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Germanistisches Institut
Schlossplatz 34 D-48143 Münster
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Fax: +49 251 83-24600

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Willkommen beim Germanistischen Institut

 

In der Zeit vom 22.12.2014 - 02.01.2015 haben das Geschäftszimmer des Germanistischen Instituts sowie die Institutsbibliothek geschlossen.
Das Germanistische Institut wünscht Ihnen frohe Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2015.




Aktuelle Informationen rund ums Studium: Rubrik Studieren


Aktuelles

Prof. em. Dr. Jürgen Hein †
Wichtig: Neue Bearbeitungsregelung für Bafög-Bescheinigungen
Prof. Dr. Dr. hc. Ruth Schmidt-Wiegand †
Prof. em. Dr. Helmut Arntzen †
co[n]TEXT Museum - Ein Projekt zum personalen Schreiben präsentiert seine Ergebnisse im Landesmuseum
Terminänderung: Vortrag Prof. Elisabeth Timm

 



Wichtig: Neue Bearbeitungsregelung für Bafög-Bescheinigungen

Ab dem 02.01.2015 werden die Bafög-Bescheinigungen nicht mehr in den Sprechstunden von den Bafög-Beauftragten sondern im Studienbüro bearbeitet.

Benötigte Unterlagen:

  • Bafög-Antragsformular
  • vom PA I beglaubigter QISPOS-Ausdruck


Prof. Dr. Dr. hc. Ruth Schmidt-Wiegand

Das Germanistische Institut trauert um

Prof. Dr. phil., Dr. iur. h.c. Ruth Schmidt-Wiegand,

die am 12. Dezember 2014 im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Nach dem Studium der Fächer Geschichte, Germanistik, Philosophie und Evangelische Theologie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald wurde sie dort 1951 mit einer Arbeit über die Lex Salica promoviert. Danach war sie tätig als Wissenschaftliche Assistentin, Oberassistentin und Mitarbeiterin an den Universitäten Greifswald und Bonn. Ab 1970 lehrte Ruth Schmidt-Wiegand als Akademische Rätin am Germanistischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Hier legte sie 1970 ihre Habilitationsschrift „Studien zur historischen Rechtswortgeographie. Der Strohwisch als Bann und Verbotszeichen" vor und wirkte danach von 1971 bis 1991 als Professorin. Über ihre Lehrtätigkeit als Germanistin hinaus arbeitete und publizierte Ruth Schmidt-Wiegand im interdisziplinären Verbund der hiesigen Mittelalter-Fächer (Sonderforschungsbereiche „Mittelalterforschung" und „Träger, Felder, Formen pragmatischer Schriftlichkeit im Mittelalter" ). In diesem Zusammenhang legte sie maßgebliche Editionen und Publikationen des Sachsenspiegels vor. Der hohe Rang ihrer Forschungen schlug sich auch in akademischen Ehrungen nieder. So wurde ihr 1985 durch den Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Marburg die Ehrendoktorwürde verliehen. 1989 wurde sie mit dem Brüder Grimm-Preis der Philipps-Universität Marburg ausgezeichnet. Im Jahre 2000 wurde sie von der Stadt Magdeburg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit dem Eike-von-Repgow-Preis geehrt.

Das Germanistische Institut wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren.


co[n]TEXT Museum - Ein Projekt zum personalen Schreiben präsentiert seine Ergebnisse im Landesmuseum

co[n]TEXT Museum - Unter dem Titel  „MuseobilBox“ initiiert und begleitet der Bundesverband Museumspädagogik lokale Bündnisse für kulturelle Bildung. Das Projekt gehört zum Programm „Kultur macht stark“, mit dem das Bundesministerium für Bildung und Forschung Angebote der kulturellen Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche fördert.
An der in Münster zustande gekommenen Kooperation zwischen dem Landesmuseum und Schreibwerkstätten ausgewählter Münsteraner Schulen, wie der Geschwister-Scholl-Realschule und der Gesamtschule Münster-Mitte, ist auch die Schreibberatungsstelle co[n]TEXT am Germanistischen Institut beteiligt. Die altersgemischten Schreibwerkstätten werden organisiert und betreut von Lehramtsstudierenden des Faches Deutsch. Hier schreiben und veröffentlichen zumeist mehrsprachige Schüler Texte zu selbstgewählten Themen und Impulsen. Unterstützt werden sie von Schreibbegleitern, das sind ältere Mitschüler, die dadurch ihre eigene Schreib- und Sozialkompetenz schulen.
Die Konzeption für die Ausbildung der studentischen Schreibbegleiter aus dem Fach Deutsch wurde von Prof. Heike Roll und Ina Lammers M.A. (Institut Deutsch als Zweit- und Fremdsprache an der Universität Duisburg-Essen), Irmgard Weber, ehemalige Lehrkraft an der Geschwister-Scholl-Realschule Münster, sowie Dr. Johannes Berning, Leiter der Schreibberatungsstelle co[n]TEXT am Germanistischen Institut der Universität Münster, im Zusammenhang mit dem von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten Projekt „Ich kann was – Schreibförderung zur Stärkung von Sprachkompetenz und Selbstvertrauen“ erarbeitet. Unter dem Motto „Dies stell ich hier aus!“ nutzen die beteiligten Schreiber Formen des personalen Schreibens zur Förderung schriftsprachlicher Fähigkeiten und damit auch zur Entwicklung des eigenen Selbstkonzepts. Jugendliche von 11 bis 17 Jahren haben sich mit der Frage auseinander gesetzt, was sie aus ihrem Alltag im Museum aufbewahren würden. Sie zeigen die Dinge, die ihnen wichtig sind, in selbst gestalteten Boxen und präsentieren eigene Texte dazu. Aus dem Projekt sind mehrere Masterarbeiten von Studierenden hervorgegangen. Sie dokumentieren die fruchtbare Verbindung von Theorie und Praxis in der Lehramtsausbildung. Die Ausstellung ist zu sehen im LWL-Museum für Kunst und Kultur, Landesmuseum Münster, Domplatz 10.

Ein Blick in die Ausstellung im LWL-Museum für Kunst und Kultur. (Foto: LWL/Frey)


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