Menschen vor einer Tafel, Text auf der Tafel: Theorie und Empirie von Erziehung und Bildung
© IfE - Goldmarie

Institut für Erziehungswissenschaft

50 Jahre Institut für Erziehungswissenschaft an der WWU

Luftaufnahme Bispinghof LehmannLuftaufnahme Bispinghof Lehmann
© WWU - Jan Lehmann


Im Januar 2021 feiert das Institut für Erziehungswissenschaft der WWU Münster sein fünfzigjähriges Bestehen.

Prof. Dr. Martin Rothland und Prof. Dr. Jürgen Overhoff werfen zum Jubiläum einen Blick in die Geschichte des Instituts und dessen Entwicklung.

Corona-Epidemie-Hochschulverordnung

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Unter dem Reiter „Corona“ finden Sie nun die im Zuge der Corona Maßnahmen an der WWU Münster verabschiedeten Regelungen des Rektorats zur Umsetzung der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung für die Studiengänge des Fachbereichs Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften vollständig aufgelistet.
Beachten Sie bitte auch die aktuellen Informationen der WWU zum Umgang mit dem Coronavirus:
Informationen der WWU zum Coronavirus

Tagung in der BBF: "ja, zu welchem Ziel eigentlich?" Herwig Blankertz' "Geschichte der Pädagogik" wiedergelesen

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Herwig Blankertz (1927–1983) gehört neben Klaus Mollenhauer und Wolfgang Klafki zu den bedeutendsten Erziehungswissenschaftlern der Nachkriegsgeschichte in der Bundesrepublik Deutschland. Sein 1982 erschienenes Lehrbuch über Die Geschichte der Pädagogik. Von der Aufklärung bis zur Gegenwart verband theoriegeleitete Geschichtsschreibung mit narrativer Historiographie und ließ sozial- und ideengeschichtliche Perspektiven ineinanderfließen. In seinem letzten öffentlichen Vortrag über „Geschichte der Pädagogik und Narrativität“ (1983) monierte Blankertz an zeitgenössischen Einführungen in die Schulgeschichtsforschung, dass der Leser hierin erfahre, „daß er historisch nichts weiß, daß er viele dickleibige Werke studieren sollte, müßte, wenn ... ja, zu welchem Ziel eigentlich?“ Hiermit erinnert Blankertz indirekt an eine Tradition der geisteswissenschaftlichen Pädagogik, in der Geschichte und historische Forschung in einer Rückkopplung mit der pädagogischen Theorie und Praxis standen.

Soziale Ungleichheit im Sozial- und Bildungswesen

Neuerscheinung
9783779963974
© Beltz

Angebote, Maßnahmen und Programme des Bildungs- und Sozialsystems erheben oftmals den Anspruch, soziale Ungleichheit zu reduzieren.
Dennoch zeigt sich, dass diese Ansätze oft nicht den gewünschten Effekt erzielen, soziale Ungleichheit nachhaltig abzubauen.
Mittels einer interdisziplinären Perspektive wird in diesem Buch die Frage umrissen, welche Rolle unterschiedlichen Akteur*innen im Rahmen der Legitimation, Reproduktion und Perpetuierung verschiedener Formen sozialer Ungleichheit zukommt und welche Möglichkeiten schlussendlich bestehen, soziale Ungleichheit zu reduzieren. Es wird ein kritischer Dialog über politische und pädagogische Konzepte dargestellt, der sich theoretisch und praktisch mit sozialer Ungleichheit befasst: Welche Praktiken und Prozesse unterschiedlicher sozialer Stellungen finden wir in Bildung, Sozialer Arbeit und Politik? Wie werden diese legitimiert und reproduziert? Und welche Schlüsse können wir daraus ziehen?