Aktuelles

  • Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2019

    Die erste Phase des Anmeldeverfahrens für die Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2019 ist seit dem 10.2.2019 abgeschlossen. Sollten Sie die erste Anmeldephase verpasst haben, können Sie die benötigten Lehrveranstaltungsplätze in der Nachbelegungsphase auch über das System SESAM belegen (s.u.).

    Nach den auch in den vergangenen Semestern angewandten Kriterien wird versucht, möglichst viele Belegwünsche zu berücksichtigen und dabei die Studierbarkeit ganzer Module zu gewährleisten (Vermeidung von Terminüberschneidungen). Über das System SESAM können Sie ab dem 18.2.2019 (ab 12.00 Uhr) feststellen, welche Ihrer Belegwünsche berücksichtigt werden konnten. Mit Hilfe von SESAM können Sie dann bis zum 24.2.2019 (23.59 Uhr) nachträgliche Umbuchungen oder Belegungen vornehmen. Nach Abschluss dieses Verfahrens (Veröffentlichung der Ergebnisse am 5.3.2019, 12 Uhr) wird am 6.3.2019 ein spezielles Nachmeldebüro (10-14 Uhr, CIP-Pool) eingerichtet, in dem wie in den letzten Jahren Problemfälle geklärt und letzte frei gewordene Seminarplätze vergeben werden.

    Hier geht es zu SESAM. (Abrufbar ab 18.2.2019, 12.00 Uhr.)

    Weitere Informationen zur Seminarplatzvergabe finden Sie hier.

  • Germanistik im Beruf als Blog

    Mittlerweile ist das neue Germanistik-im-Beruf-Blog erfolgreich online gegangen. Es dient dazu, Studierenden der Germanistik einen schnellen und gut lesbaren Einblick in ein bestimmtes Berufsfeld zu geben. Im letzten Semester ging es um das Thema Literaturvermittlung/Literaturbetrieb. Das Besondere: Alle Berichte und Interviews sind von Studierenden verfasst bzw. verantwortet worden; betreut wurden sie von einem professionellen Online-Redakteur.

  • Germanisten der Universität Münster suchen Studienteilnehmer

    Umfrage zu Personennamen in deutschen Dialekten

    Übersichtskarte verschiedener Dialektnamen<address>© Antje Dammel</address>
    Übersichtskarte verschiedener Dialektnamen 
    © Antje Dammel

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in den Dialekten des Deutschen über Personen zu sprechen: s Müllers Peter, Schulten Henn, de Meier Kurt oder einfach Rosie Schulz. In vielen Dialekten wird dem Rufnamen etwas vorangestellt – das kann der Familienname oder ein inoffizieller Name, zum Beispiel ein Hofname, sein. Aber es gibt auch Dialekte, die solche Formen nicht kennen. Die Germanistin Prof. Dr. Antje Dammel und ihr Team von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) untersuchen, wie Personen in deutschen Dialekten allgemein oder in kleinen sozialen Gruppen wie Dörfern und Kleinstädten genannt werden. Dafür suchen die WWU-Wissenschaftler Bürger, die bereit sind, an einer 20- bis 30-minütigen Online-Umfrage teilzunehmen - die Umfrage findet sich unter www.namenumfrage.de. Gefragt sind Sprecher aller deutschen Dialekte – besonders aus dem norddeutschen Raum werden noch Rückmeldungen benötigt.

    In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt „Grammatik und Soziopragmatik inoffizieller Personennamen Dialekten des Deutschen“ wird mithilfe einer Online-Umfrage ermittelt, welche Namenformen es in den deutschen Dialekten gibt und wo diese verbreitet sind. Ziel der Erhebungen ist einerseits, die räumliche Verbreitung verschiedener Namensformen zu erfassen und dadurch Aufschluss über ihre Entstehung und grammatischen Strukturen zu erhalten. Andererseits können die Wissenschaftler mehr über die Verwendung der Formen herauszufinden. Wenn es an einem Ort mehrere Formen gibt, können sie zum Beispiel mit dem Alter oder Geschlecht der benannten Personen variieren.

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Veranstaltungen

  • FoGS: Transkriptions- und Softwarekurse

    © FoGS

Neue Veröffentlichungen aus dem Institut

  • Anthropologie und Ästhetik. Interdisziplinäre Perspektiven

    Neu erschienen ist der von Britta Herrmann herausgegebene Band Anthropologie und Ästhetik. Interdisziplinäre Perspektiven. Paderborn 2019.
     
    Die Kategorie des Menschseins wird aufgrund wechselnder Wissensbestände und Orientierungskrisen immer wieder neu bestimmt. Das Ästhetische ist damit eng verbunden. ›Aisthesis‹ ist erstens eine Form der sinnlichen und empfindenden Wahrnehmung, ein vorrationaler ›way of worldmaking‹ (Nelson Goodman), der den Bezug des Menschen zu sich und seiner Welt moduliert. Ästhetische Vorstellungen grundieren zweitens aber auch die Idee des Humanen und die Normen menschlicher Handlungsweisen. Und drittens sind ästhetische Erkenntnis- und Ausdrucksformen Teil eines ›selbstgesponnenen Bedeutungsgewebes‹ (Clifford Geertz) der Kultur, das die Grenzen und das ›Andere‹ des Menschen bestimmt. Der interdisziplinäre Sammelband vereint aus verschiedenen Fächern und Forschungsperspektiven heraus Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen anthropologischen Fragestellungen und ästhetischen Formationen.

    Mit Beiträgen von Horst Bredekamp, Steffen Martus, Martin Seel, Christoph Wulf, Elisabeth Timm u.a.

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  • The Grammatical Realization of Polarity Contrast

    Neu erschienen ist der von Christine Dimroth mitherausgegebene Band The Grammatical Realization of Polarity Contrast

    Die Polarität eines Satzes ist entscheidend für seine Bedeutung. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Sprachen der Welt Mittel entwickelt haben, um diese Bedeutungskomponente hervorzuheben und Aussagen mit negativer und positiver Polarität im Diskurs zu kontrastieren. Die Forschung zu diesem Phänomen hat sich zunächst auf Sprachen wie Niederländisch und Deutsch konzentriert, in denen eine Vielzahl assertiver Partikeln und spezielle Intonationskonturen (Verumfokus) für diese Funktion zur Verfügung stehen. Inzwischen hat sich das Forschungsinteresse auf den Ausdruck kontrastiver Polarität in anderen Sprachen ausgedehnt. Kernfragen betreffen das jeweilige Formenrepertoire und seinen genauen Bedeutungsbeitrag, die Art der evozierten Kontraste und die Interaktion mit Informationsstruktur und Satzart. Der Band versammelt Beiträge mit theoretischem, empirischem und typologischem Schwerpunkt und erweitert das Verständnis von Polarität durch systematische und sprachvergleichende Analysen syntaktischer, semantischer, pragmatischer und prosodischer Aspekte von Polarität.

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