Amboss: Vorbereitung auf’s Praktische Jahr (PJ)

Im neuen PJ-Bereich in AMBOSS wurden für den Start in die klinische Arbeit die wichtigsten Themen zusammengestellt.

Mit den Inhalten kann man sich auf die einzelnen Tertiale noch mal gezielt vorbereiten und Untersuchungsmethoden vorab detailliert ansehen.

PS: In der Wissen-App gehen die Inhalte mit dem wöchentlichen Bibliotheks-Update kommenden Donnerstag online.


Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

Grafik: © Miamed GmbH

 

 

Ist Sciebo sicher für Patientendaten?

Frage:
Momentan nutzen wir Sciebo um pseudonymisierte Patientendaten mit unseren externen Kollaborationspartnern auszutauschen. Ist das Maß der Verschlüsselung hoch genug und wird das auch nach Inkrafttreten der neuen EU Verordnung erlaubt sein?

Antwort:
Laut Datenschutz-Grundverordnung ist die Pseudonymisierung eine „Teilverschlüsselung“ und gilt als Sicherheitsvorkehrung im Sinne von Artikel 32. Außerdem wird sie in Artikel 25 explizit als geeignete Maßnahme für „Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen“ genannt. Solange die Pseudonymisierung korrekt durchgeführt wird, ist sie also auch demnächst eine ausreichende Sicherheitsmaßnahme. Grundsätzlich empfiehlt Sciebo – wo immer möglich – eine zusätzliche Verschlüsselung der Daten durch den Nutzer (z.B. mit Cryptomator).

Foto: CC z naydeeyah at flickr.com

Amboss: Meditricks jetzt auch auf Smartphone & Tablet

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

Audio-visuelles Lernen für unterwegs: Ab sofort ist die AMBOSS-Zusatzfunktion “Meditricks” auch auf dem Smartphone oder Tablet nutzbar.

Regelmäßig werden neue audio-visuelle Eselsbrücken, die man sich direkt im jeweils thematisch passenden Kapitel über Desktop oder die Wissen-App (Android und iOS) anschauen kann, ergänzt.

  • Die Übersicht der aktuellen Meditricks ist hier zu finden.

Grafik: © Miamed GmbH

Leiter der ZB Med in Beirat des Thieme-Verlags berufen

Dr. Oliver Obst, der Leiter der Zweigbibliothek Medizin, wurde nun in den neugegründeten Bibliotheksbeirat des Thieme-Verlags Stuttgart berufen. Mitglieder im Thieme Library Advisory Board sind die Leiter von zehn der größsten Medizinbibliotheken aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Unter den zahlreichen Thieme-Mitarbeitern war mit Katrin Siems auch eine Mitglied der Thieme Geschäftsleitung.

Thieme Publ. besteht aus dem Georg Thieme Verlag KG, Karl Demeter Verlag, Thieme Chemistry, den Thieme Publishers in New York, Stuttgart und Delhi, den MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH, mit den Imprint-Verlagen Karl F. Haug, Hippokrates, Sonntag, Enke, Parey und TRIAS. 2017 wurde der Schattauer-Verlag gekauft. Thieme ist ein Familienunternehmen mit einem Umsatz von 150. Mio.

Foto: Thieme Publ.

17. / 18.5.: HBZ-Verbundkatalog, DigiBib, Fernleihe nicht verfügbar

Aufgrund von Wartungsarbeiten am hbz-Verbundsystem (Hochschulbibliothekszentrum NRW) muss ab Donnerstag, 17.5., 15 Uhr mit Unterbrechungen aller Dienste (z.B. Fernleihe, DigiBib, Verbundkatalog) gerechnet werden. Am Freitag (frühmorgens) steht das hbz-Verbundsystem wieder ohne Einschränkungen und Unterbrechungen zur Verfügung.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

 

Pfingsten, am 20./21. Mai, ist die ZB Medizin geschlossen

Bitte denken Sie daran, dass die Zweigbibliothek Medizin, die ULB und die weiteren Zweigbibliotheken am 20. und 21. Mai (Pfingstsonntag und Pfingstmontag) geschlossen bleiben.

Ab Dienstag gelten die gewohnten Öffnungszeiten.

 

Foto: joexx at photocase.com

Unangefochtete Führung verloren: Mannhein holt Münster beim CHE-Bibliotheksranking ein


Seit 2003 die Nase beim Ranking alleine vorn, dieses Jahr nun musste sich die Zweigbibliothek Medizin den 1.Platz teilen.

Im Hochschulranking 2018 des CHE belegt die Zweigbibliothek Medizin zum sechsten Mal nach 2003 den – wenn auch nun geteilten – ersten Platz. In der Bewertung der Bibliotheksausstattung* gaben die Studierenden der Humanmedizin der Bibliothek die Note von 1,2.


Nur zwei Bibliotheksstandorte in Deutschland wurden mit der Note 1,2 bewertet: Mannheim und Münster.

Dieses Jahr musste sich aber die Zweigbibliothek Medizin den 1.Platz mit der Bibliothek der Universität Mannheim/Heidelberg teilen. Wie beim letzten Mal schon prophezeit, waren die besten Medizinbibliotheken auf Kosten der Münsteraner Bibliothek in der Spitze näher zusammengerückt, so dass die Mannheimer Bibliothek mit der ZB Med gleichziehen konnte. Wie die obige Abbildung zeigt, haben sich die besten Medizinbibliotheken Deutschlands allesamt in den letzten Jahren noch einmal teils deutlich verbessern können – mit der Ausnahme von Münster.

Ist dies der Anfang vom Ende? Die Zweigbibliothek Medizin ist nicht mehr die alleinige Spitzenreiterin in Deutschland! Zum erstenmal muß sie sich diesen verdienstvollen Titel mit einer anderen Bibliothek teilen. Nun ist aber auch zu hinterfragen, wieso ausgerechnet hier in Münster die Bewertung – wenngleich auf einem hohen Niveau – stagnierte. Ist der Wert von 1,2 etwa nicht mehr zu toppen und bildet eine Art „natürliche“ Bewertungsgrenze? Oder haben die in der Studierendenumfrage bekannt gewordenen Schwächen (wie fehlende Einzelarbeitsplätze) das Bibliotheksurteil abgewertet?

Die Bibliothek versucht mit dem Projekt 100plus gegenzusteuern. Innerhalb von einem Jahr sollen 100 neue und hochwertige Arbeitsplätze enstehen.


Die Bibliotheksausstattung war unter allen Kriterien und insbesondere bei den Studierenden-Urteilen die beste Dienstleistung, knapp vor den Skills Labs, der IT-Infrastruktur, der allg. Studiensituation und der Studienorganisation.

* Studierende bewerteten u.a. die Verfügbarkeit der im Studium benötigten Literatur, den Bestand an Büchern und Fachzeitschriften, die Benutzerberatung, die Möglichkeiten zur Literaturrecherche, die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen in den Bibliotheken sowie die Öffnungs- und Ausleihzeiten. Index aus mehreren Einzelurteilen, Bewertung auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht). Insgesamt gaben nach Angaben des CHE 150.000 Studierende ihr Votum zu den Fächern an über 300 Universitäten und Fachhochschulen im deutschsprachigen Raum ab.

Das Gemeinnützige CHE Centrum für Hochschulentwicklung GmbH wurde auf Initiative von Reinhard Mohn und Professor Dr. Hans-Uwe Erichsen, dem damaligen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, gegründet. Das CHE versteht sich als eine Reformwerkstatt für das deutsche und europäische Hochschulwesen. Es arbeitet an neuen Ideen und Konzepten, als Projektpartner für Hochschulen und Ministerien, als Anbieter von Fortbildungsprogrammen und des differenziertesten Hochschulrankings. Gesellschafter sind die Bertelsmann Stiftung und die Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz. Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.

Sommersemestersitzung des Bibliotheksbeirats


Teilnehmer der Beiratssitzung vom 9. Mai (v.l.): L.Dröse, C.Eisenhart, O.Obst, N.Roloff, S.Nortmann, C.Bauer (nicht auf dem Foto: T.Sappelt, C.Mittmann)

Seit 2007 begleitet ein Beirat die Zweigbibliothek Medizin und berät diese bei neuen Dienstleistungen und Projekten. Der Beirat besteht aus dem IfAS, Dozenten und Vertretern der Fachschaften Human- und Zahnmedizin sowie der Semesterkohorten. Er tagt einmal im Semester. Die Themen auf der Sitzung vom 9.5. waren die Begrüßung neuer Beiratsmitglieder, die Struktur des Beirats, Qualitätsverbesserungsmittel, Aktueller Stand von easystudium, sollen Sobotta Anatomie Atlas und Thieme examen online vorklinik weiter lizenziert werden, Ergebnisse der Studierenden-Umfrage und Konsequenzen für die Bibliothek (Projekt 100plus: 100 neue Arbeitsplätze) sowie die Planung zur 25-Jahrfeier der Zweigbibliothek Medizin.

Amboss: Physikum-Lernpläne für August 2018 online

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

Der neue Physikums-Lernplan bietet die Möglichkeit das Gelernte wirklich zu verinnerlichen, da er auf 50 Lerntage angelegt ist. Mit dem Format wurden bereits tausende Medizinstudenten durchs Physikum begleitet.

Da jeder etwas anders lernt oder unterschiedlich viel Zeit hat, gibt es 3 Varianten. In allen 3 Lernplänen ist das physikumsrelevante Wissen abgebildet und man kann entscheiden, ob man lieber digital die Amboss-Kapitel lesen oder die Medilearn-Skriptenreihe parallel nutzen möchte. Gekreuzt wird natürlich immer online mit dem bewährten Amboss-Kreuzsystem und persönlichen Lernanalysen.

  • Zu den Plänen im Überblick (und PDF-Download) geht’s hier.
  • Direktstart in AMBOSS (wichtig: Vorklinik-Modus anschalten) hier.

Der Lernplan beinhaltet:

  • Alle prüfungsrelevanten Themen in 200 AMBOSS-Kapiteln
  • Alle relevanten Original-Physikumsfragen des IMPP seit Herbst 2011
  • Alles verbunden durch den bewährten AMBOSS-Kreuzmodus und mit persönlichen Lernempfehlungen

Grafik: © Miamed GmbH

ProQuest Academic: 2400 weitere E-Book-Titel zusätzlich verfügbar

Für das Jahr 2018 hat die ULB Münster vier große E-Book-Pakete mit insgesamt ca. 210.000 Titeln im Uni-Netz freigeschaltet (siehe: Über 200.000 E-Book-Titel zusätzlich verfügbar), u.a. die vollständige E-Book-Kollektion von De Gruyter und Partnerverlagen, die Full Collection von  Cambridge University Press und die E-Book-Kollektion von SAGE Knowledge.

Die Kollektion von ProQuest Academic wurde nun um 2425 Bücher aller Disziplinen erweitert – diese Titel unterliegen einem digitalen Rechtemanagement, so dass pro Nutzer nur eine begrenzte Zahl von Seiten kopiert oder ausgedruckt werden kann.

Zur Verfügung stehen diese E-Books  von über 60 Universitätsverlagen wie MIT Press oder Oxford University Press als auch Verlagen wie De Gruyter, Wolters Kluwer Health oder Thieme ausschließlich via disco Katalogplus.

Einige dieser hinzugefügten medizinischen Titel seien hier exemplarisch aufgeführt:

  • Arzimanoglou, Alexis: Pediatric Epilepsy Surgery. 2017
  • Cantrell, Susan A.: Letters from Rising Pharmacy Stars: Advice on Creating and Advancing Your Career in a Changing Profession. 2017
  • Haider, Khawaja Husnain: Stem Cells – from Drug to Drug Discovery. 2017
  • Hosák, Ladislav: Psychiatry and Pedopsychiatry. 2017
  • Zimmermann, Richard: Nuclear Medicine. Radioactivity for Diagnosis and Therapy. 2017
  • Leite, Claudia: Diffusion Weighted and Diffusion Tensor Imaging: A Clinical Guide. 2016
  • Baxter, Alexander: Emergency Imaging. 2013
  • Muenchberger, Heidi: Health and Healing after Traumatic Brain Injury. 2013
  • Shanley, Laura Kaplan: Unassisted Childbirth. 2012
  • The Praeger Handbook of Environmental Health/Edited by Robert H. Friis. 2011
  • Kwabi-Addo, Bernard: Cancer Causes and Controversies. 2011
  • Schenck, David. Healers. Extraordinary Clinicians at Work. 2011
  • Parangi, Sareh: Thyroid Disease. 2010
  • Morin, Pierre: Inside Coma. 2010
  • LeVine, Harry, III: Medical Imaging. 2010
  • McIntosh, Emma: Applied Methods of Cost-Benefit Analysis in Health Care. 2010
  • Room, Robin: Cannabis Policy. Moving beyond stalemate. 2010

Grafik © Proquest

Neue Datenbanken in DBIS

Das Datenbank-Infosystem (DBIS) wurde an der Universitätsbibliothek Regensburg entwickelt. Gegenwärtig nehmen neben der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB) an dem Dienst 326 wissenschaftliche Bibliotheken teil, die ihren Benutzern den Zugang zu Datenbanken über DBIS anbieten. Momentan umfasst das Datenbank-Infosystem 12656 Einträge. Davon sind 5375 Datenbanken frei über das Internet verfügbar.

Die ULB bietet via DBIS 62 Datenbanken für das Fachgebiet Medizin an, darunter u.a. Amboss, Cochrane Library, Journal Citation Reports, PubMed, UpToDate oder Web of Science Core Collection.

Regelmäßig wird DBIS um neue Datenbanken erweitert, so ist nun das

ein Wörterbuch mit Zitaten von Äußerungen, die große wissenschaftliche Entdeckungen ankündigten, verfügbar. Des Weiteren finden sich unter den neu eingepflegten Datenbanken, auf die nur im Uni-Netz zugegriffen werden kann, einige Dictionaries, beispielsweise:

Pocket Oxford German Dictionary (English-German), The
URL: www.ulb.uni-muenster.de/dbis/id/11923

Pocket Oxford German Dictionary (German-English), The
URL: www.ulb.uni-muenster.de/dbis/id/11924

Pocket Oxford Irish Dictionary : Irish-English, The
URL: www.ulb.uni-muenster.de/dbis/id/8174

Pocket Oxford Irish Dictionary: English-Irish, The
URL: www.ulb.uni-muenster.de/dbis/id/8175

Pocket Oxford Italian Dictionary (English-Italian), The
URL: www.ulb.uni-muenster.de/dbis/id/7399

Pocket Oxford Italian Dictionary (Italian-English), The
URL: www.ulb.uni-muenster.de/dbis/id/7398

Pocket Oxford Spanish Dictionary (English-Spanish), The
URL: www.ulb.uni-muenster.de/dbis/id/11925

Pocket Oxford Spanish Dictionary (Spanish-English), The
URL: www.ulb.uni-muenster.de/dbis/id/11927

Pocket Oxford-Hachette French Dictionary : English-French, The
URL: www.ulb.uni-muenster.de/dbis/id/7472

Pocket Oxford-Hachette French Dictionary : French-English, The
URL: www.ulb.uni-muenster.de/dbis/id/7473

Open Science: Verlagskooperation mit ResearchGate

Buchreport meldet: „Die Verlage Springer Nature, Cambridge University Press und Thieme haben mit dem Forschernetzwerk ResearchGate eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um das Teilen von Artikeln über die wissenschaftliche Kollaborationsplattform so zu gestalten, dass die Rechte von Autoren und Verlagen geschützt bleiben.“

ResearchGate ist eine der größten Networking-Plattformen für Forscher und Akademiker aus allen Bereichen der Wissenschaft. Die wesentlichen Punkte der getroffenen Vereinbarung sind:

  • ResearchGate und die beteiligten Verlage werden bei der Aufklärung der Nutzer über ihre Rechte in Bezug auf urheberrechtlich geschützte Inhalte zusammenarbeiten, indem sie den Nutzern ausführlichere und bessere Informationen darüber liefern, wie und wann sie ihre Artikel im Netzwerk veröffentlichen können.
  • ResearchGate wird urheberrechtsverletzende Inhalte  weiterhin unverzüglich von der Plattform entfernen, wenn die Verlage dies melden.
  • Verlage erhalten einen besseren Überblick darüber wie  Inhalte, die ursprünglich in ihren wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht wurden, auf der ResearchGate-Plattform genutzt werden.

Ein Artikel auf OER (Open Educational Resources) von Thomas Seltmann und Sebastian Horlacher informiert über die urheberrechtlichen Hintergründe zu den vorhergegangenen Auseinandersetzungen von Verlagen und ResearchGate.

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