Aktuelles

  • Erstsemester – Herzlich willkommen am Germanistischen Institut

    Herzlich willkommen,

    liebe Studienanfängerinnen und Studienanfänger! Die Entwicklung der Infektionszahlen erlaubt es leider nicht, Ihnen Lehrveranstaltungen im sogenannten Präsenz-Format anzubieten. Das hätten wir Ihnen gern ermöglicht, um leichter Kontakte zu Ihren Lehrenden und zu anderen Studierenden herstellen zu können. Seit dem 26.10.2020 steht fest, dass für unser Fach auch das Wintersemester 2020/2021 wieder ein Online-Semester sein wird.

    Alle wichtigen Informationen bekommen Sie in der Orientierungswoche vom 26.10. bis zum 30.10.2020 durch die Fachschaft Germanistik bzw. die Fachschaft GHR. Die Orientierungswoche beginnt am 26.10.2020 um 11.00 Uhr mit einer Begrüßungsveranstaltung, die leider nur im Online-Format stattfinden kann (Zoom-ID: 97005132055, Kennwort: ersti). Die Fachschaften haben genaue Ablaufpläne (Bachelor, Master, O-Tage) mit allen Veranstaltungen und wichtigen Terminen der Orientierungswoche zusammengestellt.

    Einen Überblick über das Lehrangebot finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis HISLSF. Über dieses System können Sie sich vom 27.10. bis zum 29.10.2020 zu den Vorlesungen, Seminaren und Übungen anmelden. Bitte lassen Sie sich dabei im Zuge der Orientierungswoche von den Mentor*innen der Fachschaften beraten und unterstützen.

    Am 29.10.2020 können Sie ab 14 Uhr über das System SESAM feststellen, für welche der von Ihnen belegten Veranstaltungen Sie zugelassen wurden. Über dieses System ist auch ein Nachbelegungsverfahren möglich. Hier geht es zu SESAM

    Foto von Mund-Nase-Bedeckungen
    © Germanistisches Institut

    Als Begrüßungsgeschenk hat das Germanistische Institut für alle Studierenden im ersten Semester Mund-Nase-Bedeckungen herstellen lassen. Die Masken tragen in verschiedenen deutschen Mundarten den Wunsch „Bleiben Sie gesund“. Sie sollen nicht nur schützen und Mut machen, sondern zugleich auch als Erkennungszeichen fungieren. Viele von Ihnen haben Ihre Maske bereits per Post erhalten. Wer noch keine Maske hat, bekommt sie über die Fachschaften.

    Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins Wintersemester 2020/2021!

    • Hinweis zum Coronavirus

    Aktuelle Informationen des Rektorats finden Sie unter folgendem Link:
    https://www.uni-muenster.de/de/coronavirus-information.html

  • Peter Heßelmann anlässlich seiner Dankesrede zur Überreichung der Festschrift
    Foto: Peter Heßelmann anlässlich seiner Dankesrede zur Überreichung der Festschrift.
    © Germanistisches Institut

    Verleihung der Festschrift an Prof. Dr. Peter Heßelmann, Germanistisches Institut

    Am Abend des 6. Augusts 2020 erfolgte in der Studiobühne der WWU die feierliche Überreichung der Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Peter Heßelmann. Der Festakt fand im Rahmen der – aufgrund der Pandemie etwas reduzierten – Jahrestagung der Grimmelshausen-Gesellschaft statt, als deren Präsident Prof. Heßelmann seit 2007 wirkt. Die diesjährige Tagung galt dem Thema Dispositionsformen und Ordnung des Wissens bei Grimmelshausen und in der Frühen Neuzeit und wurde federführend von den Germanistischen Instituten der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der WWU ausgetragen. Die Laudatio hielt Prof. Eric Achermann, der dem Jubilar als Dekan im Namen des Fachbereichs Philologie die besten Grüße übermittelte und als Kollege am Germanistischen Institut für das langjährige exzellente Engagement in Forschung und Lehre dankte. Den Dank der Grimmelshausen-Gesellschaft überbrachte deren Ehrenpräsident, Prof. Dieter Breuer.

    Peter Heßelmann ist dem Germanistischen Institut sowie dem Fachbereich Philologie der Westfälischen Wilhelms-Universität seit Beginn seines Studiums der Germanistik, der Geschichte und der Sozialwissenschaften im Wintersemester 1974/75 verbunden. Hier hat er die erste Staatsprüfung abgelegt, hier erfolgten die Ernennungen zum Doktor, zum Privatdozenten, schließlich zum außerplanmäßigen Professor im Jahr 2006, hier brachte er das von Prof. Wolfgang Bender initiierte und von der DFG und der Fritz Thyssen Stiftung geförderte Projekt Bibliographische und inhaltliche Erschließung deutschsprachiger Theaterperiodika des 18. Jahrhunderts (1993–1999) zu einem glücklichen Ende. Seine Pflichten als Privatdozent hat Peter Heßelmann stets mit höchster Gewissenhaftigkeit erfüllt, ja bei weitem übererfüllt. Daneben stand und steht er als Präsident der Grimmelshausen Gesellschaft nicht nur einer der größten, sondern sicherlich auch produktivsten frühneuzeitlichen Gesellschaften in Deutschland vor, die Jahr für Jahr eine Tagung austrägt und das seitenstarke Jahrbuch, die Simpliciana, erscheinen lässt. Seit Beginn der Präsidentschaft von Prof. Heßelmann ist die Redaktion der Schriften der Grimmelshausen-Gesellschaft am Germanistischen Institut der WWU beheimatet. Es sind denn auch Mitglieder dieser Redaktion, die im Auftrag der Grimmelshausen-Gesellschaft als Herausgeber der Festschrift ‚damit sich der Leser, gleich wie ich itzt thue, entferne der Thorheit und lebe in Rhue‘ zeichnen. Ganz unabhängig von Jahrbuch und Beiheften ist die Publikationstätigkeit von Peter Heßelmann eine bedeutende. Seit Jahrzehnten wirkt und gilt er als ausgewiesener Spezialist der deutschsprachigen Literatur der Frühen Neuzeit sowie der Theatergeschichte des 18. Jahrhunderts. So stehen die Themen seiner Promotion (Emblematik bei Grimmelshausen) und Habilitation (Sittliche Läuterung des Theaters im 18. Jahrhundert) wegweisend für das stimmige Ganze, welches das wissenschaftliche Profil Prof. Heßelmanns klar konturiert und ihm einen festen Platz in der literaturgeschichtlichen Forschungslandschaft sichert.

    Bibliographische Angabe: „damit sich der Leser, gleich wie ich itzt thue, entferne der Thorheit und lebe in Rhue.“ Festschrift für Peter Heßelmann. Hrsg. von Eric Achermann, Klaus Haberkamm, Hans-Joachim Jakob, Daniel Langner und Torsten Menkhaus. (=Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster Reihe XII – Band 25). Dortmund 2020, 479 Seiten.
  • Öffnungszeiten des Institutsgebäudes ab dem 27.7.2020

    Ab dem 27.7.2020 ist das Institutsgebäude von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr geöffnet. Dabei gelten besondere Bedingungen, die die Einhaltung der Corona-Schutz-Vorschriften sicherstellen sollen (z.B. Registrierung über einen Anmeldezettel). Zur Reduzierung der Infektionsrisiken bitten wir außerdem darum, das Institut nur in dringenden Fällen zu besuchen und Anfragen nach Möglichkeit telefonisch oder per E-Mail zu stellen.

    Hilfskräfte des Instituts können in der Öffnungszeit das Gebäude betreten und dadurch ihren Arbeitsplatz erreichen. Ihre Anwesenheitszeiten werden dort erfasst und festgehalten, so dass eine Registrierung über das Anmeldeformular nicht nötig ist.

    In der Bibliothek wird ab dem 24.7.2020 die Möglichkeit einer erweiterten Literaturrecherche an drei Wochentagen (Montag, Mittwoch und Freitag) angeboten. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen dazu finden sich hier. Bibliotheksbenutzer*innen betreten das Haus über den Zugang auf der rechten Seite des Hofes. Ihre Anwesenheitszeiten werden in der Bibliothek erfasst.

Veranstaltungen

  • Virtuelle Vortragsreihe

    © Germanistisches Institut
  • Deutsch-Brasilianische Literaturbegegnungen zwischen Romantik und Realismus

    Wiebke Röben de Alencar Xavier
    Universidade Federal do Rio Grande do Norte, Natal

    24. November 2020, 18 Uhr (c.t.)

    Im 19. Jahrhundert gibt es eine Vielzahl an multilateralen Dynamiken des Austauschs zwischen Brasilien und dem deutschsprachigen Raum. Diese vielfältigen Vernetzungen, in denen Autorinnen und Autoren, institutionelle Akteure, Verlage, Übersetzer und Zeitschriften in Europa und in Brasilien im Kontext von Übersetzung und Zirkulation eine wesentliche Mittlerrolle einnehmen, stehen im Mittelpunkt des Vortrags. Exemplarisch geht es dabei um E.T.A. Hoffmann bei Machado de Assis, um die kulturellen und literarischen Aktivitäten des Schiller- und Heine-Übersetzers Antônio Gonçalves Dias, um Fanny Lewald im brasilianischen Feuilleton und um den Erfolg des brasilianischen Romantikers José de Alencar in deutscher Übersetzung. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei übergreifend die kontinuierliche Erweiterung einer Weltgeschichte der deutschsprachigen Literatur sowie einer brasilianischen Literaturgeschichte, in der es ebenfalls immer weniger um Einflussforschung als um die Reziprozität und die Dynamiken des transatlantischen Austauschs geht.

    Link zum virtuellen Veranstaltungsraum: https://wwu.zoom.us/j/95524097915

    Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Kontakt

    Professor Kai Sina
    Germanistisches Institut, Abteilung für Neuere deutsche Literatur
    ksina@uni-muenster.de

Neue Veröffentlichungen aus dem Institut

  • Weidner, Beate/König, Katharina/Imo, Wolfgang/Wegner, Lars (2021): Verfestigungen in der Interaktion. Konstruktionen, sequenzielle Muster, kommunikative Gattungen. Berlin, Boston: de Gruyter.

    Die sowohl theoretisch als auch empirisch ausgerichteten Beiträge des vorliegenden Sammelbandes zu Ehren von Susanne Günthner befassen sich mit unterschiedlichen Verfestigungen auf der Interaktionsebene. Diese reichen von relativ kleinteiligen Formaten wie verfestigten Praktiken oder Handlungen bis hin zu den Großformen der kommunikativen Gattungen. Auch nonverbale Routinemuster wie beispielsweise Gesten werden in den Blick genommen.

    Der Band ist als Open-Access-Publikation erschienen und kann über die folgende Seite aufgerufen werden: https://www.degruyter.com/view/title/547380

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  • Zeitfiktionen. Reflexionen und Funktionen von Zeit in Literatur und Film. Hg. v. Andreas Blödorn und Stephan Brössel. Münster: LIT 2020 (= Reihe Zeit und Text, Bd. 22)

    Aktuell wird dem Thema ‚Zeit‘ vonseiten der Medienkulturwissenschaften hohe Aufmerksamkeit beigemessen. Der Band widmet sich Problemkomplexen, die mit ‚Zeit‘ in Verbindung stehen und durch ihre literarische und filmische Verarbeitung überhaupt erst zutage treten, und prüft im Zuge dessen Begriffsinstrumentarien und Analysekategorien. Dabei wird ein historischer Bogen vom ersten Drittel des 19. Jahrhunderts bis in das 21. Jahrhundert gespannt und epochenspezifischen, medienspezifischen und generischen Reflexionen von Zeit und ihrer jeweiligen funktionalen Einbindung in Textzusammenhänge nachgegangen.

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