Aktuelles

  • Germanistik-im-Beruf-Gestaltungswettbewerb: vier Büchergutscheine à 100 Euro zu gewinnen!

    © Germanistik im Beruf

    Gesucht werden Fotos, Grafiken oder Zeichnungen, die den Online-Text "Kompetenzen und Berufsfelder" illustieren.

    Themenauswahl:

    • "Berufsfelder"
    • "Studium"
    • "Praktika" oder
    • "Nebentätigkeiten"

    Ihre Beiträge senden Sie bitte als JPG-Datei bis zum 31.08.19 an: juergen.gunia@uni-muenster.de

  • Milo Rau übernimmt Poetik-Dozentur am Germanistischen Institut

    Milo Rau, der zur Zeit wohl avancierteste, umstrittenste und einflussreichste europäische Dramatiker, Autor und Regisseur (geb. 1977), wird im Wintersemester 2019/20 die nunmehr zum dritten Mal vergebene Poetik-Dozentur am Germanistischen Institut der Universität Münster übernehmen. Teil dieser Dozentur ist eine Poetikvorlesung (drei Abende), eine öffentliche Lesung aus eigenen Texten, ein Workshop für Studierende sowie ein Künstlerabend in Kooperation mit weiteren Künstlerinnen und Künstlern. Milo Rau steht für eine neue Form des politischen Theaters, das soziale Phantasien realisiert, herkömmliche dramatische Formate sprengt und auf provokative Weise in die politische Wirklichkeit ausgreift. Seine Stücke wurden u.a. beim Theatertreffen Berlin, auf dem Festival d’Avignon, der Biennale di Venezia und den Wiener Festwochen aufgeführt. Zu den bekanntesten Produktionen gehören, Hate Radio (2011), die Moskauer Prozesse (2013), das Kongo-Tribunal (2015) und Die Wiederholung (2018). Derzeit ist Milo Rau Intendant des NTGent. Er hat zahlreiche Preise erhalten wie den Schweizer Theaterpreis (2014), den Preis des Internationalen Theaterinstituts (ITI) (2016), den 3sat-Preis (2017), den Peter Weiss-Preis (2017) sowie 2019 den Europe Prize Theatrical Realities. Rau ist zudem Autor verschiedener Schriften wie „Was tun? Kritik der postmodernen Vernunft“ (2013), „Althussers Hände“ (2015) und „Globaler Realismus“ (2018).

  • Germanisten der Universität Münster suchen Studienteilnehmer

    Umfrage zu Personennamen in deutschen Dialekten

    Übersichtskarte verschiedener Dialektnamen<address>© Antje Dammel</address>
    Übersichtskarte verschiedener Dialektnamen 
    © Antje Dammel

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in den Dialekten des Deutschen über Personen zu sprechen: s Müllers Peter, Schulten Henn, de Meier Kurt oder einfach Rosie Schulz. In vielen Dialekten wird dem Rufnamen etwas vorangestellt – das kann der Familienname oder ein inoffizieller Name, zum Beispiel ein Hofname, sein. Aber es gibt auch Dialekte, die solche Formen nicht kennen. Die Germanistin Prof. Dr. Antje Dammel und ihr Team von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) untersuchen, wie Personen in deutschen Dialekten allgemein oder in kleinen sozialen Gruppen wie Dörfern und Kleinstädten genannt werden. Dafür suchen die WWU-Wissenschaftler Bürger, die bereit sind, an einer 20- bis 30-minütigen Online-Umfrage teilzunehmen - die Umfrage findet sich unter www.namenumfrage.de. Gefragt sind Sprecher aller deutschen Dialekte – besonders aus dem norddeutschen Raum werden noch Rückmeldungen benötigt.

    In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt „Grammatik und Soziopragmatik inoffizieller Personennamen Dialekten des Deutschen“ wird mithilfe einer Online-Umfrage ermittelt, welche Namenformen es in den deutschen Dialekten gibt und wo diese verbreitet sind. Ziel der Erhebungen ist einerseits, die räumliche Verbreitung verschiedener Namensformen zu erfassen und dadurch Aufschluss über ihre Entstehung und grammatischen Strukturen zu erhalten. Andererseits können die Wissenschaftler mehr über die Verwendung der Formen herauszufinden. Wenn es an einem Ort mehrere Formen gibt, können sie zum Beispiel mit dem Alter oder Geschlecht der benannten Personen variieren.

    Links zu dieser Meldung

Veranstaltungen

  • dieS-Sommerschule 13. bis 15.6.2019

    Die 10. dieS-Sommerschule für didaktisch-empirische Schreibforschung widmet sich dem bisher noch wenig fokussierten Thema Formulieren, um Zusammenhänge zwischen Grammatik, Denken, Aufgabenstellung und Schreiben zu beleuchten. Zum Flyer

  • Netzwerkabend am 19.6.2019

    © Fachbereich 09 Philologie
  • Master-Symposium am 26.6.2019

    © Germanistisches Institut

Neue Veröffentlichungen aus dem Institut

  • Anthropologie und Ästhetik. Interdisziplinäre Perspektiven

    Neu erschienen ist der von Britta Herrmann herausgegebene Band Anthropologie und Ästhetik. Interdisziplinäre Perspektiven. Paderborn 2019.
     
    Die Kategorie des Menschseins wird aufgrund wechselnder Wissensbestände und Orientierungskrisen immer wieder neu bestimmt. Das Ästhetische ist damit eng verbunden. ›Aisthesis‹ ist erstens eine Form der sinnlichen und empfindenden Wahrnehmung, ein vorrationaler ›way of worldmaking‹ (Nelson Goodman), der den Bezug des Menschen zu sich und seiner Welt moduliert. Ästhetische Vorstellungen grundieren zweitens aber auch die Idee des Humanen und die Normen menschlicher Handlungsweisen. Und drittens sind ästhetische Erkenntnis- und Ausdrucksformen Teil eines ›selbstgesponnenen Bedeutungsgewebes‹ (Clifford Geertz) der Kultur, das die Grenzen und das ›Andere‹ des Menschen bestimmt. Der interdisziplinäre Sammelband vereint aus verschiedenen Fächern und Forschungsperspektiven heraus Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen anthropologischen Fragestellungen und ästhetischen Formationen.

    Mit Beiträgen von Horst Bredekamp, Steffen Martus, Martin Seel, Christoph Wulf, Elisabeth Timm u.a.

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  • The Grammatical Realization of Polarity Contrast

    Neu erschienen ist der von Christine Dimroth mitherausgegebene Band The Grammatical Realization of Polarity Contrast

    Die Polarität eines Satzes ist entscheidend für seine Bedeutung. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Sprachen der Welt Mittel entwickelt haben, um diese Bedeutungskomponente hervorzuheben und Aussagen mit negativer und positiver Polarität im Diskurs zu kontrastieren. Die Forschung zu diesem Phänomen hat sich zunächst auf Sprachen wie Niederländisch und Deutsch konzentriert, in denen eine Vielzahl assertiver Partikeln und spezielle Intonationskonturen (Verumfokus) für diese Funktion zur Verfügung stehen. Inzwischen hat sich das Forschungsinteresse auf den Ausdruck kontrastiver Polarität in anderen Sprachen ausgedehnt. Kernfragen betreffen das jeweilige Formenrepertoire und seinen genauen Bedeutungsbeitrag, die Art der evozierten Kontraste und die Interaktion mit Informationsstruktur und Satzart. Der Band versammelt Beiträge mit theoretischem, empirischem und typologischem Schwerpunkt und erweitert das Verständnis von Polarität durch systematische und sprachvergleichende Analysen syntaktischer, semantischer, pragmatischer und prosodischer Aspekte von Polarität.

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  • Sprache im naturwissenschaftlichen Unterricht. Eine Einführung

    Neu erschienen ist von Sabina Schroeter-Brauss, Verena Wecker und Laura Henrici: Sprache im naturwissenschaftlichen Unterricht. Eine Einführung. Stuttgart 2018.

    Dieses Buch zeigt Verfahren der Unterrichtsgestaltung auf, die helfen, sprachliche Probleme bei der Aneignung von Fachinhalten in naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern zu meistern. Studierende sollen dabei in die Lage versetzt werden, den Schwierigkeitsgrad z.B. von Lehrbuchtexten einzuschätzen sowie die sprachlichen Anforderungen von fachlichen Lernzielen und Unterrichtsverfahren zu benennen. Die Einführung wendet sich an Lehrende und Studierende und soll in Seminaren der Fachdidaktiken sowie im Modul Deutsch als Zweitsprache eingesetzt werden. Durch authentische Beispiele werden die Inhalte illustriert. Mit Hilfe von Reflexions- und Anwendungsaufgaben werden die Studierenden zu einer aktiven Auseinandersetzung mit den Inhalten angeregt.

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Stellen, Praktika, Austauschprogramme

  • Hilfskraftstellen in DFG-Projekt ab 1. September

    Im Projekt „Denn Deine Sprache verrät Dich…“ – Sprache und Konfession 500 Jahre nach der
    Reformation von Dr. Anna-Maria Balbach sind ab dem 1. September 2019 zwei Studentische Hilfskraftstellen (SHK) mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von je 4-5 Stunden pro Woche zu besetzen.

    1. Ausschreibung 1
    2. Ausschreibung 2 (sehr gute Englischkentnisse wünschenswert)
  • Ausschreibung: Sprachförderung für neu Zugewanderte Kinder und Jugendliche

    Seminarteilnahme in Verbindung mit einer einjährigen Tätigkeit als Förderlehrkraft im Schuljahr 2019/2020

    Das Kooperationsprojekt „Sprachförderung für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche“ zwischen dem CEMES (Leitung Prof. Dr. Christine Dimroth / Prof. Dr. Juliane Stude) und dem Amt für Schule und Weiterbildung der Stadt Münster geht ab Sommer 2019 in die vierte Runde. Ziel des Seminars ist, Sie auf eine einjährige Tätigkeit als Förderlehrkraft für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) vorzubereiten. Der von Ihnen eigenverantwortlich durchgeführte Förderunterricht startet Ende August in Münsteraner Schulen und umfasst 4 Unterrichtsstunden pro Woche über das gesamte Schuljahr hinweg (Honorar: 15€ pro Unterrichtsstunde). Sie können wertvolle Praxiserfahrungen sammeln und eine verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen. Während des Schuljahres erhalten Sie beratende Unterstützung durch die Seminarleitungen Jasmin Zielonka M. Ed. und Dr. Florian Koch.

    Sie können dieses Seminar für Ihre eigene Qualifikation nutzen oder aber auch für folgende Module anrechnen lassen:

    • 2-Fach-Bachelor: Vertiefungsmodul/Fachdidaktik/Sprachdidaktik
    • Grundschullehramt: Ergänzungsmodul “Theorie & Praxis” Methoden der Sprachvermittlung
    • DaF/Z-Zertifikat: Modul 2 – LV3 (od. LV4) (Aspekte der) Vermittlung des Deutschen als Zweit- und Fremdsprache
    • Master of Education: DaZ-Modul – DaZ-Seminar

    Die Tätigkeit als DaZ-Förderlehrkraft wird Ihnen zudem bescheinigt.

    Voraussetzungen:

    Sie sollten mindestens das dritte Fachsemester Bachelor Germanistik bzw. Lehramt Deutsch abgeschlossen haben. Bei Interesse schreiben Sie bis zum 16.06.2019 Ihre Bewerbung per E-Mail mit Angabe des Seminartitels sowie einem kurzen Motivationsschreiben an

    Zielonka@uni-muenster.de

    Wir informieren Sie anschließend, ob Sie einen Platz erhalten haben.

    Weitere Informationen finden Sie hier [pdf].

  • Projektseminar im Wintersemester 2019/20

    Einführung in den Förderunterricht in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache mit anschließender einjähriger Unterrichtstätigkeit an Schulen in den Kreisen Warendorf und Coesfeld

    In diesem Seminar werden Sie darauf vorbereitet, Förderunterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) oder Fremdsprache (DaF) an Grundschulen, verschiedenen Schultypen der Sek. I sowie Berufskollegs zu erteilen. Die Unterrichtstätigkeit wird mit 15,- Euro pro Unterrichtsstunde vergütet. Darüber hinaus erhalten Sie ein Zertifikat, das die erworbenen theoretischen und praktischen Kompetenzen bescheinigt. Die Lehrtätigkeit kann als Berufsfeldpraktikum angerechnet werden.

    Seminarinhalte:

    • Ein- und mehrsprachiger Spracherwerb
    • Sprachwissenschaftliche Grundlagen
    • Grundlagen der Sprachdiagnostik
    • Didaktik des Deutschen als Zweit- und Fremdsprache
    • Sprachfördermöglichkeiten in Kleingruppen

    Seminartermine:

    Das Seminar findet an drei Blocktagen statt, voraussichtlich an den Samstagen 16.11.2019, 14.12.2019 und 18.01.2020, jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr. Zusätzlich findet am 28.10.2019 um 18.00 Uhr eine ca. einstündige Auftaktveranstaltung statt.

    Anrechnung:

    Das Vorbereitungsseminar können Sie sich in allen sprachwissenschaftlichen und sprachdidaktischen Modulen des BA-2-Fach, BA HRGe und BA G (ausgenommen Grundlagenmodule) anrechnen lassen. Der Förderunterricht kann zudem als Berufsfeldpraktikum angerechnet werden. Im Masterstudium dient das Seminar Ihrer eigenen Qualifikation. Es wird Ihnen zusammen mit der Tätigkeit als Förderlehrkraft zertifiziert.

    Voraussetzungen:

    Sie sollten mindestens im dritten Fachsemester Bachelor Germanistik bzw. Lehramt Deutsch sein und die Grundlagenmodule abgeschlossen haben. Studierende des Zertifikatsstudiums DaF sind ebenfalls willkommen.

    Anmeldung:

    Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Seminarleiterin Frau Lisa Porps (porps@uni-muenster.de) mit folgenden Angaben: Name, Matrikel-Nr., Studiengang und –fächer, Semesterzahl, Emailadresse.

    Weitere Informationen finden Sie hier [pdf].