Aktuelles

  • Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2017/2018

    Die erste Phase des Anmeldeverfahrens für die Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2017/2018 ist seit dem 6.8.2017 abgeschlossen. Für auswärtige Bewerberinnen und Bewerber auf  Master-Studienplätze gelten besondere Modalitäten. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

    Nach den auch in den vergangenen Semestern angewandten Kriterien wird versucht, möglichst viele Belegwünsche zu berücksichtigen und dabei auch die Studierbarkeit ganzer Module zu gewährleisten (Vermeidung von Terminüberschneidungen). Über das System SESAM können Sie ab dem 17.8.2017 (ab 12.00 Uhr) feststellen, welche Ihrer Belegwünsche berücksichtigt werden konnten. Mit Hilfe von SESAM können Sie dann bis zum 27.8.2017 (23.59 Uhr) nachträgliche Umbuchungen oder Belegungen vornehmen. Nach Abschluss dieses Verfahrens (Veröffentlichung der Ergebnisse am 4.9.2017, 12 Uhr) wird am 6.9.2017  ein spezielles Nachmeldebüro (10-16 Uhr, CIP-Pool des Germanistischen Instituts) eingerichtet, in dem wie in den letzten Jahren Problemfälle geklärt und letzte frei gewordene Seminarplätze vergeben werden.

    Hier geht es zu SESAM (abrufbar ab 17.8., 12 Uhr)

  • Das Germanistische Institut trauert um Prof. em. Dr. Franz Hundsnurscher

    Das Germanistische Institut trauert um

    Prof. em. Dr. Franz Hundsnurscher,

    der am 30.07.2017 im Alter von 81 Jahren plötzlich verstorben ist. Franz Hundsnurscher ist von 1974 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2000 am Germanistischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität tätig und dort für die Einführung und Weiterentwicklung der modernen Linguistik verantwortlich gewesen.

    Nach dem Studium der Fächer Germanistik, Anglistik und Geschichte in München und Tübingen ist Franz Hundsnurscher zwei Jahre als Assistent Teacher in Bradford beschäftigt gewesen. Er ist mit der 1968 erschienenen Arbeit über „Das System der Partikelverben mit AUS in der Gegenwartssprache“ promoviert worden und anschließend Akademischer Rat an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen geworden. Als Schüler von Wolfgang Mohr zunächst im Bereich der Mediävistik tätig, hat er sich schon bald für die im Aufstreben begriffene Linguistik interessiert und in vielfacher Weise eingesetzt. In Tübingen sind auch die „Göppinger Arbeiten zur Germanistik“ begründet worden, als deren Mitherausgeber neben Ulrich Müller und Cornelius Sommer Franz Hundsnurscher fungiert hat.

    Institutsinterne und übergeordnete universitätsbezogene Aufgaben in großem Umfang zu übernehmen hat Franz Hundsnurscher sich niemals gescheut. Zwei Jahre nach Annahme seines Rufs an die Westfälische Wilhelms-Universität hat er das Amt des Prorektors für Lehre und Studentische Angelegenheiten übernommen. Ab Ende der achtziger Jahre hat er auf Anregung des Rektorats das „Zentrum für Sprachforschung und Sprachlehre“ aufgebaut und als Kommissarischer Leiter verwaltet. In den neunziger Jahren ist er Dekan der Philosophischen Fakultät gewesen. Dabei sind seine Kontakte zu Kollegen und Kolleginnen aus dem Bereich der Literaturwissenschaft, zu den Sprachwissenschaftlern der anderen Philologien und zu Vertretern des Faches Geschichte nützlich gewesen.

    Franz Hundsnurscher hat durch mehrfache Forschungsaufenthalte in Kairo, Tokio und Seoul eine stattliche Anzahl von Studierenden aus Ägypten, Japan und Südkorea für die Aufnahme und Weiterführung ihrer Studien in Münster interessieren können. Wie die in der Regel hohe Anzahl von Lehramts-Studierenden, die vergleichsweise große Zahl von Magisterkandidaten, Promovenden und Habilitanden sowie die ihm sowohl zu seinem 60. als auch zu seinem 65. Geburtstag überreichten Festschriften gezeigt haben, ist Franz Hundsnurscher in Lehre und Forschung immer sehr aktiv, konstruktiv, offen, hilfreich und beliebt gewesen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten haben die Semantik der Adjektive des Deutschen und die Dialogforschung gehört. Franz Hundsnurscher ist der Begründer der „Gesellschaft für Dialoganalyse“, die sich seit ihrer ersten Jahrestagung in Münster im Jahre 1986, zunächst mit Schwerpunkten in romanischen Ländern, in der Folgezeit zu einer europaweiten Einrichtung entwickelt und im angelsächsischen Bereich zunehmend an Einfluss gewonnen hat. Auch die von ihm mitherausgegebene Reihe „Beiträge zur Dialogforschung“ geht auf seine Anregung zurück. Fragen der Dialoganalyse sind für ihn ein weiterverfolgtes Themengebiet geblieben.

    Das Germanistische Institut wird Franz Hundsnurscher ein ehrendes Andenken bewahren.

Veranstaltungen

  • DaZ-Projektseminar im Wintersemester 2017/18

    Einführung in den Förderunterricht in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache mit anschließender einjähriger Unterrichtstätigkeit an Schulen im Kreis Warendorf

    In diesem Seminar werden Sie darauf vorbereitet, Förderunterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) oder Fremdsprache (DaF) an Grundschulen, verschiedenen Schultypen der Sek. I sowie Berufskollegs zu erteilen. Die Unterrichtstätigkeit wird mit 15,- Euro pro Unterrichtsstunde vergütet. Darüber hinaus erhalten Sie ein Zertifikat, das die erworbenen theoretischen und praktischen Kompetenzen bescheinigt. Die Lehrtätigkeit kann als Berufsfeldpraktikum angerechnet werden.

    Seminarinhalte:
    • Ein- und mehrsprachiger Spracherwerb
    • Sprachwissenschaftliche Grundlagen
    • Grundlagen der Sprachdiagnostik
    • Didaktik des Deutschen als Zweit- und Fremdsprache
    • Sprachfördermöglichkeiten in Kleingruppen

    Seminartermine:
    Voraussichtlich donnerstags, 12-14 Uhr (VSH 18)

    Anrechnung:
    Das Vorbereitungsseminar können Sie sich in allen sprachwissenschaftlichen und sprachdidaktischen Modulen des BA-2-Fach, BA HRGe und BA G (ausgenommen Grundlagenmodule) anrechnen lassen. Im Masterstudium dient das Seminar Ihrer eigenen Qualifikation. Es wird Ihnen zusammen mit der Tätigkeit als Förderlehrkraft zertifiziert. Der Förderunterricht kann zudem als Berufsfeldpraktikum angerechnet werden.

    Voraussetzungen:
    Sie sollten mindestens im dritten Fachsemester Bachelor Germanistik bzw. Lehramt Deutsch sein und die Grundlagenmodule abgeschlossen haben. Studierende des Zertifikatsstudiums DaF sind ebenfalls willkommen. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Seminarleiterin Frau Lisa Porps (porps@uni- muenster.de) mit folgenden Angaben: Name, Matrikel-Nr., Studiengang und – fächer, Semesterzahl, Emailadresse.

    Verpflichtung:
    Sie nehmen während des Wintersemesters am Vorbereitungsseminar teil und werden nach den Halbjahreszeugnissen, etwa ab Anfang/Mitte Februar als Förderlehrkraft an einer Schule im Kreis Warendorf tätig sein. Sie verpflichten sich, im Sommerhalbjahr 2018 sowie im Winterhalbjahr 2018/19 vier Stunden pro Woche DaZ-Förderunterricht in Kleingruppen von 2-6 Schüler/innen zu erteilen. Dabei werden Sie von der Seminarleiterin begleitet.

    Kooperationspartner:
    Abteilung für Sprachdidaktik des Germanistischen Instituts der WWU (Dr. Sabina Schroeter-Brauss) und Kommunales Integrationszentrum im Kreis Warendorf (Dr. Durdu Legler).

    Am Donnerstag, 27.07.2017 findet um 17:00 Uhr
    eine Informationsveranstaltung in VSH 05 statt.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Hinweise auf Stellen, Praktika u.a.