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  • Fortsetzung der Vortragsreihe „Germanistik im Beruf“ im Wintersemester 2017/18

    Auch im Wintersemester 2017/18 lädt das Germanistische Institut erneut zu der Vortragsreihe „Germanistik im Beruf“ ein. Der thematische Schwerpunkt in diesem Semester ist „Politik“. Fortgesetzt wird die Reihe am 12. Dezember 2017 mit dem Vortrag der ehemaligen Wissenschaftsministerin NRW, Svenja Schulze. Beginn ist um 18.15 Uhr im Hörsaal H2, Schlossplatz 46:

    Worte machen Politik

    Gerade in der Politik ist ein achtsamer und sensibler Umgang mit Sprache heute notwendiger denn je. Auch im Germanistikstudium wird deutlich: Worte haben Macht. Mit ihrer Hilfe werden politische Grundsätze formuliert, durch sie wird der politische Alltag gestaltet. Die Debattenkultur ist das Fundament für demokratische Entscheidungsprozesse. Eine langjährige Landtagsabgeordnete gewährt Einblicke in die Relevanz von Sprache in ihrem beruflichen Feld.

    Ihr Studium in Germanistik und Politikwissenschaften in Bochum beendete Svenja Schulze 1996 mit einer Magisterarbeit über die Stücke „Frühlingserwachen“ und „Musik“ von Frank Wedekind. Während des Studiums und nach ihrem Abschluss lag ihre Beschäftigung in freiberuflicher Werbe- und PR-Arbeit. Ab 2000 arbeitete sie als Unternehmensberaterin besonders auf dem Public Sector. Vom Juli 2010 bis zum Juni 2017 war sie als Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung für das Land NRW tätig. Ihre politische Laufbahn umfasst folgende Stationen: 1988 bis 1989 Landesschülersprecherin Nordrhein-Westfalen (1988-1989), 1990 bis 1991 Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) an der Ruhr-Universität Bochum (1990-1991), Juso-Landesvorsitzende NRW (1993-1997). Seit 2017 ist Svenja Schulze Generalsekretärin der NRWSPD sowie Mitglied der Gewerkschaften IG BCE und ver.di. Zudem ist sie mehrmalige Abgeordnete des Landtags NRW.