
Für den Monat Mai 2026 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der Universität Münster an:
Carlos Silvestre Roig und Oliver Söhnlein und Oliver Söhnlein aus dem Institut für Experimentelle Pathologie, ZMBE
Divergent granulopoiesis at extramedullary sites safeguards antibacterial host defense.
Silvestre-Roig, C; Chevre R; (…) Soehnlein O.
Apr 2026 | Sci Immunol 11(118)1 [Volltext]
Bei anhaltender Entzündung kann die Milz die Granulopoese des Knochenmarks unterstützen. Bisher war ungeklärt, ob die extramedulläre Granulopoese in der Milz lediglich die Zahl der Neutrophilen erhöht oder ob das splenische Mikromilieu Neutrophile mit spezifischen funktionellen Eigenschaften hervorbringt.
Diese Studie zeigt, dass hämatopoetischer Stress in der Milz einen eigenständigen und beschleunigten Differenzierungsweg für Neutrophile aktiviert. Diese Zellen erscheinen unreif und gelangen vorzeitig in die Blutbahn, bleiben jedoch funktionell kompetent. Splenische Neutrophile tragen epigenetische und transkriptionelle Merkmale einer zellulären Prägung, zeigen verstärkte antimikrobielle Effektorfunktionen und sind erforderlich, um eine bakterielle Invasion in einem Blaseninfektionsmodell zu kontrollieren. Als zentraler Mechanismus wurde die Typ-I-Interferon-Signalgebung in der Milz identifiziert, die diese Neutrophilen für die antibakterielle Wirtsabwehr prägt.
Diese Befunde zeigen, dass die Milz bei extramedullärer Hämatopoese nicht nur Neutrophilenzahlen erhöht, sondern spezialisierte antimikrobielle Funktionen prägt. Dies eröffnet Ansätze, Neutrophilenfunktionen bei Infektion, chronischer Entzündung und Immundysfunktion zu modulieren.
Die bisherigen ausgezeichneten „Paper of the Month“ finden Sie hier.
Foto: MFM/Christian Albiker

Ab dem 10. Juni wird der Aufzug in der Medizin-Bibliothek repariert. Dies wird leider nicht geräuschlos passieren. Für ca. 2-3 Wochen wird es durch die Reparaturen immer mal wieder laut in der Bibliothek werden.
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Aufgrund deutlich gestiegener Kosten für die Campuslizenz und der angespannten finanziellen Lage der Universität Münster wird die Citavi-Campuslizenz nicht verlängert.
Bei den Studierenden ist der Kaffee-, Mate- und Energy-Konsum, besonders in der heißen Phase der Prüfungsvorbereitung, offensichtlich. Doch welche Suchtgefahren lauern im zukünftigen beruflichen Alltag mit einem potentiell leichten Zugang zu härteren Aufputsch- oder Betäubungmitteln? Welche Wege gibt es aus einem missbräuchlichem Konsum heraus?
Die Medizin-Bibliothek hat zu Weihnachten und zum Jahreswechsel geänderte Öffnungszeiten:
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