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Marvin Jonathan Asmussen

Universität Münster
Germanistisches Institut
Abteilung Neuere deutsche Literatur
Schlossplatz 34
48143 Münster

Raum: VSH 207
E-Mail: marvin.asmussen@uni-muenster.de

  • Vita

    Akademischer Werdegang

    2023–2025: Studium der Fächer Germanistik, Philosophie und Bildungswissenschaften an der Universität Heidelberg, Abschluss: Master of Education 

    2022–2023: Erasmus-Aufenthalt an der Universität Wien

    2021–2023: Studium der Fächer Germanistik, Philosophie und Bildungswissenschaften an der Universität Heidelberg, Abschluss: Bachelor of Arts

     

    Berufstätigkeit

    seit Oktober 2025: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe "Die Spuren der 'Kleinen Eiszeit' in der Literatur der frühen Neuzeit (1570–1780)", Universität Münster (Joana van de Löcht)

    2025: Studentische Hilfskraft in der Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe "Die Spuren der 'Kleinen Eiszeit' in der Literatur der frühen Neuzeit (1570–1780)", Universität Münster (Joana van de Löcht)

    2024–2025: Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Philosophie und ihre Didaktik, Pädagogische Hochschule Heidelberg (Torsten Hitz)

    2022–2025: Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur, Universität Heidelberg (Dirk Werle)

     

    Stipendium

    2022–2025: Studienstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

  • Dissertationsprojekt

    AT: Mimesis – Metapher – Wahrnehmung. Wetter- und Klimadarstellungen in Gedichten der frühen Neuzeit (1624–1748)

    Ziel der Arbeit ist es zu untersuchen, ob sich Elemente der Wetterdarstellung in Gedichten der frühen Neuzeit als Reaktionen auf historische Witterungs- und Klimabedingungen erklären und so als Beispiel für das Eingehen von ‚Welt‘ in Dichtung lesen lassen. Den Rahmen der Untersuchung liefert die sogenannte ‚Kleine Eiszeit‘, eine klimahistorische Periode zwischen etwa 1350 und 1850, die sich durch ein weltweit kälteres Klima sowie eine Häufung von Wetteranomalien auszeichnet. Im Sinne einer problemgeschichtlichen Perspektive wird gefragt, ob Witterung und Klima Teil der Probleme sind, auf die eine frühneuzeitliche Dichtung reagiert und ob sich entsprechend ‚Spuren‘ der klimatischen Bedingungen, mit denen Menschen der frühen Neuzeit konfrontiert waren, in Texten der Zeit wiederfinden können. Dabei werden in drei als historische Querschnitte angelegten Fallstudien neben Gedichten von Paul Fleming, Gertrud Möller und Barthold Heinrich Brockes auch poetologische und naturphilosophische Texte herangezogen, um die Lizenzen einer ‚realistischen‘ Naturwahrnehmung und -darstellung auszuloten. Damit wird letztlich eine Metaperspektive verfolgt, die versucht, die Möglichkeitsbedingungen von ‚Klima- und Wetterspuren‘ in der Dichtung der frühen Neuzeit sichtbar zu machen.

    Geplantes Abgabedatum: Herbst 2028

    Betreuung: Joana van de Löcht (Universität Münster), Dirk Werle (Universität Heidelberg)

  • Lehrveranstaltungen

    SoSe 2026: Grimmelshausens „Courasche“ als Social Media Projekt (zusammen mit Joana van de Löcht), Universität Münster

    SoSe 2024: Workshop "Frauen (in) der Literatur – didaktische und historische Perspektiven auf Kanonbildung" im Rahmen der ZQQ Nachhaltigkeit, Pädagogische Hochschule und Universität Heidelberg

    WS 2022/23: Tutorium zur Vorlesung "Einführung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft", Universität Heidelberg

  • Forschungsinteressen

    Literatur der frühen Neuzeit
    Ästhetik in der frühen Neuzeit
    Literaturtheorie
    Environmental Humanities (Schwerpunkt: Klima/Wetter)
    Paul Fleming