Aktuelles

  • Vorbereitungsseminare Praxissemester

    Die Verteilung Seminarplätze in den Vorbereitungsseminaren auf das Praxissemester ist abgeschlossen. Die Ergebnisse des Verteilverfahrens werden zur Zeit in das System HISLSF übertragen und können dann dort eingesehen werden.

    Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme in einem Seminar, in dem Ihnen kein Platz zugewiesen wurde, aus organisatorischen Gründen grundsätzlich nicht möglich ist. Sollten Sie keinen Platz erhalten haben oder begründet an einem Seminar nicht teilnehmen können, wenden Sie sich bitte direkt per Mail an Herrn Kamps.

  • © Antje Dammel

    Neuberufung

    Seit Beginn des Sommersemesters 2017 lehrt und forscht mit Antje Dammel eine neue Professorin für Germanistische Linguistik mit den Schwerpunkten Grammatik und Sprachgeschichte am Germanistischen Institut. Damit ist die nach dem plötzlichen Tod von Prof. Dr. Jürgen Macha im Januar 2014 vakante Professur nun wieder besetzt.

    In ihren Forschungsarbeiten interessiert sich Antje Dammel dafür, welche Faktoren die Veränderung sprachlicher Formen bedingen (einschließlich der Normen und Einstellungen, die ihrem Gebrauch zugrunde liegen). Dabei werden alle sprachlichen Ebenen von der Grammatik bis hin zu Text und Diskurs berücksichtigt und auch kulturelle und soziale Faktoren einbezogen. Schwerpunkte von Antje Dammels Forschungsarbeit liegen in der gegenwartssprachlichen und historischen Morphologie und Syntax. Die Untersuchungen beziehen Sprach- und Dialektvergleich mit ein, weil so alternative Wege von Sprachwandel deutlich werden. Darüber hinaus befasst Antje Dammel sich mit historischer Pragmatik (zurzeit mit dem Wandel von Paarsprache in Liebesbriefen) und mit Namenforschung, wobei sie zum einen die speziellen grammatischen Eigenschaften von Namen, zum anderen auch deren Status als soziale Marker (z.B. in Benennungspraktiken für Haus- und Nutztiere) in den Blick nimmt.

    Im Sommersemester 2017 bietet Prof. Dr. Antje Dammel die folgenden Lehrveranstaltungen an:

    • Vorlesung Sprachwandel, wo zum einen gefragt wird, wie Sprachwandel funktioniert und zum anderen interessante Wandelerscheinungen des Deutschen unter die Lupe genommen werden (Mi. 16-18 Uhr, JO1)
    • Seminar (BA-Vertiefung): Frühneuhochdeutsch, wo unter anderem der Weg zur heutigen Standardsprache nachgezeichnet und die Rolle Martin Luthers ausgelotet wird (Di. 8-10, VSH 19)Seminar (BA-Vertiefung): Analyse historischer Texte, wo u.a. Kochrezepte und andere Sachtexte untersucht werden können (Di. 14-16, VSH 010)
    • Seminar (Master): Deutsch typologisch diachron, wo besondere Wandelerscheinungen des Deutschen im Vergleich mit anderen Sprachen betrachtet und abschließend in Postern präsentiert werden (Di. 16-18, VSH 011)
    • Seminar (Master): Grammatikalisierung, das der Frage gilt, wie sich neue grammatische Konstruktionen herausbilden (Do. 10-12, VSH 18).

  • Germanistische Institutspartnerschaft mit China

    DAAD fördert internationale Zusammenarbeit an der WWU

    Das Germanistische Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und die Deutsche Fakultät der Xi'an International Studies University (XISU) in Xi'an im Westen Chinas arbeiten seit zehn Jahren eng zusammen. Die Kooperation beider Universitäten wird nun vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit einer "Germanistischen Institutspartnerschaft" (GIP) gefördert. Am Dienstag, 14. Februar, unterzeichneten WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels und der chinesische Koordinator der Kooperation, Dr. Qiang Zhu, den Vertrag über die von 2017 bis 2019 bestehende Partnerschaft. Seitens der WWU leitet Prof. Dr. Susanne Günthner die GIP und Prof. Dr. Renbai Wen ist der Leiter der Partnerschaft an der XISU.

    Beide Universitäten werden in den kommenden Jahren in den Masterstudiengängen "Deutsch" an der XISU zusammenarbeiten. Darüber hinaus kooperieren sie in der Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden, bauen die Datenbank "Gesprochenes Deutsch für die Auslandsgermanistik" aus und entwickeln didaktisch aufbereitete Lehreinheiten für den Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht in China. Außerdem wird es gemeinsame Forschungsprojekte und einen Austausch von Studierenden, Doktoranden und Wissenschaftlern geben.

    Das GIP-Programm des DAAD zielt darauf ab, die Germanistik im Ausland in Lehre und Forschung zu unterstützen und in ihrem Potenzial zu fördern. Der DAAD unterstützt die Partnerschaft zwischen der WWU und der Deutschen Fakultät in Xi'an von 2017 bis 2019 mit 112.000 Euro.

    GIP Homepage

Veranstaltungen

  • Literarische Schreibwerkstatt des Schreib-Lese-Zentrums am 22.05.2017

    am Montag geht es weiter mit dem Schreiben!
    Es wäre toll, wenn ihr für eine der Übungen alle einen Text mitbringt, der euch besonders gut gefällt und inspiriert. Das können Gedichte, Liedtexte, Kurzgeschichten oder Romanausschnitte sein; wichtig ist nur, dass der Umfang nicht den Rahmen sprengt (bis zu 5 Seiten).

    Die Literarische Schreibwerkstatt am Schreib-Lese-Zentrum der WWU Münster soll Studierenden aller Fachrichtungen als Ergänzung und Ausgleich zum wissenschaftlichen Schreiben einen abwechslungsreichen Raum kreativer und gemeinschaftlicher Textproduktion bieten. Sie richtet sich sowohl an bereits aktiv Schreibende, die hier langfristig eigene literarische Texte entwickeln und in einer entspannten, geselligen Atmosphäre vorstellen sowie überarbeiten können, als auch an all jene, die neu an kreativen Schreibprozessen interessiert sind und Gelegenheit suchen, sich an kooperativen Schreibübungen und verschiedenen literarischen Ideen, Konzepten und Textarten auszuprobieren.

    Voraussetzung zur Teilnahme sind lediglich die Freude am Schreiben und der Wille, sich nicht mit dem ersten Entwurf zufriedenzugeben. Am Ende des Semesters ist eine gemeinsam erarbeitete öffentliche Lesung (natürlich auf freiwilliger Basis) geplant. Interessierte sind jederzeit auch spontan willkommen.

    Im Sommersemester 2017 findet die von Julia Totzeck und Tobias Graichen geleitete Schreibwerkstatt ab dem 08.05.2017 jeden zweiten Montag von 18-22 Uhr in Raum VSH 07 statt.

    Anmeldungen können an folgende Adressen geschickt werden:

    julia.totzeck@uni-muenster.de;
    tgraichen@outlook.de

  • „Gelehrte im Theater. Als der Krieg zu Ende war.... Die Kunst nach 1945.“ vom 09.05.2017-11.07.2017