Archiv der Kategorie: Allgemeines

2. Dezember : Tag der hl. Bibiane – Schutzpatronin gegen Epilepsie

Der 2. Dezember ist der Tag der heiligen Bibiane. Auf dem Esquilinischen Hügel in der Nähe der Santa Maria Maggiore befindet sich die Säule des Martyriums der hl. Bibiana, die auch den Beinamen Bibiana von Rom trägt. Staub von dieser Säule und Minze von ihrem Grab sollen gegen Epilepsie helfen. In der Kunst wird sie als jugendliche Märtyrin, mit Palmzweig, einer Säule, Geißel, Dolch in der Brust und zu Füßen liegendem Minzkraut dargestellt. Sie gilt als Schutzpatronin gegen Epilepsie, Kopfschmerzen, Krämpfe, Unfälle und Trunksucht.(Wikipedia)

Literatur zu evidenz-basierter Medizin zum Thema Epilepsie finden Sie im gedruckten Bestand der ZB Medizin im Monographienbestand und in der Gesundheitssammlung

Ein aktuelles Online-Buch ist dieser Titel

Riede, Jens :
Sensorische Anfallsdetektion bei Epilepsie :
Praktikabilität eines In-Ohr-Sensors bei Kindern und Jugendlichen
Springer
2019
XIV, 132 Seiten
ISBN 978-3-658-24856-7

Der Autor untersucht die existenzielle Frage für Menschen mit Epilepsie und deren Familien nach der frühzeitigen Anfallserkennung mit einem praktikablen und alltagstauglichen System in Form eines In-Ohr-Sensors. Dazu führt er eine Studie im Mixed-Methods-Design im Norddeutschen Epilepsiezentrum durch und befragt zur Praktikabilität das pflegerische, medizinische und therapeutische Personal in Fokusgruppen. Um die Erwartungen und Erfahrungen der Kinder und Eltern zu erfassen, wurden Fragebögen eingesetzt. Die Erfahrungen mit dem Sensor sind über alle Gruppen hinweg grundsätzlich positiv und das System könnte einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung sowie zur Entwicklung und emotionalen Entlastung von epilepsieerkrankten Kindern und Jugendlichen leisten. Dazu bedarf es jedoch noch einiger Anpassungen.

 

Wir wünschen allen, die  Bibianes, Vivien, Viviane oder Viviana heißen und heute Namenstag feiern, alles Gute und Lebensfreude, den vom lat. vivius ( die „Lebensfrohe“ oder „Lebendige“ ) leitet sich Ihr Name ja schließlich ab!

Bild und Text : Springer

Alle in der Universität Münster zugänglichen Springer e-Books finden Sie hier: Medizin, Naturwissenschaften und Psychologie. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man gezielt nach Online-Büchern suchen. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

25. November : Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Das Trauma häuslicher Gewalt überwinden

Unter dem Motto „Wir brechen das Schweigen“ möchten auch wir gewaltbetroffenen Frauen unsere Solidarität aussprechen. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) ruft anlässlich des Tages gegen Gewalt an Frauen am 25.11. zu dieser bundesweiten Mitmachaktion auf. Studien verweisen auf ein erschreckendes Ausmaß an Gewalt gegen Frauen: Jede dritte Frau in Deutschland erlebt mindestens einmal in ihrem Leben körperliche und/oder sexuelle Gewalt. (WWU)

Das oben vorgestellte  Selbsthilfebuch wendet sich an Frauen, die unter den Folgeerscheinungen von körperlicher oder seelischer Misshandlung durch Ihren Ehemann, Freund oder einen anderen Beziehungspartner leiden. Die Nachwirkungen der erlebten Traumata, wie z.B. überdauernde Ärgergefühle, ungewollte Gedanken oder Bilder über den Missbrauch, Symptome der Übererregung und vor allem Schuldgefühle dauern meist noch lange an und bestimmen den Alltag vieler Frauen, auch wenn die Betroffenen die missbräuchliche Beziehung bereits verlassen haben.

Kubany, Edward S. :
Das Trauma häuslicher Gewalt überwinden : ein Selbsthilfebuch für Frauen
Hogrefe
2015
231 Seiten
ISBN 978-3-8017-2603-4
Sie finden es in der Gesundheitssammlung unter der Signatur LSG WM 55/1.

Am UKM gibt es im Institut für Rechtsmedizin die Gewaltopferambulanz. Diese bietet unbürokratische Hilfe für Menschen, die Opfer von Gewalt geworden sind:

  • kompetente Beratung durch speziell ausgebildete Ärztinnen/Ärzte
  • gerichtsverwertbare Dokumentation von Verletzungen
  • Sicherung von Spuren und Beweismaterialien
  • Sämtliche Mitteilungen werden vertraulich behandelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Bei Bedarf (z.B. im Fall einer späteren Gerichtsverhandlung) können anhand der erhobenen Befunde rechtsmedizinische Gutachten zur Interpretation der Verletzungen erstattet werden.

    Wissenschaftsrat wertschätzt Münsters Zahnmedizin

    Mehrfach betont der Bericht, dass die Zahnmedizin mit 4 Professoren ca. 25% aller Studierenden der Medizinischen Fakultät ausbildet [1; S. 9, 94], und dass Münster als grösster zahnmedizinischer Standort in NRW “ … überdies mit Blick auf die zahnmedizinische Lehre als sehr gut und deutschlandweit beispielhaft gelten kann.” [2; S. 74].

    Aufgrund des frühzeitigen Einsatzes der Studierenden in der eigenständigen Patientenversorgung steht in Münster die Kompetenzorientierung im Mittelpunkt [1; S. 63].

    Optimierungsbedarf ergibt sich aus der Anforderung, “dass die auch unabhängig von der neuen Approbationsordnung dringend nötige Verbesserung der Betreuungsrelation in der Lehre nicht zu Lasten der Forschung geht.” [2; S. 105].

    Bei einer aktuellen Betreuungsrelation von 10,6 Zahnmedizinstudierenden pro Wissenschaftlerin bzw. Wissenschaftler [2; S. 135] kommen durch die Umsetzung der novellierten zahnärztlichen Approbationsordnung weitere Herausforderungen auf die Zahnmedizin zu. 

    1. Wissenschaftsrat. Stellungnahme zur Weiterentwicklung der Universitätsmedizin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster 2019. Accessed 30 Oct 2019.
    2. Wissenschaftsrat. Stellungnahme zur Weiterentwicklung der Universitätsmedizin Nordrhein-Westfalen 2019.  Accessed 30 Oct 2019.

    Visible Body App – Neuigkeiten zu den Problemen

    Wie in der vergangenen Woche berichtet gibt es weiterhin Probleme bei der Nutzung der aktuellsten Version der Visible Body App unter dem Apple Betriebssystem iOS 13.1.3. Android-/Windows-Geräte sind davon nicht beroffen.

    Nach Aussagen des App-Anbieters ist der Fehler mittlerweile identifiziert. Ein Update wird auf den Weg gebracht und steht in ca. zwei Wochen über den Apple App Store zum Download zur Verfügung.

    Sollten Sie bis dahin die Visible Body App im vollen Umfang benötigen, melden Sie sich bitte bei uns per E-Mail: medipad@uni-muenster.de. Wir können Ihnen eine Übergangslösung anbieten.

    Bild: Visible Body

    Visible Body App – Probleme nach Update

    Derzeit haben uns vermehrt Meldungen von Nutzerinnen und Nutzern erreicht, die darauf hindeuten, dass es nach dem Update auf das neue Apple Betriebssystem iOS 13.1.3 Probleme bei der Nutzung der Visible Body App gibt.

    Leider kann es nach einem Update immer mal dazu kommen, dass eine App nicht mehr wie zuvor funktioniert. Das es gerade jetzt zu Beginn des Semesters und mit der iPad-Ausgabe für das Posselt- und Fleming-Semester zusammen fällt, tut uns sehr leid.

    Wir gehen davon aus, dass die Entwickler der Visible Body App zeitnah ein Update bereitstellen werden, um die App wieder im vollem Unfang nutzbar zu machen. Wir werden in regelmäßigen Zeitabständen evaluieren, ob die App wieder wie gewohnt funktioniert und bitten bis dahin um Geduld.

    Bild: Visible Body

    17. September : Welttag der Patientensicherheit

    Die Weltgesundheitsversammlung erklärt den 17. September zum Welttag der Patientensicherheit  (World Patient Safety Day) und beauftragt die WHO (World Health Organization) den 17. September als jährlichen Welttag der Patientensicherheit zu etablieren. 2019 findet der World Patient Safety Day zum ersten Mal weltweit statt und die WHO wird nun jedes Jahr am 17. September das Thema Patientensicherheit international in den Mittelpunkt stellen. Damit erreicht der vom Aktionsbündnis Patientensicherheit bereits seit 2015 ausgerichtete Aktionstag endgültig die globale Ebene.

    Ziel der Initiative ist Patienten, Gesundheitspersonal, politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler, Forscher, professionelle Netzwerke und die Gesundheitsbranche zu mobilisieren, um sich für die Patientensicherheit einzusetzen und das Engagement in der Öffentlichkeit für Themen im Bereich Patientensicherheit zu stärken.

    Das Thema des diesjährigen Aktionstags „Sicherheitskultur auf allen Ebenen“ schlägt die Brücke zu dem E-Book, das wir hier vorstellen:

    Patientensicherheit und Risikomanagement in der Pflege

    Paula, Helmut :
    Patientensicherheit und Risikomanagement in der Pflege : Für Stationsleitungen und PDL
    Springer
    2017
    XII, 195 Seiten
    ISBN 978-3-662-53567-7

    Patientensicherheit – das kann die Pflege tun!
    Das hohe Gut der Patientensicherheit liegt in der Verantwortung des Managements und jedes einzelnen Mitarbeiters. Dieses Praxisbuch erläutert wichtige Bausteine, die für die Sicherheit der Patienten und ein erfolgreiches Risikomanagement im Pflege- und Klinikalltag notwendig sind. Die 2. aktualisierte Auflage zeigt die neuen Entwicklungen und gibt Hilfen, wie Prozesse und Strukturen in der Pflege von kranken Menschen so gestaltet werden können, dass Fehler vermieden werden. Beispiele und Tipps aus der Praxis unterstützen Sie, Maßnahmen zur verbesserten Patientensicherheit zu implementieren.

    Bild und Text : Springer

    Alle in der Universität Münster zugänglichen Springer e-Books finden Sie hier: Medizin, Naturwissenschaften und Psychologie. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man gezielt nach Online-Büchern suchen. Die Bibliothek wird die Lehrbücher unter den obigen Titeln der Liste aller Online-Lehrbücher hinzufügen. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

    Projekt 100plus wirft erste Schatten voraus

    Wie berichtet, verfügt die Zweigbibliothek Medizin über zu wenig Arbeitsplätze. Dies wurde in einer Umfrage von den Studierenden ausdrücklich kritisiert. Die Bibliothek hat daraufhin das Projekt 100plus aus der Taufe gehoben. In diesem Projekt sollen zwei Räume zu Einzel- und Gruppenarbeitsräumen umgewidmet werden:

    1. Der ehemalige Schulungs- und Verwaltungsraum im Obergeschoss (rechter Hand, wenn man die Treppe hochkommt) wurde bereits – rechtzeitig zur Lernphase Ende des Semesters – zur Benutzung freigegeben und wird sehr gut angenommen. Hier sollen wie in der Universitätsbibliothek moderne Gruppenarbeitsplätze der Firma Dauphin angeboten werden.

    2. Die Lehrbuchsammlung soll freigeräumt und mit den gleichen Einzelarbeitskabinen versehen werden, die Sie schon vom Monographienlesesaal (hinter der Leihtheke) kennen. Diese Kabinen sind äußerst begehrt, durch die Planung soll ihre Zahl mehr als verdoppelt werden. Diese Umwidmung hat den großen Vorteil, dass diese zusätzlichen Arbeitsplätze auch in den Genuß der Klimatisierung kommen würde, die den gesamten hinteren Bereichs der Bibliothek (Lesesaal, Wintergarten, Lehrbuchsammlung) umfasst. Wohin kommen die Bücher aus der Lehrbuchsammlung? Sie werden in den Monographienbestand (unter der Empore) wechseln. Dazu muss zuerst dieser Platz freigeräumt werden: Diese seltener benutzten Bücher werden ins Kellermagazin überführt und dort zugänglich sein.

    Dieser „Umzug“ wird ab der nächsten Woche durchgeführt. In dieser Zeit werden die Signaturgruppen QA-WL zeitweise nicht zugänglich sein.

    Buch : Nichtwissen stört mich (nicht)

    Nichtwissen stört mich (nicht)
    Wilkesmann, Maximiliane  ; Steden, Stephanie ¬[Herausgeberinnen] :
    Nichtwissen stört mich (nicht) : Zum Umgang mit Nichtwissen in Medizin und Pflege
    Springer
    2019
    XII, 292 Seiten
    ISBN 978-3-658-22009-9

    In der Professionsforschung und in der Organisationsforschung dient Wissen stets als positives Differenzierungsmerkmal zur Charakterisierung der dort tätigen Akteure. Doch wie gehen Expertinnen und Experten damit um, wenn sie nicht weiter wissen? Die medizinische und pflegerische Praxis zeigt, dass (semi-)professionelles Handeln immer wieder an Wissensgrenzen gerät. Der Umgang mit Wissen beinhaltet somit immer auch den Umgang mit Nichtwissen. Im Buch werden unterschiedliche Facetten des Umgangs mit Nichtwissen sowie Einflussfaktoren auf der Grundlage von vier empirischen Studien im niedergelassenen Bereich und im Krankenhaus erstmals umfassend dargestellt.


    Bild und Text : Springer

    Alle in der Universität Münster zugänglichen Springer e-Books finden Sie hier: Medizin, Naturwissenschaften und Psychologie. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man gezielt nach Online-Büchern suchen. Die Bibliothek wird die Lehrbücher unter den obigen Titeln der Liste aller Online-Lehrbücher hinzufügen. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.