Ding des Monats: das Kehlkopf-Modell – das Multitalent in unserem Hals

Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, wie wir sprechen und singen können oder warum wir uns verschlucken? Die Antwort liegt im Kehlkopf (Larynx). Dieses komplexe Organ aus Knorpeln, Muskeln und Bändern ist die biologische Schnittstelle zwischen Atmung und Sprache.

Der Kehlkopf erfüllt lebenswichtige Funktionen: Er dient als Deckel (Kehldeckel = Epiglottis), der die Luftröhre beim Schlucken verschließt, damit Nahrung nicht in die Luftröhre gelangt. Außerdem ist er das Zentrum der Stimmbildung: durch die Schwingung der dort liegenden Stimmlippen entstehen Töne, die wir zusätzlich mit Mund und Zunge modulieren können. Weiterhin ist er Teil der oberen Atemwege und verbindet Rachenraum mit Luftröhre.*

Da der Kehlkopf verborgen im Hals liegt, ist er von außen kaum im Detail zu erfassen. Genau hier setzt unser Modell an! Es zeigt die anatomischen Strukturen in natürlicher Größe und lässt sich 2-teilig öffnen, um den inneren Aufbau sichtbar zu machen:

  • Zungenbein,
  • Knorpel,
  • Bänder,
  • Muskeln,
  • Gefäße,
  • Nerven und
  • Schilddrüse

Die Beschreibung der Strukturen liegt auf Deutsch und Englisch vor. Das mehrfarbige Modell ist aus Kunststoff und vom Sockel trennbar.

 

Interesse geweckt?

Das Kehlkopf-Modell kann gegen Pfand an der Leihstelle ausgeliehen und in den Räumen der Medizin-Bibliothek genutzt werden.

Weitere Gegenstände finden sich auf unserer Webseite unter „Ausleihe“ und dann „Bibliothek der Dinge“.

 

*Quelle: https://www.gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-der-kehlkopf.html

Ding des Monats: Gehirnmodell zur Ausleihe im Haus

Das menschliche Gehirn ist das komplexeste Organ im menschlichen Körper und das Zentrum unseres Nervensystems. Es ist verantwortlich für unsere Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und all unsere Handlungen.

Die Länge aller Nervenbahnen des Gehirns eines erwachsenen Menschen beträgt etwa 5,8 Millionen Kilometer, das entspricht dem 145-fachen Erdumfang. Das menschliche Gehirn wiegt durchschnittlich etwa 1,3 bis 1,4 Kilogramm. Es enthält etwa 86 Milliarden Neuronen und eine ähnliche Anzahl von Gliazellen (Stützzellen).
Obwohl das Gehirn nur etwa 2 % des Körpergewichts ausmacht, verbraucht es etwa 20 % der Körperenergie!

In der Medizin-Bibliothek ist ein Gehirnmodell zur Ausleihe (im Haus) verfügbar. Eine tolle Möglichkeit, dieses faszinierende Organ näher zu betrachten!
Es handelt sich hierbei um einen anatomischen Abguss mit realistischen Proportionen und einem Medianschnitt. Die linke Gehirnhälfte kann in 4 Teile auseinandergenommen werden:

  • Frontal- und Parietallappen
  • Temporal- und Okzipitallappen
  • Hirnstamm
  • Kleinhirn

Es kann gegen Pfand an der Leihstelle der Bibliothek ausgeliehen werden.

Eine Übersicht der Dinge, die Gegenstände im Haus/ innerhalb/ in Präsenz finden Sie an der Leihstelle, weitere Dinge zum Ausleihen außer Haus finden Sie auf unserer „Bibliothek der Dinge“-Seite.

 

 

Das „Paper of the Month“ 06/2026 geht an: Michael Oertel und Hans Theodor Eich aus der Klinik für Strahlentherapie – Radioonkologie

Für den Monat Juni 2026 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der Universität Münster an:

Priv.-Doz. Dr. Michael Oertel und Prof. Hans Theodor Eich aus der Klinik für Strahlentherapie – Radioonkologie

Radiotherapy for indolent primary cutaneous B-cell lymphoma: an international multicenter ILROG analysis
Oertel, M; Dabaja, B; (…); Eich, HT
JUN 2026 | BLOOD 147(25): 3051-3060. [Volltext]

Die Strahlentherapie ist eine etablierte Behandlungsform für niedrigmaligne primär kutane B-Zell-Lymphome. Die Empfehlungen zu ihrer Anwendung variieren international, was die vorgestellte Analyse initiierte. Das Hauptziel bestand darin, den Stellenwert der Strahlentherapie bei Patienten mit diesen Lymphomen in einer großen multizentrischen Analyse zu bewerten, insbesondere im Hinblick auf Niedrigdosiskonzepte.
Es wurden 535 Patienten in die Studie eingeschlossen, die an 22 internationalen Zentren innerhalb der International Lymphoma Radiation Oncology Group (ILROG) behandelt wurden. Hierbei zeigte sich die eingesetzte Strahlendosis als signifikanter Prädiktor der lokalen Kontrolle ohne Einfluss auf das Gesamtüberleben. Auch hatte die verwendete Strahlendosis keinen signifikanten Einfluss auf die Gesamt- und Komplettansprechraten. Schon eine Niedrigdosisbestrahlung von nur zwei Sitzungen (4 Gray) war mit einer Ansprechrate von 90 Prozent verbunden, mit einem kompletten Ansprechen bei 84 Prozent der Patienten. Die beobachteten Nebenwirkungen der Therapie waren meist geringgradig und auf die Haut limitiert (v.a. vorübergehende Hautrötung).
Diese Analyse umfasst die größte Patientenserie mit primärem kutanem B-Zell-Lymphom im Frühstadium, die mittels Strahlentherapie behandelt wurden. Sie unterstreicht das Potenzial der Radiotherapie hinsichtlich einer langfristigen Tumorkontrolle. Auch Niedrigdosiskonzepte bieten eine hohe Ansprechrate.

Die bisherigen ausgezeichneten „Paper of the Month“ finden Sie hier.

Foto: MFM/Christian Albiker

Impact-Faktoren für 2025 verfügbar

Die Impact Faktoren für 2025 sind ab sofort auch über die Suchmaske auf der Website der Medizin-Bibliothek erreichbar. Wie gewohnt, ist auch eine Suche nach Fachgebieten möglich. Im Normalfall werden die Impact Faktoren jedes Jahr im Juli für das Vorjahr aktualisiert. Sie sind nur im Hochschulnetz zugänglich.

Die aktuellsten Daten sind beim Anbieter Clarivate direkt unter https://jcr.clarivate.com/jcr/browse-journals verfügbar.

Foto: © JJ’Studio / fotolia.com

Ding des Monats: die Stimmgabel – die optimale Ergänzung zum Reflexhammer

Für die präzise Diagnostik gibt es bereits den Reflexhammer in unserer Bibliothek der Dinge. Neu im Angebot: Die Stimmgabel nach Rydel-Seiffer zur Ergänzung der Untersuchungen um die Sensorik- und Audiometrie-Prüfung.

Die Stimmgabel besitzt verstellbare und abnehmbare Dämpfer (C128 Hz / C64 Hz), die eine Skaleneinteilung zwischen 0-8 anzeigen. Ebenso wie die Dämpfer kann der Fuß der Stimmgabel abgenommen werden.

Einsatzgebiete:

  • in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde: Typischerweise wird die Stimmgabel zur Ergänzung eines Hörtests angewendet. Mit ihr lassen sich mühelos einseitige Hörschäden nachweisen bspw. anhand des Weber-Tests oder Rinne-Tests.
  • in der Neurologie: Die Stimmgabel dient bei der Untersuchung der zu behandelnden Person zur Feststellung des Vibrationsempfindens (Pallästhesie). Hierzu wird die Stimmgabel in Schwingung versetzt und an Knochenvorsprünge wie bspw. Großzeh-Grundgelenk oder Knöchel angelegt.

 

So funktioniert die Ausleihe:

Einfach innerhalb der Servicezeiten (Mo – Fr: 08:00 – 16:00 Uhr) an der Leihstelle melden. Die Ausleihe ist für zwei Wochen möglich, kann jedoch meist noch verlängert werden.

Weitere Gegenstände finden sich auf unserer Webseite unter „Ausleihe“ und dann „Bibliothek der Dinge“.

Der Aufzug ist repariert: Zugang zum Kellergeschoss wieder möglich

Der Aufzug in der Medizin-Bibliothek ist repariert, der barrierefreie Zugang zum Ober- und Kellergeschoss ist wieder möglich.

Damit kann im Kellergeschoss wieder im Monographien-Bestand gestöbert werden. Die Bücher müssen nicht mehr bestellt werden.

Außerdem ist die aktive Erholungspause mit einer Runde Tischtennis oder Kickern zurück! Schläger und Bälle gibt es an der Leihstelle gegen Pfand.

Lernen, Reden, Pause: Wie und wo in der Medizin-Bibliothek

Überblick

Lernen und Reden

  • An den Einzelarbeitsplätzen wird konzentriert gelernt. Hier bitte kein Dauerflüstern.
  • Für Gespräche gehen Sie in das Bistro oder die Gruppenarbeitsräume.
  • Die Ruhezone beginnt bereits am Gebäudeeingang, nicht erst an der Glastür vor der Lehrbuchsammlung.

Essen

  • Essen bitte nicht an den Arbeitsplätzen. Dies gilt auch für Kleinigkeiten wie Müsliriegel, Süßes oder Obst.

Trinken

  • Getränke nur in verschließbaren Behältern; keine Dosen oder Einweg-Kaffeebecher.


Konzentriert lernen – auf den Wegen flüstern

Die Arbeitsplätze in der Medizin-Bibliothek sind generell Einzelarbeitsplätze, an denen konzentriert gelernt wird.

In den Gruppenarbeitsräumen und im Bistro kann sich ausgiebig über Lernstoff, die Vorlesung oder das Mensa-Essen ausgetauscht werden. Aber bitte erst dort.

Bereits auf dem Weg zu den Arbeitsplätzen sollte geflüstert werden. Meist befindet sich ein Arbeitsplatz nur wenige Meter entfernt von den Laufwegen. Der Ruhebereich beginnt bereits am Gebäudeeingang, nicht erst an der Glastür vor der Lehrbuchsammlung.

Essen nur im Bistro

Essen ist an den Einzel- und Gruppenarbeitsplätzen nicht erlaubt. Dies gilt auch für Snacks wie Müsliriegel, Süßes oder Obst. Im Bistro darf neben den Lernmaterialien gerne genascht werden.

Trinken aus verschließbaren Behältern

Trinken ist an den Plätzen möglich, allerdings nur, wenn das Behältnis wieder fest geschlossen werden kann. Aus Dosen oder Einweg-Kaffeebechern darf nur im Bistro oder außerhalb der Bibliothek getrunken werden.

Das „Paper of the Month“ 05/2026 geht an: Carlos Silvestre Roig und Oliver Söhnlein aus der Experimentellen Pathologie

Für den Monat Mai 2026 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der Universität Münster an:

Carlos Silvestre Roig und Oliver Söhnlein und Oliver Söhnlein aus dem Institut für Experimentelle Pathologie, ZMBE

Divergent granulopoiesis at extramedullary sites safeguards antibacterial host defense.
Silvestre-Roig, C; Chevre R; (…) Soehnlein O.
Apr 2026 | Sci Immunol 11(118)1 [Volltext]

Bei anhaltender Entzündung kann die Milz die Granulopoese des Knochenmarks unterstützen. Bisher war ungeklärt, ob die extramedulläre Granulopoese in der Milz lediglich die Zahl der Neutrophilen erhöht oder ob das splenische Mikromilieu Neutrophile mit spezifischen funktionellen Eigenschaften hervorbringt.

Diese Studie zeigt, dass hämatopoetischer Stress in der Milz einen eigenständigen und beschleunigten Differenzierungsweg für Neutrophile aktiviert. Diese Zellen erscheinen unreif und gelangen vorzeitig in die Blutbahn, bleiben jedoch funktionell kompetent. Splenische Neutrophile tragen epigenetische und transkriptionelle Merkmale einer zellulären Prägung, zeigen verstärkte antimikrobielle Effektorfunktionen und sind erforderlich, um eine bakterielle Invasion in einem Blaseninfektionsmodell zu kontrollieren. Als zentraler Mechanismus wurde die Typ-I-Interferon-Signalgebung in der Milz identifiziert, die diese Neutrophilen für die antibakterielle Wirtsabwehr prägt.

Diese Befunde zeigen, dass die Milz bei extramedullärer Hämatopoese nicht nur Neutrophilenzahlen erhöht, sondern spezialisierte antimikrobielle Funktionen prägt. Dies eröffnet Ansätze, Neutrophilenfunktionen bei Infektion, chronischer Entzündung und Immundysfunktion zu modulieren.

Die bisherigen ausgezeichneten „Paper of the Month“ finden Sie hier.

Foto: MFM/Christian Albiker

Aufzug wird ab dem 10.06. repariert

Ab dem 10. Juni wird der Aufzug in der Medizin-Bibliothek repariert. Dies wird leider nicht geräuschlos passieren. Für ca. 2-3 Wochen wird es durch die Reparaturen immer mal wieder laut in der Bibliothek werden.

Aber: Nach Abschluss der Arbeiten kann der Aufzug wieder genutzt werden, um in den Keller (Tischtennis!) oder barrierefrei in das 1. OG zu fahren.

Für die kommende Lärmbelästigung bitten wir um Ihr Verständnis.

Grafik: OpenMoji, CC BY-SA 4.0

Das „Paper of the Month“ 04/2026 geht an: Sara Reinartz Groba aus der Med B sowie Mathis Richter, Dennis Schwarz und Oliver Söhnlein aus der Experimentellen Pathologie

Für den Monat April 2026 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der Universität Münster an:

Sara Reinartz Groba aus der Medizinischen Klinik B sowie Mathis Richter, Dennis Schwarz und Oliver Söhnlein aus dem Institut für Experimentelle Pathologie, ZMBE

Tryptophan depletion generates hyper-reactive portal neutrophils in alcoholic liver disease.
Reinartz Groba S, Richter M; Schwarz, D (…) Soehnlein O.
Apr 2026 | Gut 11 [Volltext]

Die Darm-Leber-Achse ist ein zentraler Modulator der alkoholassoziierten Lebererkrankung (ALD), wobei metabolischer Crosstalk und mikrobielle Metabolite lebereigene Immunzellen beeinflussen. In der ALD sind Neutrophile zentrale Mediatoren von Entzündung und Gewebeschädigung im Leberparenchym. Bislang ist jedoch wenig darüber bekannt, wie das portale Mikromilieu die Aktivierung von Neutrophilen vor ihrem Eintritt in die Lebersinusoide beeinflusst.

Mithilfe gepaarter portalvenöser und systemischer Blutproben von Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener chronischer Lebererkrankung identifizierte die Studie eine distinkte Population hyperaktivierter Neutrophiler, die vorwiegend in der portalvenösen Zirkulation von Betroffenen mit ALD vorkam. Metabolomische Analysen zeigten eine Depletion von Tryptophan im Pfortaderblut als zentralen Treiber dieses Phänotyps. In-vitro führte eine Supplementierung mit Tryptophan zu einer Reduktion der Neutrophilenaktivierung, metabolischer Stressantworten sowie der ROS-Produktion über einen IDO/AhR-abhängigen Signalweg. Die Studie beschreibt damit einen immunmetabolischen Mechanismus, der darmabgeleitete Metabolite mit neutrophilenvermittelter Leberschädigung verbindet.

Die Arbeit etabliert den portalvenösen Tryptophanstoffwechsel als neuartiges therapeutisches Ziel in der ALD und unterstreicht die immunmetabolische Regulation von Neutrophilen entlang der Darm-Leber-Achse. Diese Erkenntnisse könnten zukünftige Studien zu mikrobiom- oder metabolitbasierten Interventionen zur Begrenzung von Leberschäden lenken.

Die bisherigen ausgezeichneten „Paper of the Month“ finden Sie hier.

Foto: MFM/Christian Albiker

„Ding des Monats“: der Reflexhammer – klopfen, testen, punktieren

Die nächste Prüfung steht vor der Tür und ihre praktische Erfahrung in neurologischen Untersuchungen ist schon länger her?  Über unsere Bibliothek der Dinge leihen Sie sich das Diagnose-Equipment einfach kostenlos aus.

Der Reflexhammer nach Trömner von KaWe gilt als Standard im Klinikalltag. Mit seinem Gewicht von ca. 200 Gramm liegt er gut in der Hand. Da erledigt die Schwerkraft das präzise Auslösen der Reflexe fast von allein.

Das versteckte Highlight: Der Hammer ist dreiteilig!

Dieser Hammer kann viel mehr als nur Reflexe der Sehnen zu testen! Er verbirgt ein cleveres 3-in-1-System für eine umfassende neurologische Statuserhebung:

  • Der Hammerkopf: Löst präzise Reflexe der Sehnen der Streck- oder Beugemuskulatur aus.
  • Der integrierte Pinsel: Perfekt für die feine Prüfung der Oberflächensensibilität/ Hautreflexe (Berührungsempfinden).
  • Die versteckte Nadel: Unverzichtbar für den Test des Schmerzempfindens, je nachdem ob die spitze oder weniger spitze Seite der Nadel aufgesetzt wird.

 

Also warum kaufen, wenn Sie leihen können?

Melden Sie sich einfach an der Leihstelle, leihen Sie den Gegenstand aus, testen Sie ihn an ihren Kommiliton*innen.

Die Ausleihe ist für zwei Wochen möglich, kann jedoch meist noch verlängert werden. Der Gegenstand steht exklusiv Ihnen als Angehörige der Medizinischen Fakultät zur Verfügung.

Weitere Gegenstände finden Sie auf der Webseite unter „Ausleihe“ und dann „Bibliothek der Dinge“.

Ergänzen Sie Ihre Untersuchung mit der Ausleihe einer Stimmgabel.

„Ding des Monats“: unsere Skelette zur Ausleihe im Haus!

Wusstet ihr, dass wir mehr als nur Bücher beherbergen? Im Herzen unserer Bibliothek, der Leihstelle, warten auf euch stille Lehrmeister – unsere Skelette! Und nicht nur irgendwelche Skelette, sondern eine kleine Familie mit spannenden Namen und Hintergründen.

Die Skelette sind ideal, um den Aufbau des menschlichen Körpers zu studieren und die
Anatomie zu verinnerlichen.

Neben den beiden kleinen Skeletten Josepha und Rahel, die perfekt für den ersten Blick aufs menschliche Skelett sind, haben wir nämlich ganze sechs lebensgroße Modelle zur Ausleihe! Alle Modelle sind anatomisch korrekt.

Die Skelette sind sowohl in farbig als auch in weiß ausleihbar und jedes von ihnen trägt eine kleine Beschreibung, die die Knochen und Muskelansätze auflisten (lateinisch).

 

Wie leiht ihr euch ein Skelett aus?

Sprecht einfach unsere freundlichen Mitarbeitenden an der Leihstelle an! Das Skelett kann gegen Pfand ausgeliehen und in den Räumen der Medizin-Bibliothek genutzt werden.

Jedes Skelett trägt den Namen einer inspirierenden Person, die die Medizin nachhaltig geprägt hat:

  • Albert Schweitzer: Arzt und Friedensnobelpreisträger, dessen Engagement für die Menschen in Afrika uns bis heute inspiriert.
  • Dorothea Erxleben: Eine Pionierin! Sie war die erste promovierte Medizinerin in Deutschland und kämpfte für die Zulassung von Frauen zum Medizinstudium.
  • Gerhard Domagk: Der Nobelpreisträger, der mit der Entwicklung von Sulfonamiden einen Durchbruch bei der Behandlung bakterieller Infektionen erzielte.
  • Hermine Heusler-Edenhuizen: Sie war die erste offiziell ernannte Frauenärztin Deutschlands – eine Wegbereiterin für viele nachfolgende Generationen.
  • Josepha von Siebold: Eine bedeutende deutsche Geburtshelferin, die als erste Frau eine Ehrendoktorwürde erhielt und sich für die Verbesserung der medizinischen Versorgung von Frauen einsetzte.
  • Lucy: Die älteste bekannte Vertreterin der Gattung „Australopithecus afarensis“, deren Entdeckung 1974 unser Verständnis der menschlichen Evolution revolutionierte.
  • Rahel Hirsch: Eine bahnbrechende Forscherin und die erste Medizinerin mit dem Titel „Professor“ in Deutschland.
  • Rosalind Franklin: Eine britische Biochemikerin, deren Beiträge zur Entdeckung der Struktur der DNA entscheidend waren.