Aktuelles

  • Nominierung für den Deutschen Lesepreis 2018

    Das Projekt Kinder- und Jugendrätselkrimis online. Die Schlossplatzbande (Teilprojekt des Projekts Systematische Leseförderung in der digitalen Welt) von Dr. Dr. Hans-Joachim Jürgens vom Germanistischen Institut der WWU ist in der Kategorie ‚Herausragende Leseförderung mit digitalen Medien‘ für den Deutschen Lesepreis 2018 nominiert. Bei dem Projekt geht es um die Förderung der Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern der späten Primar- und frühen Sekundarstufe mithilfe von interaktiven, online dargebotenen Kinderrätselkrimis, die in Münster spielen.

  • Nachruf für Prof. Dr. Josef Billen

    Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster trauert um

    Prof. Dr. Josef Billen

    der am 16. Juli 2018 im Alter von 85 Jahren verstarb.

    Er war von 1975 bis 1980 an der Pädagogischen Hochschule in Münster und von 1980 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1998 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster als Professor für Literaturdidaktik/ Literaturwissenschaft am Germanistischen Institut im Fachbereich 09 der Philosophischen Fakultät tätig. Während seiner Amtszeit übte er viele Jahre die Ämter des Dekans und des Geschäftsführenden Direktors aus.

    Nach dem Studium der Fächer Deutsch, Latein und Philosophie an den Universitäten Münster und Freiburg und dem Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Höheren Schulen promovierte er 1965 während seiner Tätigkeit als (Ober-)Studienrat am Annette-von-Hülshoff-Gymnasium an der Universität Münster bei Jost Trier mit einer Arbeit zum Thema „Baum, Anger, Wald und Garten in der mhd. Heldenepik“. 1971 schlossen sich eine Abordnung und eine Stelle als Akademischer Oberrat an.

    Zahlreiche Veröffentlichungen in renommierten Lehrwerken für das Fach Deutsch
    sowie literaturdidaktische Konzeptionen und Materialien zeugen davon, dass er auch der Schulpraxis wertvolle Impulse geben konnte. Literaturwissenschaftliche Veröffentlichungen liegen zu den Schwerpunkten Parabel, Lyrik sowie Judentum und Literatur vor.

    Die Westfälische Wilhelms-Universität wird Prof. Billen stets ein ehrenvolles Andenken bewahren.

  • Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen

    Das Anmeldeverfahren für die Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2018/2019 ist weitestgehend abgeschlossen. In einer zweiten Vergaberunde  (13.8.-26.8.) konnten über das System SESAM Seminarplätze getauscht oder zusätzlich benötigte Plätze belegt werden. Die Ergebnisse dieses Nachmeldeverfahrens werden am 10.9.2018 (12.00 Uhr) über SESAM veröffentlicht. So können Sie feststellen, welche Ihrer Belegwünsche berücksichtigt werden konnten. 

    SESAM bietet darüber hinaus eine aktuelle Zusammenstellung des gesamten Lehrangebots mit Angaben über freie Veranstaltungsplätze. In einigen Modulen konnten noch zusätzliche Plätze eingerichtet werden, die am 11.9.2018 über das Nachmeldebüro (10-14 Uhr, Raum VSH 19) vergeben werden. Wer dort nicht persönlich erscheinen kann, hat die Möglichkeit, mit einer schriftlichen Vollmacht eine Person seines Vertrauens zu beauftragen. Telefonisch oder per E-Mail geäußerte Nachbelegungswünsche werden nicht berücksichtigt.

    Hier geht es zu SESAM

    Für Studienanfängerinnen und Studienanfänger (auch für auswärtige Bewerberinnen und Bewerber im höheren Fachsemester) gibt es ein gesondertes Anmeldeverfahren am 4. und 5.10.2018.

    Bitte beachten Sie folgende Hinweise: Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen und Seminarplatzvergabe.

  • Germanisten der Universität Münster suchen Studienteilnehmer

    Umfrage zu Personennamen in deutschen Dialekten

    Übersichtskarte verschiedener Dialektnamen<address>© Antje Dammel</address>
    Übersichtskarte verschiedener Dialektnamen 
    © Antje Dammel

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in den Dialekten des Deutschen über Personen zu sprechen: s Müllers Peter, Schulten Henn, de Meier Kurt oder einfach Rosie Schulz. In vielen Dialekten wird dem Rufnamen etwas vorangestellt – das kann der Familienname oder ein inoffizieller Name, zum Beispiel ein Hofname, sein. Aber es gibt auch Dialekte, die solche Formen nicht kennen. Die Germanistin Prof. Dr. Antje Dammel und ihr Team von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) untersuchen, wie Personen in deutschen Dialekten allgemein oder in kleinen sozialen Gruppen wie Dörfern und Kleinstädten genannt werden. Dafür suchen die WWU-Wissenschaftler Bürger, die bereit sind, an einer 20- bis 30-minütigen Online-Umfrage teilzunehmen - die Umfrage findet sich unter www.namenumfrage.de. Gefragt sind Sprecher aller deutschen Dialekte – besonders aus dem norddeutschen Raum werden noch Rückmeldungen benötigt.

    In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt „Grammatik und Soziopragmatik inoffizieller Personennamen Dialekten des Deutschen“ wird mithilfe einer Online-Umfrage ermittelt, welche Namenformen es in den deutschen Dialekten gibt und wo diese verbreitet sind. Ziel der Erhebungen ist einerseits, die räumliche Verbreitung verschiedener Namensformen zu erfassen und dadurch Aufschluss über ihre Entstehung und grammatischen Strukturen zu erhalten. Andererseits können die Wissenschaftler mehr über die Verwendung der Formen herauszufinden. Wenn es an einem Ort mehrere Formen gibt, können sie zum Beispiel mit dem Alter oder Geschlecht der benannten Personen variieren.

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Veranstaltungen

  • © Smadar Raveh-Klemke

    Blockseminar zu Geschichte und Struktur des Jiddischen

    Blockseminar im WS 2018/19
    01.10.2018 bis 06.10.2018, je von 10.00-17.00 Uhr
    Dozentin: Dr. Lea Schäfer

    Kaum eine europäische Sprache ist so stark durch die innere und äußere Mehrsprachigkeit ihrer Sprecher geprägt wie das Jiddische. Neben älteren Sprachstufen des Deutschen wurde es durch Einflüsse von slawischen, semitischen und romanischen Sprachen geformt. Im Jiddisch der Gegenwart kommen neue Einflüsse, z.B des Englischen und Ivrits, hinzu.
    Der einwöchige Intensivkurs ist eine Einführung in die Grundlagen dieser nächst verwandten Tochtersprache des Hochdeutschen. Den Teilnehmern wird ein Grundwissen der jiddischen Grammatik und der Sprachgeschichte vermittelt. Darüber hinaus wird mit der Aneignung des jiddischen Alphabets, die Grundvoraussetzung zur Arbeit mit jiddischen Texten gelegt.
     
    Das Blockseminar kann in den folgenden Studiengängen angerechnet werden:
    • Bachelor HRSGe - Deutsch (LH 036 11)
    • Zwei-Fach-Bachelor - Deutsch (L2 036 11)
    • Master - Angewandte Sprachwissenschaft (88 284 15)

    Blockseminar im Vorlesungsverzeichnis

Hinweise auf Stellen, Praktika, Austäusche u.a.

  • Stellenausschreibung SHK Sprachdidaktik

    Im der Abteilung Sprachdidaktik ist eine Stelle als studentische Hilfskraft zu besetzen: Stellenausschreibung 18-09-07.

  • CEMES-Kooperationsprojekt 2018/2019

    Cemes Kooperationsprojekt 2018/2019