Archiv der Kategorie: Bibliothek

„Paper of the Month“ Februar 2020 geht an Boris Skryabin und Timofey Rozhdestvensky aus der Core Facility TRAM

Für den Monat Februar 2020 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der WWU Münster an Dr. Dr. Boris V. Skryabin und Dr. Timofey S. Rozhdestvensky aus der  Core Facility TRAnsgenic animal and genetic engineering Models (TRAM)  für die Publikation: Pervasive head-to-tail insertions of DNA templates mask desired CRISPR-Cas9-mediated genome editing events in der Zeitschrift Science Advances, 6(7).2020: eaax2941, [Volltext]

Die Genom-Editierung mittels CRISPR-Cas9 hat sich bei einer Vielzahl von Organismen etabliert. Unter anderem wird die Technologie zur Generierung von Tiermodellen menschlicher Krankheiten eingesetzt. Darüber hinaus gibt es Versuche, das CRISPR-Cas9-System zur direkten Veränderung des menschlichen Genoms zu nutzen. Trotz vieler Vorteile gibt es jedoch noch einige Hürden, die den medizinischen Einsatz der CRISPR-Cas9-Technologie behindern.

Untersucht wurden die Probleme im Zusammenhang mit dem zielgerichteten Einfügen einer DNA-Matrix (knock-in) ins Mausgenom. Beim Erzeugen von konditionalen Knock-out-Mausmodellen wurde entdeckt, dass die homologen und/oder nicht-homologen Doppelstrangreparaturmechanismen mehrere unerwünschte Duplikationen der DNA-Matrix im Zielgenom verursachten. Die beobachteten systematischen Probleme waren abhängig von der Art der verwendeten DNA-Matrix. Ausserdem konnte gezeigt werden, dass die üblicherweise angewandte PCR-Analyse – in den meisten Fällen – solche Duplikationsereignisse nicht identifizieren konnte; daher sind weitere, tiefgreifende Analysen der modifizierten Allele unerlässlich. Dazu werden mehrere geeignete Methoden vorgeschlagen, um die korrekt modifizierten Chromosomen zu identifizieren.

Die Vervielfachung der DNA-Matrix ist ein häufiges Phänomen. Alle Knock-in-Verfahren wie die Einführung einer Punktmutation oder die Rekonstruktion fehlender/neuer Epitope, die die Genfunktion verbessern, leiden möglicherweise darunter. Unkontrollierte Vervielfachung der DNA-Matrix könnte schwerwiegende Folgen für die humane Gentherapie haben.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

Foto: MFM/Christian Albiker

Weiter angebotene Bibliotheksdienstleistungen während der Coronavirus-Krise

Auf Anweisung des Rektorats ist die ZB Med vom 19. März bis zunächst dem 19. April komplett geschlossen. D.h. es kann weder in der Bibliothek gearbeitet noch Bücher ausgeliehen oder zurückgegeben werden. Alle entliehenen Medien können unabhängig von der im Benutzerkonto angezeigten Leihfrist bis zum Montag, 27.04. behalten werden. Fristüberschreitungsgebühren wegen verspäteter Rückgabe fallen bis zu diesem Tag nicht an.

-> Weitere Informationen (FAQ der Universitätsbibliothek dt./engl.)

Die folgenden Bibliotheksdienste werden weiter zur Verfügung stehen:

Wir informieren Sie an dieser Stelle über weitere Entwicklungen und bedanken uns für Ihr Verständnis!

Informationen der ZB Med zum Coronavirus

Im Folgenden finden Sie wichtige Informationen zur aktuellen Sars-CoV-2-Pandemie (aka Coronavirus-Krise), welche die Zweigbibliothek Medizin zusammengetragen hat.

1. Weiter angebotene Bibliotheksdienstleistungen
Die ZB Med ist vom 19. März bis 19. April geschlossen. Auf der folgenden Seite finden Sie Bibliotheksdienste, die weiter angeboten werden, wie z.B. RAPIDOC, der Schnelllieferdienst für Zeitschriftenliteratur, und Literaturrecherchen.

2. Digitales Sommersemester: E-Books, Datenbanken und weitere Ressourcen für die Lehre
Ab dem 14.4.2020 startet das rein digitale Sommersemester für Medizinstudierende. Zur Unterstützung der Studierenden und Dozenten stellt die ZB Medizin in Zusammenarbeit mit diversen Verlagen zahlreiche E-Books, Datenbanken und weitere Ressourcen zur Verfügung.

3. Fachliteratur und Ressourcen zum Coronavirus
Auf dieser Seite hat die Bibliothek weltweit verfügbare Literatur zum Coronavirus zusammengestellt, darunter Fachartikel, frei zugängliche Volltexte, Rapid Evidence Analysen, Textmining-Quellen, systematische Reviews und Patienteninformationen.

4. Aktuelle Hinweise und Zahlen zur Coronavirus-Pandemie
Hier finden Sie Hinweise zum Umgang mit dem Coronavirus von staatlichen Stellen, Zahlen der Infektionen aus Münster, bisher eingeleitete Maßnahmen und weitere Gesundheitsinformationen aus Deutschland und aller Welt.

Foto © CDC (Alissa Eckert)

Eingeschränkter Betrieb in der Zweigbibliothek Medizin bis 18.3.

Aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Corona kommt es zu Einschränkungen der Bibliotheksdienste.

  • Alle Lesesäle und Lernplätze der ZB Med sind ab Montag, 16. März, gesperrt und können nicht mehr genutzt werden.
  • Die Ausleihe und Rückgabe von Lehrbüchern bleiben möglich.
  • Wir liefern weiterhin Zeitschriftenartikel über Rapidoc an Wissenschaftler und Ärzte der Fakultät.
  • Die Bibliothek kann mit Taschen und Jacken betreten werden, da der Schließfachbereich zur Vermeidung engerer Kontakte abgeschlossen wird.
  • Die Informationstheke bleibt geschlossen – gern beantworten wir Ihre Fragen telefonisch oder per E-Mail.
  • Es werden keine Schulungen und Führungen angeboten.
  • Es gelten bis auf Weiteres eingeschränkte Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8-19 Uhr, Samstag und Sonntag geschlossen.

Benutzen Sie unsere garantiert Corona-freien Online-Medien – frei zugänglich innerhalb des Hochschulnetzes!

Bitte achten Sie auf weitere Informationen auf der Homepage der ZB Med und ULB!

Foto © CDC (Alissa Eckert)

ZB Medizin: Serviceunterbrechung am Dienstag, 3. März 2020

Aufgrund von Wartungsarbeiten ist am Dienstag, 3. März 2020, in der Zeit von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr in der Zweigbibliothek Medizin

    • keine Ausleihe und keine Rückgabe von Büchern

möglich.

Gebührenzahlungen nehmen Sie in dieser Zeit bitte am Gebührenautomat der ULB vor.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Fr, 28.2.: ULB und weitere Uni-Gebäude geschlossen!

Die ULB meldet: „Unter dem Domplatz befinden sich möglicherweise Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Ob der Verdacht sich bestätigt, wird sich am Freitagmorgen, 28. Februar, zeigen. Dann werden zwei Verdachtspunkte freigelegt und gegebenenfalls von der Kampfmittelbeseitigung entschärft.

In der unmittelbaren Nähe des Fundortes befinden sich zahlreiche universitäre Einrichtungen. Um Lehrende, Studierende und Beschäftigte bestmöglich zu schützen, hat die WWU sich dafür entschieden, 500 Meter um den Fundort einen Evakuierungsradius zu ziehen.“

Eine Liste jener universitären Einrichtungen, die an diesem Tag geschlossen sind, finden Sie in der Originalmeldung der ULB hier.

Die Zweigbibliothek Medizin ist an diesem Tag von 8:00-24:00 Uhr geöffnet.

Grafik: pixabay – Creative Commons Lizenz

31.892 Besucher im Januar: Stärkster Monat seit Beginn der Aufzeichnungen

Im Januar 2020 besuchten genau 31.892 Nutzer die Zweigbibliothek Medizin. Das war der besucherstärkste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen. Damit wurden die Besucherzahlen aus dem letzten Jahr – die bereits Rekord waren – nochmals deutlich übertroffen. Die Steigerungsrate betrug 2,6%. Damit verzeichnete die Bibliothek bereits das siebte Jahr in Folge steigende Benutzerzahlen.

Weitere Rekorde:

  • Der bisherige Rekordsamstag 7.7.2018 (1.053) wurde deutlich übertroffen: Am 25.1.2020 kamen 1.114 Besucher in die Bibliothek – Rekord für einen Samstag!
  • 1.262 machten im Januar Gebrauch von den langen Öffnungszeiten und suchten die Bibliothek erst nach 22 Uhr auf.
  • Der bisherige Rekordsonntag wurde nur knapp verfehlt: Am 19.1.2020 kamen 1.156 Besucher in die Bibliothek – nur 14 weniger als am 7.7.2019 mit 1.170.

Foto: Krockenmitte @ Photocase

„Paper of the Month“ Januar 2020 geht an Pädiatrische Neuroonkologie – AG Kerl

Für den Monat Januar 2020 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der WWU Münster an die Pädiatrische Neuroonkologie (AG Kerl) aus der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin – Pädiatrische Hämatologie und Onkologie für die Publikation Macrophage-tumor cell interaction promotes ATRT progression and chemoresistance in der Zeitschrift Acta Neuropathologica, published online 17 Dez 2019, [Volltext]

Atypische teratoid/rhabdoid Tumore (ATRT) sind seltene und aggressive Hirntumore, die im Säuglings- und Kleinkindalter auftreten und trotz intensiver Therapie eine schlechte Prognose haben. ATRT sind heterogen in Bezug auf Pathophysiologie und Überleben. Die drei molekularen ATRT Untergruppen erklären die klinische Heterogenität nur unzureichend. Bisher wurde die Rolle des Tumormikromilieus im Hinblick auf Tumorprogression nicht untersucht.

Multiplex-Immunfluoreszenzfärbungen von primären ATRT zeigten eine heterogene, subgruppenspezifische Immunzellinfiltration auf. Die Infiltration mit CD68+ Zellen korreliert zu einer schlechten Prognose. Einzelzell-RNA-Sequenzierungen von Maustumoren der ATRT-MYC und –SHH Untergruppe zeigten, dass CD68+ Tumor-assoziierte Makrophagen (TAM) die prädominanten Immunzellen in der Tumorumgebung sind und im Vergleich zu anderen Immunzellen am stärksten mit Tumorzellen kommunizieren. ATRT-MYC zeigte heterogene Tumorzellphänotypen auf, die eine ausgeprägte Expression von Makrophagen-typischen Genen aufweisen (z.B. CD68). Diese Zellen traten als vorherrschende Population in einem ATRT-Rezidiv-Mausmodell nach einer Chemotherapie im Vergleich zum entsprechenden ATRT-Primärtumormodell auf.

Die Ergebnisse bekräftigen den Einfluss des Tumormikromilieus auf die Proliferation von ATRT. Die Interaktion zwischen TAM und Tumorzellen begünstigen Chemotherapieresistenzen und Tumorrezidive. Für neue Therapieansätze stellen TAM ein potentielles Target einer immunmodulatorischen Therapie dar, welche die konventionelle Behandlung unterstützt.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

 

Foto: MFM/Christian Albiker

Rosenmontag, 24.2., bleibt die Zweigbibliothek Medizin geschlossen

Die Zweigbibliothek Medizin sowie die Zweigbibliotheken Sozialwissenschaften und Chemie, das Zeitungs- und Pressearchiv, die Bibliothek im Haus der Niederlande als auch die Universitäts- und Landesbibliothek bleiben am Rosenmontag, dem 24. Februar 2020, geschlossen.

365 Tage: Die Bibliothek sagte Danke!

Wie fast jedes Jahr wurde auch dieses Jahr die Zweigbibliothek Medizin von einem großzügigen Spender besucht, diesmal in Form des Weihnachtsmanns. Die gut informierten Studierenden kamen rasch im Eingangsbereich der Bibliothek zusammen, wo es schon verheißungsvoll nach Berlinern duftete. Mitarbeiter der ZB Med ließen sich nicht nehmen, auch die Besucher in den übrigen Bereichen der Bibliothek aufzusuchen und sie mit Berlinern bis zum Abwinken zu beglücken. Leise, leise ging es so durch alle Räume bis alle Berliner weg waren.

Die Bibliothek bedankte sich mit dieser Aktion bei ihren Benutzern für die Einhaltung der Bibliotheksregeln.

Ab heute gilt es sich wieder zu benehmen… Bitte denken Sie auch daran, dass die ZB Medizin Rosenmontag, 24.02, geschlossen bleibt.

Fotos: (c) ZB Med

Donnerstag, 20.2.19, 11:11: Die Bibliothek sagt Danke!

Donnerstag, 20. Februar, gibt es um 11:11 Uhr in der Zweigbibliothek Medizin Berliner bis zum Abwinken. Die Bibliothek bedankt sich mit dieser Aktion bei ihren Benutzern für die Einhaltung der Bibliotheksregeln:

365 Tage waren Sie still und leise.
Sie haben Ihre Kommiliton*innen nicht gestört.
Sie haben keinen Kaffee in Computer-Tastaturen geschüttet.
Sie haben keine Pizza bestellt und keine Bücher mit Käsehänden angefaßt.
Sie haben keine laute Musik gehört sondern Ohrstöpsel getragen.
Das war großartig! So soll es sein.
Sie waren ein angenehmer Gast.
Sie dürfen gerne wiederkommen.
Wir freuen uns auf Sie.
Und mehr noch: Wir möchten uns bei Ihnen bedanken.
Auch im Namen Ihrer Kommilitoninnen.
Mit Berlinern. An Weiberfastnacht.
Solange der Vorrat reicht.

Kleiner Ball – großer Sport! Tischtennis in der ZB Medizin

Seit gut 2 Jahren steht in der Bibliothek eine Tischtennisplatte, die sehr gut von den Studierenden angenommen worden ist – befördert sicher auch durch die beiden Turniere, die, 2018 anlässlich des Jubiläums 25 Jahre ZB Medizin und 2019 am Tag der Lehre, stattfanden.

Eine kleine Neuregelung: Ab sofort werden Sets bestehend aus TT-Schlägern und Bällen gegen Pfand an der Leihstelle herausgegeben.

 

Holz Foto erstellt von jannoon028 – de.freepik.com