NEWS I März 2026
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Ausgezeichnetes Ranking für GKM-Fächer


Im renomierten QS World University Ranking 2026 hat die Universität Münster erneut gute Platzierungen erzielt. 
Im Fach "Theology and Religious Studies" liegt Münster international auf Rang 20 - und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um vier Plätze gestiegen.
Das Fach "Classics and Ancient History" ist in der Ranggruppe 51 bis 150 gelistet.
Im bundesweiten Vergleich zählt die Universität Münster in diesen beiden Fächern zu den Top Ten. 
Das World University Ranking by Subject des britischen Bildungsanbieters Quacquarelli Symonds basiert vor allem auf Umfragen zur Reputation unter Wissenschaftler*innen und Arbeitgebern sowie auf die Anzahl der Zitierungen einzelner Publikationen. Das Ranking umfasst derzeit mehr als 1.900 Hochschulen weltweit und richtet sich insbesondere an internationale Studierende.

NEWS I März 2026
Humboldt Oren Tal
© Institut für Klassische Archäologie

Humboldt-Forschungspreis

Die Archäologen Prof. Dr. Oren Tal und Prof. Dr. Achim Lichtenberger arbeiten seit vielen Jahren zusammen. Diese gute Kooperation zeigt sich aktuell darin, dass Achim Lichtenberger, Inhaber des Lehrstuhls für Klassische Archäologie, Oren Tal erfolgreich für den Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung vorgeschlagen hat.
Tal gilt als ausgewiesener Experte für die südliche Levante in der Perserzeit und hellenistischen Epoche. Insbesondere die Siedlung Tell Iẓṭabba, die er gemeinsam mit seinem Kollegen Lichtenberger und Studierenden ausgräbt, steht im Mittelpunkt seines Interesses.
Im Sommersemester 2026 wird er an der Universität Münster lehren und forschen. Damit kann das GKM nach Prof. Dr. Miguel Versluys nun einen weiteren Preisträger begrüßen – ein Gewinn für Studierende und Forschung gleichermaßen.

Willkommen beim Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM)

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt: von A wie Altorientalistik bis Z wie Zyperninstitut. Unter den beteiligten Disziplinen sind neben den Historien besonders die Vielzahl an antiken Philologien, Archäologien sowie christliche und islamische Theologie und Judaistik herauszustellen.
Das GKM ist eine Keimzelle des Exzellenzclusters "Religion und Politik", der nun in der dritten Förderphase ist. Neben dem Schwerpunkt Religion sind unsere Mitglieder drittmittelstark bei archäologischen Forschungsprojekten und im Bereich der Textforschung
Mit dem interdisziplinären Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" und der Promotionsschule "Münster School of Ancient Cultures (MSAC)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert.

Wir sind ...

NEWS

GKM-Essaypreis 2026

Zur Förderung von Studierenden der im GKM vernetzten Institute verleihen wir erstmals in 2026 einen Essaypreis für herausragende studentische Arbeiten (in zwei Kategorien). 
„Starter“ – für Hausarbeiten aus den ersten Semestern bis zum B.A.-Abschluss bzw. bis zur Zwischenprüfung
„Advanced“ – für Bachelorarbeiten und Hausarbeiten auf Masterstudium-Niveau
Die Ehrung der PreisträgerInnen findet auf der GKM-Mitgliederversammlung im Wintersemester 2026/27 statt. Es winken Urkunde und Münster-Gutscheine.

Teilnahmevoraussetzungen
Teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden, die im Sommersemester 2025, Wintersemester 2025/26 oder Sommersemester 2026 an einem der im GKM vernetzten Institute eine Hausarbeit oder Bachelorarbeit abgegeben haben.  
Eine Bewerbung ist nur auf Vorschlag der/des Lehrenden bzw. Betreuenden möglich.
Deadline der Einreichung: 30. September 2026.
Die Texte müssen als pdf-Dokument eingesandt werden an gkm@uni-muenster.de. 
Bei Fragen zum Essaypreis wenden Sie sich an Dr. Nikola Moustakis. 
 

NEWS I Sommersemester 2026

Altertumswissenschaftliche Veranstaltungsreihen im Sommersemester 2026

Im Sommersemester bieten die im GKM vernetzten Seminare und Institute wieder Vortragsreihen mit Münsteraner und auswärtigen Referierenden an. Einige Veranstaltungen sind auch hybrid bzw. via Zoom geplant. 

Herzliche Einladung!

Mitgliederversammlung im Sommersemester 2026

Die nächste Mitgliederversammlung findet am Donnerstag, 7. Mai 2026, 18 Uhr c.t. in der Evangelisch-Theologischen Fakultät statt (ETh 102). 

NEWS I Februar 2026
Philip Bockholt
© Philip Bockholt

Was können Übersetzungen verraten?

In Folge 36 unseres Podcasts zeigt Prof. Dr. Philip Bockholt, wie Übersetzungen kulturelle Prozesse sichtbar machen. Und warum gerade osmanisch-türkische Übersetzungen aus dem Arabischen und Persischen entscheidende Einblicke in die geistesgeschichtlichen Entwicklungen zwischen 1400 und 1750 eröffnen. Eine spannende Einsicht in interdisziplinäre Forschung und transregionalen Wissenstransfer.

NEWS I 28. November 2025
Sänger
© Patrick Sänger

Akademienunion fördert Papyrusforschung

Prof. Dr. Patrick Sänger und sein Team erhalten von Bund und Land NRW Fördermittel in Höhe von 4,3 Millionen Euro, um ab Januar 2026 über einen Zeitraum von 15 Jahren mehrere Tausend Papyrusfragmente zu erforschen.
Mit modernsten KI-gestützten Methoden wollen sie die Fragmente, die einst aus den Mumien von Tebtynis herausgelöst wurden, zusammenführen und publizieren. Darunter sind bedeutende literarische Werke, königliche Erlasse, Verträge, Briefe und Quittungen, die einen unschätzbaren Wert für die Erforschung des hellenistischen Ägypten bieten. 

NEWS
Ulysseus Banner
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Wir sind Ulysseus-Partner

Das GKM ist an dem Projekt UlysseusCores beteiligt, in dem derzeit ein internationales Joint-Masterprogramm im Bereich der Erhaltung und Restaurierung kulturellen Erbes entwickelt wird.

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Call for Interest

Wir planen für das Sommersemester 2026 das Projektseminar "Raum und Räumlichkeit als Prisma in der Erforschung des antiken östlichen Mittelmeerraums" für Young Researchers am GKM.
Welche Forschungsmöglichkeiten bieten "Raum und Räumlichkeit" und welche aktuellen Theoriedebatten sind damit verbunden?
Viele von uns beschäftigen sich auf ganz unterschiedliche Weise – etwa archäologisch, historisch, theologisch, philologisch – mit dem Thema "Raum". Ziel ist es, in einen Austausch zu kommen sowie laufende Projekte und Forschungsarbeiten in einen interdisziplinären Diskurs zu bringen. Weitere Infos zu der Veranstaltung gibt es im HISLSF unter der Veranstaltungsnummer 014229.

Bei Interesse in der Geschäftsstelle melden.

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AKTUELLES

Ringvorlesung 2025/26

Konflikte und Auseinandersetzungen gefährden das menschliche Miteinander nicht nur heute – ihre Spuren reichen tief in die Vergangenheit. Archäologische Funde und Befunde belegen, dass Gewalt und Krieg seit jeher Teil der Menschheitsgeschichte sind. Die öffentliche Ringvorlesung mit eingeladenen Gästen fokussiert auf die Archäologie von Konflikten, wobei die Analyse von Schlachtfeldern ebenso dazu gehört wie die mit Kriegen einhergehenden Plünderungen. Das Thema besitzt nicht nur interkulturelle Relevanz, sondern trägt auch zur Theorie kollektiver menschlicher Gewalt bei.

Ort: hybrid (F2 im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22 und per Zoom)

GKM-Frühlingsschule 2025
Manuskriptkulturen2025 Kopie
© Uni MS I GKM

Digitales Manuskript?!

Warum Archive mehr als Scans brauchen
 
Vom 30. März bis zum 4. April gingen die TeilnehmerInnen der diesjährigen GKM-Frühlingsschule der Frage nach: Was ist der wissenschaftliche Mehrwert einer derzeit noch sehr aufwendigen Digitalisierung von Manuskripten und wie kann eine langfristige Archivierung der Digitalisate sichergestellt werden?
Fachvorträge, Diskussionsrunden, Gruppenarbeit, Workshops und Exkursionen ermöglichten einen vielschichtigen Diskurs.

Kurzfilm
Kurzfilm

3D-SCANNING im Archäologischen Museum

© Uni MS

Im Archäologischen Museum der Universität Münster werden mit Hilfe eines 3D-Scanners virtuelle Kopien erstellt. Die eingescannten Objekte können von Expert:innen auf der ganzen Welt genutzt werden. Dier ersten Gefäße, Münzen, Abgüsse und Steinfragmente wurden schon erfasst. Sie können nun digital beliebig gedreht sowie von allen Seiten betrachtet werden und geben so weit mehr Informationen als die Originale. Einen Einblick in das neu einigerichtete 3D-Labor des Archäologischen Museums gibt ein Image-Film der Universität.
Das 3D-Labor befindet sich im Erdgeschoss des Archäologischen Museums. Interessierte Besucher können durch eine Glasscheibe den Studierenden bei der Arbeit zuschauen.
Viel Spaß beim Anschauen des Films ... oder kommen Sie doch einfach einmal persönlich im 3D-Labor am Domplatz vorbei.

© Uni MS_Lianne Hecht
THEMA: Kleine Fächer

Kleine Fächer - Große Potenziale

Die globale Welt wandelt sich schnell und ständig. Die hohe Dynamik ist eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Bewaffnete Konflikte, Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung sind nur drei der gesellschaftlichen Probleme, für die es Lösungen braucht. Einen Beitrag dazu leisten die "Kleinen Fächer" in den Geisteswissenschaften.
In der Sonderausstellung "WeltWeit Unverzichtbar. Kleine Fächer für große Themen" zeigten wir im Archäologischen Museum der Universität Münster, wie sich globale Phänomene besser verstehen lassen. Inzwischen ist diese Sonderausstellung zu einer digitalen Ausstellung geworden, die kontinuierlich erweitert wird.  
 

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THEMA: Digitalisierung an der Universität Münster

Digitalisierung in den altertumswissenschaftlichen Fächern

Dokumentations- und Analysekitts, Multimediareportagen und online-Lernplattformen: Digital Humanities ist für die Altertumswissenschaften ein hochdynamisches Forschungsfeld, das die Erkenntnisinteressen der Geistes- und Kulturwissenschaften mit den datenverarbeitenden Verfahren der Informatik verbindet.
Digitale Arbeitsweisen, Methoden und Techniken können wissenschaftliche Arbeiten erheblich ver- einfachen und beschleunigen. Dadurch sind ganz neue Fragestellungen möglich.  Digitale Technologien spielen gerade in den Archäologien eine stetig wachsende Rolle, die in den Projekten der Universität Münster zum Einsatz kommen.
Die Digitalisierung von Texten, die Erarbeitung komplexer digitaler Editionen und die Herstellung maschinell analysierbarer Korpora sind eine Grundlage zukunftweisender Forschungen in den Text- wissenschaften. Die digitale Technologie unterstützt Prozesse, die zuvor in mühsamer Handarbeit durchgeführt werden mussten. Bei der Präsentation und Publikation des Materials bietet Digitalisierung neue Möglichkeiten, die insbesondere auch der Öffentlichkeit Forschungsergebnisse besser zugänglich machen.
Diese Entwicklungen in der altertumswissenschaftlichen Forschung und Lehre an der Universität MÜnster zielen darauf ab, dass die Studierenden ein Verständnis für Digitalität erwerben, das sie handlungsfähig macht in Bezug auf neue Technologien und die damit verbundenen Veränderungen in den geisteswissen- schaftlichen Disziplinen.