Archiv der Kategorie: Bibliothek

ZB Medizin: Öffnungszeiten Jahreswechsel 2019/20

Bis einschließlich Sonntag, 22.12.2019 und ab Donnerstag, 2.1.2020 gelten die normalen Öffnungszeiten.

 

Von Montag, 23.12.2019 bis Mittwoch, 1.1.2020 gelten die folgenden eingeschränkten Öffnungszeiten:

Die abweichenden Öffnungszeiten von ULB, Zeitungs- u. Pressearchiv, Zweigbibliothek Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaften, Haus der Niederlande finden Sie hier.

 

Foto / Grafik © ZB Medizin

BLACK FRIDAY IN DER BIBLIOTHEK: 100% AUF ALLES*

Die Zweigbibliothek Medizin lässt sich nicht lumpen und beteiligt sich am Black Friday! Am höchsten Feiertag von Homo sapiens consumens lassen wir es krachen und haben die folgenden Produkte für Angehörige der Medizinischen Fakultät drastisch reduziert !!

  • Ausleihe von Büchern – sonst bis zu 100 Euro Listenpreis 100% reduziert, jetzt NULL EURO
  • Ausleihe von iPads – sonst bis zu 30 Euro/Monat Listenpreis 100% reduziert, jetzt NULL EURO
  • Benutzung von Arbeitsplätzen und Scannernsonst bis zu 1.000 Euro/Jahr Listenpreis 100% reduziert, jetzt NULL EURO
  • Fachliche Auskünftesonst bis zu 45 Euro/Std. Listenpreis 100% reduziert, jetzt NULL EURO
  • Online-Zugang zu zehntausenden Zeitschriften und Büchersonst bis zu 15.000 Euro Listenpreis 100% reduziert, jetzt NULL EURO
  • Rapidoc-Schnellieferung von Zeitschriftenartikeln – sonst bis zu 30 Euro Listenpreis 100% reduziert, jetzt NULL EURO
  • Recherchen in UpToDatesonst bis zu 500 Euro Listenpreis 100% reduziert, jetzt NULL EURO
  • Schulungen, z.B. für Doktoranden – sonst bis zu 1.500 Euro/Tag Listenpreis 100% reduziert, jetzt NULL EURO
  • und und und …

Greifen Sie zu solange der Vorrat reicht! Ab Montag (CyberMonday?) kostet alles wieder soviel wie vorher!!


* ausser Tiernahrung, Open Access-Produkten, Kaffee und Mahngebühren

„Paper of the Month“ Oktober 2019 geht an Dr. Eva Freisinger aus der Klinik für Kardiologie I

Für den Monat Oktober 2019 Dr. Eva Freisinger aus der Klinik für Kardiologie I: Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz und Angiologie für die Publikation Mortality after use of paclitaxel-based devices in peripheral arteries: a real-world safety analysis in der Zeitschrift European Heart Journal, Epub ahead of print, published online: 08 Oct 2019  [Volltext], ausgezeichnet.

Der Einsatz medikamentös beschichteter Stent- und Ballonkatheter stellt einen etablierten Standard in der endovaskulären Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit zur Senkung der arteriellen Wiederverschluss-Rate dar. Eine Metaanalyse deutete jedoch auf eine fast 2-fach erhöhte Langzeit-Sterblichkeit nach dem Einsatz Paclitaxel-beschichteter Katheter hin. Dies führte zu Einschränkungen seitens der Zulassungsbehörden FDA und BfArM.

Das Team um OÄ Dr. med. Eva Freisinger, Klinik für Kardiologie I, untersuchte in einer groß angelegten Studie umfassende Daten der BARMER Krankenkasse mit 64.771 behandelten Patienten der Real-Versorgung. Gemeinsam mit dem Institut für Biometrie und Klinische Forschung wurden 107.112 Kathetereingriffe unter Verwendung von insgesamt 23.137 Paclitaxel-basierten Devices mittels zeitabhängiger Cox-Regressionsanalyse ausgewertet. Hierbei konnte keine erhöhte Langzeit-Sterblichkeit über einen Zeitraum von im Mittel 7,6 Jahren nachgewiesen werden.

Die Studienergebnisse führen international zu einer Klärung der Sicherheitsfrage Paclitaxel-basierter Katheter in der PAVK-Therapie, und damit zu einer Entlastung von Behandlern und betroffenen Patienten.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

Foto: MFM/Christian Albiker

 

Lesesaalsperrungen am Dienstag/Mittwoch 26./27.11.

Nachdem im August des Jahres die Klimaanlage eingebaut wurde, sind nun in dieser Woche noch Anschlussarbeiten erforderlich.

Darob ist der Lesesaal (linker Gebäudeflügel) der Zweigbibliothek Medizin am Dienstag den 26.11., tags darauf, am Mittwoch den 27.11. der Raum der ehemaligen Lehrbuchsammlung (rechter Gebäudeflügel) gesperrt.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Grafik © ZB Medizin

 

ZB Med-Tischtennis-Turnier: Bericht


Das spätere Siegerteam, die Zahniboys, in Aktion

Der sportliche Höhepunkt beim Tag der Lehre war nach übereinstimmender Meinung das zum zweiten Mal ausgetragene Tischtennis-Turnier in der Zweigbibliothek Medizin (na ok, der Science Slam war auch ganz nett 😉 ). Der Spielplan war diesmal verkürzt, da das Zeitfenster für eine Begenung auf 20 Minuten verkürzt worden war und zwei Mannschaften nicht angetreten waren. Das Turnier startete um 10:00 mit dem Achtelfinale und bereits um 13:45 war das Finale angesetzt. Dort musste sich der Titelverteidiger Team Kilian mit Alexander Paziener und Max Wielenga dem Herausforderer Zahniboys mit Gustav Meyer und Henning Balster stellen. Es ergab sich ein packendes Match, das die Newcomer aus der Zahnheilkunde knapp für sich entscheiden konnten. Der geteilte dritte Platz ging an das Team Sonnendecker mit Annkathrin Angresius und Julian Steffens (die damit ihre Platzierung vom vergangenen Jahr bestätigten) und an das Team Ping Pong Peng mit Lennard Weide und Timo Janssen.

Die Teams wurden mit hochwertigen Preisen belohnt, darunter ein Fitness-Tracker im Wert von 120 Euro, gestiftet von der Firma UpToDate, und zwei Prometheus-Lernpakete, gestiftet vom Thieme-Verlag, sowie diverse iTunes-Gutscheine.


1. Platz: Gustav Meyer und Henning Balster, Team Zahniboys


2. Platz: Max Wielenga und Alexander Paziener, Team Kilian


Die glücklichen Sieger

Bibliothek ernennt Studiendekan Prof. Marschall zum Ehrenmitglied


Dr. O.Obst (l.), der Leiter der Zweigbibliothek, überreicht Prof. Dr. B.Marschall (r.) den Ausweis zur Ehrenmitgliedschaft der Bibliothek.

Die Zweigbibliothek hat Prof. Dr.med. Bernhard Marschall, dem langjähringen Studiendekan und Leiter des Instituts für Ausbildungs- und Studienangelegenheiten, sehr viel zu verdanken. Aus diesem Grund erfuhr Marschall am Mittwoch, während des Tags der Lehre, eine Ehrung der besonderen Art: Ihm wurde nicht nur die Ehrenmitgliedschaft der Bibliothek verliehen, sondern auch der Lesesaal wurde nach ihm benannt.

Marschall hatte in den vergangenen 15 Jahren die Zweigbibliothek in außerordentlichem Maße finanziell und ideell unterstützt und sich so als ihr besonderer Förderer erwiesen. Zu den von Marschall geförderten Projekten gehören u.a. der Ausbau und die Klimatisierung von zeitgemäßen Arbeitsplätze, die Erweiterung der Öffnungszeiten, die notwendigen Schließfächer, die Anschaffung von multimedialen e-Learning-Tools sowie nicht zuletzt das preisgekrönte easystudium-Programm. Marschall war immer davon überzeugt, dass die Bibliothek ein wichtiger Player in der medizinischen Lehre ist, und hat die ZB Med stets ermutigt, auf dem Weg einer entschlossenen Innovations- und Serviceorientierung weiter zu gehen. Dass die Bibliothek dann deutschlandweit beachtete Spitzenleistungen eingefahren hat, freute ihn immer sehr.


Prof. Dr. B.Marschall und Dr. O.Obst vor dem umbenannten Lesesaal

In Anerkennung seiner Verdienste um die Bibliothek wurde Marschall zum Ehrenmitglied der ZB Med ernannt, symbolisiert durch einen Bibliotheksausweis in Acryl, und der Hauptlesesaal der Zweigbibliothek Medizin in Bernhard-Marschall-Lesesaal umbenannt. Die Zweigbibliothek Medizin ist stolz und dankbar, einen solchen ausgewiesenen Förderer des Bibliothekswesens derart ehren zu dürfen. Die Würdigung finden Sie im vollen Wortlaut hier (PDF).

 

 

 

 
Fotonachweis: UKM Fotozentrale / Wibberg

Bücherflohmarkt in der ZB Medizin startet am 13. November

Die Zweigbibliothek Medizin hat mal wieder die Regale geräumt: erneut trennt sich die Bibliothek von Büchern.

Der regelmäßige und äusserst beliebte Bücherverkauf startet mit zwei „Bücherflohmarkttagen“ am 13.11. und  14.11.2019 von 10°° – 16°° Uhr statt. Die restlichen Bücher werden dann ab Donnerstag „normal“ verkauft.

Angeboten werden wie immer Altauflagen von Lehrbüchern aus allen Bereichen der Medizin. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall, zumal die Preise der Bücher äusserst moderat sind.

Die Bücher werden im Westflügel der Bibliothek zum Kauf angeboten. Allerdings nur so lange der Vorrat reicht.

Foto © ZB Medizin

ZB Med-Tischtennis-Turnier mit 14 Teams

Eine Woche nach Anmeldungsstart zum Tischtennis-Turnier am Tag der Lehre 2019 haben sich 14 studentische Teams angemeldet. Das Turnier startet somit am 13.11. um 10:00 mit dem Achtelfinale, um 12:00 Uhr schliesst sich das Viertelfinale an, um 13:30 Uhr das Halbfinale und um 14:15 das Finale! Die Siegerehrung ist direkt nach dem letzten Spiel. Es gibt kein Spiel um den dritten Platz.

Den Spielplan finden Sie ab Montag hier. Spiel 1 gegen 2 startet um 10:00, Spiel 3 gegen 4 um 10:20 und so weiter. Spiel 1/2 gegen 3/4 ist um 12:00, 5/6 gegen 7/8 um 12:20 und so weiter. Das Halbfinale ist um 13:30 und 13:50, das Finale um 14:15.

Foto: Adobe Illustrator Clipart

ZB Med-Tischtennis-Turnier 2019: Anmeldung

Am 13. November 2019, dem Tag der Lehre, wird die Zweigbibliothek Medizin wieder ein Tischtennis-Turnier ausrichten. Wie bei der 25-Jahr-Feier 2018 wird die Anzahl der Plätze auf 16 Teams beschränkt sein. Das Turnier beginnt um 10:00 Uhr, die Siegerehrung findet direkt nach dem letzten Spiel (am Nachmittag) statt.

Das Anmeldeformular wird am 1. November um 9:00 freigeschaltet werden. Wir sind alle gespannt, ob der Gewinner von 2018, das Team Kilian, seinen Titel verteidigen wird!

Foto: Adobe Illustrator Clipart

Zweigbibliothek Medizin an Allerheiligen (Freitag, 01.11.) geschlossen.

Die Zweigbibliothek Medizin bleibt am kommenden Freitag (01. November) wegen des Feiertages Allerheiligen (lateinisch: Festum Omnium Sanctorum) geschlossen. Die ULB und die weiteren Zweigbibliotheken bleiben an diesem Tag ebenfalls geschlossen.

Am 2.11. sind wir wieder für Sie da!

Deutschlandweit die meisten Lernplätze: Universitätsbibliothek Münster

Auf der HP der seit 1994 erscheinenden hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Forschung & Lehre, wurde just anlässlich des Tages der Bibliotheken (24.Oktober) ein Artikel publiziert, in welchem   Daten des Statistischen Bundesamtes bezogen auf Bibliotheken in Deutschland referiert wurden:

„Zum Lernen, Arbeiten und Forschen boten die Bibliotheken in Deutschland demnach 2018 insgesamt 241.000 Arbeitsplätze. Etwas mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze stellten dabei die wissenschaftlichen Bibliotheken zur Verfügung. Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster bot mit 5.010 Arbeitsplätzen – davon 493 mit Computer – mit Abstand die meisten Plätze.“

Weitere Zahlen (bezogen auf das Jahr 2018):

  • in Deutschland gibt es 7.240 öffentliche und 238 wissenschaftliche Bibliotheken,
  • in diesen wurden rund 414 Millionen Bücher, Filme oder Musikmedien ausgeliehen, und
  • rund 425.000 Lesungen, Ausstellungen, Workshops und Kurse abgehalten.
  • „Durchschnittlich besuchten Einwohnerinnen und Einwohner 1,5 mal im Jahr 2018 eine öffentliche Bibliothek in Deutschland.“

Die komplette Meldung hier.

Foto: © ULB

„Paper of the Month“ September 2019 geht an Dr. Niehaus, Dr. Soltwisch und Prof. Dreisewerd aus dem Institut für Hygiene

Für den Monat September 2019 wurde Dr. Niehaus, Dr. Soltwisch und Prof. Dreisewerd aus dem Institut für Hygiene für die Publikation Transmission-mode MALDI-2 mass spectrometry imaging of cells and tissues at subcellular resolution in der Zeitschrift Nature Methods, 16(9).2019, 925-31  [Volltext], ausgezeichnet.

Zellen sind die Grundbausteine des Lebens. Mit Hilfe von massenspektrometrischen (MS) Verfahren wie der in Münster entwickelten laser-basierten MALDI-MS kann die chemische Zusammensetzung von Zellen und Geweben bestimmt werden. Allerdings reichte bislang die Ortsauflösung und Sensitivität der bildgebenden MALDI-MS nicht aus, um eine echte zelluläre bis subzelluläre Darstellung bei gleichzeitig hoher chemischer Informationstiefe zu erzielen.

MALDI steht für Matrix-unterstütze Laserdesorption/Ionisation. Das Besondere an der von den Forschern entwickelten t-MALDI-2 („t“ für Transmissionsmodus) ist der Einsatz zweier speziell adaptierter Laser, von denen der erste einen besonders kleinen Fokus zum Materialabtrag von nur rund einem tausendstel Millimeter erzeugt, während der zweite die notwendige Signalsteigerung für viele Biomoleküle um bis zu mehreren Größenordnungen bringt – also zum Beispiel für fettlösliche Vitamine wie Vitamin D, Cholesterin oder auch verabreichten Medikamenten.

Die Wissenschaftler demonstrieren die Möglichkeiten ihrer Methode anhand der Darstellung der molekularen Feinstrukturen im Aufbau des Kleinhirns der Maus bei einer Pixelgröße von nur 600 nm und mittels gezüchteter Kulturen von Nierenzellen.

Künftig ist u.a. eine Kopplung der t-MALDI-2-MSI mit etablierten optischen Verfahren wie der Fluoreszenzmikroskopie geplant. Weil die MALDI eine markierungsfreie Technik ist, die bis zu Hunderten verschiedene Biomoleküle simultan detektiert, entstehen so neuartige analytische Werkzeuge für zellbiologische und biomedizinische Fragestellungen.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

Foto: MFM/Christian Albiker