Archiv des Autors: Volker Frick

Videokonferenz zu ClinicalKey Student

Die Online-Lernplattform ClinicalKey Student ermöglicht den Zugriff auf eine umfassende Bibliothek mit medizinischen Elsevier Fachbüchern, Bildern und Videos.

Jeder kann die Online-Lernplattform unter https://www.clinicalkey.com/student/ im Universitäts-Netzwerk (bzw. über VPN) und durch die mobile App kostenlos nutzen.

Jede interessierte ist eingeladen zu einer Videokonferenz mit folgenden Inhalten:

  • Wie durchsuche ich Inhalte?
  • Wie erstelle ich Notizen und Markierungen und teile diese mit Freunden?
  • Wie erstelle ich Lernkarten?
  • Wie erstelle ich Präsentationen?
  • Und weitere Funktionen.

Die Videokonferenz wird voraussichtlich 30 Minuten dauern.

Bitte registrieren Sie sich bei einem der folgenden Termine:

Donnerstag, den 2. April 2020 um 9:30 Uhr
https://elsevier.zoom.us/webinar/register/WN_T8QKqbaAS8eQMRXQHffOqQ

Dienstag, den 7. April 2020 um 12:00 Uhr
https://elsevier.zoom.us/webinar/register/WN_5yDbN8QxTnKrekoHF7L4fg

Mittwoch, den 8. April 2020 um 10:00 Uhr
https://elsevier.zoom.us/webinar/register/WN_ncFtMDnpQ7C4l6A9lq4s2A

Wie können Sie an einer Videokonferenz zu ClinicalKey Student teilnehmen? Klicken Sie hier für weitere Informationen.

Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Videokonferenz. Diese können Sie auch später als Aufzeichnung ansehen.

Grafik © Elsevier GmbH Urban & Fischer Verlag

Hunderte Studierende werden im Kampf gegen die Corona-Pandemie an der Medizinischen Fakultät der WWU Münster geschult

Studiendekan Prof. Bernhard Marschall der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) fragte bei den rund 3.000 Studierenden der Human- und Zahnmedizin ab, wer sich freiwillig engagieren möchte und welche Vorkenntnisse dabei eingebracht werden könnten. Hintergrund: Viele Ärztinnen und Ärzte in spe haben vor ihrem Studium oder in diesem praktische Erfahrungen gesammelt; die Qualifikationen reichen bis hin zu abgeschlossenen Ausbildungen als Pflegekraft, MTA oder MFA.

„Die Resonanz war überwältigend. Bis jetzt haben sich über 1.800 Studierende gemeldet, die sich einbringen wollen“, freut sich Prof. Marschall. Personen mit abgeschlossener Pflegeausbildung fanden direkt in der Uniklinik Verwendung, für die anderen stampfte die Fakultät eine spezielle Fortbildung aus dem Boden. „Einen solchen Kurs aufzubauen, dauert üblicherweise bis zu einem halben Jahr. Wir haben es in einer Woche geschafft“, sagt Dr. Hendrik Friederichs, der das „Studienhospital“ der Uni Münster leitet und mit einem kleinen Team das „MediCOVID“-Programm aufgebaut hat. Dessen Ziel ist es, die Studierenden fit zu machen für die Aufnahme und Versorgung von Corona-Patienten. „Natürlich können wir uns auf die Vorkenntnisse der Studierenden stützen. Aber es wäre unverantwortlich, sie ohne eine spezielle Zusatzschulung in die Krankenhäuser zu lassen“.

Die vollständige Nachricht der Medizinischen Fakultät finden Sie hier.

 

Foto: WWU/E. Wibberg

„Paper of the Month“ Februar 2020 geht an Boris Skryabin und Timofey Rozhdestvensky aus der Core Facility TRAM

Für den Monat Februar 2020 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der WWU Münster an Dr. Dr. Boris V. Skryabin und Dr. Timofey S. Rozhdestvensky aus der  Core Facility TRAnsgenic animal and genetic engineering Models (TRAM)  für die Publikation: Pervasive head-to-tail insertions of DNA templates mask desired CRISPR-Cas9-mediated genome editing events in der Zeitschrift Science Advances, 6(7).2020: eaax2941, [Volltext]

Die Genom-Editierung mittels CRISPR-Cas9 hat sich bei einer Vielzahl von Organismen etabliert. Unter anderem wird die Technologie zur Generierung von Tiermodellen menschlicher Krankheiten eingesetzt. Darüber hinaus gibt es Versuche, das CRISPR-Cas9-System zur direkten Veränderung des menschlichen Genoms zu nutzen. Trotz vieler Vorteile gibt es jedoch noch einige Hürden, die den medizinischen Einsatz der CRISPR-Cas9-Technologie behindern.

Untersucht wurden die Probleme im Zusammenhang mit dem zielgerichteten Einfügen einer DNA-Matrix (knock-in) ins Mausgenom. Beim Erzeugen von konditionalen Knock-out-Mausmodellen wurde entdeckt, dass die homologen und/oder nicht-homologen Doppelstrangreparaturmechanismen mehrere unerwünschte Duplikationen der DNA-Matrix im Zielgenom verursachten. Die beobachteten systematischen Probleme waren abhängig von der Art der verwendeten DNA-Matrix. Ausserdem konnte gezeigt werden, dass die üblicherweise angewandte PCR-Analyse – in den meisten Fällen – solche Duplikationsereignisse nicht identifizieren konnte; daher sind weitere, tiefgreifende Analysen der modifizierten Allele unerlässlich. Dazu werden mehrere geeignete Methoden vorgeschlagen, um die korrekt modifizierten Chromosomen zu identifizieren.

Die Vervielfachung der DNA-Matrix ist ein häufiges Phänomen. Alle Knock-in-Verfahren wie die Einführung einer Punktmutation oder die Rekonstruktion fehlender/neuer Epitope, die die Genfunktion verbessern, leiden möglicherweise darunter. Unkontrollierte Vervielfachung der DNA-Matrix könnte schwerwiegende Folgen für die humane Gentherapie haben.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

Foto: MFM/Christian Albiker

AMBOSS-Performance instabil

Das Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm Amboss von Miamed für die Vorklinik und Klinik, steht allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung.

Seit Beginn der Corona-Krise ist eine starke Nutzung von Amboss zu verzeichnen. Darob kann es zu Verzögerungen kommen, tatsächlich hat es heute einen Serverausfall gegeben – Amboss arbeitet mit Hochdruck daran, die Stabilität zeitnah herzustellen.

 

Grafik: © Miamed GmbH

 

Neue münsteraner Open-Access-Zeitschrift: Free Neuropathology

Open Journal Systems (OJS) ist eine weltweit verbreitete Open Source Software, die die effiziente Verwaltung und Organisation einer Online-Zeitschrift ermöglicht. Angehörige der Universität Münster können ihr eigenes E-Journal publizieren und den redaktionellen Prozess mit OJS verwalten. Die ULB steht den Herausgebenden bei der Einarbeitung in das System und während des Betriebs unterstützend zur Seite.

Eine Open-Access-Neuerscheinung ist Free Neuropathology, herausgegeben von Prof. Werner Paulus und seinem Team (Institut für Neuropathologie, WWU Münster). Free Neuropathology ist eine nichtkommerzielle Zeitschrift, die von Neuropatholog*innen und anderen Neurowissenschaftler*innen betrieben wird und Publikationen zu aktuellen Themen der Neuropathologie veröffentlicht. Mit Free Neuropathology hat die ULB Münster ein erstes naturwissenschaftliches E-Journal in die Liste ihrer mit OJS betriebenen Open-Access-Zeitschriften aufgenommen.

Grafik © freeneuropathology.org

ZB Medizin: Serviceunterbrechung am Dienstag, 3. März 2020

Aufgrund von Wartungsarbeiten ist am Dienstag, 3. März 2020, in der Zeit von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr in der Zweigbibliothek Medizin

    • keine Ausleihe und keine Rückgabe von Büchern

möglich.

Gebührenzahlungen nehmen Sie in dieser Zeit bitte am Gebührenautomat der ULB vor.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Fr, 28.2.: ULB und weitere Uni-Gebäude geschlossen!

Die ULB meldet: „Unter dem Domplatz befinden sich möglicherweise Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Ob der Verdacht sich bestätigt, wird sich am Freitagmorgen, 28. Februar, zeigen. Dann werden zwei Verdachtspunkte freigelegt und gegebenenfalls von der Kampfmittelbeseitigung entschärft.

In der unmittelbaren Nähe des Fundortes befinden sich zahlreiche universitäre Einrichtungen. Um Lehrende, Studierende und Beschäftigte bestmöglich zu schützen, hat die WWU sich dafür entschieden, 500 Meter um den Fundort einen Evakuierungsradius zu ziehen.“

Eine Liste jener universitären Einrichtungen, die an diesem Tag geschlossen sind, finden Sie in der Originalmeldung der ULB hier.

Die Zweigbibliothek Medizin ist an diesem Tag von 8:00-24:00 Uhr geöffnet.

Grafik: pixabay – Creative Commons Lizenz

„Paper of the Month“ Januar 2020 geht an Pädiatrische Neuroonkologie – AG Kerl

Für den Monat Januar 2020 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der WWU Münster an die Pädiatrische Neuroonkologie (AG Kerl) aus der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin – Pädiatrische Hämatologie und Onkologie für die Publikation Macrophage-tumor cell interaction promotes ATRT progression and chemoresistance in der Zeitschrift Acta Neuropathologica, published online 17 Dez 2019, [Volltext]

Atypische teratoid/rhabdoid Tumore (ATRT) sind seltene und aggressive Hirntumore, die im Säuglings- und Kleinkindalter auftreten und trotz intensiver Therapie eine schlechte Prognose haben. ATRT sind heterogen in Bezug auf Pathophysiologie und Überleben. Die drei molekularen ATRT Untergruppen erklären die klinische Heterogenität nur unzureichend. Bisher wurde die Rolle des Tumormikromilieus im Hinblick auf Tumorprogression nicht untersucht.

Multiplex-Immunfluoreszenzfärbungen von primären ATRT zeigten eine heterogene, subgruppenspezifische Immunzellinfiltration auf. Die Infiltration mit CD68+ Zellen korreliert zu einer schlechten Prognose. Einzelzell-RNA-Sequenzierungen von Maustumoren der ATRT-MYC und –SHH Untergruppe zeigten, dass CD68+ Tumor-assoziierte Makrophagen (TAM) die prädominanten Immunzellen in der Tumorumgebung sind und im Vergleich zu anderen Immunzellen am stärksten mit Tumorzellen kommunizieren. ATRT-MYC zeigte heterogene Tumorzellphänotypen auf, die eine ausgeprägte Expression von Makrophagen-typischen Genen aufweisen (z.B. CD68). Diese Zellen traten als vorherrschende Population in einem ATRT-Rezidiv-Mausmodell nach einer Chemotherapie im Vergleich zum entsprechenden ATRT-Primärtumormodell auf.

Die Ergebnisse bekräftigen den Einfluss des Tumormikromilieus auf die Proliferation von ATRT. Die Interaktion zwischen TAM und Tumorzellen begünstigen Chemotherapieresistenzen und Tumorrezidive. Für neue Therapieansätze stellen TAM ein potentielles Target einer immunmodulatorischen Therapie dar, welche die konventionelle Behandlung unterstützt.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

 

Foto: MFM/Christian Albiker

Rosenmontag, 24.2., bleibt die Zweigbibliothek Medizin geschlossen

Die Zweigbibliothek Medizin sowie die Zweigbibliotheken Sozialwissenschaften und Chemie, das Zeitungs- und Pressearchiv, die Bibliothek im Haus der Niederlande als auch die Universitäts- und Landesbibliothek bleiben am Rosenmontag, dem 24. Februar 2020, geschlossen.

Amboss Podcast: Leichenschau und Totenschein

Das Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm Amboss von Miamed für die Vorklinik und Klinik, steht allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung.

Amboss bietet regelmässig einen Podcast an, der Wissenschaft hörbar machen soll. Alle zwei Wochen am Sonntag werden aktuelle internistische Studien kurz und prägnant zusammengefasst  und diskutiert. Das Format wechselt zwischen Kollegengespräch und Nachrichtenstil. Die Studien sind meist in international anerkannten Fachjournalen erschienen – wie dem NEJM oder dem JAMA.

Die Leichenschau und die Ausstellung des Totenscheins sind ärztliche Aufgaben, die vielen Medizinern Kopfzerbrechen bereiten und nicht immer korrekt durchgeführt werden. In der neuen Podcast-Folge erklärt Prof. Dr. Rothschild, Direktor der Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Köln, warum dieser letzte Dienst am Patienten eine ärztliche Aufgabe mit erheblicher Relevanz ist und welche Schwierigkeiten bestehen. Auch die gesundheitspolitische Rolle im Leichenschauwesen wird ausführlich besprochen.

Weitere hilfreiche Informationen findet ihr auch in unserem vollständig überarbeiteten Kapitel zur Thanatologie, inklusive Checkliste zum Ausfüllen des Totenscheins und Hilfestellung bei der Ermittlung von Todesursache und Kausalkette: go.amboss.com/totenschein

Weitere Infos zu Amboss hier.

 

Grafik: © Miamed GmbH

Kleiner Ball – großer Sport! Tischtennis in der ZB Medizin

Seit gut 2 Jahren steht in der Bibliothek eine Tischtennisplatte, die sehr gut von den Studierenden angenommen worden ist – befördert sicher auch durch die beiden Turniere, die, 2018 anlässlich des Jubiläums 25 Jahre ZB Medizin und 2019 am Tag der Lehre, stattfanden.

Eine kleine Neuregelung: Ab sofort werden Sets bestehend aus TT-Schlägern und Bällen gegen Pfand an der Leihstelle herausgegeben.

 

Holz Foto erstellt von jannoon028 – de.freepik.com