Archiv der Kategorie: Allgemeines

Impact-Faktoren für 2025 verfügbar

Die Impact Faktoren für 2025 sind ab sofort auch über die Suchmaske auf der Website der Medizin-Bibliothek erreichbar. Wie gewohnt, ist auch eine Suche nach Fachgebieten möglich. Im Normalfall werden die Impact Faktoren jedes Jahr im Juli für das Vorjahr aktualisiert. Sie sind nur im Hochschulnetz zugänglich.

Die aktuellsten Daten sind beim Anbieter Clarivate direkt unter https://jcr.clarivate.com/jcr/browse-journals verfügbar.

Foto: © JJ’Studio / fotolia.com

Der Aufzug ist repariert: Zugang zum Kellergeschoss wieder möglich

Der Aufzug in der Medizin-Bibliothek ist repariert, der barrierefreie Zugang zum Ober- und Kellergeschoss ist wieder möglich.

Damit kann im Kellergeschoss wieder im Monographien-Bestand gestöbert werden. Die Bücher müssen nicht mehr bestellt werden.

Außerdem ist die aktive Erholungspause mit einer Runde Tischtennis oder Kickern zurück! Schläger und Bälle gibt es an der Leihstelle gegen Pfand.

Lernen, Reden, Pause: Wie und wo in der Medizin-Bibliothek

Überblick

Lernen und Reden

  • An den Einzelarbeitsplätzen wird konzentriert gelernt. Hier bitte kein Dauerflüstern.
  • Für Gespräche gehen Sie in das Bistro oder die Gruppenarbeitsräume.
  • Die Ruhezone beginnt bereits am Gebäudeeingang, nicht erst an der Glastür vor der Lehrbuchsammlung.

Essen

  • Essen bitte nicht an den Arbeitsplätzen. Dies gilt auch für Kleinigkeiten wie Müsliriegel, Süßes oder Obst.

Trinken

  • Getränke nur in verschließbaren Behältern; keine Dosen oder Einweg-Kaffeebecher.


Konzentriert lernen – auf den Wegen flüstern

Die Arbeitsplätze in der Medizin-Bibliothek sind generell Einzelarbeitsplätze, an denen konzentriert gelernt wird.

In den Gruppenarbeitsräumen und im Bistro kann sich ausgiebig über Lernstoff, die Vorlesung oder das Mensa-Essen ausgetauscht werden. Aber bitte erst dort.

Bereits auf dem Weg zu den Arbeitsplätzen sollte geflüstert werden. Meist befindet sich ein Arbeitsplatz nur wenige Meter entfernt von den Laufwegen. Der Ruhebereich beginnt bereits am Gebäudeeingang, nicht erst an der Glastür vor der Lehrbuchsammlung.

Essen nur im Bistro

Essen ist an den Einzel- und Gruppenarbeitsplätzen nicht erlaubt. Dies gilt auch für Snacks wie Müsliriegel, Süßes oder Obst. Im Bistro darf neben den Lernmaterialien gerne genascht werden.

Trinken aus verschließbaren Behältern

Trinken ist an den Plätzen möglich, allerdings nur, wenn das Behältnis wieder fest geschlossen werden kann. Aus Dosen oder Einweg-Kaffeebechern darf nur im Bistro oder außerhalb der Bibliothek getrunken werden.

Das „Paper of the Month“ 05/2026 geht an: Carlos Silvestre Roig und Oliver Söhnlein aus der Experimentellen Pathologie

Für den Monat Mai 2026 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der Universität Münster an:

Carlos Silvestre Roig und Oliver Söhnlein und Oliver Söhnlein aus dem Institut für Experimentelle Pathologie, ZMBE

Divergent granulopoiesis at extramedullary sites safeguards antibacterial host defense.
Silvestre-Roig, C; Chevre R; (…) Soehnlein O.
Apr 2026 | Sci Immunol 11(118)1 [Volltext]

Bei anhaltender Entzündung kann die Milz die Granulopoese des Knochenmarks unterstützen. Bisher war ungeklärt, ob die extramedulläre Granulopoese in der Milz lediglich die Zahl der Neutrophilen erhöht oder ob das splenische Mikromilieu Neutrophile mit spezifischen funktionellen Eigenschaften hervorbringt.

Diese Studie zeigt, dass hämatopoetischer Stress in der Milz einen eigenständigen und beschleunigten Differenzierungsweg für Neutrophile aktiviert. Diese Zellen erscheinen unreif und gelangen vorzeitig in die Blutbahn, bleiben jedoch funktionell kompetent. Splenische Neutrophile tragen epigenetische und transkriptionelle Merkmale einer zellulären Prägung, zeigen verstärkte antimikrobielle Effektorfunktionen und sind erforderlich, um eine bakterielle Invasion in einem Blaseninfektionsmodell zu kontrollieren. Als zentraler Mechanismus wurde die Typ-I-Interferon-Signalgebung in der Milz identifiziert, die diese Neutrophilen für die antibakterielle Wirtsabwehr prägt.

Diese Befunde zeigen, dass die Milz bei extramedullärer Hämatopoese nicht nur Neutrophilenzahlen erhöht, sondern spezialisierte antimikrobielle Funktionen prägt. Dies eröffnet Ansätze, Neutrophilenfunktionen bei Infektion, chronischer Entzündung und Immundysfunktion zu modulieren.

Die bisherigen ausgezeichneten „Paper of the Month“ finden Sie hier.

Foto: MFM/Christian Albiker

Aufzug wird ab dem 10.06. repariert

Ab dem 10. Juni wird der Aufzug in der Medizin-Bibliothek repariert. Dies wird leider nicht geräuschlos passieren. Für ca. 2-3 Wochen wird es durch die Reparaturen immer mal wieder laut in der Bibliothek werden.

Aber: Nach Abschluss der Arbeiten kann der Aufzug wieder genutzt werden, um in den Keller (Tischtennis!) oder barrierefrei in das 1. OG zu fahren.

Für die kommende Lärmbelästigung bitten wir um Ihr Verständnis.

Grafik: OpenMoji, CC BY-SA 4.0

Das „Paper of the Month“ 04/2026 geht an: Sara Reinartz Groba aus der Med B sowie Mathis Richter, Dennis Schwarz und Oliver Söhnlein aus der Experimentellen Pathologie

Für den Monat April 2026 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der Universität Münster an:

Sara Reinartz Groba aus der Medizinischen Klinik B sowie Mathis Richter, Dennis Schwarz und Oliver Söhnlein aus dem Institut für Experimentelle Pathologie, ZMBE

Tryptophan depletion generates hyper-reactive portal neutrophils in alcoholic liver disease.
Reinartz Groba S, Richter M; Schwarz, D (…) Soehnlein O.
Apr 2026 | Gut 11 [Volltext]

Die Darm-Leber-Achse ist ein zentraler Modulator der alkoholassoziierten Lebererkrankung (ALD), wobei metabolischer Crosstalk und mikrobielle Metabolite lebereigene Immunzellen beeinflussen. In der ALD sind Neutrophile zentrale Mediatoren von Entzündung und Gewebeschädigung im Leberparenchym. Bislang ist jedoch wenig darüber bekannt, wie das portale Mikromilieu die Aktivierung von Neutrophilen vor ihrem Eintritt in die Lebersinusoide beeinflusst.

Mithilfe gepaarter portalvenöser und systemischer Blutproben von Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener chronischer Lebererkrankung identifizierte die Studie eine distinkte Population hyperaktivierter Neutrophiler, die vorwiegend in der portalvenösen Zirkulation von Betroffenen mit ALD vorkam. Metabolomische Analysen zeigten eine Depletion von Tryptophan im Pfortaderblut als zentralen Treiber dieses Phänotyps. In-vitro führte eine Supplementierung mit Tryptophan zu einer Reduktion der Neutrophilenaktivierung, metabolischer Stressantworten sowie der ROS-Produktion über einen IDO/AhR-abhängigen Signalweg. Die Studie beschreibt damit einen immunmetabolischen Mechanismus, der darmabgeleitete Metabolite mit neutrophilenvermittelter Leberschädigung verbindet.

Die Arbeit etabliert den portalvenösen Tryptophanstoffwechsel als neuartiges therapeutisches Ziel in der ALD und unterstreicht die immunmetabolische Regulation von Neutrophilen entlang der Darm-Leber-Achse. Diese Erkenntnisse könnten zukünftige Studien zu mikrobiom- oder metabolitbasierten Interventionen zur Begrenzung von Leberschäden lenken.

Die bisherigen ausgezeichneten „Paper of the Month“ finden Sie hier.

Foto: MFM/Christian Albiker

Herzlich willkommen, liebes Taussig- und Kells-Semester!

Herzlich willkommen in der Medizin-Bibliothek der Universitäts- und Landesbibliothek Münster!

Wir freuen uns, Sie beim Start Ihres Studiums unterstützen zu können. Die Medizin-Bibliothek bietet Ihnen eine umfangreiche Sammlung an Fachliteratur und zahlreiche digitale Ressourcen. Um Ihre Recherche zu erleichtern und Ihnen den bestmöglichen Zugang zu unseren Angeboten zu ermöglichen, beachten Sie bitte folgende Informationen:

Benutzernummer aktivieren

Auf der Rückseite Ihrer Studierendenkarte finden Sie Ihre persönliche ULB-Benutzernummer, sowohl im Klartext als auch als Barcode. Sie aktivieren Ihre die Bibliotheksfunktion der Karte ganz einfach über die Online-Aktivierung: Loggen Sie sich mit Ihrer Uni-Kennung ein und geben Sie Ihre ULB-Benutzernummer ein. Nach dem Absenden der Daten ist Ihre Karte automatisch für die ULB aktiviert und Sie können unsere Ressourcen nutzen.

Wichtige Informationen zur Uni-Kennung

Ihre Uni-Kennung ist Ihr Schlüssel zu Ihrem Bibliothekskonto. Sie benötigen diese Kennung für Bestellungen in KatalogPlus oder Verlängerungen Ihrer Ausleihen.

Kontakt und Ansprechpartner

Bei Fragen zur Nutzung der Medizin-Bibliothek stehen Ihnen das Team der Medizin-Bibliothek gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns unter info.medibib@uni-muenster.de oder 0251 83-58561, oder persönlich an der Leihstelle Montag – Freitag von 8-16 Uhr (weitere Öffungszeiten in dieser Übersicht).

Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Kohorten-Paten

Helen Brooke Taussig (1898–1986)

Helen Brooke Taussig war eine US-amerikanische Kardiologin, die als Begründerin der pädiatrischen Kardiologie (Kinderherzheilkunde) gilt. Trotz erheblicher persönlicher Hürden, denn sie war legasthenisch und wurde im Laufe ihres Lebens nahezu taub, machte sie eine herausragende medizinische Karriere. Ihre bedeutendste Leistung war die Entwicklung des Konzepts für die sogenannte Blalock-Taussig-Operation zusammen mit dem Chirurgen Alfred Blalock, ein lebensrettender Eingriff für Säuglinge mit angeborenen Herzfehlern, die unter Sauerstoffmangel litten und als „Blue Babies“ bezeichnet wurden. In den 1960er Jahren spielte sie zudem eine wichtige Rolle bei der Warnung vor den Gefahren des Medikaments Thalidomid (Contergan) und trug dazu bei, dessen Zulassung in den USA zu verhindern. Für ihre Verdienste erhielt sie 1964 die Presidential Medal of Freedom, die höchste zivile Auszeichnung der Vereinigten Staaten.

Charles Edmund Kells Jr. (1856–1928)

Charles Edmund Kells Jr. war ein US-amerikanischer Zahnarzt aus New Orleans, der als einer der bedeutendsten Pioniere der modernen Zahnmedizin gilt. Er war 1896 einer der ersten, der Röntgenstrahlen in der Zahnheilkunde einsetzte, und fertigte eine der ersten dentalen Röntgenaufnahmen an. Darüber hinaus führte er zahlreiche weitere Innovationen ein, darunter den Einsatz von Zahnarzthelferinnen, elektrische Absauggeräte und andere technische Neuerungen in der Zahnarztpraxis. Durch seine jahrelange, ungeschützte Arbeit mit Röntgenstrahlen erlitt er schwere Strahlenschäden, die zum Verlust mehrerer Finger und schließlich beider Hände führten. Aufgrund seiner zunehmenden Leiden nahm er sich 1928 das Leben.

Campuslizenz für Citavi läuft am 31.12.26 aus

Aufgrund deutlich gestiegener Kosten für die Campuslizenz und der angespannten finanziellen Lage der Universität Münster wird die Citavi-Campuslizenz nicht verlängert.
Ab dem 1.1.2027 können Sie das Literaturverwaltungsprogramm Citavi nicht mehr kostenfrei über die Campuslizenz der Universität Münster nutzen. Bitte sichern Sie Ihre Citavi-Projekte rechtzeitig vor dem Jahresende, da diese nach Auslaufen der Lizenz nicht mehr zugänglich sein werden.
Bestehende Citavi-Projekte können in ein anderes Literaturverwaltungsprogramm übertragen werden. Mit Zotero steht Ihnen ein kostenloses OpenSource-Literaturverwaltungsprogramm mit ähnlichem Funktionsumfang zur Verfügung. Wir empfehlen, noch vor Ablauf der Citavi-Lizenz zu prüfen, ob die Daten korrekt übertragen wurden oder Nacharbeiten notwendig sind. Wir beraten Sie gerne beim Umstieg von Citavi auf Zotero.

Citavi
Zotero
Beratung zum Umstieg von Citavi auf Zotero
Literaturverwaltungsprogramme

Abbildung: Lumivero

Hörtipp: AMBOSS-Podcast über Suchtprobleme bei ärztlichem Personal

Bei den Studierenden ist der Kaffee-, Mate- und Energy-Konsum, besonders in der heißen Phase der Prüfungsvorbereitung, offensichtlich. Doch welche Suchtgefahren lauern im zukünftigen beruflichen Alltag mit einem potentiell leichten Zugang zu härteren Aufputsch- oder Betäubungmitteln? Welche Wege gibt es aus einem missbräuchlichem Konsum heraus?

In der aktuellen Folge des AMBOSS-Podcasts gibt Dr. Mathias Luderer, Einblicke in das Thema sowie zu seiner Arbeit als Drogen- und Suchtbeauftragter der Landesärztekammer Hessen.

Zum Podcast: https://amboss.podigee.io/178-drogenkonsum

Servicefreie Bibliothek am Dienstag, 16.12.25

Am Dienstag, 16.12.2025, wird die Medizin-Bibliothek ganztags nur durch den Wachdienst betreut.

  • Ausleihen, die Abholung bestellter Medien und iPad‑Rückgaben sind nicht möglich.
  • Es werden keine Ausweise ausgestellt.
  • Fachauskünfte können nicht erteilt werden.
  • Die Bibliothek ist telefonisch nicht erreichbar.
  • Der Buchverkauf entfällt.

Buchrückgabe: Bücher können zurückgegeben werden. Die Rückgaben werden erst am darauffolgendem Mittwoch bearbeitet. Alternativ können Bücher auch in der ULB Zentralbibliothek und den anderen Ausleihbibliotheken abgegeben werden.

Hörtipp: Medizin-Podcast Radiomegahertz

Podcast

Radiomegahertz ist ein hochschwelliger Wissenschafts-Podcast. Er behandelt sonografische Techniken am Menschen, die überwiegend von Personen mit ärztlicher Ausbildung durchgeführt werden: Ultraschall für die Diagnostik und Intervention. Der Schwerpunkt liegt in Verfahren der Anästhesie, Notfall– und Schmerzmedizin. Bewusst wird auf Aspekte in der Ausbildung und Lehre eingegangen. Diese zielen auch auf Studierende der Humanmedizin und medizinisches Personal ab.

Der Podcast lässt sich auf der Homepage und den bekannten Portalen hören. Zusätzlich zu den Folgen gibt es einen begleitenden Blog, sowie einen Newsletter.

Hörtipp

Empfehlenswert ist die Folge über die Sono AG der Medizinstudierenden an der Uni Witten/Herdecke, die mit einem strukturiertem Kurskonzept, Flipped-Classroom und OSCE-Prüfung eine lernwirksame und motivierende Kursstruktur geschaffen haben. Die studentische Sono AG setzt dabei auf didaktische Qualität, digitale Tools und regelmäßige Fortbildungen zur Qualitätssicherung

Sonogerät ausleihen

Übrigens: In der Bibliothek der Dinge der Medizin-Bibliothek lässt sich mit den richtigen Vorraussetzungen ein mobiles Sonogerät zum Lernen und Vertiefen der Sonographie ausleihen.

Grafik: Radiomegahertz