Dr. Joana van de Löcht

© Joana van de Löcht

Westfälische Wilhelms-Universität
Germanistisches Institut
Abteilung Neuere deutsche Literatur
Stein-Haus, Schlossplatz 34
48143 Münster

E-Mail: van.de.loecht@uni-muenster.de

Sprechstunde nach Vereinbarung per Mail.

  • Akademischer Werdegang

    seit 04.2021
    Akademische Mitarbeiterin
    Lehrstuhl von Prof. Dr. Eric Achermann, Germanistisches Institut, Abteilung NDL, WWU Münster

    10.2020–03.2021
    Akademische Mitarbeiterin (Vertretung)
    Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur mit systematischem Schwerpunkt
    Department Germanistik und Komparatistik, FAU Erlangen

    05.2019–09.2020
    Akademische Mitarbeiterin, Thyssen-Projekt (Projektleitung)
    Ernst Jüngers „Strahlungen“ – eine historisch-kritische Edition
    gemeinsam mit Prof. Dr. Helmuth Kiesel
    Germanistisches Seminar, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    09.2015–10.2019
    Akademische Mitarbeiterin
    Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur von Prof. Dr. Dirk Werle,
    Germanistisches Seminar, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    01.2018–12.2018
    Akademische Mitarbeiterin, HEiKA-explore Projekt
    Zukunftswissen. Kontingenz und Prognose in der Literatur des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit
    Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur von Prof. Dr. Dirk Werle,
    Germanistisches Seminar, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg in Kooperation mit Mathias Herweg (KIT Karlsruhe)

    05.2014–01.2018
    Promotion
    Die Genese der „Strahlungen“ aus Ernst Jüngers privaten Tagebüchern
    Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    01.2014–09.2015
    Akademische Mitarbeiterin, Frontier-Projekt
    Wissensliteratur der frühen Neuzeit – Interdisziplinäre Kommentierung
    Lehrstuhl für Ältere deutsche Philologie von Prof. Dr. Tobias Bulang,
    Germanistisches Seminar, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    10.2011–12.2013
    Master of Arts, Editionswissenschaft und Textkritik
    Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    10.2008–06.2011
    Bachelor of Arts, Assyriologie und Vorderasiatische Archäologie
    Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    11.2007–12.2013
    Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes

  • Publikationen

    Monographien:

    Aufzeichnungen aus dem Malstrom. Die Genese der „Strahlungen“ aus Ernst Jüngers privaten Tagebüchern, Frankfurt am Main 2018.

    [Rezensionen: 1. Till Kinzel: in: Informationsmittel (IFB): Digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft (http://www.informationsmittel-fuer-bibliotheken.de/showfile.php?id=9480), 2. Cord-Friedrich Berghahn: in: Germanisch-Romanische Monatsschrift 68, Heft 4 (2018), S. 498–506, 3. Maik M. Müller: Vom Manuskript zum literarischen Tagebuch, in: literaturkritik.de (https://literaturkritik.de/van-de-loecht-aufzeichnungen-aus-dem-malstrom-manuskript-tagebuch,25506.html ), 4. Detlev Schöttker: in: Germanistik 60 (2019), S. 374f.; 5. Claude Haas: in: Arbitrium 38, Heft 2 (2020), S. 244–247.]

    Artikel in Zeitschriften und Sammelbänden:

    Literarische Naturkunden – zum Import naturwissenschaftlicher Gattungen, Schreibweisen und Formate in der Gegenwartsliteratur. In: Gabriele Dürbeck, Simon Probst, Christoph Schaub (Hrsg.): Anthropozäne Literatur: Genres und Poetik (im Druck, erscheint voraussichtlich 2021).
    Konvergenz von Lebenszeit und Weltzeit – Quirinus Kuhlmanns Eschatologie in Paratexten, in: Daphnis 49 (2021), (eingereicht, erscheint voraussichtlich 2021).

    Erinnerungsliteratur und Tagebuch – Zeitzeugenschaft am Beispiel von Ernst Jüngers Tagebüchern des Ersten und des Zweiten Weltkriegs, in: Carsten Gansel, Katrin Lehnen, Vadim Oswalt (Hrsg.): Schreiben, Text und Autorschaft – Zur Thematisierung, Inszenierung und Reflexion von Schreibprozessen in ausgewählten Medien und historischen Selbstzeugnissen, (im Druck, erscheint voraussichtlich 2021).

    Tagebuch und Textgenese. Überlegungen zur editionsphilologischen Terminologie, in: Carsten Gansel/ Peter Braun (Hrsg.): Dokumentarisches Erzählen – Erzählen mit Dokumenten in Literatur, Theater und Film. Berlin 2020, S. 33–45.

    Teil-Edition des „Arbeiter“-Manuskripts: Jünger-Debatte 3 (2020), (gemeinsam mit Peter Trawny), S. 123–181.
    „Weil nun Sanct Marten bricht herein/ [...] Will seine Ganß besungen sein“. Das Martinsgansschrifttum als Form kulinarischer Geselligkeit, in: Daphnis 49 (2021), 148–166.

    Auf der Suche nach der Melodie. Probleme einer Edition der Lyrik Gottfried Finckelthaus', in: Thomas Betzwieser und Markus Schneider (Hrsg.): Aufführung und Edition, Berlin und Boston 2019 (Beihefte zu editio 46) (gemeinsam mit Dirk Werle), S. 77–85.

    „Tagebuch einer Erzählung“. Zu den Marmorklippen in Ernst Jüngers Tagebüchern, in: Jünger-Debatte 2 (2019), S. 49–62.

    „Krieg/ groß Sterben/ vnd Hungers pein/| Bringt mit sich der Cometen schein“ – publizistische Folgen der Kometen von 1607 und 1618/19 im Vergleich, in: Daphnis 47 (2019), S. 85–112.

    Geld aus „unsichtbarer Hand“– Bereicherung durch Geister und Schatzfunde in den simplicianischen Texten, in: Simpliciana XL (2018), S. 45–64.

    Schlacht und Struktur. Von der Bedeutung der Realhistorie als Erzählelement in den simplizianischen Schriften, in: Scientia poetica 22 (2018), S. 286–298.

    Inserate und Exkurse in Fischarts Übersetzung von Bodins Démonomanie de sorciers, in: Tobias Bulang (Hrsg.): Johann Fischart, genannt Menzer. Frühneuzeitliche Autorschaft im intermedialen Kontext (gemeinsam mit Raffaela Kessel und Isabella Managò), S. 309–324.

    Das Netzwerk mitteldeutscher Dichtung nach Opitz. Am Beispiel von Gottfried Finckelthaus, in: Stefanie Arend, Johann Anselm Steiger (Hrsg.): Martin Opitz. Autorschaft, Konstellationen, Netzwerke, Berlin/ Boston 2020 (gemeinsam mit Uwe Maximilian Korn und Dirk Werle), S. 323–342.

    Zwischen „Altem“ und „Neuem Testament“. Ernst Jüngers Nietzsche-Rezeption nach dem Ende der Konservativen Revolution, in: Sebastian Kaufmann, Andreas Urs Sommer (Hrsg.): Nietzsche und die Konservative Revolution, Berlin/Boston 2018, S. 455–472.

    Johann Fischarts Daemonomania Magorum im wissensgeschichtlichen Kontext. Ausblick auf Edition und Kommentar einer frühneuzeitlichen Dämonologie, in: Daphnis 43 (2015), H. 2 (gemeinsam mit Tobias Bulang, Raffaela Kessel und Nicolai Schmitt), S. 414–480.

    Kleinere Beiträge:

    Rezension: J. M. van der Laan: Thau Faust Tales of Christoph Rosshirt. A Critical Edition with Commentary. (2019), in: Daphnis 49 (20219, (im Druck, erscheint voraussichtlich 2021).

    Gottfried Finckelthaus in: Frühe Neuzeit in Deutschland 1620–1720. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon (VL 17), hrsg. v. Stefanie Arend, Bernhard Jahn u. a., Band 1, Berlin/Boston 2019 (gemeinsam mit Dirk Werle), S. 326– 331.

    Faust als Autor – Zur Gattung der „Höllenzwänge“, in: Denise Roth (Hrsg.): Ausstellungskatalog der Faust-Museums Knittlingen, (zur Publikation eingereicht, erscheint voraussichtlich 2020).

    Rezension zu: Sibylle Benninghoff-Lühl, Die ganze Welt ein Garten? Flora und Fauna in Ernst Jüngers schriftlichem Nachlass. (2018), in: Jünger-Debatte 3, S. 229–232.

    Hans von Assig, in: Frühe Neuzeit in Deutschland 1620–1720. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon (VL 17), hrsg. v. Stefanie Arend, Bernhard Jahn u. a., Band 1, Berlin/Boston 2019, S. 326– 331.

    Rezension: Matthias Hennig, Das andere Labyrinth. Imaginäre Räume in der Literatur des 20. Jahrhunderts (2015), in: Romanische Forschungen 128 (2016), H. 4, S. 553–555.

    Eine kurze Geschichte der Graphologie. Versuch der Charakterdeutung und Inspiration für die Literatur, in: Michaela Böttner, Ludger Lieb, Christian Vater, Christian Witschel (Hrsg.): 5.300 Jahre Schrift, Heidelberg 2017, S. 134–137 [URL: http://www.5300jahreschrift.de/vandeloecht _charakterdeutung_graphologie/].


    Wissenschaftsvermittlung:

    Interviewpartnerin im Radiokolleg des ORF „Ernst Jünger – Chronist von Krieg, Drogen und Technisierung“ 6. bis 9. April 2020.

    Wissenschaftliche Beratung der ARTE-Dokumentation „In den Gräben der Geschichte. Der Schriftsteller Ernst Jünger“, Erstausstrahlung am 27. November 2019.

    Twitter Handle: @LyrikFNZ (Lyrik Frühe Neuzeit), gemeinsam mit Andrea Hofmann.

  • Arbeitsschwerpunkte und Projekte

    Literatur des 16. und 17. Jahrhunderts
    Literatur der Moderne
    Editionsphilologie
    Klima und Literatur
    Wissen und Literatur
    Ernst Jünger

    Eigene Projekte

    • Zukunft als Endzeit? Literarische Zeitkonzepte in der deutschsprachigen Literatur der Kleinen Eiszeit“, Post-Doc-Projekt, seit 2021
    • Ernst Jüngers „Strahlungen“ – eine historisch-kritische Edition (gemeinsam mit Prof. Dr. Helmuth Kiesel), gefördert durch die Fritz-Thyssen-Stiftung, seit 2018
    • Die Genese der „Strahlungen“ aus Ernst Jüngers privaten Tagebüchern, Promotionsprojekt 2014–2018 (abgeschlossen)

    Mitarbeit

    • Zukunftswissen. Kontingenz und Prognose in der Literatur des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit, HEiKA-explore Projekt von Prof. Dr. Dirk Werle und Prof. Dr. Mathias Herweg (2018)
    • Johann Fischarts „Daemonomanie Magorum“. Kommentar und Edition der Übersetzung von Jean Bodins Dämonologie, Frontier- bzw. DFG-Projekt von Prof. Dr. Tobias Bulang (2014–2015, 2019)
  • Lehrveranstaltungen

    WS 2014/15
    Übung: „Daemonomania Magorum“ – Edition und Kommentar (gemeinsam mit Raffaela Kessel), Heidelberg

    Trimester 2014/15
    Schrift und Literatur, Salem Kolleg, Überlingen

    Trimester 2014/15
    Schrift und Medien, Salem Kolleg, Überlingen

    WS 2015/16
    Übung: Geschichtsentwürfe bei Christian Kracht, Heidelberg

    SoSe 2016
    Übung: Barocklyrik in Mitteldeutschland, Heidelberg

    WS 2016/17
    Übung: Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausens „Simplicissimus Teutsch“, Heidelberg

    SoSe 2017
    Hauptseminar: Das Tagebuch im Zweiten Weltkrieg (gemeinsam mit Prof. Dr. Dirk Werle), Heidelberg

    SoSe 2017
    Übung: Ernst Jünger, Heidelberg

    WS 2017/18
    Übung: „Faust“ vor Goethe (gemeinsam mit Philip Reich), Heidelberg

    SoSe 2018
    Proseminar: Mondreisen und Höllenfahrten – Himmels- und Unterweltsvorstellungen in der frühen Neuzeit, Heidelberg

    SoSe 2018
    Übung: Prognostik in der frühen Neuzeit, Heidelberg

    WS 2018/19
    Projektkurs: „‚Faust‘ 1587, 1808, 1832“ mit schul- bzw. museumspraktischem Anteil (gemeinsam mit PD Dr. Stefan Seeber), Heidelberg

    WS 2018/19
    Übung: Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, Heidelberg

    SoSe 2019
    Proseminar: Ex oriente lux? Erzählen vom Orient zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert, Heidelberg

    SoSe 2019
    Proseminar: Literatur im Anthropozän – zum Verhältnis von Mensch und Natur in Texten des 21. Jahrhunderts, Heidelberg

    WiSe 2020/21
    Einführung: Historische Modellanalysen, Erlangen

    WiSe 2020/21
    Seminar: Autorschaftskonzepte in der frühen Neuzeit, Erlangen

    SoSe 2021
    Seminar: Mondreisen und Höllenfahrten – Himmels- und Unterweltsvorstellungen in der frühen Neuzeit, Münster

    SoSe 2021
    Seminar: Deutsche Balladen

    Workshops im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft mit der Universität Wroclaw

    Nov. 2016
    Wissenschaftliches Schreiben

    Dez. 2018
    Das Tagebuch im Zweiten Weltkrieg