Archiv der Kategorie: Patienten

UpToDate Advanced an der Universität Münster

Die Universität Münster wurde ausgewählt, einen campusweiten UpToDate Advanced Trial zu starten. Der Zugang steht jedermann Verfügung, der UpToDate Advanced ausprobieren möchte.

Was ist UpToDate Advanced?
UpToDate® Advanced™ trägt dazu bei, die Variabilität der Behandlungsqualität zu verringern und die Behandlungsergebnisse zu verbessern. UpToDate Advanced ist ein System zur Unterstützung der klinischen Entscheidungsfindung mit dynamischen und interaktiven Algorithmen sowie Labor-Monografien. UpToDate Pathways unterstützt Ärzte in ihrem Workflow mittels interaktiver Behandlungspfade, die besten Entscheidungen für ihre Patienten zu treffen – unter Berücksichtigung der aktuellen Evidenz, klinischer Erfahrung und patientenspezifischer Faktoren. Lab Interpretation™ liefert Monografien und Algorithmen, die eine schnelle und präzise Auswertung abnormaler Laborergebnisse ermöglichen.

Zugangsmöglichkeiten
Rufen Sie UpToDate wie gewohnt unter https://www.uptodate.com innerhalb des Hochschulnetzes auf. In der Navigation finden Sie unter dem neuen Punkt „UpToDate Pathways“ rund 150 interaktive Behandlungspfade.

Pathways werden aber auch bei Standardsuchen angezeigt, wenn es einen gibt: So wird z.B. bei einer Suche nach Gallensteinen der Pathways Management of an adult with gallstones angezeigt. (s.u.)

Trial mit Feedback
Ab dem 01. Juli steht UpToDate Advanced nun allen Mitarbeitern der Uniklinik Münster für drei Monate testweise zu Verfügung (aktuell nur „On-Site“, d.h. auf den Mobilgeräten werden Sie Avanced noch nicht finden). Als Vorreiter für UpToDate Advanced in Deutschland werden wir diesen Trial entsprechend begleiten, wie z.B. mit einer Umfrage Aussagen hinsichtlich des Nutzens der Inhalte treffen zu können. Wir werden Sie deshalb kurz vor Ablauf der Testphase eine Rückmeldung bitten, damit UpToDate sein neues Produkt UpToDate Advanced entsprechend verbessern kann.

Beispiel: Management of an adult with gallstones


Der Pathway leitet den Arzt mit einfachen Fragen durch einen Entscheidungsbaum.

Podcast der WWU – Spezial: Medizinstudierende im Einsatz gegen Corona

Im Podcast der WWU kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen zu Wort. Im Gespräch berichten sie über ihre Forschungsschwerpunkte, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und ihre persönliche Motivation. Die Folgen werden in regelmäßigen Abständen auf der Website sowie bei Spotify, Apple Podcasts und Deezer veröffentlicht. Produziert wird der Podcast von der Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

In den vergangenen Wochen hat die Medizinische Fakultät der WWU im Kampf gegen das Coronavirus das MediCOVID-Programm gestartet: Mehrere hundert Studierende engagieren sich nach seitdem nach einer entsprechenden Schulung gegen die Corona-Pandemie. Zwei von ihnen sind Arne Beyer und Daniel Winzer, die aktuell die Corona-Patientenversorgung im Universitätsklinikum Münster unterstützen. Die beiden Medizinstudenten berichten im Podcast, wie sie darauf vorbereitet wurden, wie ihr Alltag auf der Station aussieht und wie sie persönlich die aktuelle Corona-Krise wahrnehmen.

Spotify

Apple Podcast

Deezer

 

Grafik © WWU

ICD-10-GM 2020: Neuer U-Kode U99.0! und neue Kodierfrage zu Testung auf SARS-CoV-2

Das DIMDI hat nach Beratung mit den zuständigen Gremien eine Belegung der nicht belegten Schlüsselnummer U99.0! umgesetzt. U99.0! kodiert jetzt: Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf SARS-CoV-2.

In diesem Kontext wurde außerdem eine neue Kodierfrage zur ICD-10-GM 2020 zur Testung auf SARS-CoV-2 (COVID-19) ohne Vorliegen eines Infektionsverdachts veröffentlicht.

Der neue Kode U99.0! Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf SARS-CoV-2 wurde in die Onlinefassung der ICD-10-GM 2020 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification) eingepflegt.

Die Kodierfrage beantwortet die Frage, ob der Kode U07.2! COVID-19, Virus nicht nachgewiesen bei Personen zu kodieren ist, bei denen kein Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, jedoch ein Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt wurde, welcher negativ ausfällt.

Hintergrundinformationen zu SARS-CoV-2 und COVID-19 finden Sie auf der Website des Robert-Koch-Instituts (RKI).

 

Original-Meldung des DIMDI

 

Grafik © DIMDI

Ist Sciebo sicher für Patientendaten?

Frage:
Momentan nutzen wir Sciebo um pseudonymisierte Patientendaten mit unseren externen Kollaborationspartnern auszutauschen. Ist das Maß der Verschlüsselung hoch genug und wird das auch nach Inkrafttreten der neuen EU Verordnung erlaubt sein?

Antwort:
Laut Datenschutz-Grundverordnung ist die Pseudonymisierung eine „Teilverschlüsselung“ und gilt als Sicherheitsvorkehrung im Sinne von Artikel 32. Außerdem wird sie in Artikel 25 explizit als geeignete Maßnahme für „Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen“ genannt. Solange die Pseudonymisierung korrekt durchgeführt wird, ist sie also auch demnächst eine ausreichende Sicherheitsmaßnahme. Grundsätzlich empfiehlt Sciebo – wo immer möglich – eine zusätzliche Verschlüsselung der Daten durch den Nutzer (z.B. mit Cryptomator).

Foto: CC z naydeeyah at flickr.com

Neu in den medStandards: Angst am Lebensende und Breaking Bad News

medStandards ist ein Nachschlagewerk für Mediziner in der Notaufnahme, das seit 2015 auch vom UKM genutzt wird. Das System bietet auf über 1.000 Folien gezielte Informationen zu unterschiedlichen Diagnosen. Der symptomorientierte Ansatz stellt vor allem für die Behandlung von Notfallpatienten einen großen Vorteil dar, könnte aber auch in anderen Kliniken sinnvoll eingesetzt werden.

Die medStandards werden laufend aktualisiert, die zwei jüngsten sind Angst am Lebensende und Breaking Bad News:

Angst am Lebensende
Die meisten schwerkranken Personen haben Angst vor der Zukunft, dem Sterben, dem Tod und machen sich Sorgen um ihre Angehörigen. Für Pflegende und Ärzte ist der Umgang mit dieser Angst schwierig und ein Gefühl der Hilflosigkeit kann entstehen. Der Pfad «Angst am Lebensende» ist an die Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung (palliative.ch) angelehnt und enthält Leitfäden für Gespräche und Interventionen mit dem Patienten und seinen Angehörigen.

Breaking Bad News
Sind Patienten verstorben oder bestätigt sich eine bedrohliche Diagnose, ist das medizinische Personal gefordert: das Überbringen von schlechten Nachrichten erfordert Feingefühl und kann regelmässig die Grenzen der eigenen Belastbarkeit aufzeigen. Die gute Nachricht beim erbringen schlechter Nachrichten: es gibt Techniken, und Üben lohnt sich! Der Pfad «Breaking Bad News» empfiehlt, schlechte Nachrichten anzukünden («Ich habe eine schlechte Nachricht…») und diese dann einfach und verständlich zu formulieren.
Die Reaktionen der betroffenen Personen sind kaum vorhersehbar und es empfiehlt sich, vorerst abzuwarten. Langes Schweigen, das schwer auszuhalten ist, kann ebenso vorkommen, wie ein Gefühlsausbruch.
Für den Umgang mit Emotionen empfehlen wir das patientenzentrierte Gesprächsmodell «NURSE», welches ein Leitfaden für den Umgang mit Emotionen ist. Weiter sollte man den eigenen Gefühlen gegenüber achtsam sein und keinen vorschnellen Trost spenden. Die Balance zwischen Mitgefühl und Professionalität ist nicht einfach zu finden, hilft den Betroffenen aber am meisten.

(medStandards, Universitätsspital Basel, Newsletter 18/01)

Neu in den medStandards: ACS und Thoraxschmerz

medStandards ist ein Nachschlagewerk für Mediziner in der Notaufnahme, das seit 2015 auch vom UKM genutzt wird. Das System bietet auf über 1.000 Folien gezielte Informationen zu unterschiedlichen Diagnosen. Der symptomorientierte Ansatz stellt vor allem für die Behandlung von Notfallpatienten einen großen Vorteil dar, könnte aber auch in anderen Kliniken sinnvoll eingesetzt werden.

Die medStandards werden laufend aktualisiert, die zwei jüngsten sind Thoraxschmerz und akutes Koronarsyndrom (ACS):
Die Darstellung der Troponin Algorithmen wurde grafisch aufbereitet, sodass sie besser lesbar ist, zusätzlich wurde eine Folie erstellt, welche die validierten ESC Algorithmen für das 3h-Rule-out und für Troponin I zeigt.
Neu ist eine EKG-Subfolie, welche die Kriterien für eine relevante ST-Hebung zeigt. Ebenso sind die atypischen EKGVeränderungen, die eine sofortige Behandlung analog eines STEMI bedürfen, zusammengefasst. Die Folie zu Antikoagulation und Thrombozytenaggregationshemmung wurde revidiert, vereinfacht und klarer dargestellt.

Für 2018 kündigt das medStandards Team eine komplett überarbeitete, neue Version der bewährten medStandards an:

− Der medizinische Inhalt wird leitliniengerecht aktualisiert.
− Jedem Standard werden umfangreiche Hintergrundinformationen zugeordnet.
− Die Navigation wurde benutzerfreundlich und intuitiv gestaltet.
− Eine optimierte Suchfunktion erleichtert die Arbeit mit den Standards.

(medStandards, Universitätsspital Basel, Newsletter 17/04)

Neu in den medStandards: Rückenschmerzen und Akute Tonsillopharyngitis

medStandards ist ein Nachschlagewerk für Mediziner in der Notaufnahme, das seit 2015 auch vom UKM genutzt wird. Das System bietet auf über 1.000 Folien gezielte Informationen zu unterschiedlichen Diagnosen. Der symptomorientierte Ansatz stellt vor allem für die Behandlung von Notfallpatienten einen großen Vorteil dar, könnte aber auch in anderen Kliniken sinnvoll eingesetzt werden.

Aktualisierungen: Die medStandards werden laufend aktualisiert, bei brandaktuellen Entwicklungen auch im Wochentakt. Die zwei jüngsten sind Rückenschmerzen und der Akute Tonsillopharyngitis:

Rückenschmerzen:
Patienten mit Rückenschmerzen äussern oft den Wunsch nach einer MRI Untersuchung.  Zahlreiche Studien haben jedoch gezeigt, dass nur bei etwa 10% der Patienten eine MRI Untersuchung wirklich notwendig ist. Bei den anderen 90% ist das notfallmässige MRI überflüssig, teuer und für den Genesungsprozess eher hinderlich. Dies, da die detaillierte Erhebung potentiell irrelevanter Befunde im MRI einen kontraproduktiven Effekt auf Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung der Patientinnen und Patienten haben kann.
Der neue Rückenschmerzstandard bietet eine umfassende und zuverlässige Grundlage für die Diagnostik und Behandlung von Rückenschmerzpatienten.
Unser Algorithmus filtert Patienten mit RedFlags heraus und zahlreiche Untersuchungshilfen stehen bereit. So werden die richtigen Patienten zu Bildgebung und Spinalchirurgie überwiesen.
Die Therapiefolien setzen auf ein modernes multimodales Therapiekonzept, welches das Gespräch mit dem Patienten ins Zentrum stellt.
Yellow Flags, also Risikofaktoren für eine Chronifizierung, werden frühzeitig erhoben und angesprochen, ein Hinweis an die Nachbehandler erfolgt.

Akute Tonsillopharyngitis:
Der Herbst hat Einzug gehalten – mit ihm die Tonsillopharyngitis. Der neue Standard zeigt in übersichtlicher Form die Abgrenzung zwischen der viral und bakteriell verursachten Angina. Basierend auf neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen konnte die Antibiotikatherapie in Dauer und Dosierung revidiert werden.
Bei Ausschluss einer bakteriell verursachten Tonsillopharyngitis, bietet die Folie evidenzbasierte Anleitung zur symptomatischen Therapie, sodass auch Patienten mit einer viralen Infektion nicht mit leeren Händen nach Hause gehen. Neben den entzündungshemmenden NSAR, empfehlen sich auch Sprays, Heiltees und Lutschtabletten.

(medStandards, Universitätsspital Basel, Newsletter 17/03)

Neu in den medStandards: Nausea und Vomitus und Zeckenstich

medStandards ist ein Nachschlagewerk für Mediziner in der Notaufnahme, das seit 2015 auch vom UKM genutzt wird. Das System bietet auf über 1.000 Folien gezielte Informationen zu unterschiedlichen Diagnosen. Der symptomorientierte Ansatz stellt vor allem für die Behandlung von Notfallpatienten einen großen Vorteil dar, könnte aber auch in anderen Kliniken sinnvoll eingesetzt werden.

Aktualisierungen
Die medStandards werden laufend aktualisiert, bei brandaktuellen Entwicklungen auch im Wochentakt. Zwei kürzliche Beispiele sind Nausea und Vomitus und der Zeckenstich:

Nausea und Vomitus
Der häufig verwendete Standard „Nausea und Vomitus“ ist überarbeitet worden. Die Symptome können vielseitige Ursachen haben – umso wichtiger ist es, diese schnell herauszufinden. Bei geriatri-schen Patienten droht rasch eine Dehydrierung, die unmittelbaren Massnahmen sind deshalb essentiell.

Zeckenstich
Nachdem bereits im 2016 so viele, durch Zecken verursachte Krankheitsfälle wie noch nie verzeichnet wurden, hat auch das Jahr 2017 Potential zum Rekordjahr.
Passend dazu existiert der Standard „Zeckenstich“. Bekannt ist die Vorstellung ängstlicher Patienten nach einem Zeckenstich und die Frage, was denn nun zu tun sei. Dafür gibt es bei med-Standards nicht nur das Vorgehen als Algorithmus, sondern auch die zu vermittelnde Inhalte bei der Patienteninstruktion.

(medStandards, Universitätsspital Basel, Newsletter 17/02)

Projekt: Diagnose-Apps für das Praktische Jahr

In dem Projekt „Diagnose-Apps im PJ“ stellt die Zweigbibliothek insgesamt neun Tools zur Verfügung. 5 dieser Tools können von jedermann im Hochschulnetz benutzt werden (Amboss, Deximed, medStandards, UpToDate, VisualDx), weitere 4 sind nur innerhalb des Projektes nutzbar (AnamneseGuide, Diagnosaurus, Isabel, Medizinwelten). Diese Diagnose-Apps wurden einer geschlossenen Gruppe von PJlern zu Zwecken der Evaluation testweise zur Verfügung gestellt. Ziel des Projekts ist eine Empfehlung, welche dieser Programme die Entscheidungsfindung bei Diagnose und Therapie unterstützen und welche sinnvoll im PJ eingesetzt werden können. Die Studie läuft von Mai 2017 bis April 2018.

Weitere Informationen über die Produkte finden Sie auf der Wiki-Seite Diagnose-Apps.

„Smarter Medicine“ und medStandards

Smarter Medicine
Der Ursprung von „Smarter Medicine“ geht auf eine Kampagne mit dem Namen „Choosing Wisely“ – klug entscheiden – in den USA zurück. Darin werden häufig praktizierte medizinische Massnahmen beschrieben, die für den Patienten oft keinen direkten Nutzen haben und zu Nebenwirkungen führen können. Das Ziel ist, Ineffizienzen und davon ausgehende Gefahren für die Patienten zu vermeiden und gleichzeitig die Behandlungskosten zu senken. Nun hat die Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGAIM) eine „Top 5“ Liste mit Handlungsempfehlungen zum Thema „Smarter Medicine“ veröffentlicht.


Top 5 – Liste (Klicken zum Vergrössern)

medStandards & Smarter Medicine
Zu jedem der Top 5 gibt es bei medStandards, einem Nachschlagewerk für Mediziner in der Notaufnahme, das seit 2015 auch vom UKM genutzt wird, korrespondierende Inhalte:

  • Keine umfangreichen Blut- und Röntgenuntersuchungen in regemässigen Abständen ohne klinische spezifische Fragestellung. medStandards bilden je nach Krankheitsbild die indizierte Untersuchung ab. Im Standard „Pneumonie“ gibt es bspw. eine Checkliste, welche angibt, welche Untersuchungen bei welchen Patienten, angemessen ist.
  • Keine Dauerkatheter bei Inkontinenz legen oder liegen lassen, wenn diese nur dem Komfort oder zur Überwachung des Urinvolumens bei nicht kritisch kranken Patienten dient. Der Standard „Dauerkatheter Indikation“ zeigt anhand einer Ampel die gute und schlechte Indikation eines Dauerkatheters und wägt dabei die Risiken gegen die Nutzen ab.
  • Keine Transfusion von mehr als der minimal benötigten Erythrozytenkonzentrate verordnen, um Anämiesymptome zu lindern oder einen sicheren Hämoglobinwert zu erreichen […]. Der Standard „Ec-Transfusion“ bildet die von den jeweiligen Komorbiditäten anhängigen Transfusionstrigger ab.
  • Ältere Menschen während des Krankenhausaufenthaltes nicht zu lange im Bett liegen lassen. […] Das Universitätsspital Basel hat vor kurzem einen Aufnahme- und Diagnostikraum eröffnet, in welchem bei den Patienten das geriatrischen Assessments im Sitzen durchgeführt wird.
  • Älteren Menschen als erste Wahl keine Benzodiazepine oder andere Beruhigungsmittel […] gegen Schlaflosigkeit, Unruhe und Delirium vermeiden […]. Das genaue Vorgehen ist im Standard „Delir“ festgehalten. Zur Delirprophylaxe und Behandlung wird Quietapin anstelle von Benzodiazepinen eingesetzt.


medStandards ist nur innerhalb des Hochschulnetzes aufrufbar (Flash-Version, HTML5-Version).

Neu in den medStandards: Gicht und Glaukomanfall

medstandards
medStandards ist ein Nachschlagewerk für Mediziner in der Notaufnahme, das seit 2015 auch vom UKM genutzt wird. Das System bietet auf über 1.000 Folien gezielte Informationen zu unterschiedlichen Diagnosen. Der symptomorientierte Ansatz stellt vor allem für die Behandlung von Notfallpatienten einen großen Vorteil dar, könnte aber auch in anderen Kliniken sinnvoll eingesetzt werden.

Aktualisierungen
Die medStandards werden laufend aktualisiert, bei brandaktuellen Entwicklungen auch im Wochentakt. Zwei kürzliche Beispiele sind der akute Gicht und der Glaukomanfall:

Gicht / akuter Gichtanfall
Die Gicht zählt zu den schmerzhaftesten Formen von Rheuma. Nebst der genetischen Vorbelastung spielt der Lebenswandel, insbesondere die Ernährung, eine entscheidende Rolle. Da dem Lebensstil bei der Prophylaxe eines Gichtanfalls so enorme Bedeutung zukommt, hat medStandards Lifestylemodifikationen formuliert, welche direkt an die Patienten weitergegeben werden können.

Glaukomanfall
Bei einem Glaukomanfall kommt es in kürzester Zeit zu einem ausgeprägten Anstieg des Augeninnendrucks. Wenn nicht sofort gehandelt wird, können bleibende Schäden bis zum Visusverlust die Folge sein. medStandards führt im überarbeiteten Foliensatz die wichtigsten Risikofaktoren auf, beschreibt die Definition und zeigt, welche Sofortmassnahmen getroffen werden müssen.

(medStandards, Universitätsspital Basel, Newsletter 16/03)

Neu in den medStandards: Otitis Media und Immersionsunfälle

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medStandards ist ein Nachschlagewerk für Mediziner in der Notaufnahme, das seit 2015 auch vom UKM genutzt wird. Das System bietet auf über 1.000 Folien gezielte Informationen zu unterschiedlichen Diagnosen. Der symptomorientierte Ansatz stellt vor allem für die Behandlung von Notfallpatienten einen großen Vorteil dar, könnte aber auch in anderen Kliniken sinnvoll eingesetzt werden.

Aktualisierungen

Die medStandards werden laufend aktualisiert, bei brandaktuellen Entwicklungen auch im Wochentakt. Zwei kürzliche Beispiele sind Otitis Media und Immersionsunfälle:

Otitis media – akute Mittelohrentzündung
Weber und Rinne lassen grüssen. Nebst dem typischen Erregerspektrum, der antibiotischen Therapie und DDs finden sich auf den revidierten Standard Hinweise, bei welchen Patienten mit Antibiotika zugewartet werden kann und bei welchen es eine Bildgebung zum Ausschluss der gefürchteten Mastoiditis braucht.

Immersionsunfälle
Der Sommer steht vor der Tür und somit die Zeit, in der sich die Menschen vermehrt im und am Wasser aufhalten. Damit steigt auch die Zahl der Immersionsunfälle. Die Gründe sind vielfältig und
reichen von reiner Selbstüberschätzung über Intoxikationen bis zum seltenen genetisch bedingten „Immersionssyndrom“. Genauso zahlreich sind die für die Behandlung zu beachtenden Aspekte: Der Standard zeigt gewohnt übersichtlich und anhand der Guidelines des „European Resuscitation Council“ Sofortmassnahmen (A, B, C, D und E, siehe Abb.2) und das weitere Vorgehen auf. Darunter finden sich Subfolien zu Definitionen und Anamnese, sowie zum Procedere gemäss Schweregrad des Submersionsunfalls.

(medStandards, Universitätsspital Basel, Newsletter 16/02)


medStandards ist nur innerhalb des Hochschulnetzes aufrufbar (Flash-Version, HTML5-Version).