Neue Veröffentlichungen aus dem Institut

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Inkulturation. Strategien bibelepischen Schreibens in Mittelalter und Früher Neuzeit. Hg. von Bruno Quast und Susanne Spreckelmeier, unter Mitarbeit von Fridtjof Bigalke (Literatur – Theorie – Geschichte 12), Berlin/Boston 2017.

Bibelepisches Erzählen steht in einem polaren Spannungsfeld zwischen heiligem Prätext und poetisch-ästhetischem Anspruch. Die umstrittene Hybridität bibelepischer Texte wird in diesem Sammelband gezielt zum Anlass für eine Revision der bisher weitestgehend vernachlässigten Gattung 'Bibelepik' genommen. Die Beiträge gehen der Frage nach, anhand welcher Strategien bibelepischen Schreibens heilige Texte in Erzählkulturen hinein vermittelt werden und wie sich die Geltungsansprüche von heiligem Text und kulturellem Text zueinander verhalten. Die versammelten Beiträge namhafter Mediävistinnen und Mediävisten bilden mit den jeweils behandelten Werken sowohl die Formvielfalt der Gattung als auch einen Zeitraum vom frühen Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit ab. Auf diese Weise leistet der Band einen Beitrag zum Verständnis bibelepischen Erzählens als Kulturleistung, das die Grenzen zwischen weltlichem und religiösem Erzählen ebenso in Frage stellt wie die traditionelle literaturgeschichtliche Einordnung der Gattung, und bietet so vielfältige Anregungen für weiterführende Forschungen.


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Christian Sieg: Die ‚engagierte Literatur‘ und die Religion. Politische Autorschaft im literarischen Feld zwischen 1945 und 1990. Berlin/Boston 2017 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 146).

Wie kann das Politische der ‚engagierten Literatur‘ der Nachkriegszeit gefasst werden? Weder der Verweis auf den Begriff ‚Engagement‘ noch die Auflistung der Diskurse, in denen sich die Nachkriegsliteratur politisch positioniert hat, beantwortet diese Frage. Die vorliegende Studie entwickelt auf der Grundlage von Pierre Bourdieus Feldtheorie einen literatursoziologischen Autorschaftsbegriff und zeigt auf, wie die Inszenierung von Autorschaft der Literatur eine politische Funktion zuschreibt. Für die Legitimation ihrer Literatur greifen ‚engagierte‘ Autorinnen und Autoren in ihren literarischen Texten auf gesellschaftlich anerkannte Kulturmuster zurück. Von der Kirchenkritik der 1950er- bis zur apokalyptischen Rhetorik der 1980er-Jahre beziehen sie sich in diesem Sinne insbesondere auf religiöse Motive, Narrative und Diskurse. Erst die Analyse der von der literaturwissenschaftlichen Forschung bislang lediglich am Rande thematisierten Funktion der Religion für politische Autorschaft erlaubt es, den politischen Gehalt der Nachkriegsliteratur ganz zu erschließen.

Das Buch ist auch als Online-Ressource über den ULB-Katalog abrufbar!


Religion Politik 13 Martin Sieg _umschlag1_
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Katharina Martin, Christian Sieg (Hrsg.): Zukunftsvisionen zwischen Apokalypse und Utopie. Würzburg 2016.

Ständig sehen wir die Zukunft kommen: Wir verweisen auf den Klimawandel, sagen den Zusammenbruch der Staatsfinanzen voraus, sprechen im Namen zukünftiger Generationen oder fordern grundsätzliche Reformen der Gesellschaft. Wir nutzen dabei Bilder und Narrative, die eine lange Tradition haben. Zwei historisch bedeutsame und immer noch wirksame Zukunftsentwürfe sind ‚Apokalypse‘ und ‚Utopie‘. Ob Prophet oder Utopist, wer Visionen des Kommenden verkündet, der misst die Gegenwart an einem Bild, dem sie nicht genügt. Es mag dieses Unbehagen an der Gegenwart sein, das dazu motiviert, dem gestenreichen Abschied vom visionären Denken, wie er in den letzten Dekaden vielfach vollzogen worden ist, zu trotzen. Dabei ist die Figuration von Zukunft ein gesellschaftlicher Akt, weil er nicht nur eine kritische Haltung zur Gegenwart zum Ausdruck bringt, sondern zudem eine neue Wahrnehmung derselben ermöglicht. Mit welchen Ideen, Konzepten, Narrativen und durch welche Rhetorik historische und aktuelle Zukunftsvisionen die Gegenwart neu in den Blick nehmen, untersucht dieser Band. Vertreten sind in ihm Texte aus der Ägyptologie, der Archäologie, der Germanistik, der Philosophie, der Geschichts- und der Rechtswissenschaft.

Einleitung


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Wilhelm Durandus, Rationale divinorum officiorum. Übersetzung und Verzeichnisse von Herbert Douteil, mit einer Einleitung herausgegeben und bearbeitet von Rudolf Suntrup, 3 Bde., Münster: Aschendorff Verlag 2016 (Liturgiewissenschaftliche Quellen und Forschungen 107).

Das Rationale der Gottesdienste, verfasst von dem Kanonisten und Liturgiker Wilhelm Durandus dem Älteren († 1296) und in zwei Fassungen vom Ende des 13. Jahrhunderts überliefert, ist ein hervorragendes Zeugnis der hochmittelalterlichen Papstliturgie, das durch zahlreiche Hinweise auf alternative lokale Liturgieformen ergänzt wird. Zweifellos darf das in acht Bücher gegliederte umfassende Werk als die wichtigste Liturgieerklärung des Mittelalters gelten; sie beschreibt nicht nur die gesamte Liturgie der Zeit – den Kirchenbau, seine Ausstattung und Weihe, die Liturgen und ihre Gewänder, die Messfeier mit ihren komplexen Riten, die Sakramente, das Stundengebet und die Kalenderberechnung – äußerst genau, sondern erweist sich zugleich als eine Fundgrube für eigene und von den Vorgängern (vor allem von Innozenz III.) übernommene allegorische Liturgiedeutungen; deren Methode wurde aus der mittelalterlichen Bibelallegorese abgeleitet und insbesondere auf die gottesdienstlichen Riten übertragen. Zahlreiche Handschriften und Druckausgaben bezeugen die nachhaltige Rezeption des Textes.
Die Edition auf der Grundlage der kritischen Ausgabe von Anselme Davril und Timothy M. Thibodeau (1995–2000) bietet erstmals eine vollständige deutsche Übersetzung aller acht Bücher des Rationale divinorum officiorum. Durch mehrere Verzeichnisse und ein umfangreiches analytisches Sachregister, das die Übersetzung allen an Denken, Gebräuchen, Kunst, Liturgie, Theologie und Volkskunde Interessierten umfassend erschließt, wird die Übersetzung des lateinischen Textes einem weiten Leserkreis leichter benutzbar.


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Verena Wecker: Strategien bei der Pluralbildung im DaZ-Erwerb. Eine Studie mit russisch- und türkischsprachigen Lernern. Berlin 2016

Die Pluralbildung im Deutschen gilt aufgrund des Formenreichtums und der zumindest in Teilen geltenden Regelferne als typischer Stolperstein im Erwerb von Deutsch als Zweitsprache.
Während in der Forschung bisher vor allem beleuchtet wurde, in welcher Reihenfolge die Pluralmarkierungen oder die verschiedenen Regularitäten erworben werden, wird in diesem Buch untersucht, welche Strategien Lerner mit Deutsch als Zweitsprache verfolgen, um den Plural zu bilden. Im Rahmen der gebrauchsbasierten Spracherwerbstheorie wird dazu ein Modell entworfen, das zwei aus den morphologie-theoretischen Darstellungen des deutschen Numerussystems ableitbare Strategien umfasst: Die Lerner orientieren sich an Eigenschaften der Singularform, um den Plural zu bilden (source-orientiert) oder sie orientieren sich an einer prototypischen Gestalt einer Pluralform (produktorientiert). Anhand umfangreicher empirischer Daten wird dieses Modell überprüft. Die Ergebnisse der Untersuchung sind sowohl für die morphologische Theoriebildung als auch für die Deutsch als Zweitsprache-Forschung von Belang.


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Helmut H. Spiekermann, Line-Marie Hohenstein, Stephanie Sauermilch und Kathrin Weber (Hrsg.): Niederdeutsch: Grenzen, Strukturen, Variation. Wien 2016

Der Band versammelt Beiträge der internationalen Tagung Westfälisch: Geschichte, Strukturen, Perspektiven, die im Oktober 2014 in Münster stattfand. Dabei werden drei Bereiche der Niederdeutschforschung miteinander verknüpft: Neben Fragen zu sprachlichen Grenzen und niederdeutschen Grenzdialekten werden Strukturen des Niederdeutschen aus diachroner und synchroner Perspektive sowie Analysen im Rahmen moderner Variationsforschung vorgestellt. Insgesamt wird ein umfassender Einblick in aktuelle Themen und Methoden der niederdeutschen Sprachgeschichtsforschung und Dialektologie gegeben.Der Band versammelt Beiträge der internationalen Tagung Westfälisch: Geschichte, Strukturen, Perspektiven, die im Oktober 2014 in Münster stattfand. Dabei werden drei Bereiche der Niederdeutschforschung miteinander verknüpft: Neben Fragen zu sprachlichen Grenzen und niederdeutschen Grenzdialekten werden Strukturen des Niederdeutschen aus diachroner und synchroner Perspektive sowie Analysen im Rahmen moderner Variationsforschung vorgestellt. Insgesamt wird ein umfassender Einblick in aktuelle Themen und Methoden der niederdeutschen Sprachgeschichtsforschung und Dialektologie gegeben.


 

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Andreas Bittner, Constanze Spieß (Hrsg.): Formen und Funktionen. Morphosemantik und grammatische Konstruktion. Berlin 2016.

Der Band vereinigt Beiträge, die sich der morpho-semantischen Struktur des Deutschen aus funktionaler Sicht, d.h. der Motiviertheit der Interaktion von semantischen und formalen Aspekten bei der grammatischen Strukturbildung, widmen. Im Zentrum steht dabei vor allem die Rolle der morpho-semantischen Kategorien Genus und Numerus bei der Entwicklung und Veränderung des Deklinationssystems, also seiner Deklinations- und Distinktionsklassen. Überprüft wird ihr Potential als Motivierungsinstanzen grammatischer und pragmatischer Kongruenzsysteme. Die Untersuchungen verweisen auf die Relevanz morpho-semantischer Kategorien für eine dynamische, von Variation gekennzeichnete grammatische Strukturbildung des Deutschen, verbinden ihre empirische Fundierung mit Fakten und Erkenntnissen aus Sprachwandel und Spracherwerb, tragen mit ihren Fragestellungen zur morphologischen und Sprachveränderung berücksichtigenden Theoriebildung bei und richten den Fokus neben den linguistischen auch auf didaktische Aspekte des Gegenstands.


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Andreas Bittner, Klaus-Michael Köpcke (Hrsg.): Regularität und Irregularität in Phonologie und Morphologie. Diachron, kontrastiv, typologisch. Berlin 2016.

Die Beiträge des Bandes thematisieren an phonologischen und morphologischen Beispielen des Deutschen Regularitäts- bzw. Irregularitätsphänomene aus diachroner, kontrastiver und typologischer Perspektive. Zentrale Fragestellungen sind dabei: Welche Faktoren tragen zu Entstehung und Erhalt von Irregularität bei, welche zu ihrem Abbau? Welche Rolle spielen Sprachkontakt, Variation und Wandel bei der Etablierung irregulärer Teilsysteme? Können Typen von Irregularität ebenenspezifisch unterschieden werden? Wie wirken sich Produktivität, Gebrauchsfrequenz und Ähnlichkeitsrelationen sprachlicher Formen aus? Setzt Irregularität zwingend ein Regelkonzept voraus, liegt also eine Dichotomie "irregulär" vs. "regulär" zugrunde oder ist von unterschiedlichen Graden von Regularität auszugehen? Die Überlegungen und Modellierungen beleuchten nicht nur ein kontroverses Verhältnis von Regularität und Irregularität im Lichte einer dynamischen Sprachauffassung sondern haben auch die Verifikation von grammatischer Theoriebildung in unterschiedlichen Bereichen linguistischer Forschung zum Ziel.


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Netaya Lotze: Chatbots. Eine linguistische Analyse.  Reihe: Sprache – Medien – Innovationen. Frankfurt am Main: 2016.

Die korpuslinguistische sowie konversationsanalytische Studie thematisiert die Mensch-Maschine-Interaktion mit Chatbots. Diese Dialogsysteme sind auch heute noch störungsanfällig und eine Kommunikation ist nur unter äußerst limitierten Bedingungen möglich. Welche Implikationen dies für das Interaktionsverhalten der UserInnen hat, untersucht die Autorin vor dem Hintergrund der Diskussion um künstliche Intelligenz. Chatbots sind im Web bereits weit verbreitet und ihr Dialog-Design dient als Vorbild für moderne Assistenzsysteme. Da in Zukunft künstliche Intelligenzen eine immer größere Rolle spielen werden, legt diese Auseinandersetzung im Hinblick auf interaktives Alignment und Computer-Talk einen Grundstein zur linguistischen Erforschung von Dialogsystemen.


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Johannes Berning: Vom allmählichen Verschwinden der Didaktik. Reihe: Schreiben - interdisziplinär. Studien. Bd. 9, 2016, LIT Verlag: Berlin.

Die Empirisierung der Deutschdidaktik und in ihrer Folge die Kompetenzorientierung und Standardisierung von Lehren und Lernen an Schulen und Universitäten haben inzwischen zu einem offenkundigen Kollateralschaden geführt, der den Kern didaktischen Denkens und Handelns auf schleichende Weise erodiert. Wenn Inhalte nicht mehr begründet ausgewählt und hinterfragt werden und Methoden das angestrengte Nachdenken über einen Gegenstand ersetzen, dann verschwindet die Didaktik allmählich. Am Beispiel der Schreibdidaktik lässt sich schon heute zeigen, was passiert, wenn das Schreiben immer weniger als Verstehens- und Imaginationsarbeit bzw. als eine ganzheitliche und reflexive Erfahrung betrachtet wird.


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Anna Mühlherr, Heike Sahm, Monika Schausten, Bruno Quast: Dingkulturen. Objekte in Literatur, Kunst und Gesellschaft der Vormoderne. Unter Mitarbeit von Ulrich Hoffmann. Berlin/Boston: De Gruyter 2016 (Literatur – Theorie – Geschichte. 9).

Dinge sind schon seit einiger Zeit zu einem der wichtigsten kulturwissenschaftlichen Forschungsfelder avanciert. Die zwanzig in diesem Band versammelten Aufsätze widmen sich vormodernen Dingkulturen aus archäologischer, ethnologischer, historischer, kunsthistorischer und literaturwissenschaftlicher Perspektive. Der Schwerpunkt liegt auf Erzähltexten, womit zugleich die Brücke zur historischen Narratologie geschlagen wird. Moderne dingtheoretische Ansätze, insbesondere das Konzept der agency und das der Mensch-Ding-Vernetzung sowie gabentheoretische Ansätze werden fruchtbar gemacht und reflektiert. Erstaunliche Dinge, signifikante Sachverhalte, dingtheoretisch aufschlussreiche Texte vom Waltharius bis zu Heinrich Wittenwilers Ring werden analysiert und interpretiert. Die untereinander vielfach vernetzten Beiträge widmen sich den folgenden Themen: 1. Objektbiographien, 2. Dinge als Gabe und weitere Formen von Zirkulation, 3. Funktionen und 4. Bedeutungen von Dingen in literarischen Texten, 5. Artifizialität und Ästhetik. So schlüsselt die Publikation Dimensionen des dingtheoretischen Zugangs auf und zeigt gleichzeitig, wie gewinnbringend die unterschiedlichen Fragerichtungen verknüpft werden können.


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Kordula Schulze, Natalya Tyan, Laura Engelhardt (Hg.): Usbekisch-deutsche Studien IV. Kontakte: Sprache, Literatur, Kultur, Didaktik. Berlin u. a.: LIT Verlag 2016 (Deutsch-usbekische Studien. 5).


Mit diesem Tagungsband erscheinen zum vierten Mal "Usbekisch-deutsche Studien". Die Kooperation zwischen dem Germanistischen Institut der Universität Münster und dem Lehrstuhl für Deutsche Philologie an der Nationalen Universität Usbekistans wird seit 2004 als Germanistische Institutspartnerschaft (GIP) durch den DAAD gefördert. Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Forschungsaktivität verschiedener Universitäts- und Sprachkulturen sowie interkulturelle Aspekte kommen hier zum Ausdruck. Dies entspricht dem weitgefassten Thema der Tagung: "Kontakte: Sprache, Literatur, Kultur, Didaktik".


Julia Bodenburg, Katharina Grabbe und Nicole Haitzinger (Hg.): Chor-Figuren
© Rombach Verlag

Julia Bodenburg, Katharina Grabbe und Nicole Haitzinger (Hg.):
Chor-Figuren. Transdisziplinäre Beiträge, Freiburg i. Br.: Rombach 2016 (Reihe Paradeigmata, Bd. 30).

Mit dem Chor, der ältesten Instanz des antiken Theaters, nimmt der Band eine facettenreiche und transmediale Figur in den Fokus, die sich trotz vielfältiger Transformationen nicht von der Bühne vertreiben ließ und im gegenwärtigen Theater Konjunktur hat. Die Erscheinungsweisen des Chors - als musikalisches Stimmenensemble, formale Anordnung oder chorisches Kollektiv, inszenatorische Herausforderung, zeichenhafte oder akustische Figur im dramatischen Text, bewegter Körper im Raum, Figuration des Politischen oder als Affektinstanz - begreift der Band als Aufforderung zu einer disziplinübergreifenden Neubetrachtung. Literatur-, theater-, tanz- und musikwissenschaftliche Beiträge als provisorische Einheit von verschiedenen Stimmen dokumentieren quasi chorisch aktuelle Forschungspositionen.

Mit Beiträgen von: Sebastian Bolz, Claudia Bosse, Thomas Boyken, Matthias Dreyer, Nils Grosch, Nicole Haitzinger, Ulrike Haß, Momoko Inoue, Monika Meister, Nikolaus Müller-Schöll, Clemens Peck, Carolin Rocks, Lily Tonger-Erk, Ulrike Wels, Bernhard Zimmermann

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Grießbach, Thomas/Lepschy, Annette
Rhetorik der Rede. Ein Lehr- und Arbeitsbuch

Die Vermittlung rederhetorischer Fähigkeiten und Fertigkeiten im Lehr-Lernkontext erfordert eine Vielzahl fachlicher und didaktisch-methodischer Überlegungen und Entscheidungen. Nur die permanente fachliche und didaktisch-methodische Reflexion eines Lehrgegenstands führt zu einer begründbaren und verantwortbaren Lehr-Praxis.
Das Buch versteht sich als „Anleitung zum Lehren von Rederhetorik“ und repräsentiert die langjährigen Lehrerfahrungen der beiden Autoren. Es gibt einen systematischen Überblick über alle Bereiche, die im Rahmen eines rederhetorischen Seminars oder Coachings von Bedeutung sein können. Dies umfasst einerseits die Oberflächenstruktur der Rede: Hier werden Lehreinheiten zur Optik, Akustik und Sprache vorgestellt. Sprechen Und Verstehen 30 Frontcover Klein

Zum anderen wird die Tiefenstruktur der Rede, also die kognitiven, emotiven und voluntativen Aspekte wie Zielklärung, Redestrukturen, Materialaufbereitung, Zielgruppenorientierung, Perspektivenübernahme, Einwirkung auf den Hörer didaktisch-methodisch aufbereitet. Der didaktische Anteil der jeweiligen Kapitel umfasst die Gegenstandsbeschreibung, der methodische Anteil die Übungen zur Erarbeitung.

Die beiliegende DVD enthält eine Vielzahl von Redebeispielen, die im Seminarkontext zur Sensibilisierung und Analyse für oberflächen- und tiefenstrukturelle Aspekte eingesetzt werden kann.

Das Buch richtet sich einerseits an Personen, die bereits in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Feldern lehren und unterrichten und die ihre Lehrpraxis „auffrischen“ oder reflektieren möchten; andererseits an Personen, die am Beginn einer Lehrtätigkeit stehen oder sich darauf vorbereiten und die nach einer fundierten Didaktik und Methodik der Rederhetorik suchen.


Bahlo Transkriptband Jugendsprache - Kopie
© Verlag Retorika

Bahlo, Nils und Fladrich Marcel (2016): Transkriptband Jugendsprache. Gesprochene Sprache in der Peer-Group. Berlin: Retorika.

Im vorliegenden Transkriptband wurden nach GAT2 transkribierte Audioaufnahmen Jugendlicher aus Berlin zu Forschungs- und Lehrzwecken veröffentlicht. Die Daten stammen aus dem DFG-Projekt "Jugendsprache im Längsschnitt.

 

  

 

 


Britta Herrmann (Hrsg.): Dichtung für die Ohren. Literatur als tonale Kunst. Berlin 2015 ( = Audiotexte: Klang — Kunst — Kultur, Band 1).

Texte tönen (schrieb Novalis). Aber Töne formen auch Texte: ihre Ästhetik, ihre Rezeption, ihr Verständnis. Selbst wenn gar keine physikalischen Laute dabei im Spiel sind. Seit der Umstellung auf das stumme Lesen im Lauf des 18. Jahrhunderts wird das Ohr zum imaginären oder realen Adressaten einer literarischen Tontechnik, die sich stets in spannungsvolle Beziehung setzt zu Musik und Medien, Gesang und Geräusch, Bild und Begehren, Stille und Präsenz. Der interdisziplinäre Band (Neuere Deutsche Literatur, Komparatistik, Kultur-, Musik-, Sprech-, Sprachwissenschaft, Didaktik) untersucht Phänomene von einer Dichtungstheorie des Text- und Sprechklangs bis zum gezielten Sounddesign der Radiostimme, von den Rhapsodenkünsten der Vortragskultur über das Hörbuch bis zum gegenwärtigen Hörspiel, vom inneren Hören bis zur visuellen Gestaltung von Tönen, von einer »TonSchriftkunst« (Novalis) zur Klangkunst.


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Klaus-Michael Köpcke / Arne Ziegler (Hrsg.) (2015): Deutsche Grammatik in Kontakt. Deutsch als Zweitsprache in Schule und Unterricht. Berlin/Boston: de Gruyter.

Die Thematik Deutsch als Zweitsprache (DaZ) ist zum alltäglichen Gegenstand in allen Schulformen und -stufen geworden. Die hohe Anzahl mehrsprachig aufwachsender Kinder und Jugendlichen im deutschsprachigen Raum und die sprachlichen Besonderheiten, die diese heterogene Gruppe mit sich bringt, stellen sowohl Schulen als auch Universitäten vor Herausforderungen, die lange unbeachtet blieben. Trotz einiger Studien bleiben Fragen zu spezifischen Erwerbsverläufen grammatischer Strukturen und zu Besonderheiten und Unterschieden des Zweitspracherwerbs im Deutschen im Vergleich zum Erstspracherwerb ungeklärt. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Band unterschiedliche Perspektiven auf den Phänomenbereich Deutsche Grammatik in Kontakt in Schule und Unterricht in Bezug auf ihre potentielle Relevanz für einen Grammatikunterricht in multilingualen Zusammenhängen. Ziel ist es, aktuelle Ansätze, Forschungsergebnisse und Konzeptionen zusammenzuführen, sie im Hinblick auf ihre mögliche Anwendung im schulischen oder universitären Grammatik-Alltag kritisch zu hinterfragen und damit neue Impulse für eine sowohl empirisch als auch theoretisch fundierte Reflexion von grammatischen Diskursen im Bereich Deutsch als Zweitsprache zu bieten.


Susanne Günthner/Wolfgang Imo/Jörg Bücker (Eds.) (2014): Grammar and Dialogism. Sequential, syntactic, and prosodic patterns between emergence and sedimentation. Berlin/Boston: de Gruyter.

Grammar And DialogismThis volume aims at analyzing the relationship between the dialogical accomplishment of spoken talk-in-interaction on the one hand and entrenched patterns of linguistic and socio-cultural knowledge (constructions, frames, and communicative genres) on the other. The contributions analyze linguistic patterns in different languages such as English, French, German, and Swedish. Methodologically, they take up the usage-based position that structural and functional aspects of language use need to be studied empirically and "bottom-up": Since grammatical structure arises as the entrenched result of recurrent language use, its study should start with the local organization of natural talk-in-interaction before moving on to more complex and abstract relationships between linguistic structure, linguistic meaning, and socio-cultural activity/event patterns. Furthermore, they argue that Dialogism provides a promising starting point for a usage-based approach to linguistic patterns as both emerging (i.e. constructed in response to the situational circumstances of talk-in-interaction) and emergent (i.e. constructed with regard to symbolic units as parts of socially and culturally shared knowledge).


Arnulf Deppermann/Susanne Günthner (Eds.) (2015): Temporality in interaction. Amsterdam/Philadelphia: Benjamins.

Temporality In InteractionTime is a constitutive element of everyday interaction: all verbal interaction is produced and interpreted in time. However, it is only recently that research in linguistics has started to take the temporality of linguistic production and reception in interaction into account by studying the real-time and on-line dimension of spoken language. This volume is the first systematic collection of studies exploring temporality in interaction and its theoretical foundations. It brings together researchers focusing on how temporality impinges on the production and interpretation of linguistic structures in interaction and how linguistic resources are designed to deal with the exigencies and potentials of temporality in interaction. The volume provides new insights into the temporal design of a range of heretofore unexplored linguistic phenomena from various languages as well as into the temporal aspects of linguistic structures in embodied interaction.


Jörg Bücker/Susanne Günthner/Wolfgang Imo (Hrsg.) (2015): Konstruktionsgrammatik V. Konstruktionen im Spannungsfeld von sequenziellen Mustern, kommunikativen Gattungen und Textsorten. Tübingen: Stauffenburg.

Konstruktionsgrammatik VDieser Band setzt die Reihe der bei Stauffenburg erschienenen Sammelbände zur Konstruktionsgrammatik (CxG) fort. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Frage, wie phrasale oder klausale Konstruktionen mit größeren Einheiten wie Textsorten, sequenziellen Mustern und kommunikativen Gattungen interagieren. Die gebrauchsbasierte Konstruktionsgrammatik teilt die Annahme, dass sich die zentralen Einheiten sprachlicher Kommunikation im alltäglichen Sprachgebrauch herausbilden und als Verbindungen formaler und funktionaler Eigenschaften rekonstruieren lassen, mit dem in der Wissenssoziologie entwickelten Gattungskonzept, dem pragmalinguistischen Textsortenkonzept und dem Konzept verfestigter mündlicher Sequenzmuster. Aus dieser Gemeinsamkeit erwächst die Frage, ob zwischen Konstruktionen, Gattungen, Textsorten und sequenziellen Mustern auf der empirischen Ebene getrennt werden kann und auf der theoretischen Ebene getrennt werden sollte. Diese Frage stellt sich umso mehr, als Konstruktionen im alltäglichen Sprachgebrauch stets als konstitutive Elemente von Texten und kommunikativen Gattungen in Erscheinung treten und dabei häufig für sie charakteristische textuelle bzw. sequenzielle Positionen besetzen. Vor diesem Hintergrund diskutieren die Beiträge auf empirischer Grundlage die reflexive Beziehung zwischen Konstruktionen auf der einen Seite und Textsorten, kommunikativen Gattungen und Sequenzmustern auf der anderen Seite. Das schließt die Frage mit ein, ob und ggf. in welcher Form Textabschnitte bis hin zu vollständigen Textsorten und sequenzielle Muster bis hin zu vollständigen kommunikativen Gattungen als Konstruktionen analysiert werden können.


Kraft, Herbert: J. M. R. Lenz.  Biographie, Göttingen 2015.

Früh wußte Jacob Michael Reinhold Lenz, was ein Mensch wert war, was man für einen Bauern bezahlte. Denn sein Vater hatte als evangelisch-lutherischer Pastor in Seßwegen/Livland ein Pfarrgut und Leibeigene.
In Königsberg begegnete er dem „Lehrer der Menschheit“, Kant, dessen Philosophie fortan sein Leben bestimmte. Auf der Suche nach dem Ich blieb er aber ein Heimatloser. Auch auf der Suche nach dem Du, der Frau, die er überall sah, wohin er kam, jedoch niemals erreichte.
In Straßburg traf er seinen Wahlbruder, Goethe. Sie begründeten mit ihren frühen Werken den „Sturm und Drang“ – Goethe, schon zurück in Frankfurt, schrieb mit 22 Jahren den „Götz“, mit 25 den „Werther“, Lenz mit 21 den „Hofmeister“, mit 24 „Soldaten“. Beide zählten später in Weimar zu Herzog Karl Augusts „Weltgeisterei“ - bis Lenz des Landes verwiesen wurde.
Er irrte umher. Die letzte Station in seinem Leben war Moskau. Elf Jahre lebte der dort mit dem Wunsch: „Wäre doch die Moskwa der Rhein!“. Beerdigt wurde er auf dem deutschen Friedhof in der deutschen Vorstadt. Sein Grab ist nicht bekannt.


Kalkavan-Aydin, Zeynep (Hrsg.) (2015). Deutsch als Zweitsprache - Didaktik für die Grundschule. (Mit Textbeiträgen von Stefan Jeuk; Kalkavan-Aydin, Zeynep; Oomen-Welke, Ingelore). Berlin: Cornelsen.

9783589163960 Cover2d 4c B300In diesem praxisorientierten Band für angehende und praktizierende Lehrkräfte werden alle wichtigen Themengebiete zu Deutsch als Zweitsprache in der Grundschule vorgestellt. In insgesamt 8 Kapiteln werden in Zusammenarbeit mit Stefan Jeuk und Ingelore Oomen-Welke folgende Themen behandelt: Theorien und Grundlagen zu DaZ, Zweitspracherwerbsverläufe (u.a. auch Mündlichkeit und Schriftlichkeit, Bildungssprache und Sprachwechsel), DaZ und Mehrsprachigkeit in der Schule (Sprachbiographien, Sprachenporträts, Sprachprestige und Curriculum Sprachliche Vielfalt), Lernwege und Potenziale (Anfänge des DaZ-Lernens, Einstieg ins schulische DaZ-Lernen, Angebote und Begleitung), Mehrsprachigkeit im regulären Deutschunterricht (Sprachvergleiche; Ideenfundus), Diagnose und Sprachstandsbeobachtung (Diagnosebegriff, Diagnoseinstrumente, Verfahren etc.); Sprachförderung (Förderplanarbeit, Methoden der Sprachförderung) und Elternberatung. Das Buch verknüpft theoretische Grundlagen (wissenschaftliche Perspektiven) mit schulpraktischen Fragestellungen, Empfehlungen und Beispielen. 


Metapher und Metonymie. Theoretische, methodische und empirische Zugänge. Hrsg. v. Spieß, Constanze / Köpcke, Klaus-Michael, Berlin: de Gruyter 2015.

Metaphern und Metonymien sind Phänomene, die unser Denken, Sprechen und Handeln bestimmen und sich u.a. sprachlich manifestieren.
Im Hinblick auf die Analyse von Metaphern und Metonymien sind gegenwärtig Tendenzen zu beobachten, die die Phänomene nicht mehr ausschließlich aus kognitiver Perspektive betrachten, da eine ausschließlich kognitive Beschreibung von Metaphern und Metonymien zu kurz greift. Stattdessen werden integrative und interdisziplinäre Ansätze verfolgt, die empirisch orientiert sind und neben kognitiven vor allem soziopragmatische, historische oder sprachvergleichende Aspekte in die Analyse integrieren.
Der Sammelband greift diese aktuellen Tendenzen auf. Auf der Basis empirischer Untersuchungen von Metaphern und Metonymien sowohl aus einzelsprachlicher, sprachvergleichender und interdisziplinärer Perspektive werden in den einzelnen Beiträgen theoretische und methodische Fragestellungen diskutiert sowie neue Perspektiven der Forschung eröffnet.


Perspektiven linguistischer Sprachkritik. Hrsg. von Jörg Bücker, Elke Diedrichsen und Constanze Spieß

Perspektiven Linguistischer SprachkritikDer Band versammelt aktuelle Beiträge zur linguistischen Sprachkritik. Diese verfolgt das Ziel, systematisch die linguistischen Dimensionen sprachkritischer Untersuchungsgegenstände sowie die komplexeren Handlungs- und Diskurszusammenhänge aufzuarbeiten, in denen diese Gegenstände als kontroverse Bindeglieder zwischen Sprache und Gesellschaft zutage treten. Die Beiträge in diesem Band spiegeln die Vielfalt der Faktoren und Zusammenhänge wider, die für linguistische Sprachkritik eine Rolle spielen. Sie zeigen, dass sprachkritische Praktiken an gesellschaftlich brisanten und relevanten Diskursen ihren Anteil haben, dass sie aber auch in situierten alltäglichen und institutionellen Kontexten umgesetzt werden, sei es in den neuen Medien oder in der Face-to-face-Interaktion.

http://www.ibidemverlag.de/info/Aktuelles.html


Michael König: Poetik des Terrors. Politisch motivierte Gewalt in der deutschen Gegenwartsliteratur, Bielefeld: transcript, 2015.

Pdt-cover-klein-200In dreizehn Einzelanalysen untersucht Michael König deutsche Gegenwartstexte der vergangenen zehn Jahre, die politisch motivierte Gewalt thematisieren. Nach einer kurzen Einleitung über die historischen Ursprünge des Terrorismus und die etymologische Entwicklung des problematischen Terrorismusbegriffs, widmet sich der Autor den zum Teil höchst unterschiedlichen fiktionalen Herangehensweisen an den Gewaltstoff. Ausgehend von der aktuellen Überwachungsdebatte stehen zunächst stark biographisch gefärbte Texte, die dokumentarisch-historiographisch besonders die Zeit des deutschen Linksterrorismus der Roten Armee Fraktion behandeln, im Mittelpunkt. Darauffolgend werden Romane analysiert, die den religiös motivierten (Selbstmord-)Attentäter ins Zentrum rücken. Nach einem kurzen Zwischenergebnis richtet König den Blick auf die ästhetisierenden Verfahren einer Terror-Groteske, deutet einen Kriminalroman über ein fiktives islamistisches Attentat auf deutschem Boden als Sozialstudie und widmet sich abschließend drei höchst brisanten »Terror«-Narrationen, in denen die Terroristen selbst als Opfer in den literarischen Fokus rücken. In einem abschließenden Kapitel werden die zentralen Aspekte einer gegenwärtigen Poetik des Terrors herausgearbeitet.

Michael König hat im Dezember 2013 an der Graduate School »Practices of Literature« promoviert. Ergänzt wird die literaturwissenschaftliche Analyse durch zehn Interviews, die der Verfasser mit den behandelten Gegenwartsautoren geführt hat. König befragt unter anderen Ulrike Draesner, Sherko Fatah, Ulrich Peltzer, Michael Wildenhain und Raul Zelik zu ihren Problemen beim Schreiben über Attentäter und Terroristen und die literarische Darstellbarkeit des Terrors. In diesen Gesprächen und in den Einzelanalysen wird immer wieder der prophetische Charakter der deutschen »Terror«-Texte deutlich: Lange vor den aktuell geführten Debatten – beispielsweise über amerikanische Überwachungsmethoden, den Islam in Deutschland oder das Sterben Tausender Flüchtlinge an den Rändern der »Festung Europa« – zeigen die Gegenwartsautoren ein starkes Gespür für kommende Diskussionen.

Wissenschaftliches Weblog zum Forschungsprojekt mit einer umfassenden Literaturliste zur deutschen »Terror«- und »9/11«-Literatur: http://poetikdesterrors.wordpress.com

Link zum transcript-Verlag: http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2987-3/poetik-des-terrors?c=798


Perspektiven linguistischer Sprachkritik. Hrsg. von Jörg Bücker, Elke Diedrichsen und Constanze Spieß

Der Band versammelt aktuelle Beiträge zur linguistischen Sprachkritik. Diese verfolgt das Ziel, systematisch die linguistischen Dimensionen sprachkritischer Untersuchungsgegenstände sowie die komplexeren Handlungs- und Diskurszusammenhänge aufzuarbeiten, in denen diese Gegenstände als kontroverse Bindeglieder zwischen Sprache und Gesellschaft zutage treten. Die Beiträge in diesem Band spiegeln die Vielfalt der Faktoren und Zusammenhänge wider, die für linguistische Sprachkritik eine Rolle spielen. Sie zeigen, dass sprachkritische Praktiken an gesellschaftlich brisanten und relevanten Diskursen ihren Anteil haben, dass sie aber auch in situierten alltäglichen und institutionellen Kontexten umgesetzt werden, sei es in den neuen Medien oder in der Face-to-face-Interaktion.

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