Herzlich Willkommen

bei der AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung

Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren. Die AG Angewandte Landschaftökologie und Ökologische Planung ist Teil des Instituts für Landschaftsökologie (ILÖK) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Mehr Informationen zur inhaltlichen Ausrichtung unserer Arbeit finden Sie unter der Rubrik Forschung oder Lehre, die Sie auch über die Menüleiste aufrufen können. Kontakt/Anfahrt


Aktuelles zum Studium

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Aktuelles zur Forschung

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Aktuelles aus der AG

Tagung zum Thema „Lokales Wissen und nachhaltige Landnutzung“

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© Cornelia Steinhäuser

Die „Große Exkursion in den Nordwesten Argentiniens“ führt von Ende März bis Anfang April 2017 in eine Landschaft, die über Jahrhunderte von der indigenen Bevölkerung in kleinbäuerlicher, ritenreicher, sozial vernetzter Landnutzung entstanden ist. Die harschen Umweltbedingungen der Anden führten zur Herausbildung zahlreicher Landnutzungsstrategien und einer damit verbundenen herausragenden landschaftlichen Vielfalt. So wurde die Quebrada de Humahuaca, aufgrund ihrer Einzigartigkeit als UNESCO-Welterbe ausgewiesen. Eine wichtige Rolle spielte dabei die dort zu beobachtende Agrobiodiversität.

Im Rahmen der Exkursion und in Zusammenarbeit mit dem*Institut für Forschung und Entwicklung der kleinbäuerlichen familiären Landwirtschaft (IPAF) sowie dem Lehrstuhl für Ethnobotanik der Universität Jujuy findet diese Tagung am 28. März 2017 zum Thema „Lokales Wissen und nachhaltige Landnutzung“ im Ort Posta de Hornillos der Provinz Jujuy, Argentinien, statt.

Mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden vor Ort werden die Studierenden der WWU die verschiedenen Aspekte der Mensch-Umwelt-Beziehungen im Nordwesten Argentiniens diskutieren, sich mit den eingeladenen Bauern und Hirtinnen austauschen und so lokale Sichtweisen gewinnen. Hierzu hatte in der Vorbereitung das Sprachenzentrum der Universität Münster zusätzliche Plätze in seinen Spanischkursen angeboten.

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Themen der Tagung sind:

  • Ethnobotanik: nährreiche und giftige Pflanzen für die Nutztiere; Wissen der Hirt/innen
  • Weidehaltung in den Hochanden: Strategien der Hirt/innen zur Nutzung eines risikoreichen Naturraumes
  • Der Mais als Kulturgut in den Anden (Agrobiodiversität, Agroökologie, Nutzung der Höhenstufen, Riten)


Zudem ist ein Austausch zwischen den Studierenden aus Jujuy und Münster geplant, in dem die Themen der Tagung vor dem Hintergrund der Landnutzungspraktiken in Argentinien und Deutschland diskutiert werden.

Kann das "Greening" grüner werden?

Die im Fachjournal Conservation Letters erschienene Publikation: "Adding some Green to the Greening" beschäftigt sich mit der Effektivität der Greening-Maßnahme "Ökologische Vorrangflächen" nach dem ersten Jahr der Umsetzung.  Jenny Schmidt und andere Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) kamen in der Studie zu einem ernüchternden Ergebnis.
Die Maßnahmen sind für die Landwirte meist schlecht umsetzbar und fördern nur geringfügig die Artenvielfalt. Es gibt aber Vorschläge dieses Instrument umzugestalten und die Sitatuion für alle Seiten zu verbessern.

Pressemitteilung des UFZ
...hier gehts zur Publikation

Handbuch Produktionsintegrierte Naturschutzmaßnahmen (PIN) – Neuerscheinung

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Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft und die  AG Ökologische Planung präsentieren die 2. Auflage des Umsetzungshandbuchs für die Praxis von produktionsintegrierten Naturschutzmaßnahmen. Es ergänzt die  online verfügbare Datenbank.  Neben Aktualisierungen erhält die neue Ausgabe auch neue Maßnahmen zur produktionsintegrierten Kompensation sowie Beispiele zum Energiepflanzenanbau. Unter anderem ist dort auch das GrünSchatz-Projekt dargestellt.

Das Handbuch kann gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro bei der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft bestellt werden.

ILÖK Kolloquium am 24.01.2017

Wir freuen uns auf einen Vortrag von Prof. Dr. Alexander Wezel (ISARA-Lyon, France) zum Thema:

Result-oriented agri-environment measures for mountain grasslands and cropland in drinking water catchments
Potentials, constraints and farmers perceptions

Abstract:
Different policies have been developed in Europe to support farmers implementing environmental-friendly management practices. More recently these were specific agri-environment measures where farmers are remunerated only if they achieve a certain result. Examples from mountain grasslands and cropping systems in drinking water catchments for such result-oriented measures will be used and results illustrated in this presentation.

Grassland related measures were analysed in the context of mountainous farming in five different Alpine countries interviewing farmers about farmland and biodiversity management and farmers’ perceptions, opinions and propositions on result-oriented measures.
Regarding the management of water quality in drinking water catchments, the Augsburg catchment in Germany was analysed, a unique example where a result-oriented approach has been implemented. The historical evolution of the water protection programme, the result-oriented payment contracts with farmers, and farmer satisfaction with the contracts were investigated based on interviews with the water utility and farmers as well as an analysis of literature.

Alexander Wezel ist Geoökologe und Direktor des Départments Agroécologie et Environnement am ISARA-Lyon, Frankreich

  • Nachruf auf Jeannine Böhmichen

    Wir trauern um unsere liebe Kollegin, Mitarbeiterin, Freundin:

    Jeannine Böhmichen
    1987-2016

    persönliche Worte auf Jeannine's Website

    Unser Brief an Dich, Jeannine

    Nachruf (Seite des Fachbereichs)

    Ein wunderbarer Mensch ist von uns gegangen.


    Der Tod von Jeannine trifft uns sehr. Wir fragen uns, was dieses schlimme Ereignis für uns bedeuten kann?

    Wir haben zusammen mit anderen KollegInnen des Zentrums für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung an der WWU Münster zur  Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus gearbeitet und einen kleinen Band publiziert.
    In der Enzyklika steht in Satz 229:
     
    "Wir müssen wieder spüren, dass wir einander brauchen, dass wir eine Verantwortung für die anderen und für die Welt haben und dass es sich lohnt, gut und ehrlich zu sein. Wir haben schon sehr viel Zeit moralischen Verfalls verstreichen lassen, indem wir die Ethik, die Güte, den Glauben und die Ehrlichkeit bespöttelt haben, und es ist der Moment gekommen zu merken, dass diese fröhliche Oberflächlichkeit uns wenig genützt hat. Diese Zerstörung jeder Grundlage des Gesellschaftslebens bringt uns schließlich um der Wahrung der jeweils eigenen Interessen willen gegeneinander auf, lässt neue Formen von Gewalt und Grausamkeit aufkommen und verhindert die Entwicklung einer wahren Kultur des Umweltschutzes."
     
    Für uns war Jeannine immer ein Mensch, der das verstanden und gelebt hat. Wir wollen nun versuchen, angesichts ihres Todes, in Zukunft den "kleinen Weg" der Liebe besser und konsequenter zu gehen. Dieser wird in Satz 230 beschrieben. Er
     
    "[...] lädt uns ein [...], keine Gelegenheit für ein freundliches Wort, für ein Lächeln, für irgendeine kleine Geste zu verpassen, die Frieden und Freundschaft verbreitet. Eine ganzheitliche Ökologie ist auch aus einfachen alltäglichen Gesten gemacht, die die Logik der Gewalt, der Ausnutzung, des Egoismus durchbrechen. Indessen ist die Welt des wütenden Konsums zugleich die Welt, in der das Leben in all seinen Formen schlecht behandelt wird."

    Wir haben am 09.12.2016, nahe des Instituts, in der Kinderbachaue, eine Sommer-Linde gepflanzt. Sie wird uns an Jeannine erinnern.

Wir begrüßen Jenny Schmidt

Seit dem 2. November arbeit Jenny Schmidt bei uns in der AG Ökologische Planung. Sie kam vom UFZ Halle-Leipzig zu uns an die WWU nach Münster. Als Willkommensgeschenk bringt Sie eine Publikation und einen Hinweis im Newsletter Science for Enviroment Policy mit.

Die Europäische Kommission hat den Artikel “ Using social network analysis to identify key stakeholders in agricultural biodiversity governance and related land-use decisions at regional and local level“ (Artikel lesen)  für ihren Newsletter “Science for Environment Policy”, Nummer 476 ausgewählt. Der Newsletter wird wöchentlich an über 20.000 Abonnenten verschickt und informiert über Untersuchungsergebnisse die relevant sind für die Europäische Umweltpolitik.

Bitte klicken Sie hier um den Newsletter-Artikel (in Englisch) herunterzuladen: Analysis of farmers’ social networks identifies important stakeholders for biodiversity conservation.

Jenny Schmidt wird mit uns gemeinsam an der Schnittstelle zwischen Naturschutz und Landwirtschaft arbeiten, wie wir es im GrünSchatz-Projekt bereits tun. Sie stärkt in methodischer Hinsicht bei uns die qualitaive Sozialforschung, wie sie etwa im Projekt zur Inwertetzung ruraler Landschaften oder in verschiedenen Masterarbeiten praktiziert wird. Darüber hinaus wird sie aber im Feld der Instrumenten- und Politikfeldanalyse neue Impulse setzen und unsere Kompetenzen mit ihren Erfahrungen ergänzen.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit und heißen unsere alte und neue Mitarbeiterin herzlich willkommen!

Wissenschaftler/-Innen aus Brasilien, Deutschland und Portugal diskutieren über die Problematik invasiver Pflanzenarten

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© Jan Lehmann


Am 25. und 26. Juli 2016 fand an der Bundesuniversität Viçosa (Universidade Federal de Viçosa, Minas Gerais, Brasilien) das „International Symposium on Biological Invasion & II Jornada Botânica” statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung, dem "Laboratório de Ecologia e Evolução de Plantas-LEEP" (Universität Viçosa) und dem Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus São Paulo ausgerichtet.

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© Jan Lehmann

Insgesamt waren mehr als 50 Wissenschaftler/-innen aus Deutschland, Portugal und Brasilien zusammengekommen, um sich über die jüngsten Ergebnisse der Forschung zu invasiven Pflanzen und dem damit verbunden Verlust an Biodiversität auszutauschen. Die Veranstaltung wurde stellvertretend durch Prof. Dr. Tillmann Buttschardt (Universität Münster), Dr. Silvia Ziller (Instituto Hórus de Desenvolvimento e Conservação Ambiental, Florianópolis), Prof. Dr. Vladimir Oliveira Di Iorio (Universität Viçosa), Prof. Dr. Renata Meira (Botanische Gesellschaft Brasilien) und Márcio Weichert (Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus São Paulo) feierlich eröffnet. Durch die zahlreichen Fachvorträge und Diskussionen konnte die aus dem EU-Projekt "INSPECTED.NET" hervorgegangene Zusammenarbeit zu einer langfristigen Kooperation zwischen Brasilien und Deutschland mit besonderen Blick auf die Förderung junger Nachwuchsforscher/-Innen ausgebaut und weiter gestärkt werden. Weitere Informationen...

Projekt "GrünSchatz" als Vorreiter im Klimaschutz ausgezeichnet

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© André Dünnebacke / Regionale 2016 Agentur

Um die negativen Auswirkungen der Biogasgewinnung auf die Natur einzudämmen, erprobt das Projekt "GrünSchatz" neue Saatgutmischungen aus heimischen Wildpflanzen. Das Forschungsprojekt gehört ab sofort zu den Vorreitern im Klimaschutz der "KlimaExpo.NRW". Projektleiter Prof. Tillmann Buttschardt von der AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung nahm die Urkunde am 1. Juli entgegen. weiterlesen...

Tagung "Die transformative Kraft der Städte" - Die Stadt als Lösungsinstrument des globalen Klimawandels!?

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© ZIR

Auf Einladung von Forschungseinrichtungen der Westfälischen Wilhelms-Universität, dem Zentralinstitut für Raumplanung (ZIR), dem

Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung

(ZIN) sowie dem Institut für Umwelt- und Planungsrecht (IUP) tagten am vergangenen Montag hochkarätige Wissenschaftler im Ratssaal des Historischen Rathauses unter der Überschrift „Die transformative Kraft der Städte: Nachhaltige Urbanisierung in Nordrhein-Westfalen“. Im Fokus der Veranstaltung stand die Präsentation des vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) erstellten Hauptgutachten 2016 „Der Umzug der Menschheit – die transformative Kraft der Städte“.


Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Tillmann K. Buttschardt vom Institut für Landschaftsökologie/ZIN und Prof. Dr. Hans D. Jarass, LL.M. vom ZIR sprachen nach Grußworten des Staatssekretärs Michael von der Mühlen, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW, der Prorektorin der Uni Prof., Dr. Cornelia Denz, und der Bürgermeisterin Karin Reismann der Vorsitzende des WBGU, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) sowie Prof. Dr. Sabine Schlacke, Direktorin des IUP und ebenfalls Mitglied im WBGU, zu mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichsten Fachrichtungen.