365 Tage: Die Bibliothek sagte Danke!

Wie fast jedes Jahr wurde auch dieses Jahr die Zweigbibliothek Medizin von einem großzügigen Spender besucht, diesmal in Form des Weihnachtsmanns. Die gut informierten Studierenden kamen rasch im Eingangsbereich der Bibliothek zusammen, wo es schon verheißungsvoll nach Berlinern duftete. Mitarbeiter der ZB Med ließen sich nicht nehmen, auch die Besucher in den übrigen Bereichen der Bibliothek aufzusuchen und sie mit Berlinern bis zum Abwinken zu beglücken. Leise, leise ging es so durch alle Räume bis alle Berliner weg waren.

Die Bibliothek bedankte sich mit dieser Aktion bei ihren Benutzern für die Einhaltung der Bibliotheksregeln.

Ab heute gilt es sich wieder zu benehmen… Bitte denken Sie auch daran, dass die ZB Medizin Rosenmontag, 24.02, geschlossen bleibt.

Fotos: (c) ZB Med

„Paper of the Month“ Januar 2020 geht an Pädiatrische Neuroonkologie – AG Kerl

Für den Monat Januar 2020 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der WWU Münster an die Pädiatrische Neuroonkologie (AG Kerl) aus der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin – Pädiatrische Hämatologie und Onkologie für die Publikation Macrophage-tumor cell interaction promotes ATRT progression and chemoresistance in der Zeitschrift Acta Neuropathologica, published online 17 Dez 2019, [Volltext]

Atypische teratoid/rhabdoid Tumore (ATRT) sind seltene und aggressive Hirntumore, die im Säuglings- und Kleinkindalter auftreten und trotz intensiver Therapie eine schlechte Prognose haben. ATRT sind heterogen in Bezug auf Pathophysiologie und Überleben. Die drei molekularen ATRT Untergruppen erklären die klinische Heterogenität nur unzureichend. Bisher wurde die Rolle des Tumormikromilieus im Hinblick auf Tumorprogression nicht untersucht.

Multiplex-Immunfluoreszenzfärbungen von primären ATRT zeigten eine heterogene, subgruppenspezifische Immunzellinfiltration auf. Die Infiltration mit CD68+ Zellen korreliert zu einer schlechten Prognose. Einzelzell-RNA-Sequenzierungen von Maustumoren der ATRT-MYC und –SHH Untergruppe zeigten, dass CD68+ Tumor-assoziierte Makrophagen (TAM) die prädominanten Immunzellen in der Tumorumgebung sind und im Vergleich zu anderen Immunzellen am stärksten mit Tumorzellen kommunizieren. ATRT-MYC zeigte heterogene Tumorzellphänotypen auf, die eine ausgeprägte Expression von Makrophagen-typischen Genen aufweisen (z.B. CD68). Diese Zellen traten als vorherrschende Population in einem ATRT-Rezidiv-Mausmodell nach einer Chemotherapie im Vergleich zum entsprechenden ATRT-Primärtumormodell auf.

Die Ergebnisse bekräftigen den Einfluss des Tumormikromilieus auf die Proliferation von ATRT. Die Interaktion zwischen TAM und Tumorzellen begünstigen Chemotherapieresistenzen und Tumorrezidive. Für neue Therapieansätze stellen TAM ein potentielles Target einer immunmodulatorischen Therapie dar, welche die konventionelle Behandlung unterstützt.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

 

Foto: MFM/Christian Albiker

Rosenmontag, 24.2., bleibt die Zweigbibliothek Medizin geschlossen

Die Zweigbibliothek Medizin sowie die Zweigbibliotheken Sozialwissenschaften und Chemie, das Zeitungs- und Pressearchiv, die Bibliothek im Haus der Niederlande als auch die Universitäts- und Landesbibliothek bleiben am Rosenmontag, dem 24. Februar 2020, geschlossen.

Amboss Podcast: Leichenschau und Totenschein

Das Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm Amboss von Miamed für die Vorklinik und Klinik, steht allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung.

Amboss bietet regelmässig einen Podcast an, der Wissenschaft hörbar machen soll. Alle zwei Wochen am Sonntag werden aktuelle internistische Studien kurz und prägnant zusammengefasst  und diskutiert. Das Format wechselt zwischen Kollegengespräch und Nachrichtenstil. Die Studien sind meist in international anerkannten Fachjournalen erschienen – wie dem NEJM oder dem JAMA.

Die Leichenschau und die Ausstellung des Totenscheins sind ärztliche Aufgaben, die vielen Medizinern Kopfzerbrechen bereiten und nicht immer korrekt durchgeführt werden. In der neuen Podcast-Folge erklärt Prof. Dr. Rothschild, Direktor der Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Köln, warum dieser letzte Dienst am Patienten eine ärztliche Aufgabe mit erheblicher Relevanz ist und welche Schwierigkeiten bestehen. Auch die gesundheitspolitische Rolle im Leichenschauwesen wird ausführlich besprochen.

Weitere hilfreiche Informationen findet ihr auch in unserem vollständig überarbeiteten Kapitel zur Thanatologie, inklusive Checkliste zum Ausfüllen des Totenscheins und Hilfestellung bei der Ermittlung von Todesursache und Kausalkette: go.amboss.com/totenschein

Weitere Infos zu Amboss hier.

 

Grafik: © Miamed GmbH

Neues Buch: SPA – Screening psychischer Arbeitsbelastung


SPA – Screening psychischer Arbeitsbelastung

Metz, Anna-Marie  :
SPA – Screening psychischer Arbeitsbelastung : Manual
Springer
2020
V, 42 Seiten
ISBN 978-3-662-59538-1

Das Screening hat sich in unterschiedlichen Branchen als Instrument zur Beurteilung von Gesundheitsgefährdungen am Arbeitsplatz infolge psychischer Belastung bewährt. Es besteht aus den Teilen SPA-S (Expertenbeurteilung der Tätigkeitsmerkmale), SPA-P1 (Beurteilung der Tätigkeitsmerkmale durch die Beschäftigten), SPA-P2 (Einschätzung der Beanspruchung durch die Beschäftigten) und SPA-W (auftretende Beschwerden).

Angefangen von Verwaltungstätigkeiten über Dienstleistung und Produktion bis hin zu Tätigkeiten im Bildungsbereich und bei der Polizei können Arbeitsplätze beurteilt werden.


Bild und Text : Springer

Alle in der Universität Münster zugänglichen Springer e-Books finden Sie hier: Medizin, Naturwissenschaften und Psychologie. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man gezielt nach Online-Büchern suchen. Die Bibliothek wird die Lehrbücher unter den obigen Titeln der Liste aller Online-Lehrbücher hinzufügen. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

Umfrage zu via medici: 3. Mit welchen Geräten wurde auf via medici zugegriffen?

Umfrage
Vom 1.10.2019 bis 30.4.2020 bietet die Bibliothek einen Testzugriff auf die Lernressource via medici von Thieme an, der von der QVM-Kommission finanziell unterstützt wurde. Um zu entscheiden, ob sich eine Verlängerung lohnt, wurde über eine Onlineumfrage mit Surveymonkey ein Feedback von den Studierenden zu der Ressource eingeholt. Die Umfrage lief vom 3. bis 6. Februar 2020 und wurde über die beiden Email-Newsverteiler an die Studierenden der Human- und Zahnmedizin der Medizinischen Fakultät Münster verteilt, die sich für diese beiden Verteiler registriert haben – ca. 2.000 Studierende. Der Fragebogen (PDF) bestand aus 10 Fragen plus zwei, die sich auf die Verlosung bezogen. 578 Studierende beantworteten die Umfrage, was einen Recall von ca. 29% bedeutete. 13 Fragebögen konnten nicht in die Auswertung mit einbezogen werden, da sie unvollständig oder doppelt beantwortet worden waren, so dass final die Fragebögen von 565 Antwortenden in die Auswertung einbezogen werden konnten. Es wurde nach der Nutzungshäufigkeit, Zufriedenheit, Wichtigkeit und den Vor- bzw. Nachteilen von via medici gefragt und dies verglichen mit den Konkurrenzprodukten Amboss, ClinicalKey Student, eRef, examen online und gedruckte Lehrbücher.


Abb.8: Ein knappes Viertel aller antwortenden Studierenden benutzte via medici mit dem Smartphone. (Anklicken zum Vergrößern)

via medici Gerätenutzung: Vorklinik vs. Klinik
In der sechsten Frage wurden die Teilnehmer Folgendes gefragt: „Wenn Sie via medici benutzt haben: Mit welchen Geräten haben Sie hauptsächlich gearbeitet?“. Diese Frage war der Bibliothek wichtig, da via medici – im Gegensatz zu allen Vergleichsressourcen – nur online benutzt werden kann. Es waren mehrere Antworten möglich. 87% der Studierenden der Vorklinik und 80% der Klinik gaben an, mit dem Tablet-Computer auf via medici zugegriffen zu haben. Jeweils 40% hatten den Laptop benutzt, und 23% bzw. 20% (Vorklinik/Klinik) hatten sogar mit ihren Smartphones auf diese Ressource zugegriffen. Der Desktop-PC wurde lediglich von 8% der Vorklinik- und 14% der Klinik-Studierenden benutzt. Obwohl aus anderen Umfragen bekannt ist, dass 95% der Studierenden sich eine Offline-Nutzung wünschen, schien der Zwang zur Online-Nutzung bei via medici dessen Nutzung bzw. die Mobilität der Benutzer nicht zu behindern.


Abb.9: Human- und Zahnmediziner unterscheiden sich in der Nutzung der verschiedenen Geräte nicht großartig. (Anklicken zum Vergrößern)

via medici Gerätenutzung: Human- vs. Zahnmedizin
In einer zweiten Auswertung wurden die Ergebnisse für Studierende der Humanmedizin denen der Zahnmedizin gegenübergestellt. Wie aus der obigen Abbildung hervorgeht, unterschieden sich Human- und Zahnmediziner in der Nutzung verschiedenster Geräte nicht großartig: Tablets (84% bzw. 88%), Smartphones (22% bzw. 24%) und Desktop-PCs (10% bzw. 7%) wurden annähernd gleich oft benutzt. Lediglich Laptops wurden von Humanmediziner mit 42% deutlich häufiger eingesetzt als von Zahnmedizinern (25%).

Weitere Beiträge und Ergebnisse

Foto: Adobe InDesign Clipart

Donnerstag, 20.2.19, 11:11: Die Bibliothek sagt Danke!

Donnerstag, 20. Februar, gibt es um 11:11 Uhr in der Zweigbibliothek Medizin Berliner bis zum Abwinken. Die Bibliothek bedankt sich mit dieser Aktion bei ihren Benutzern für die Einhaltung der Bibliotheksregeln:

365 Tage waren Sie still und leise.
Sie haben Ihre Kommiliton*innen nicht gestört.
Sie haben keinen Kaffee in Computer-Tastaturen geschüttet.
Sie haben keine Pizza bestellt und keine Bücher mit Käsehänden angefaßt.
Sie haben keine laute Musik gehört sondern Ohrstöpsel getragen.
Das war großartig! So soll es sein.
Sie waren ein angenehmer Gast.
Sie dürfen gerne wiederkommen.
Wir freuen uns auf Sie.
Und mehr noch: Wir möchten uns bei Ihnen bedanken.
Auch im Namen Ihrer Kommilitoninnen.
Mit Berlinern. An Weiberfastnacht.
Solange der Vorrat reicht.

Neues Buch: Historische Fälle aus der Medizin


Historische Fälle aus der Medizin

Böhles, Hansjosef ¬[Herausgeber]  :
Historische Fälle aus der Medizin : Erstbeschreibungen von der Ahornsiruperkrankung bis zum Pfeifferschen Drüsenfieber
Springer
2020
339 Seiten
ISBN 978-3-662-59833-7

Dieses Fallbuch richtet sich an alle, die sich für den Ursprung und die Namensgebung von Erkrankungen aus der klinischen Kinder- und Erwachsenenmedizin interessieren. Wollten Sie immer schon mal wissen, wie Emil Pfeiffer das Drüsenfieber beobachtete und beschrieb? Wer war dieser Arzt und wie ging es nach der Publikation weiter? In welchem kulturellen Umfeld entstand seine Erstbeschreibung und was wissen wir heute über das Krankheitsbild? Lesen Sie 35 kommentierte historische Kasuistiken klassischer und seltener Erkrankungen in deutscher und teilweise englischer und französischer Sprache, aus denen wir heute noch lernen können.


Bild und Text : Springer

Alle in der Universität Münster zugänglichen Springer e-Books finden Sie hier: Medizin, Naturwissenschaften und Psychologie. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man gezielt nach Online-Büchern suchen. Die Bibliothek wird die Lehrbücher unter den obigen Titeln der Liste aller Online-Lehrbücher hinzufügen. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

Umfrage zu via medici: 2. Wichtigkeit und Zufriedenheit

Umfrage
Vom 1.10.2019 bis 30.4.2020 bietet die Bibliothek einen Testzugriff auf die Lernressource via medici von Thieme an, der von der QVM-Kommission finanziell unterstützt wurde. Um zu entscheiden, ob sich eine Verlängerung lohnt, wurde über eine Onlineumfrage mit Surveymonkey ein Feedback von den Studierenden zu der Ressource eingeholt. Die Umfrage lief vom 3. bis 6. Februar 2020 und wurde über die beiden Email-Newsverteiler an die Studierenden der Human- und Zahnmedizin der Medizinischen Fakultät Münster verteilt, die sich für diese beiden Verteiler registriert haben – ca. 2.000 Studierende. Der Fragebogen (PDF) bestand aus 10 Fragen plus zwei, die sich auf die Verlosung bezogen. 578 Studierende beantworteten die Umfrage, was einen Recall von ca. 29% bedeutete. 13 Fragebögen konnten nicht in die Auswertung mit einbezogen werden, da sie unvollständig oder doppelt beantwortet worden waren, so dass final die Fragebögen von 565 Antwortenden in die Auswertung einbezogen werden konnten. Es wurde nach der Nutzungshäufigkeit, Zufriedenheit, Wichtigkeit und den Vor- bzw. Nachteilen von via medici gefragt und dies verglichen mit den Konkurrenzprodukten Amboss, ClinicalKey Student, eRef, examen online und gedruckte Lehrbücher.


Abb.4: Die Wichtigkeitsgewinner waren klar verteilt: via medici siegte bei den Vorklinikern, Amboss bei den Klinikern. (Anklicken zum Vergrößern)

Wichtigkeit Vorklinik vs. Klinik
In der vierten Frage wurden die Teilnehmer nach der Wichtigkeit der oben genannten sechs Lernressourcen gefragt: „Wie wichtig waren für Sie die folgenden Ressourcen?“. Die Wichtigkeit konnte auf einer fünfteiligen Skala angegeben werden (sehr wichtig – wichtig – teils/teils – unwichtig – sehr unwichtig), die Antworten wurden nach Wichtigkeit gerankt (dabei wurden die Prozentzahlen für sehr zufrieden und zufrieden addiert). Die Ergebnisse für Studierende der Vorklinik (Humanmediziner bis zum 4., Zahnmediziner bis zum 5. Semester) und Studierende der Klinik (Humanmediziner nach dem 4., Zahnmediziner nach dem 5. Semester) wurden gegenübergestellt. (Abb. oben) Die drei Ressourcen via medici (87%), Gedruckte Lehrbücher (79%) und Amboss (76%) bildeten eine eigene Liga und führten die Wichtigkeitswertung bei den Vorklinikern an, gefolgt von der eRef (60%) auf dem vierten Platz. Meditricks wurde nur von jedem dritten Vorkliniker genutzt (33%), ClinicalKey gar nur von jedem Sechsten (16%). Sie belegten mit deutlichem Abstand die beiden letzten Plätze. Das Ranking bei den Klinikern führte mit großem Abstand Amboss an (83%), gefolgt von den Gedruckten Lehrbüchern (64%) – wieder auf Platz 2! – und der eRef (48%). via medici (39%) und die Meditricks-Videos (35%) waren nur für etwas mehr als jeden Dritten von Interesse. ClinicalKey landete wieder abgeschlagen auf dem letzten Platz – nur für jeden Zehnten (10%) war diese Ressourcen von großer oder sehr großer Wichtigkeit.


Abb.5: Bei Zahnmedizinern sind Gedruckte Lehrbücher mit 85% unangefochten am wichtigsten.

Wichtigkeit Human- vs. Zahnmedizin
In einer zweiten Auswertung wurden die Ergebnisse für Studierende der Humanmedizin denen der Zahnmedizin gegenübergestellt. Wie aus der obigen Abbildung hervorgeht, waren Amboss und via medici bei den Humanmedizinern mit 83% resp. 79% Spitze, während bei den Zahnmedizinern Gedruckte Lehrbücher mit 85% unangefochten an der Spitze standen und dann erst mal lange nichts kam. Die elektronischen Ressourcen Amboss, eRef und via medici erhielten von den Zahnmedizinern mit 49%, 52% und 50% ähnlich große (oder kleine) Wichtigkeiten zugeordnet. Beide Studiengänge maßen den beiden übrigen Ressourcen – Meditricks (35% Human-, 24% Zahnmedizin) und ClinicalKey (15% resp. 11%) – ähnliche geringe Wichtigkeiten zu.


Abb.6: Drei Viertel aller Vorkliniker und zwei Drittel aller Kliniker waren zufrieden bzw. sehr zufrieden mit den neuen Meditricks-Merkvideos.

Zufriedenheit Vorklinik vs. Klinik
In der fünften Frage wurden die Teilnehmer nach ihrer Zufriedenheit mit den oben genannten sechs Lernressourcen gefragt: „Wie zufrieden waren Sie mit den folgenden Ressourcen?“ Die Zufriedenheit konnte auf einer fünfteiligen Skala angegeben werden (sehr zufrieden – zufrieden – teils/teils – unzufrieden – sehr unzufrieden), die Antworten wurden nach Zufriedenheit gerankt (dabei wurden die Prozentzahlen für sehr zufrieden und zufrieden addiert). Die Ergebnisse für Studierende der Vorklinik und Studierende der Klinik wurden gegenübergestellt. Wie aus der obigen Abbildung hervorgeht, sind die Vorkliniker mit 96% am zufriedensten mit via medici, während die Kliniker wenig überraschend Amboss favorisierten (92%). Bei den Vorklinikern liegen dann Amboss und Gedruckte Bücher mit je 88% sehr zufrieden/zufrieden gleichauf auf Platz 2., bei den Klinikern Gedruckte Bücher (82%) und via medici (79%). Auf dem 4. Platz folgte bei beiden die noch relativ neuen Meditricks-Videos (75% vs. 67%) – drei Viertel aller Vorkliniker und zwei Drittel aller Kliniker waren zufrieden bzw. sehr zufrieden damit. Die eRef machte hauptsächlich die Vorkliniker zufrieden (70%), während die Kliniker ihr nicht ganz so viel abgewinnen konnten und mit 41% deutlich skeptischer waren. ClinicalKey – unwichtig und schlecht genutzt – konnte zumindest bei der Zufriedenheit knapp die Hälfte aller Vorkliniker (48%) und Kliniker (46%) überzeugen.


Abb.7: Während die Zahnmediziner mit Gedruckten Lehrbüchern sehr zufrieden waren, zeigten sie für Amboss und via medici weniger Enthusiasmus.

Zufriedenheit Human- vs. Zahnmedizin
Die obige Abbildung zeigt die Zufriedenheit differenziert zwischen Human- und Zahnmedizinern. In der Summe von Vorklinik und Klinik stand via medici bei den Humanmedizinern mit 94% ganz oben bei der Zufriedenheit, gefolgt von Amboss (90%) und Gedruckten Lehrbüchern (88%). Während die Zahnmediziner mit letzterer Ressource ebenfalls sehr zufrieden waren, zeigten sie für Amboss (81%) und via medici (78%) weniger Enthusiasmus. Dies gilt auch für Meditricks (73% Human-, 66% Zahnmedizin), lediglich bei der eRef zeigten die Zahnmediziner eine größere Zufriedenheit als die Humanmediziner – vielleicht hatten die zahnmedizinischen Fachinformationen es ihnen angetan? Bei ClinicalKey sieht es wieder genauso identisch wie bei den Vor- und Klinikern aus: Knapp die Hälfte aller Humanmediziner (48%) und Zahnmediziner (46%) ließen sich von dieser Ressource überzeugen.

Weitere Beiträge und Ergebnisse

Foto: Adobe InDesign Clipart

Umfrage zu via medici: 1. Teilnehmer, Nutzung und Verlosung

Umfrage
Vom 1.10.2019 bis 30.4.2020 bietet die Bibliothek einen Testzugriff auf die Lernressource via medici von Thieme an, der von der QVM-Kommission finanziell unterstützt wurde. Um zu entscheiden, ob sich eine Verlängerung lohnt, wurde über eine Onlineumfrage mit Surveymonkey ein Feedback von den Studierenden zu der Ressource eingeholt. Die Umfrage lief vom 3. bis 6. Februar 2020 und wurde über die beiden Email-Newsverteiler an die Studierenden der Human- und Zahnmedizin der Medizinischen Fakultät Münster verteilt, die sich für diese beiden Verteiler registriert haben – ca. 2.000 Studierende. Der Fragebogen (PDF) bestand aus 10 Fragen plus zwei, die sich auf die Verlosung bezogen. 578 Studierende beantworteten die Umfrage, was einen Recall von ca. 29% bedeutete. 13 Fragebögen konnten nicht in die Auswertung mit einbezogen werden, da sie unvollständig oder doppelt beantwortet worden waren, so dass final die Fragebögen von 565 Antwortenden in die Auswertung einbezogen werden konnten. Es wurde nach der Nutzungshäufigkeit, Zufriedenheit, Wichtigkeit und den Vor- bzw. Nachteilen von via medici gefragt und dies verglichen mit den Konkurrenzprodukten Amboss, ClinicalKey Student, eRef, examen online und gedruckte Lehrbücher.


Abb.1: Ein Viertel aller antwortenden Studierenden waren aus dem vierten Semester. (Anklicken zum Vergrößern)

Teilnehmer
Von den 565 Antwortenden waren 474 Human- und 89 Zahnmediziner. 68% befanden sich in einem vorklinischen Semester, 32% in einem klinischen Semester. Mit 25% war genau ein Viertel aus dem vierten Semester – dem Semester, das gerade für das Physikum lernte (und dass am meisten Interesse an einem Weiterbezug von via medici hatte) (Abb. oben).


Abb.2:

Nutzungshäufigkeit Vorklinik vs. Klinik
In der dritten Frage wurden die Teilnehmer nach ihrer Nutzungshäufigkeit für die oben genannten sechs Lernressourcen gefragt: „Wie oft haben Sie die folgenden Ressourcen in den letzten 4 Monaten benutzt?“ Die Nutzung konnte auf einer fünfteiligen Skala angegeben werden (nahezu immer – oft – teils/teils – selten – nie), die Antworten wurden nach Nutzungsintensität gerankt (dabei wurden die Prozentzahlen für nahezu immer und oft addiert). Die Ergebnisse für Studierende der Vorklinik (Humanmediziner bis zum 4., Zahnmediziner bis zum 5. Semester) und Studierende der Klinik (Humanmediziner nach dem 4., Zahnmediziner nach dem 5. Semester) wurden gegenübergestellt. Wie aus der obigen Abbildung hervorgeht, nutzten 81% der Vorkliniker und 27% der Kliniker via medici, das damit die meistgenutzte Quelle in der Vorklinik war, gefolgt von gedruckten Lehrbücher (64% resp. 46%). Amboss war die einzige Ressource, die in der Klinik deutlich stärker genutzt wurde als in der Vorklinik (63% resp. 73%). 50% der Vorkliniker gab an die eRef zu nutzen, (23% der Kliniker), ob diese über via medici benutzt wurde oder direkt über die eRef-App oder -Webseite, wurde nicht abgefragt. Die Meditricks-Videos wurden – obwohl erst kurz zuvor gelauncht – bereits von gut einem Viertel aller Studierenden (26% resp. 27%) kräftig genutzt (die Jahresstatistik zeigte über 25.000 Downloads). ClinicalKey Student dagegen – trotz guter Evaluierung – nur von jedem elften Vorkliniker (9% resp. 3%).

Nutzungshäufigkeit Human- vs. Zahnmedizin
Die obige Abbildung zeigt die Nutzung differenziert zwischen Human- und Zahnmedizinern. In der Summe von Vorklinik und Klinik steht Amboss bei den Humanmedizinern mit 92% nahezu immer/oft-Nutzung an erster Stelle vor via medici mit 82% – die Zahnmediziner nutzten diese beiden Ressourcen mit 15% resp. 20% deutlich weniger. Gedruckte Lehrbücher (71% resp. 33%), die eRef (54% resp. 16%) und Meditricks (37% resp. 7%) folgten bei den Humanmedizinern, mit ClinicalKey wieder an letzter Stelle (11% vs. 0%).

Verlosung
Für die Beantwortung der Umfrage waren 3 iPads, 3 Bücher- und 3 iTunes-Gutscheine ausgelobt worden. Alle Gewinner wurden am 6.Februar per Email informiert.


Dr. Obst überreicht einer glücklichen Gewinnerin ein iPad.

Weitere Beiträge und Ergebnisse

Foto: Adobe InDesign Clipart

Neues Buch : Telemedizin – Das Recht der Fernbehandlung

Telemedizin – Das Recht der Fernbehandlung

 

Hahn, Erik :
Telemedizin – Das Recht der Fernbehandlung : Ein Überblick für Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Heilpraktiker und Juristen
Springer
2019
XV, 59 Seiten
ISBN 978-3-658-26737-7

Dieses essential zeigt praxisnah die rechtlichen Anforderungen an eine (ausschließliche) Fernbehandlung aus deutscher Perspektive. Die berufs-, vertrags-, vergütungs-, werbe- und arzneimittelrechtlichen Grundlagen sowie die jeweiligen Besonderheiten für Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Heilpraktiker werden umfassend erläutert. Es bietet zudem einen Überblick über die europarechtlichen Vorgaben und deren Umsetzung im nationalen Recht. Außerdem wird das unterschiedlich ausgestaltete Fernbehandlungsrecht der einzelnen Heilberufskammern dargestellt.


Bild und Text : Springer

Alle in der Universität Münster zugänglichen Springer e-Books finden Sie hier: Medizin, Naturwissenschaften und Psychologie. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man gezielt nach Online-Büchern suchen. Die Bibliothek wird die Lehrbücher unter den obigen Titeln der Liste aller Online-Lehrbücher hinzufügen. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

Kleiner Ball – großer Sport! Tischtennis in der ZB Medizin

Seit gut 2 Jahren steht in der Bibliothek eine Tischtennisplatte, die sehr gut von den Studierenden angenommen worden ist – befördert sicher auch durch die beiden Turniere, die, 2018 anlässlich des Jubiläums 25 Jahre ZB Medizin und 2019 am Tag der Lehre, stattfanden.

Eine kleine Neuregelung: Ab sofort werden Sets bestehend aus TT-Schlägern und Bällen gegen Pfand an der Leihstelle herausgegeben.

 

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