Nursan Celik, M.A.

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Westfälische Wilhelms-Universität
Germanistisches Institut
Abteilung Neuere deutsche Literatur (Lehrstuhl Prof. Dr. Eric Achermann)
SFB 1385
Domplatz 6
48143 Münster

Raum: 209
Email: ncelik@uni-muenster.de
Telefon: +49 251 8328360

Sprechstunde

Nach Vereinbarung

  • Biographisches

    2013-2016: Bachelorstudium der Germanistik, Philosophie und Anglistik/Amerikanistik an der Universität Kassel

    2016-2019: Masterstudium der Germanistik, Universität Kassel

    2017-2020: Masterstudium der Philosophie der Wissensformen, Universität Kassel

    2018/2019: Praxis- und Forschungstätigkeiten am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt, im Verlagswesen in Glasgow und am Goethe-Institut in Paris

    Seit 12/2019: Redakteurin und Mitherausgeberin der Zeitschrift Textpraxis. Digitales Journal für Philologie

    Seit 01/2020: Assoziiertes Mitglied an der Graduate School Practices of Literature, Universität Münster Seit 01/2020: Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am SFB 1385 Recht und Literatur, Universität Münster

    Seit 04/2020: Mitglied der Gleichstellungskommission des SFB 1385 Recht und Literatur

    Seit 10/2020: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Neueren deutschen Literatur, Lehrstuhl Prof. Dr. Eric Achermann

    Seit 10/2020: Assoziiertes Mitglied am GRK 1767 Faktuales und Fiktionales Erzählen, Universität Freiburg

    März-Juni 2022: Gastdoktorandin am King´s College London bei Prof. Dr. Mark Textor

    Seit 04/2022: Stellv. Mitglied der Gleichstellungskommission des FB09

  • Forschungsschwerpunkte

    Fiktions-, Literatur- und Kunsttheorien

    (Analytische) Sprachphilosophie

    Literatur und Kognition

    Recht und Literatur

    Erkenntnistheorie

  • Publikationen

    Seit 12/2019 fortlaufend: Mitherausgeberin von Textpraxis. Digitales Journal für Philologie

    Misanthropie und Melancholie. Heraklit-Referenzen und -Präsenzen in Nietzsches Also sprach Zarathustra (Schriftstücke. Bd. 3: Musik, Melancholie und Tod. Hrsg. von Rainer Barbey & Michael Neecke, Parodos 2020)

    Von Beet zu Beet, von Baum zu Baum. Towards Exile, Diaspora, and Transnationality in Ronya Othmann´s Die Sommer (Heimat and Migration. Reimagining the Regional and the Global in the 21st Century. Hrsg. von Len Cagle, Thomas Herold und Gabriele Maier, de Gruyter, im Erscheinen)

    (zus. mit Daniel Arjomand): Zur Einführung [Kapiteleinführung] (Literatur und Recht: Materialität. Formen und Prozesse gegenseitiger Vergegenständlichung. Hrsg. von Eric Achermann, Andreas Blödorn, Petra Pohlmann & Corinna Norrick-Rühl, Metzler, im Erscheinen)

    (zus. mit Sebastian Speth): Rezipienten als Richter – Oszillationen zwischen Urteil und Deutung (Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 68/4, im Erscheinen)

    Herausgeberin (zus. mit Eric Achermann und Daniel Arjomand): Lizensur fiktionaler Literatur, Metzler, geplant für Ende 2022.

    Fiktionale Rede. Prolegomena zu einem grundlegenden Konzept (Lizensur fiktionaler Literatur. Hrsg. von Eric Achermann, Daniel Arjomand und Nursan Celik, Metzler, geplant für Ende 2022).

    Auf tönernen Füßen stehen. Danger Dans „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ als Reflexionsaufgabe für Verfassungsrecht und Kunstsystem, in: SFB 1385 – „Recht und Literatur“-Blog, abrufbar unter: https://sfb1385.hypotheses.org/144 (mit Daniel Arjomand)

    Das Recht der Fiktion. Überlegungen zur Rechtsförmigikeit fiktionaler Literatur. Erschienen auf
    https://sfb1385.hypotheses.org/505

    Woyzeck [Enzyklopädie-Artikel]. Erscheint auf SFB Online-Enzyklopädie Recht und Literatur
    (eingereicht)

    Passivität und Phlegma. Heldentum als Widerfahrnis in Deniz Ohdes Roman "Streulicht" (erscheint
    in: Jahrbuch Limbus 23 (2023): Helden/Heroes. Hrsg. von Christiane Weller et al, in Vorbereitung)

    Rezensionen:

    Wortgebunden. Verbindlichkeit von Versprechen in Recht und Literatur. Hrsg. von Gregor Albers,
    Joachim Harst & Katharina Kaesling. Klostermann 2021 (erscheint in: Jahrbuch Komparatistik [August 2022], eingereicht)

    Michael Navratil: Kontrafaktik der Gegenwart. Politisches Schreiben als Realitätsvariation bei
    Christian Kracht, Kathrin Röggla, Juli Zeh und Leif Randt. De Gruyter 2022 (erscheint in: Diegesis
    [Winterheft 2022], in Vorbereitung)

  • Vorträge

    „Erdbeben donnert durch der Städte Schoß“: Das Dynamisch-Erhabene im neopathetischen (Früh-)Expressionismus (University of Durham, 01. November 2019)

    Ontological Commitments in Works of Fiction (University of Oxford, 17. Oktober 2020)

    Modalitäten von Fiktionalität. Ontologische, epistemische und alethische Annäherungen (Universität Freiburg, 16. Juni 2020)

    On Fictional Speech (Universität Münster/SFB 1385, 30. Juni 2021)

    Does Fictional Speech have an Epistemic Value? (Universität Salzburg, 09. September 2021)

    Moderation des Panels “Philosophy of Language” (SOPhiA, Universität Salzburg, 09. September 2021)

    Anything, but a deus ex machina – Towards the Concept and Structure of Literary Fictions (Universität Münster/SFB 1385, 03. Dezember 2021)

    Kausalität, Kohärenz und Wahrscheinlichkeit. Zur narrativen Struktur von Verschwörungserzählungen (Universität Augsburg, 21. Januar 2022)

    Über ästhetische Urteile (Universität Paderborn, September 2022)

    Strategien der Sympathie- und Antipathiesteuerung in Georg Büchners "Woyzeck" (30. April 2022, Wuppertal)

    Fictionality, Referentiality, Justiciability. On the Speech Acts of Fictional Speech (09. März 2022,
    King ́s College, London)

    "Esra" und kein Ende. Zur Debatte um die Rechtsförmigkeit fiktionaler Literatur (29. Juni 2022,
    Universität Marburg)

    Was ist fiktionale Literatur? Kritische Bemerkungen zum bundesverfassungsgerichtlichen
    Fiktionalitätskonzept (29. Juli 2022, Universität Göttingen/Forum Literaturtheorie, online)

    "Parasiten" der wirklichen Welt. Zur Anwendung inferenzieller Schlussfolgerungsprinzipien auf
    literarische Lektüren (September 2022, Universität Frankfurt)

  • Lehrveranstaltung

    Wise 2021/22:
    Georg Büchner: Woyzeck (Seminar im Vertiefungsmodul, 2 SWS)

    SoSe 2022:
    Gedankenexperimente in Literatur und Philosophie (Blockseminar im Vertiefungsmodul, 2 SWS)

  • Projekte

    Dissertationsprojekt:

    Fiktionalität - Referenzialität - Justiziabilität. Ontologische, epistemische und alethische Annäherungen an ein intrikates Verhältnis (Arbeitstitel)

    Erstbetreuung: Prof. Dr. Eric Achermann

  • Mitgliedschaften

    Deutsche Gesellschaft für Ästhetik

    European Society for Aesthetics

    Society for the Study of the History of Analytic Philosophy

  • Sonstiges

    Veranstaltungsorganisation und Teilnahmen:

    Konzeption und Organisation:

    [Tagung] Lizensur fiktionaler Literatur. Modalitäten epistemischer, ethischer und ästhetischer
    Autorisierungsprozesse (zs. mit Daniel Arjomand, Universität Münster/online, 30. Juni – 02. Juli
    2021)

    [Workshop] Fictions in Law, Literature, and Philosophy (zs. mit Constantin Luft und Dr. Laura Zander, Universität Münster, 02./03. Dezember 2021)

    [Doppelpanel]: Rezipienten als Richter - Oszillationen zwischen Urteil und Deutung (zs. mit Dr.
    Sebastian Speth, 27. Deutscher Germanistentag, Universität Paderborn, 28. September 2022)

    Teilnahmen:

    September 2020: Meisterkurs "Aufklärung über Gefühle", Klassik Stiftung Weimar

    Juli 2022: Summer School "Representation in Art and Science" am Institute Vienna Circle, Universität Wien

    Wissenschaftsvermittlung:

    Twitter-Handle: Textpraxis. Digitales Journal für Philologie (zs. mit Dr. Laura M. Reiling)