Prof. Dr. Kai Sina

© Nike Gais

Lichtenberg-Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Komparatistik (mit dem Schwerpunkt Transatlantische Literaturgeschichte)

Westfälische Wilhelms-Universität
Germanistisches Institut
Abteilung für Neuere deutsche Literatur

Schlossplatz 34
48143 Münster

Raum: SH 135

Fon: (0 251) 83-25660
Fax: (0 251) 83-25420

E-Mail: ksina@uni-muenster.de

Sprechstunde

Im Sommersemester 2022 an jedem Dienstag zwischen 13–14 Uhr. Nach vorheriger Anmeldung per E-Mail ans Sekretariat.

Sekretariat

Antje Heide
Raum: SH 158
Fon: (0 251) 83-24607
Fax: (0 251) 83-25420

E-Mail: aheide@uni-muenster.de

Aktuelles

  • Morphologie im Mittleren Westen: Aufsatz über Saul Bellow, Goethe und das Problem der offenen Gesellschaft im neuen Goethe-Jahrbuch (138).
  • 6. Juni 2022: Essay über Henry Miller, den Rowohlt-Verlag und das Projekt der literarischen Westbindung in der F.A.Z.  Hier nachzulesen (Paywall).
  • Mai 2022: Tagung über "Goethe in/and America" in Weimar. Zum Programm.
  • Am 14. Juni ist ein neuer Blogessay zur Rolle der Provenienz in der archivgestützten Literaturwissenschaft und in der Beforschung von Literaturarchiven von Caroline Jessen (Dubnow Institut) erschienen. Zum Blogbeitrag …
  • In einem von Urs Büttner und David D. Kim herausgegebenen Band über Globalgeschichten der deutschen Literatur wurde der Artikel "Befügelte Interessen. Vorüberlegungen zu einer transatlantischen Literaturgeschichte" veröffentlicht. Mehr ...
  • Am 30. März ist der Essayband Poetik der Mitte. Walter Kempowski im literatur- und ideengeschichtlichen Kontext erschienen. Mehr ...
  • Im März ist in der Zeit (13/2022) die Rezension eines Erzählungenbandes von Vladimir Sorokin erschienen, in der FAZ die Besprechung einer Neuübersetzung des Romans "Engel der Trübsal" von Jack Kerouac Hier lesen und hier ...
  • Zwischen dem 8. und 11. März fand am Deutschen Literaturarchiv in Marbach ein Workshop zur Transatlantischen Literatur- und Archivgeschichte statt. Mehr auf der Seite des DLA ...
  • Neuer Blogessay am 17. Dezember von Tobias Boes (University of Notre Dame) zu transatlantischen Archiven, Michail Bachtin’s Begriff vom ›Chronotopos‹ und dem ökologischen Fußabdruck archivarischer Recherchen.  Zum Blogbeitrag …
  • Aufsatz über Thomas Manns transatlantisches Demokratieverständnis erschienen (unter Lizenz hier abrufbar).

Seattle-Austausch

Für Student*innen der Germanistik, die ihren Studienschwerpunkt im Bereich der Neueren deutschen Literatur haben, besteht alljährlich die Möglichkeit, sich für ein Auslandsjahr an der University of Washington, Seattle, USA, zu bewerben. Das akademische Jahr in Seattle fängt ca. Mitte September eines Jahres an und geht bis Ende Juli bzw. Anfang August des Folgejahres. Integrale Bestandteile des Programms sind das Unterrichten von Deutschkursen, also eine Lehrtätigkeit, sowie die Teilnahme an Unikursen.

Alle Informationen zum Seattle-Austausch – Wer kann sich bewerben? Wann ist Bewerbungsschluss? Was unterrichte ich? Wer ist mein*e Ansprechpartner*in? – finden Sie auf unserer Institutshomepage unter dem nachfolgenden Link Austauschprogramm Seattle: Informationen und Modalitäten.

Bewerbungsschluss für das akademische Jahr 2022/23 ist (voraussichtlich) der 15. Januar 2022.

  • Kurzbiografie

    2022 Vertrauensdozent der Studienstiftung des Deutschen Volkes
    2020 Ernennung zum Professor für Neuere Deutsche Literatur und Komparatistik (mit dem Schwerpunkt Transatlantische Literaturgeschichte) an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster
    2018 Venia legendi für die Fächer Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Komparatistik an der Universität Göttingen
    2016–2019 Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Jena und Göttingen
    2016 Verleihung des Wissenschaftspreises der Fritz Behrens Stiftung
    2015/16 Feodor-Lynen-Fellow der Alexander von Humboldt-Stiftung an der University of Chicago
    2011 Freier Mitarbeiter im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
    2010–2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Deutsche Philologie der Georg-August-Universität Göttingen (Lehrstuhl Heinrich Detering)
    2007–2010 Doktorandenstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft
    2005–2007 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
    2002–2007 Studium der Neueren deutschen Literatur- und Medienwissenschaft, Mediävistik und Philosophie an der Universität Kiel

     

  • Veröffentlichungen

    Monografien

    • Kollektivpoetik. Zu einer Literatur der offenen Gesellschaft in der Moderne mit Studien zu Goethe, Emerson, Whitman und Thomas Mann, Berlin/Boston 2019 (= Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte 98/332). Broschurausgabe 2021.
    • Susan Sontag und Thomas Mann, Göttingen 2017 (2. Auflage 2017).
    • Sühnewerk und Opferleben. Kunstreligion bei Walter Kempowski, Göttingen 2012. 

    Herausgeberschaften

    • Poetik der Mitte. Walter Kempowski im literatur- und ideengeschichtlichen Kontext, Göttingen 2022 (mit Marcel Lepper und Tom Kindt).
    • Im Kopf von Maxim Biller. Essays zum Werk, Köln 2020. 
    • Goethes Spätwerk / On Late Goethe, Berlin/Boston 2020 (mit David E. Wellbery).
    • Kein Nobelpreis für Gustav Frenssen. Eine Fallstudie zu Moderne und Antimoderne, Heide 2018 (mit Heinrich Detering).
    • Nachlassbewusstsein. Literatur, Archiv, Philologie 1750–2000, Göttingen 2017 (mit Carlos Spoerhase).
    • Kulturen der Kritik, Dresden 2011 (mit Ole Petras).

    Textausgabe

    • Friedrich Nietzsche: Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne, hg., kommentiert und mit einem Nachwort versehen von K.S., Stuttgart 2015.
    • Friedrich Nietzsche: Menschliches. Aphorismen, hg. und mit einer Nachbemerkung versehen von K.S., Stuttgart 2013.

    Internetpublikation

    • Transatlantic Literary Studies. Notes–Essays–Conversations. Hg. mit Tanita Kraaz (Link).

    Aufsätze und Essays

    • Morphologie im Mittleren Westen. Saul Bellow, Goethe und das Problem der offenen Gesellschaft, in: Goethe-Jahrbuch 138 (2021), S. 123–139.
    • Das Kind soll es heilen. Anthroposophie und Romantik bei Anna Katharina Hahn, in: Romantisierung von Politik. Historische Konstellationen und Gegenwartsanalysen, hg. von Sandra Kerschbaumer und Matthias Löwe, Paderborn 2022, S. 305–318.
    • Beflügelte Interessen. Vorüberlegungen zu einer transatlantischen Literaturgeschichte (mit einem Fokus auf Deutschland und die USA), in: Globalgeschichten der deutschen Literatur, hg. von Urs Büttner und David D. Kim, Stuttgart/Weimar 2022, S. 331–341.
    • Plurales Ich. Thomas Manns transatlantischer Demokratiebegriff, in: Thomas Mann und die politische Neuordnung Deutschlands nach 1945, hg. von Anna Kinder, Tim Lörke und Sebastian Zilles, Boston/Berlin 2022, S. 25–43 (mit Matthias Löwe).
    • Kollektiv (Collective), in: Goethe-Lexicon of Philosophical Concepts 1.2 (2021), S. 72–79  (https://doi.org/10.5195/glpc.2021.47).
    • Precarious Advocacy: Thomas Mann and Zionism, 16. Mai 2021, Essay auf dem Blog des Thomas Mann House (Link).
    • Die Stimmen, in: Im Kopf von Maxim Biller. Essays zum Werk, hg. von K.S., Köln 2020, S. 13–26.
    • On the Mutual Fascination between Goethe and America, in: De Gruyter Conversations, 5. August 2020 (Link).
    • Poetik und Polyphonie. Eine transatlantische Einführung, in: Goethes Spätwerk / On Late Goethe, hg. von K.S. und David E. Wellbery, Berlin/Boston 2020, S. 1–11.
    • Bringing It All Back Home. Thomas Mann, Democracy, and America, 24. Februar 2020, Essay auf dem Blog des Thomas Mann House (Link).
    • In Defense of the Open Society. David Brooks Reading Thomas Mann, 12. Juni 2019, Essay auf dem Blog des Thomas Mann House (Link).
    • Nihilismusgefahr. Stella, Goethe und das Unerträgliche, in: Goethe-Jahrbuch 136 (2019), S. 142–156.
    • Spätwerke in der Literatur. Phänomen und Begriff, in: Das Werk. Zum Verschwinden und Fortwirken eines Grundbegriffs, hg. von Lutz Danneberg, Annette Gilbert und Carlos Spoerhase, Berlin/Boston 2019, S. 477–492.
    • Geistersprache im Kinderzimmer. Zu einer Systematik des Wiegenlieds, in: Lyrik/Lyrics. Songtexte als Gegenstand der Literaturwissenschaft, hg. von Frieder von Ammon und Dirk von Petersdorff, Göttingen 2019, S. 223–241.
    • Die Lehren vom San Remo Drive. Susan Sontag trifft Thomas Mann, in: Thomas Mann in Amerika, hg. von Ulrich Raulff und Ellen Strittmatter, Marbach am Neckar 2018, S. 59–66.
    • Poetik und Propaganda. Einführende Bemerkungen zu Gustav Frenssen, in: Kein Nobelpreis für Gustav Frenssen. Fallstudien zu Moderne und Antimoderne, hg. von Heinrich Detering und K.S., Heide 2018, S. 7–17 (mit Heinrich Detering).
    • Goethe, „the last universal man“: Zur amerikanischen Erfindung eines neuen Humanismus nach 1945, in: ‚Humanismus‘ in der Krise. Debatten und Diskurse zwischen Weimarer Republik und geteiltem Deutschland, hg. von Matthias Löwe und Gregor Streim, Boston/Berlin 2017, S. 253–268 (mit Daniel Carranza).
    • Schlusspoetik. Wilhelm Raabe und das Konzept ‚Spätwerk‘, in: Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft 58 (2017), S. 56–68.
    • Die vergangene Zukunft der Literatur. Zeitstrukturen und Nachlassbewusstsein in der Moderne, in: Nachlassbewusstsein. Literatur, Archiv, Philologie, 1750-2000, hg. von K.S. und Carlos Spoerhase, Göttingen 2017, S. 49–74.
    • „Die Akten des Vogelsangs“, in: Raabe-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hg. von Dirk Göttsche, Florian Krobb und Rolf Parr, Stuttgart/Weimar 2016, S. 244–251.
    • Willkommen und Abschied: Leonard Cohen, „So Long, Marianne“, in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 46.2 (2016), S. 210–226.
    • Geist der Erzählung 2.0. Ernst Augustins poetologischer Roman „Der amerikanische Traum“, in: Text + Kritik 206 (2015), S. 26–37.
    • Reading „The Magic Mountain“ in Arizona: Susan Sontag's Reflections on Thomas Mann, in: Naharaim. Journal of German-Jewish Literature and Culture History 9.1–2 (2015), S. 89–107.
    • Zwei Striche. Zu einer literarhistorischen Koinzidenz um 1900, in: Germanisch-Romanische Monatsschrift 65.3 (2015), S. 285–298.
    • Literatur als Linderung. Zu Sibylle Lewitscharoffs Poetikvorlesungen, in: Text + Kritik 204 (2014), S. 25–35.
    • „Erzählungen 1900–1912“, „Der blinde Geronimo und sein Bruder“, in: Schnitzler-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hg. von Christoph Jürgensen, Wolfgang Lukas und Michael Scheffel, Stuttgart/Weimar 2014, S. 182–186 und S. 191–193.
    • „Zwielichtiges, halbseidene Sachen“: Georg Kleins poetologische Texte und Strategien, in: „Wie in luzidem Schlaf“. Zum Werk Georg Kleins, hg. von Christoph Jürgensen und Tom Kindt, Berlin 2013, S. 27–41.
    • Wir sind viele. Zum Konzept dichterischer Kollektivrede bei Goethe, Ralph Waldo Emerson und Walt Whitman, in: Comparatio. Zeitschrift für Vergleichende Literaturwissenschaft 5, 2 (2013), S. 181–203.
    • Kafkas Nachlassbewusstsein. Über Autorschaft im Zeitalter des Literaturarchivs, in: KulturPoetik. Zeitschrift für kulturgeschichtliche Literaturwissenschaft 2/2013, S. 218–235.
    • Nachlassbewusstsein. Zur literaturwissenschaftlichen Erforschung seiner Entstehung und Entwicklung, in: Zeitschrift für Germanistik 3/2013, S. 607–623 (mit Carlos Spoerhase).
    • Der deutschsprachige Roman 1900-1950, in: Geschichte des deutschsprachigen Romans, hg. von Volker Meid, Stuttgart 2013, S. 445–623 (mit Heinrich Detering).
    • Ein neues Lied, ein besseres Lied. Strategien der Selbstlegitimation in der politischen Essayistik Hans Magnus Enzensbergers, in: Text + Kritik 49 (2010), S. 132–146.

    Kleinere Arbeiten

    • Wendekreis der Waage [über Henry Miller und den Rowohlt-Verlag), in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Juni 2022, S. N3 (gemeinsam mit Corinna Norrick-Rühl).
    • Worin unsre Stärke besteht [über Susan Sontag und Hannah Arendt], in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. Dezember 2021, S. N3.
    • Thomas Mann und der Zionismus, in: Jüdische Allgemeine, 17.6.2021 (Link).
    • Was macht der Zauberer in Drohobycz? [über Maxim Biller und Thomas Mann], in: Volltext 2/2021, S. 12–16.
    • Eine Drehtür zu Weltläufigkeit und Amerika-Kritik [über Frances Harper, Goethe und Stephan Hermlin], in: Franfurter Allgemeine Zeitung, 30.1.2021 (Frankfurter Anthologie). (Link)
    • Sincerity and Modesty. An incidental comment on Thomas Mann’s „Germany and the Germans“ in light of historical research – and a plea for hermeneutic fairness, 3.12.2020, Beitrag zur virtuellen Leseinitiative #MutuallyMann des Thomas Mann House (Link).
    • Das deutsche Herz ist ein gewaltiger Schlund [zu Thomas Wolfe: Deutschlandreisen], in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. November 2020, S. 10 (Link).
    • Was uns Versicherten entgeht [zu Carl Weissner: Aufzeichnungen über Außenseiter], in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Juli 2020, S. 10 (Link).
    • Magic Show and Avant-Garde Theatre, 29.4.2020, Beitrag zur virtuellen Leseinitiative #MutuallyMann des Thomas Mann House (Link)
    • Trüffel sind viel wirkmächtiger in der einfachen Küche als in der Haute Cuisine. Arne Rautenberg und Kai Sina im Gespräch über Eliot Weinberger, in: Gestern | Romantik | Heute. Forum für Wissenschaft und Kultur 05/2019 (Link).
    • Ein Geschlecht, das ihm gleich sei [Goethe, Emerson, Aspen 1949], in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. November 2018, S. N3 (Link).
    • Vielleicht war da auch gar kein Hund [zu Susan Sontag und Thomas Mann], in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. August 2016, S. 13 (Link).
    • Dunkles Übel und a bisserl Kulturindustrie [über Ingeborg Bachmann: Male Oscuro], in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. August 2016, S. 13 (Link).
    • Krise der Germanistik? Ein Topos der Disziplin [Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 4/2015, Sonderheft zur „Lage der Germanistik“], in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, S. N3, 2.3.2016.

    Weiteres

    • Wissenschaftliche Rezensionen u.a. in IASLonline, Germanistik (Referatenorgan), Zeitschrift für Germanistik, Jahrbuch für internationale Germanistik, Arbitrium, Mitteilungen des deutschen Germanistenverbandes, Goethe-Jahrbuch.
    • Seit 2011 freier Mitarbeit im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
    • Weitere Informationen und aktuelle Publikationen auf Academia.edu
  • Mitarbeiter/innen

    Wissenschaftliche Mitarbeitende

    Eva Tanita Kraaz, M.A.
    E-Mail: ekraaz@uni-muenster.de

    Anna-Lena Markus, M.A.
    E-Mail: amarkus@uni-muenster.de

    Roman Alexander Seebeck, M.A. & M.ED.
    E-Mail: rseebeck@uni-muenster.de

    Studentische Hilfskräfte

    Laura Felicitas Bartels, B.A.
    E-Mail: l.bartels@uni-muenster.de

    Thorge Neemann
    E-Mail: t_neem01@uni-muenster.de

    Catherine Rensmann
    E-Mail: c_rens01@uni-muenster.de

  • Lehrveranstaltungen

    Eine Übersicht der aktuellen Lehrveranstaltungen findet sich im elektronischen Vorlesungsverzeichnis, vergangene Lehrveranstaltungen lassen sich hier nachvollziehen.

  • Forschung und Projekte

    • Verschiedene Vorhaben befassen sich mit Thomas Manns im amerikanischen Exil entstandener Essayistik. Sie dazu Weiteres im Abschnitt "Thomas Mann Arbeitsstelle".
    • Mit dem Blog Transatlantic Literary History: Notes | Essays | Conversations entsteht eine Plattform, die aktuelle Projekte, allgemeine Fragestellungen und aufschlussreiche Funde im Themenfeld präsentiert. Zum Auftakt sind einschlägige Forschende eingeladen, ihre Gedanken zu den Chancen und Herausforderungen der Transatlantischen Literaturgeschichte darzustellen, um eine grundlegende Debatte zu initiieren. In der Kürze der Einzelbeiträge ist ihre Unabgeschlossenheit angedeutet und das Angebot zur Diskussion mitgedacht. Alle neuen Beiträge werden hier und auf Twitter angekündigt. Projektmitarbeit: Tanita Kraaz.
    • Goethe fungiert bis weit ins 20. Jahrhundert hinein als eine Art Nationalautor der USA, beginnend mit der intensiven Goethe-Rezeption im Umfeld der amerikanischen Transzendentalisten bis zur großen Goethe-Konferenz 1949 in Aspen, Colorado. Umgekehrt war Goethe im Alter selbst von den Vereinigten Staaten, seiner Politik, Wirtschaft, seinen technischen Innovationen und seiner religiösen Diversität fasziniert. Der internationale Kongress Goethe und/in Amerika und ein damit verbundendes Publikationsprojekt wird dieses Wechselverhältnis nicht nur in seinen vielfältigen Ausprägungen erschließen, sondern im Zuge dessen auch die Frage nach den Chancen und Herausforderungen der Transatlantischen Literaturforschung diskutieren. Kooperationspartner: David E. Wellbery (Chicago), Marcel Lepper (Goethe- und Schiller-Archiv Weimar). 
    • Special Issue Transatlantic German Studies (mit Daniel Carranza, Harvard University)
    • Transatlantic Studies Network. Weiterführendes dazu hier.
    • Monografisches Vorhaben über die Zeitschrift TransAtlantik (erscheint im Herbst 2022).
  • Thomas Mann-Arbeitsstelle

    An der Lichtenberg-Professur von Kai Sina werden aktuelle mehrere Projekt zu Thomas Mann, vor allem zu seinem Wirken und Werk im amerikanischen Exil (1938–1952) bearbeitet. Sie alle vereint ein transatlantischer Zugang, sowohl in inhaltlicher wie auch in methodischer Hinsicht. Die Vorhaben sowie die an Ihnen beteiligten Personen und Institutionen werden auf dieser Seite im Einzelnen aufgeführt.

    • Edition der im amerikanischen Exil entstandenen Essayistik Thomas Manns

    Ein gemeinsam mit Hans Rudolf Vaget (Northampton, USA) bearbeitetes Editionsprojekt widmet sich der von Thomas Mann im amerikanischen Exil verfassten Essayistik im Zeitraum von 1939 bis 1945. Das äußerst umfangreiche Korpus enthält neben den großen Reden und Ansprachen über Demokratie und Freiheit auch zahlreiche weniger bekannte, zum Teil ephemere Texte: publizistische Interventionen, akademische Lectures, Statements zu diversen Tagesfragen. In der Gesamtschau dieser Texte, und vielleicht mehr noch als in seinen literarischen Werken dieser Phase, wird Thomas Mann als ein transatlantischer Intellektueller erkennbar, dessen Perspektive auf Politik, Literatur, Gesellschaft usw. zunehmend eine deutsche und eine amerikanische ist. Der Band wird im Rahmen der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe der Werke, Briefe und Tagebücher Thomas Manns (GKFA) im S. Fischer Verlag erscheinen.

    Projektleitung: Prof. Dr. Hans Rudolf Vaget (Northampton, MA), Prof. Dr. Kai Sina

    Projektmitarbeit: Anna-Lena-Markus, Roman A. Seebeck, Dr. Maren Ermisch (Kooperationspartnerin an der Georg-August-Universität Göttingen), Catherine Rensmann

    Kooperationspartner: Thomas Mann House, Berlin / Los Angeles; Berthold Leibinger Stiftung, Ditzingen

    • Themenheft der Zeitschrift "Literatur für Leser:innen": Transatlantic Approaches to Thomas Mann

    Das Themenheft folgt einem jüngeren Impuls der Thomas Mann-Forschung, die Biografie und das Werk des Autors aus einer transatlantischen Perspektive zu aggregieren. Das Ziel ist es, die Möglichkeitsräume einer amerikanische und deutsche Kontexte wechselseitig berücksichtigenden literaturhistorischen Betrachtung von Werk und Autor zu konturieren und Anschlussmöglichkeiten für eine zukünftige, nationalphilologische Grenzziehungen überwindende Auseinandersetzung mit Thomas Mann zu skizzieren. 

    Mitherausgeber: Prof. Dr. Tobias Boes, University of Notre Dame, USA

    • Dissertationsprojekt zu Thomas Manns amerikanischer Vortragspoetik

    Roman Seebeck untersucht in seinem Projekt Thomas Manns  Engagement als Vortragskünstler in den Vereinigten Staaten. Ziel ist eine  kulturpoetische Rekonstruktion verschiedener ephemerer Vortragsszenarien, die der Komplexität dieses kulturellen Phänomens – dem Ensemble aus Räumen, Institutionen, Praktiken, Texten, Akteur*innen und (Medien)Techniken – Rechnung trägt. Dabei soll insbesondere der Frage nachgegangen werden, inwiefern Thomas Manns kulturelles Wirken in Amerika überhaupt erst die dezidierte Auseinandersetzung mit Deutschland, die sowohl das Erzählwerk als auch die Vorträge und Essays dieses Zeitraums prägt, ermöglicht. Von dieser Interdependenz ausgehend, soll schließlich eine Neubewertung der Vortragspraxis als genuin transatlantisches Phänomen im Kontext der Bedeutung für das Gesamtwerk Thomas Manns vorgenommen werden.

  • © Kai Sina

    Transatlantic Studies Network

    In the area of transatlantic research, the WWU has special potential. Several professorships, distributed among three different departments, deal with transatlantic issues. In the field of history, the Chair of Modern and Contemporary History has a special focus on North American history (Prof. Dr. Heike Bungert), and in historical educational research a focus on German-American educational research (Prof. Dr. Jürgen Overhoff). Since 2020, there has been the Lichtenberg Professorship of Modern German Literary Studies and Comparative Literature with a focus on Transatlantic Literary History (Prof. Dr. Kai Sina).

    At the English Department, both the Chair of Book Studies (Prof. Dr. Corinna Norrick-Rühl), which deals with the international book market, and the Chair of American Studies (Prof. Dr. Silvia Schultermandl) are interested in transatlantic issues.

    Many of these departments have already been working together for several years now in a teaching collaboration, the Interdisciplinary Certificate in North American Studies. In 2021, an initial network meeting was held under the leadership of Prof. Dr. Sina and Prof. Dr. Norrick-Rühl to further mobilize this special potential as well as to bring together research interests.

    Since then, network members have met regularly for various types of events:

    • Transatlantic Studies Research Colloquium (network-internal discussions of work in progress, especially by doctoral and post-doctoral students).
    • Transatlantic Studies Brown Bag Lunch (lecture format, network internal)
    • Workshops on Transatlantic Literary and Publishing History (at the German Literature Archive, Marbach)
    • Transatlantic Studies Lecture Series (lecture format, public)

    Other outputs associated through network members currently include:

    The network is supported with funds from the Volkswagen Foundation.

  • Transatlantic Literary History Blog

    Essays zu transatlantischer Literaturgeschichte publizieren wir auf dem Blog Transatlantic Literary History: Notes | Essays | Conversations. Sie werden hier zusätzlich als pdf-Dateien archiviert.

    Neue Beiträge werden außerdem via Twitter angekündigt. Unter dem Hashtag #transatlanticfinding teilen wir Fundstücke aus der aktuellen Forschung.

    Die Datenschutzhinweise und das Impressum finden Sie hier.