Aktuelles

  • Deutscher Lesepreis 2018: Zweiter Platz für „Die Schlossplatzbande“

    Bereits zum zweiten Mal wurde das von dem Germanisten Dr. Dr. Hans-Joachim Jürgens initiierte Leseförderprojekt Die Schlossplatzbande für den  Deutschen Lesepreis 2018 nominiert. Nun steht fest: Das ambitionierte Projekt, bestehend aus einer Leseförderhomepage mit leseanimierenden und interaktiv zu lösenden Kinderrätselkrimis sowie einer Vorlesetraining-Webseite, gehört zu den diesjährigen Gewinnern. „Die Schlossplatzbande“ hat in der Kategorie „Herausragende Leseförderung mit digitalen Medien“ den zweiten Platz belegt. Seit 2013 verleiht die Stiftung Lesen und die Commerzbank-Stiftung, gemeinsam mit ihren Partnern, in verschiedenen Kategorien den Deutschen Lesepreis für vorbildhaftes Engagement in der Leseförderung. Sie zeichnet damit Einzelpersonen, Institutionen und Organisationen aus, die durch innovative und bewährte Maßnahmen dazu beitragen, Lesefreude und Lesekompetenz zu fördern. Der Deutsche Lesepreis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert.

  • Neu: Germanistik im Beruf als Blog

    Mittlerweile ist das neue Germanistik-im-Beruf-Blog erfolgreich online gegangen. Es dient dazu, Studierenden der Germanistik einen schnellen und gut lesbaren Einblick in ein bestimmtes Berufsfeld zu geben. Im letzten Semester ging es um das Thema Literaturvermittlung/Literaturbetrieb. Das Besondere: Alle Berichte und Interviews sind von Studierenden verfasst bzw. verantwortet worden; betreut wurden sie von einem professionellen Online-Redakteur.

  • Germanisten der Universität Münster suchen Studienteilnehmer

    Umfrage zu Personennamen in deutschen Dialekten

    Übersichtskarte verschiedener Dialektnamen<address>© Antje Dammel</address>
    Übersichtskarte verschiedener Dialektnamen 
    © Antje Dammel

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in den Dialekten des Deutschen über Personen zu sprechen: s Müllers Peter, Schulten Henn, de Meier Kurt oder einfach Rosie Schulz. In vielen Dialekten wird dem Rufnamen etwas vorangestellt – das kann der Familienname oder ein inoffizieller Name, zum Beispiel ein Hofname, sein. Aber es gibt auch Dialekte, die solche Formen nicht kennen. Die Germanistin Prof. Dr. Antje Dammel und ihr Team von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) untersuchen, wie Personen in deutschen Dialekten allgemein oder in kleinen sozialen Gruppen wie Dörfern und Kleinstädten genannt werden. Dafür suchen die WWU-Wissenschaftler Bürger, die bereit sind, an einer 20- bis 30-minütigen Online-Umfrage teilzunehmen - die Umfrage findet sich unter www.namenumfrage.de. Gefragt sind Sprecher aller deutschen Dialekte – besonders aus dem norddeutschen Raum werden noch Rückmeldungen benötigt.

    In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt „Grammatik und Soziopragmatik inoffizieller Personennamen Dialekten des Deutschen“ wird mithilfe einer Online-Umfrage ermittelt, welche Namenformen es in den deutschen Dialekten gibt und wo diese verbreitet sind. Ziel der Erhebungen ist einerseits, die räumliche Verbreitung verschiedener Namensformen zu erfassen und dadurch Aufschluss über ihre Entstehung und grammatischen Strukturen zu erhalten. Andererseits können die Wissenschaftler mehr über die Verwendung der Formen herauszufinden. Wenn es an einem Ort mehrere Formen gibt, können sie zum Beispiel mit dem Alter oder Geschlecht der benannten Personen variieren.

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Veranstaltungen

  • Linguistischer Nachwuchskongress [linkon], 15.-16.01.19

    Am 15. und 16. Januar 2019 findet der linguistische Nachwuchskongress [linkon] bereits zum vierten Mal statt.

    Ort und Zeit: ab 9:30 Uhr im Senatssaal der WWU Münster (Schlossplatz 2)

    Der Linguistische Nachwuchs-Kongress [linkon] ist eine von StudentInnen des Masterstudiengangs Angewandte Sprachwissenschaft der WWU Münster ins Leben gerufene und organisierte linguistische Tagung. In spannenden Kurzvorträgen bieten die StudentInnen Einblicke in aktuelle Studienprojekte. Ziel der Tagung ist es, den Austausch und die fachliche Diskussion einerseits zwischen verschiedenen Studiengängen, andererseits zwischen StudentInnen und FachwissenschaftlerInnen zu fördern. Als Höhepunkt referiert ein(e) Keynote-SpeakerIn zu einem aktuellen, linguistisch und gesellschaftlich relevanten Thema.

    Dieses Jahr wird die Veranstaltung durch den Gastvortrag der renommierten Sprachwissenschaftlerin Dr. Saskia Kersten von der University of Herfordshire (Großbritannien), die über das Thema „Chunky Language – Sprache als Setzkasten“ referiert, abgerundet.
    Chunks sind formelhafte Wendungen, die wir in allen Texten und Textsorten zuhauf finden. Doch handelt es sich dabei um reine Formelhaftigkeiten oder zeugt es von Kreativität, die sprachlichen Wendungen immer und immer wieder einzusetzen? Dieser Frage geht die Keynote-Speakerin Dr. Kersten am ersten Vortragstag (15. Januar 2019) ab 16.15 Uhr nach.

    Vorab referieren die Studierenden über diverse linguistische Themen, veranschaulichen ihre aktuellen Studienprojekte anhand alltagstauglicher und praxisnaher Beispiele und geben zusätzliche Denkanstöße. Die Bandbreite der Themen ist groß: Sie reichen von den Themengebieten Computerlinguistik, Sprache und Medien bis hin zu Spracherwerb, Sprache und Ideologie.

    Alle InteressentInnen sind herzlich eingeladen [linkon] zu besuchen. Für das leibliche Wohl wird in Form von Snacks und Getränken gesorgt sein.


    Zusätzliche Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage

    Programm

    Themen und Abstracts


    © LINKON 4
  • CeSI: Gastvorträge im Wintersemester 2018/2019

    © cesi
  • FoGS: Transkriptions- und Softwarekurse

    © FoGS

Neue Veröffentlichungen aus dem Institut

  • Annette von Droste-Hülshoff Handbuch

    Neu erschienen ist das Annette von Droste-Hülshoff Handbuch, welches von Cornelia Blasberg und Jochen Grywatsch herausgegeben wurde. Weitere Informationen zum Buch können dem Flyer (pdf, docx) entnommen werden. 

    Zur Liste der Neuveröffentlichungen aus dem Institut.

  • Reorganising Grammatical Variation

    Neu erschienen ist der von Antje Dammel mitherausgegebene Band: Dammel, Antje; Eitelmann, Matthias; Schmuck, Mirjam (Hg.): Reorganising Grammatical Variation. Diachronic studies in the retention, redistribution and refunctionalisation of linguistic variants. Amsterdam/Philadelphia: John Benjamins (Studies in Language Companion Series, SLCS) 2018. 

    Zur Liste der Neuveröffentlichungen aus dem Institut.

Stellen, Praktika, Austauschprogramme

  • Praktikum beim DUDEN

    In der Duden-Redaktion ist zum 1.4.2019 eine Stelle für Praktikantinnen bzw.
    Praktikanten zu vergeben. Die Ausschreibung richtet sich an Studierende mit dem
    Schwerpunkt Sprachwissenschaft.

    Nähere Informationen auf Duden.de

  • Stipendium für ein Auslandssemester an der Universitas Negeri Yogyakarta, Indonesien

    Im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem Germanistischen Institut der WWU und der Deutschabteilung der UNY in Yogyakarta stehen drei Stipendien zur Verfügung.

    Der Studienaufenthalt findet vom 01.09.2019 bis 31.01.2020 statt.

    Während des Auslandssemesters absolvieren die StipendiatInnen Kurse und Workshops an der UNY und sammeln schulpraktische Erfahrungen im DaF-Unterricht. Die im Ausland erbrachten Leistungen sind anrechenbar. Hierzu erfolgt bei Stipendiumszusage eine individuelle Beratung.

    BewerberInnenkreis

    • Lehramtsstudierende mit dem Fach Deutsch/Sprachliche Grundbildung im Bachelor/Master
    • Studierende des Zertifikats DaF/Z
    • Voraussetzungen: mindestens 5. Bachelorsemester zum Aufenthaltszeitpunkt sowie über-
    • durchschnittliche Studienleistungen, vorherige Auslandserfahrungen von Vorteil

    Stipendienleistungen

    • Flugkostenpauschale (aus Mitteln des DAAD)
    • Aufenthaltskostenpauschale (aus Mitteln des DAAD)
    • Unterstützung bei der Visumsbeantragung

    Bewerbungsunterlagen

    • Motivationsschreiben
    • Lebenslauf
    • Auflistung der bisherigen Studienleistungen (QISPOS-Ausdruck o.ä.)

    Bewerbungsschluss: 16. Dezember 2018
    Am 12. Dezember 2018 findet eine offene Informationsveranstaltung für Interessierte von 10-11 Uhr in Raum S055 (Schloss) statt.

    Bewerbungen richten Sie bitte als zusammenhängende pdf an: indo@uni-muenster.de

    Für Rückfragen stehen zur Verfügung:
    Leitung: Prof. Dr. Juliane Stude juliane.stude@uni-muenster.de
    Koordination: Kordula Schulze kschulze@uni-muenster.de
    Koordination: Svenja Völkert svoelkert@uni-muenster.de

    Ausschreibung