Aktuelles 2026

| Aus der AG Grundlagen der inklusiven Bildung und Sonderpädagogik
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Inclusive Education is not Dead, it just Articulates Differently

In den letzten drei Jahrzehnten hat sich inklusive Bildung zu einem globalen Paradigma entwickelt, das in den Richtlinien internationaler Organisationen verankert ist und sich in wichtigen Vereinbarungen wie der Salamanca-Erklärung, der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (CRPD) oder den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) widerspiegelt. Obwohl inklusive Bildung darauf abzielt, Diskriminierung und Marginalisierung zu bekämpfen und die Teilhabe aller zu fördern, stößt sie auf zunehmenden politischen Widerstand und wird in verschiedenen kulturellen und nationalen Kontexten unterschiedlich interpretiert. Diese Vielfalt an Interpretationen hat inklusive Bildung zu einem unscharfen Konzept gemacht, was die international vergleichende Bildungsforschung vor erhebliche Herausforderungen stellt. Die Sonderausgabe im European Journal for Inclusive Education fokussiert einige dieser Herausforderungen, indem sich die Beiträge auf unterschiedliche Weise mit der Frage auseinandersetzen, wie solche Forschungen angemessen durchgeführt werden können. Das Heft ist im Rahmen des DFG-Netzwerks „Inklusive Bildung im internationalen Vergleich" entstanden und wurde von Raphael Zahnd, Julia Gasterstädt (AG Grundlagen der inklusiven Bildung und Sonderpädagogik), Andreas Köpfer und Lea Schäfer herausgegeben. 

European Journal for Inclusive Education, Vol. 4, No. 3 (2025): Inclusive Education is not Dead, it just Articulates Differently. Approaches and Pitfalls to the International Comparison