Institut für Landschaftsökologie

Herzlich willkommen!

PD Dr. Ute Hamer
|

Lehrvideos zur Bodenkunde

Bohrstock
© Hamer

Der Lebensraum Boden unter unseren Füßen bleibt oft verborgen, insbesondere in diesem Online-Semester. Die Lehrvideos der AG Bodenökologie und Landnutzung geben einen ersten Einblick in bodenkundliche Geländemethoden und in Böden, die nicht nur im Münsterland, weit verbreitet sind.

***CORONAVIRUS***Aktuelle Informationen***

Il _k Eingang 2zu1
© F.Schmutzer

Liebe Studierende der Landschaftsökologie,
die Vorlesungszeit wird am 20.04.2020 in Form eines „Online-Semesters“ starten. Alle Module im BSc und MSc Landschaftsökologie werden in Form eines Learnweb-Kurses angeboten. Bitte melden Sie sich in den entsprechenden Learnweb-Kursen an. Dort werden Sie im Detail über den Ablauf des jeweiligen Moduls und die Gestaltung der Geländeübungen informiert. Auch auf den Homepages der einzelnen AGs sind konkrete Informationen zu den jeweiligen Lehrveranstaltungen zu finden.
Wir möchten gerne das Sommersemester 2020 mit Ihnen zusammen erfolgreich gestalten. Hierzu ist unsere Flexibilität gefordert insbesondere im Hinblick auf die Durchführung von Geländeübungen. Wir arbeiten derzeit an verschiedenen Alternativplänen. Welche davon realisiert werden können hängt davon ab, wie lange und in welcher Form die kontaktreduzierenden Maßnahmen fortgeführt werden müssen. Konkrete Hinweise hierzu sind seitens der Landesregierung und des Rektorats der WWU erst nach Ostern zu erwarten. Es sind verschiedene Szenarien denkbar: von der Arbeit in Kleinstgruppen bis hin zur Verschiebung von Geländetagen in den September. Für die meisten von uns ist auch das Arbeiten mit digitalen Lehrformen neu. Daher wünschen wir uns mit Ihnen in ständigem Austausch zu stehen. Wir sind überzeugt mit Ihnen gemeinsam einen guten Weg zu finden.
Falls Sie Fragen zu einzelnen Lehrveranstaltungen haben, dann sprechen Sie die Dozierenden direkt an per e-mail oder zu den bekannten Sprechstundenzeiten auch per Telefon oder Skype.
Wir freuen uns Sie „online“ begrüßen zu dürfen
Ihre Dozierenden vom Institut für Landschaftsökologie
[09.04.20]

Projekt „Insekten in Wäldern NRWs – Zustand und Entwicklung“ gestartet

20200509 162710
© Michael Elmer

Am 8. Mai wurde im Lippspringer Wald ein Projekt gestartet, in dem die Insektenvielfalt in Wäldern NRWs untersucht wird und zudem ermittelt werden soll, wie sich Alter, Waldstruktur und Totholzanteil auf die Insekten auswirken. Im Rahmen der Untersuchung, an der der Landesbetrieb Wald und Holz NRW und die AG Tierökologie und multitrophische Interaktionen beteiligt sind, werden hierzu in den kommenden zwei Jahren verschiedene Projekte in den Wäldern NRWs durchgeführt.
Link zum Image-Film
Link zum Artikel im Westfalen-Blatt


Aktuelle Publikationen am ILÖK

  • Stanik, N., Lampei, C., & Rosenthal, G. (2020). Summer aridity rather than management shapes fitness‐related functional traits of the threatened mountain plant Arnica montana. Ecology and Evolution, 10(11), 5069–5078. [doi:10.1002/ece3.6259]
  • Heffernan, L., Estop‐Aragonés, C., Knorr, K. H., Talbot, J., & Olefeldt, D. (2020). Long‐term impacts of permafrost thaw on carbon storage in peatlands: deep losses offset by surficial accumulation. Journal of Geophysical Research: Biogeosciences, 125(3), e2019JG005501.
  • Burd, K., Estop-Aragonés, C., Tank, S. E., & Olefeldt, D. (2020). Lability of dissolved organic carbon from boreal peatlands: interactions between permafrost thaw, wildfire, and season. Canadian Journal of Soil Science, (0), 1-13.
  • Kamp, J., Freitag, M. & Hölzel, N. (2020) Towards more meaningful scenarios of biodiversity responses to land-use change in Central Asia. Reg Environ Change 20, 79 doi:10.1007/s10113-020-01666-x
  • Lawrence, C. R., Beem-Miller, J., Hoyt, A. M., Monroe, G., Sierra, C. A., Stoner, S., ... Estop‐Aragonés, C. … & Trumbore, S. (2020). An open-source database for the synthesis of soil radiocarbon data: International Soil Radiocarbon Database (ISRaD) version 1.0. Earth System Science Data, 10.5194/essd-12-61-2020
  • Hutchins, R. H., Tank, S. E., Olefeldt, D., Quinton, W. L., Spence, C., Dion, N., Estop‐Aragonés, C. & Mengistu, S. G. (2020). Fluvial CO2 and CH4 patterns across wildfire‐disturbed ecozones of subarctic Canada: Current status and implications for future change. Global Change Biology, 26(4), 2304-2319. doi: 10.1111/gcb.14960
  • Bucharova A, Farwig N, Kollmann J (2020) Nature conservation and restoration in central Europe – the value of human-shaped ecosystetems. Basic and Applied Ecology 42: 1–3 [doi:10.1016/j.baae.2019.12.003]
  • Bucharova A, Krahulec F (2020) Native seed addition as an effective tool for post-invasive restoration. Basic and Applied Ecology 42: 56–61 [doi:10.1016/j.baae.2020.01.002]
  • Dara A, Baumann M, Freitag M, Hölzel N, Hostert P, Kamp J, Müller D, Prishchepov AV, Kuemmerle T (2020) Annual Landsat time series reveal post-Soviet changes in grazing pressure. Remote Sensing of Enviroment 239: 111667 [doi:10.1016/j.rse.2020.111667]

weitere Publikationen: ILÖK, Arbeitsgruppen, Mitarbeiter

3. Tagung zum Insektenrückgang am 15. Februar 2020 in Münster

De-de-lebensku _nstler-522015
© Antje Schultner, NABU

Für die dritte Insektentagung am 15. Februar 2020 in Münster lädt das Institut für Landschaftsökologie und der der NABU NRW herzlich zu einem vielseitigen Programm aus Vorträgen, Diskussionen und Workshops sowie einem Ideenmarkt ein. Bei dieser Tagung wird vor allem auch die Rolle von Wäldern betrachtet.

Rückblick: 49. GfÖ-Konferenz 2019 in Münster

Fotos

© Dora Schilling
  • © Johannes Kamp
  • © Hanna Reininghaus
  • © Johannes Kamp
  • © Hanna Reininghaus
  • © Johannes Kamp
  • © Johannes Kamp
  • © Johannes Kamp
  • © Hanna Reininghaus
  • © Hanna Reininghaus
  • © Hanna Reininghaus
  • © Johannes Kamp
  • © Johannes Kamp
  • © Johannes Kamp
  • © Johannes Kamp
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel

Vom 9. bis 13. September war das ILÖK in den Räumlichkeiten des Fürstenberghauses Ausrichter der 49. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ). Die Tagung war mit 689 Registrierten aus 25 Ländern eine der mit am besten besuchten GfÖ-Tagungen in den vergangenen Jahrzehnten. In acht paralell laufenden Sessions wurden 380 Vorträge und 180 Poster präsentiert. Gemäß dem Motto der Tagung hatten viele Sessions und Diskussionsveranstaltungen hochaktuelle umweltpolitische Themen, wie städtische Lufthygiene, Klimawandel, Insektensterben und Agrarpolitik. Auch die deutschsprachigen Sessions des Praktikertages erwiesen sich als stark nachgefragtes Forum zum Austausch zwischen Forschenden und Personen aus der Praxis des Natur- und Umweltschutzes. Ihren Ausklang fand die Tagung beim Conference Dinner mit anschließender Club-Night im Musikclub Jovel sowie Exkursionen in die Emsaue und Rieselfelder Münster sowie zu Renaturierungsprojekten des ILÖKs in Kalksteinbrüche des Teutoburger Waldes und Torfabbaugebieten bei Vechta.

25 Jahre Institut für Landschaftsökologie

Fotos

© Dora Schilling
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel

In diesem Jahr begeht das ILÖK sein 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hatte das Institut am 10.09.2019 im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ) in Münster zu einer kleinen Feierstunde eingeladen, an der über 80 ehemalige und aktive Institutsmitglieder teilnahmen. Anwesend waren auch die beiden Gründungsväter des Instituts Prof. Dr. Karl-Friedrich Schreiber und Prof. Dr. Friedrich-Karl Holtmeier, auf deren jahrelangem unermüdlichen Einsatz die Institutsgründung in großen Teilen beruht. Nach Grußworten des Dekans des Fachbereichs Prof. Dr. Harald Strauss und des ehemaligen AStA-Vorsitzenden und ILÖK-Absolventen Dr. Josef Tumbrinck (heute Unterabteilungsleiter Naturschutz im BMU), gab der geschäftsführende Direktor des Instituts Prof. Dr. Dr. h.c. Norbert Hölzel einen kurzen Überblick über die Entwicklung des Instituts seit dessen Gründung im Jahr 1994. Der Abend fand seinen Ausklang in einem regen Austausch und gemütlichen Beisammensein der anwesenden Gäste.

Einladung: "Ornithology in the wild east" - Vogelforschung in Russland

Aushang Amurtreffen 2019
© Wieland Heim

Russland und die Länder der ehemaligen Sowjetunion beherbergen die größten Populationen der meisten paläarktischen Vogelarten. Leider ist jedoch oft nur wenig über die Ökologie und die Bestandsveränderungen dieser Kernpopulationen bekannt. Seit dem Jahr 2011 finden Untersuchunge zu den Beständen und Zugwegen der Vögel im Rahmen des Amur Bird Projects statt. Wer sich für die Ergebnisse der diesjährigen Expeditionen interessiert, ist herzlich zu den öffentlichen Vorträgen im Rahmen des Jahrestreffens am 07.12.2019 ab 12 Uhr im Institut für Landschaftsökologie in Münster eingeladen. In diesem Jahr werden unter dem Titel "Ornithology in the wild east" auch zahlreiche weitere Projekte vorgestellt, die sich mit der Vogelwelt in den wenig erforschten Weiten Eurasiens beschäftigen.  Programm

Die Bedeutung der Moore für das Weltklima

Mv20190823-103547jmt-9687b
© wwu-MünsterView

In der Arbeitsgruppe Ökohydrologie und Stoffkreisläufe forschen wir an der Bedeutung der Moore für Treibhausgasflüsse und Kohlenstoffspeicherung. Dabei beleuchten wir auch Ansätze zur Renaturierung der in Deutschland oft stark degradierten und drainierten Moore und die Bedeutung von auftauendem Permafrost für Moore der hohen Breiten. Dies wurde im Zuge der Klimadiskussion nun von der WWU Pressestelle und auch von anderen Medien aufgegriffen. Wir freuen uns darüber, dass Moore verstärkt in den Fokus der gegenwärtigen Diskussionen kommen.

Willkommen Hanna Meyer!

Prof. Hanna Meyer.jpeg
© Hanna Meyer

Dr. Hanna Meyer hat den Ruf auf eine W3 Professur für Remote Sensing & Spatial Modelling am Institut für Landschaftsökologie angenommen und am 01.10.2019 ihren Dienst angetreten. Wir begrüßen die neue Kollegin ganz herzlich und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Zusätzliches Kursangebot der AG Fernerkundung und räumliche Modellierung von Frau Prof. Dr. Hanna Meyer im WiSe 19/20:

"R als GIS" für Masterstudierende
"Analyse und Visualisierung ökologischer Daten in R" für Bachelorstudierende


Auf Klimaexkursion in Taiwan

Blog von WWU-Studierenden der Geographie und Landschaftsökologie
Klima Blog2019
© privat

Von subtropischen Sumpflandschaften, Methanflüssen und Hochwasserschutzgebieten: 16 Studierende der Geographie und Landschaftsökologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) sind nach Taiwan aufgebrochen, um sich dort den Themen Klima, Umweltmeteorologie, Lufthygiene sowie Bio- und Atmosphäre zu widmen. Hier gehts zum blog....

Zweite BIOBRAS Sommerschule vom 10.-28.09.2019

Buttschardt Brasilien Sept19
© buttschardt

Die Welt sieht derzeit nach New York, wo bei der 72. Vollversammlung der Vereinten Nationen vor allem der Klimaschutz und die Brände im Amazonas-Regenwald im Mittelpunkt stehen. Da diese Thematik von allergrößter Bedeutung auch in Münster ist, wird sie zu Recht derart prominent verhandelt. Weniger bekannt dagegen ist, dass mit dem Cerrado eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt, das alleine 4800 endemische Tier- und Pflanzenarten beherbergt, noch stärker von Rodung, Bränden und Landnutzungswandel betroffen ist als die südamerikanischen Waldökosysteme. Im Rahmen der zweiten BIOBRAS Sommerschule vom 10.-28.09.2019 werden Cerrado, Campos rupestres und Cangas als sogenannte "neglected Ecosystems" betrachtet und in der Serra do Cipó und Serra do Gandarela lernend erforscht. Lesen Sie mehr...

Rückblick auf 2. Insektentagung in Münster mit Umweltministerin Svenja Schulze

190318-insektentagung-birgit-koenigs-680
© Birgit Königs

Bei einem vielseitigen Programm aus Vorträgen, Diskussionen und Workshops tauschten sich rund 200 Teilnehmende auf der 2. Insektentagung über das aktuelle Thema des Insektenrückgangs aus. Auf der vom NABU NRW und dem Institut für Landschaftsökologie veranstalteten Tagung wurde der aktuelle Kenntnisstand präsentiert, sowie Wege um den Rückgang der Insekten zu stoppen diskutiert. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

GfÖ Jahrestagung 09.-13. September 2019 in Münster

Logo.jpeg
© Dora Schilling

Das Institut für Landschaftsökologie richtet das 49. Jahrestreffen der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ) aus. Informationen zur Tagung und die Möglichkeit Vorschläge für Symposien und Workshops einzureichen gibt es auf der Tagungsseite.




Dr. Jan Lehmann
|

Der Blick von oben: 10 Jahre unbemannte Flugsysteme in den Geowissenschaften

Geo1copter Foto
© jan.lehmann

Bereits seit über 10 Jahren werden unbemannte Flugsysteme (engl. Unmanned Aerial Systems; UAS) in der Lehre und Forschung im Fachbereich 14 Geowissenschaften eingesetzt. Ursprünglich im Institut für Geoinformatik als „ifgicopter“ Projektgruppe gestartet, hat sich der Fokus in den letzten Jahren zunehmend auf ökologische Anwendungen gelegt. Um diesen interdisziplinären Charakter der Projektgruppe (Geoinformatik & Landschaftsökologie) zukünftig stärker zu betonen, hat sich die Gruppe in „GEO1copter“ umbenannt. Interessenten/-innen können sich auf der neuen Homepage über aktuelle Forschungsprojekte, Abschlussarbeiten und Publikationen informieren. Es sind auch immer neue studentische Mitglieder/-innen in der Projektgruppe herzlich willkommen. Bei Interesse bitte eine E-Mail an jan.lehmann

Neues Lehrbuch zur Renaturierungsökologie

© Springer

Gemeinsam mit Johannes Kollmann, Anita Kirmer, Sabine Tischew und Kathrin Kiehl hat Prof. Dr. Norbert Hölzel vom Institut für Landschaftsökologie kürzlich ein neues Lehrbuch zur Renaturierungsökologie veröffentlicht. In diesem Buch werden die Grundlagen der Renaturierungsökologie behandelt und dabei auf ihre Anwendung sowie auf Methoden zur Wiederherstellung von Ökosystemen eingegangen. Das Grundlagenwerk richtet sich vor allem an Studierende diverser Fachrichtungen und kann begleitend in der Lehre eingesetzt werden.
Die einzelnen Kapitel können  hier (frei für Universitätsangehörige) heruntergeladen werden.

Leitfaden zur Vermehrung von Bulttorfmoosen

© DBU/Hölzel et al.

Das Institut für Landschaftsökologie hat in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Stiftung Lebensraum Moor und dem Substrathersteller Gramoflor GmbH & Co. KG, einen Leitfaden zur Vermehrung von Bulttorfmoosen für Renaturierungszwecke erstellt. Im Rahmen des mit Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekts, wurden verschiedene Vermehrungsverfahren auf künstlich bewässerten Gewächshaustischen erprobt und beispielhaft ins Freiland übertragen. Mehr dazu hier

Nepalexkursion 2019 - Blog

Img-20190226-wa0028
© StaBa

Nepal also. Das Land der vielen Berge, Yaks, Yetis, unendlich vieler Kulturen und Einflüsse. Mit Dr. Andreas Malkus und Christoph Nothelfer aus dem Institut für Landschaftsökologie, geht es für Studierende der Universität Münster unter erfahrener Führung auf 16 Tage Trekkingtour und in die bunte Hauptstadt Kathmandu.

Zum Blog

Ornithologie in der Paläarktis: öffentliches Vortragstreffen

Aushang Amurtreffen 2018 Wh
© Wieland Heim / Foto: Arend Heim

Russland beherbergt die größten Populationen der meisten paläarktischen Vogelarten. Leider ist jedoch oft nur wenig über die Ökologie und die Bestandsveränderungen dieser Kernpopulationen bekannt. Der ferne Osten gehört dabei zu den am wenigsten erforschten Gebieten. Seit dem Jahr 2011 finden im Rahmen des Amur Bird Projects Untersuchungen zu den Brut- und Zugvögeln des Muraviovka Parks am Amur statt. Die diesjährige Feldsaison führte das Team zudem in weitere Gebiete im Westen Russlands. Wer sich für die Ergebnisse dieser Expeditionen interessiert, ist herzlich zu den öffentlichen Vorträgen im Rahmen des Jahrestreffens am 15.12.2018 im Institut für Landschaftsökologie in Münster eingeladen.
Programm

Forscher präsentieren einmalige Datenbank zur Vegetation der Erde

Von der Arktis bis zu den Tropen /AG Biodiversität und Ökosystemforschung beteiligt
Oekosystemforschung Nov18
© Francesco Maria Sabatini / MLU

Welche Pflanzenart wächst wo, mit welcher anderen zusammen – und warum? Um die Vielfalt der globalen Vegetation zu beschreiben, lassen sich ausgewählte Eigenschaften der verschiedenen Arten nutzen, darunter die Größe einer Pflanze, die Dicke ihrer Blätter oder Blattinhaltsstoffe. Bereits wenige dieser sogenannten funktionellen Eigenschaften, die beispielsweise darüber bestimmen, wie viel Biomasse Pflanzen produzieren oder wie viel Kohlenstoffdioxid sie aus der Luft binden, reichen für eine sinnvolle Vegetationsbeschreibung aus. Das zeigt nun ein internationales Forscherteam, darunter Landschaftsökologe Prof. Dr. Norbert Hölzel, AG Biodiversität und Ökosystemforschung. Weiter.....

Singvogelzug entlang des Ostasiatischen Zugweges: Feldsaison 2018 erfolgreich beendet

Ilka Beermann Ag _ Kosystemforschung Aug18
© Ilka Beermann

Die Zugwege von Vögeln, welche von Eurasien nach Afrika und zurück fliegen, sind mittlerweile gut erforscht. Weitaus weniger wissen wir jedoch über die Aufenthaltsorte der Arten, welche im Winter nach Asien ziehen. Seit 2016 setzen wir licht-basierte Geolokatoren ein, um Singvögeln aus Russland in ihr Winterquartier zu folgen. Das Team begann die Arbeit im fernen Osten, und fuhr westwärts von einem Untersuchungsgebiet ins nächste mit der transsibirischen Eisenbahn, durch ganz Sibirien bis nach Nordwest-Russland. Eine der Zielarten war dabei die vom Aussterben bedrohte Weidenammer. Um die Überlebensraten dieser gefährdeten Vögel zu ermitteln, markierten wir einige Individuen mit Farbringen – sowohl im Selenga-Delta am Baikalsee als auch in der Nähe von Syktyvkar. Außerdem konnten insgesamt 113 Individuen aus 8 Arten im Laufe der aktuellen Feldsaison an vier weiteren Stationen mit neuen Geolokatoren ausgestattet werden. Mehr Informationen.......