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Eva Tanita Kraaz, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Kai Sina

Westfälische Wilhelms-Universität
Germanistisches Institut
Abteilung Neuere deutsche Literatur
Schlossplatz 34
48143 Münster

E-Mail: Eva Tanita Kraaz

Sprechstunde nach vorheriger Anmeldung, Termine in der vorlesungsfreien Zeit:
10.02. (10:00–11:00, online)
16.02. (14:00–15:00)
02.03. (14:00–15:00)
16.03. (14:00–15:00)
30.03. (14:00–15:00)

 

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    Aktuelles

    Vortragsreihe »Black German Studies. Transatlantic Perspectives«

    UPDATE: Die Veranstaltung am 16. Februar wird hybrid stattfinden: Wir werden Priscilla Laynes Vortrag im angekündigten Raum JO1 streamen, eine online-Teilnahme an der Veranstaltung ist über den folgenden Registrierungslink möglich: https://wwu.zoom.us/meeting/register/u5woceCoqj4qHdPsw6xsgVF2rYsTagJSFEit

    Die Vortragsreihe »Black German Studies: Transatlantic Perspectives« reagiert auf eine Frage, die Tiffany Florvil und Vanessa Plumly bereits 2018 in ihrem Buch Rethinking Black German Studies stellten. Sie lautet: »Who and what do we engage with when we use the category of Black German Studies?«

    Mit einem besonderen Fokus auf den transatlantischen Austausch berücksichtigt die Vortragsreihe Akteurinnen mit diversen Erfahrungshorizonten, die unterschiedlich situiert sind und sich uneinheitlich positionieren. Gehör finden dabei all jene Stimmen, die das Studium und die Beforschung von deutschen und deutschsprachigen Texten Schwarzer Autor*innen beleben – besondere Würdigung sollen jene Schwarze Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen erfahren, die sich in Deutschland und im deutschsprachigen Kontext um den Bereich verdient machen. Die Reihe ermöglicht den Austausch und die Reflexion über das Forschungsfeld der Black German Studies in direktem Dialog mit ihren Akteur*innen. Deutlich werden dabei Kontinuitäten zwischen dem transatlantischen Kultur- und Wissenschaftstransfer, der etwa in Audre Lordes Einfluss auf die afrodeutsche Bewegung der 1980er Jahre sichtbar wird und der sich bis heute in der zentralen Rolle Schwarzer US-amerikanischer Wissenschaftler*innen in der Germanistik niederschlägt. Sichtbar werden so die Folgen der Tendenz, in den USA zu suchen, wenn es um Diskurse über das Schwarzsein in Deutschland geht. Diese Themen erkunden mehrere wissenschaftliche Vorträgen, eine Filmvorführung, eine Lesung und ein Abend, der der Poesie und dem transnationalen Aktivismus von May Ayim gewidmet ist.

    Die Forschung, die Diskussionen und die ethischen Praktiken, die aus den Black German Studies hervorgehen, bergen ein anhaltendes Potenzial für Erkenntnisse und Impulse in Lehre und Forschung – auch über das entstehende Forschungsfeld hinaus. Herzlich eingeladen sind darum gleichermaßen Studierende und Mitarbeitende der Universität Münster sowie alle interessierte Zuhörer*innen.

    Organisation:
    Lehrstuhl für English, Postcolonial and Media Studies, Prof. Dr. Mark Stein, Rita Maricocchi, M.A.
    Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Komparatistik (mit dem Schwerpunkt Transatlantische Literaturgeschichte), Prof. Dr. Kai Sina, Eva Tanita Kraaz, M.A.
    Transatlantisches Netzwerk der WWU sowie Timothy John Brown, M.A. (Universität Tübingen)