Herzlich Willkommen

bei der AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung

Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren. Die AG Angewandte Landschaftökologie und Ökologische Planung ist Teil des Instituts für Landschaftsökologie (ILÖK) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Mehr Informationen zur inhaltlichen Ausrichtung unserer Arbeit finden Sie unter der Rubrik Forschung oder Lehre, die Sie auch über die Menüleiste aufrufen können. Kontakt/Anfahrt


Aktuelles zum Studium

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Aktuelles zur Forschung

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Aktuelles aus der AG

Einladung zur Antrittsvorlesung

Anlässlich des Abschlusses des Habilitationsverfahrens von Herrn PD Dr. Jan Thiele lädt der Dekan des Fachbereichs Geowissenschaften alle
Interessierten herzlich ein. Die Antrittsvorlesung findet statt am Donnerstag, 16. November 2017, ab 18:15 Uhr im Hörsaal des GEO I, Heisenbergstraße 2, 48149 Münster.
Das Thema „Schaumkraut auf der Roten Liste? Zustand und Perspektiven der Biodiversität in intensiv genutzten Agrarlandschaften“ widmet sich einem ebenso brisanten, wie akutell heiß diskutierten Geschehen, zu welchem die AG Ökologische Planung in mehreren Projekten und zahlreichen Abschlussarbeiten forscht und lehrt.

Gratulation Jan Lehmann!

© AG Ökologische Planung

Jan Lehmann wurde am 25.10.2017 zum Dr. rer. nat. promoviert. Der Titel seiner Doktorarbeit lautet: Unmanned Aerial Systems in Landscape Ecology – New Remote Sensing Capabilities and Perspectives for Scalable Environmental Applications and Analyses.

Die AG Angewandte Landschaftsökologie/Ökologische Planung gratuliert sehr herzlich!

Zukunftsfähige Landschaftsgestaltung auf Grundlage lokaler Ökosystemstrukturen

Am  Donnerstag, 19. Oktober 2017 laden wir ein zur Veranstaltung : Zukunftsfähige Landschaftsgestaltung auf Grundlage lokaler Ökosystemstrukturen.  Die Veranstaltung umfasst öffentliche Impulsvorträge zur Förderung resilienter öko-sozialer Systeme sowie zur Renaturierung von Ökosystemen mit eingeladenen Gästen (14:15 Uhr · Geo1, Raum 309) und einen anschließenden Workshop „Von der Naturbeobachtung zur Landschaftsgestaltung". Hierzu ist eine Anmeldung nowendig, da die Platzzahl beschränkt ist.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

IALE-D Jahrestagung in Münster zum Thema Wasser und Landschaft

© AG Ökologische Planung

Vom 20. – 22. September 2017 wurde von der AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung die Tagung des deutschen Zweigs der International Association for Landscape Ecology mit dem Oberthema Wasser.Landschaft ausgerichtet.

Etwa 80 Personen aus ganz Deutschland haben an der vielfältigen Tagung teilgenommen und sie mitgestaltet. Die Themen umspannten einen weiten Bogen und reichten von der hydronumerischen Simulation Leitbild-konformer Ersatzstrukturen über Mikroplastik, Gewässerrenaturierung und Unterhaltungspraxis bis hin zu Fragen der Wasserkultur oder Ökosystemleistungen. ...weiterlesen.

Gratulation André Große-Stoltenberg!

© AG Ökoplan

André Große-Stoltenberg (5. v. l.) wurde am 20.07.2017 zum Dr. rer. nat. promoviert. Der Titel seiner Doktorarbeit lautet: Detection and Impact of an Invasive Ecosystem Engineer from Leaf to Landscape Scale Merging Field Spectroscopy and Remote Sensing with Ecophysiology. Die Arbeit entstand u.a. im Rahmen des QUEEN-Projektes. Die AG Angewandte Landschaftsökologie/Ökologische Planung und das QUEEN-Team gratulieren sehr herzlich!

Neue Publikation zur Modellierung des Einflusses von invasiven Arten auf Dünenökosysteme

© Hellmann et al. (2017)

Innerhalb des EUFAR Projektes DeInVader und des DFG-Projektes QUEEN der AG Ökologische Planung haben André Große-Stoltenberg und Dr. Jan Thiele zusammen mit KollegInnen der Universitäten Freiburg und Hamburg in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ eine Studie zum Einfluss der invasiven, Stickstoff fixierenden Strauchart Acacia longifolia auf den Stickstoffkreislauf in einem nährstoffarmen Dünenökosystem veröffentlicht. Das Team stellt einen neuen Ansatz vor. weiterlesen... In der Uni-Zeitung ist eine Kurzmeldung erschienen Link.

Neues Forschungsprojekt: Untersuchung historischer Landnutzung in den Biodiversitäts-Exploratorien

In der aktuellen Phase des DFG-Schwerpunktprogramms 1374 „Exploratorien zur funktionalen Biodiversitätsforschung“ (2017-2020) wurde Dr. Jan Thiele ein Projekt zu Auswirkungen historischer Landnutzung auf Grünland-Artengemeinschaften (HiLUCC) genehmigt, das in Kooperation mit Prof. Dr. Wolfgang Weisser, TU München, durchgeführt wird. In diesem Projekt wird die frühere Landnutzung - zurückreichend bis ca. 1850 - in der Umgebung der Untersuchungsflächen (1-km Radius) von historischen Karten abdigitalisiert. Hierfür werden zwei Studentische Hilfskräfte mit jeweils acht Wochenstunden gesucht (bei Interesse Mail an Jan Thiele). Es wird untersucht, ob die Nutzungsgeschichte der Grünlandflächen sowie die historische Landschaftsstruktur auf die heutigen Artengemeinschaften nachwirken. Zum Beispiel könnten fragmentierte Flächen ehemals ausgedehnter Grünlandbereiche eine Aussterbeschuld aufweisen. Oder der Artenreichtum von Neugrünland könnte davon abhängen, ob es früher schon größere Grünlandflächen und somit einen großen Artenpool in der Landschaft gab. Es besteht die Möglichkeit, Abschlussarbeiten in Anknüpfung an das Projekt durchzuführen, z.B. zur Landschaftsveränderung in den Gebieten Schorfheide-Chorin und Schwäbische Alb.

ZIN Brotzeit Kolloquium im Sommersemester 2017

Zu Beginn des Sommersemesters 2017 startet das Zentrum für interdisziplinäre Nachhaltigkeit (ZIN) die 2. Vortragsreihe des Brotzeitkolloquiums zum Thema "Klima und Gerechtigkeit". Das Kolloquium findet donnerstags um 12 Uhr ct.  im Hörsaal (JO101) in der Johannisstaße 4 statt (mit Ausnahme des Termins am 11.05.2017) .

Nähere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Flyer

Tagung zum Thema „Lokales Wissen und nachhaltige Landnutzung“

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© Cornelia Steinhäuser

Die „Große Exkursion in den Nordwesten Argentiniens“ führt von Ende März bis Anfang April 2017 in eine Landschaft, die über Jahrhunderte von der indigenen Bevölkerung in kleinbäuerlicher, ritenreicher, sozial vernetzter Landnutzung entstanden ist. Die harschen Umweltbedingungen der Anden führten zur Herausbildung zahlreicher Landnutzungsstrategien und einer damit verbundenen herausragenden landschaftlichen Vielfalt. So wurde die Quebrada de Humahuaca, aufgrund ihrer Einzigartigkeit als UNESCO-Welterbe ausgewiesen. Eine wichtige Rolle spielte dabei die dort zu beobachtende Agrobiodiversität.

Im Rahmen der Exkursion und in Zusammenarbeit mit dem*Institut für Forschung und Entwicklung der kleinbäuerlichen familiären Landwirtschaft (IPAF) sowie dem Lehrstuhl für Ethnobotanik der Universität Jujuy findet diese Tagung am 28. März 2017 zum Thema „Lokales Wissen und nachhaltige Landnutzung“ im Ort Posta de Hornillos der Provinz Jujuy, Argentinien, statt.

Mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden vor Ort werden die Studierenden der WWU die verschiedenen Aspekte der Mensch-Umwelt-Beziehungen im Nordwesten Argentiniens diskutieren, sich mit den eingeladenen Bauern und Hirtinnen austauschen und so lokale Sichtweisen gewinnen. Hierzu hatte in der Vorbereitung das Sprachenzentrum der Universität Münster zusätzliche Plätze in seinen Spanischkursen angeboten.

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Themen der Tagung sind:

  • Ethnobotanik: nährreiche und giftige Pflanzen für die Nutztiere; Wissen der Hirt/innen
  • Weidehaltung in den Hochanden: Strategien der Hirt/innen zur Nutzung eines risikoreichen Naturraumes
  • Der Mais als Kulturgut in den Anden (Agrobiodiversität, Agroökologie, Nutzung der Höhenstufen, Riten)


Zudem ist ein Austausch zwischen den Studierenden aus Jujuy und Münster geplant, in dem die Themen der Tagung vor dem Hintergrund der Landnutzungspraktiken in Argentinien und Deutschland diskutiert werden.

Kann das "Greening" grüner werden?

Die im Fachjournal Conservation Letters erschienene Publikation: "Adding some Green to the Greening" beschäftigt sich mit der Effektivität der Greening-Maßnahme "Ökologische Vorrangflächen" nach dem ersten Jahr der Umsetzung.  Jenny Schmidt und andere Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) kamen in der Studie zu einem ernüchternden Ergebnis.
Die Maßnahmen sind für die Landwirte meist schlecht umsetzbar und fördern nur geringfügig die Artenvielfalt. Es gibt aber Vorschläge dieses Instrument umzugestalten und die Sitatuion für alle Seiten zu verbessern.

Pressemitteilung des UFZ
...hier gehts zur Publikation

Handbuch Produktionsintegrierte Naturschutzmaßnahmen (PIN) – Neuerscheinung

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Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft und die  AG Ökologische Planung präsentieren die 2. Auflage des Umsetzungshandbuchs für die Praxis von produktionsintegrierten Naturschutzmaßnahmen. Es ergänzt die  online verfügbare Datenbank.  Neben Aktualisierungen erhält die neue Ausgabe auch neue Maßnahmen zur produktionsintegrierten Kompensation sowie Beispiele zum Energiepflanzenanbau. Unter anderem ist dort auch das GrünSchatz-Projekt dargestellt.

Das Handbuch kann gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro bei der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft bestellt werden.

ILÖK Kolloquium am 24.01.2017

Wir freuen uns auf einen Vortrag von Prof. Dr. Alexander Wezel (ISARA-Lyon, France) zum Thema:

Result-oriented agri-environment measures for mountain grasslands and cropland in drinking water catchments
Potentials, constraints and farmers perceptions

Abstract:
Different policies have been developed in Europe to support farmers implementing environmental-friendly management practices. More recently these were specific agri-environment measures where farmers are remunerated only if they achieve a certain result. Examples from mountain grasslands and cropping systems in drinking water catchments for such result-oriented measures will be used and results illustrated in this presentation.

Grassland related measures were analysed in the context of mountainous farming in five different Alpine countries interviewing farmers about farmland and biodiversity management and farmers’ perceptions, opinions and propositions on result-oriented measures.
Regarding the management of water quality in drinking water catchments, the Augsburg catchment in Germany was analysed, a unique example where a result-oriented approach has been implemented. The historical evolution of the water protection programme, the result-oriented payment contracts with farmers, and farmer satisfaction with the contracts were investigated based on interviews with the water utility and farmers as well as an analysis of literature.

Alexander Wezel ist Geoökologe und Direktor des Départments Agroécologie et Environnement am ISARA-Lyon, Frankreich

  • Nachruf auf Jeannine Böhmichen

    Wir trauern um unsere liebe Kollegin, Mitarbeiterin, Freundin:

    Jeannine Böhmichen
    1987-2016

    persönliche Worte auf Jeannine's Website

    Unser Brief an Dich, Jeannine

    Nachruf (Seite des Fachbereichs)

    Ein wunderbarer Mensch ist von uns gegangen.


    Der Tod von Jeannine trifft uns sehr. Wir fragen uns, was dieses schlimme Ereignis für uns bedeuten kann?

    Wir haben zusammen mit anderen KollegInnen des Zentrums für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung an der WWU Münster zur  Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus gearbeitet und einen kleinen Band publiziert.
    In der Enzyklika steht in Satz 229:
     
    "Wir müssen wieder spüren, dass wir einander brauchen, dass wir eine Verantwortung für die anderen und für die Welt haben und dass es sich lohnt, gut und ehrlich zu sein. Wir haben schon sehr viel Zeit moralischen Verfalls verstreichen lassen, indem wir die Ethik, die Güte, den Glauben und die Ehrlichkeit bespöttelt haben, und es ist der Moment gekommen zu merken, dass diese fröhliche Oberflächlichkeit uns wenig genützt hat. Diese Zerstörung jeder Grundlage des Gesellschaftslebens bringt uns schließlich um der Wahrung der jeweils eigenen Interessen willen gegeneinander auf, lässt neue Formen von Gewalt und Grausamkeit aufkommen und verhindert die Entwicklung einer wahren Kultur des Umweltschutzes."
     
    Für uns war Jeannine immer ein Mensch, der das verstanden und gelebt hat. Wir wollen nun versuchen, angesichts ihres Todes, in Zukunft den "kleinen Weg" der Liebe besser und konsequenter zu gehen. Dieser wird in Satz 230 beschrieben. Er
     
    "[...] lädt uns ein [...], keine Gelegenheit für ein freundliches Wort, für ein Lächeln, für irgendeine kleine Geste zu verpassen, die Frieden und Freundschaft verbreitet. Eine ganzheitliche Ökologie ist auch aus einfachen alltäglichen Gesten gemacht, die die Logik der Gewalt, der Ausnutzung, des Egoismus durchbrechen. Indessen ist die Welt des wütenden Konsums zugleich die Welt, in der das Leben in all seinen Formen schlecht behandelt wird."

    Wir haben am 09.12.2016, nahe des Instituts, in der Kinderbachaue, eine Sommer-Linde gepflanzt. Sie wird uns an Jeannine erinnern.

Wir begrüßen Jenny Schmidt

Seit dem 2. November arbeit Jenny Schmidt bei uns in der AG Ökologische Planung. Sie kam vom UFZ Halle-Leipzig zu uns an die WWU nach Münster. Als Willkommensgeschenk bringt Sie eine Publikation und einen Hinweis im Newsletter Science for Enviroment Policy mit.

Die Europäische Kommission hat den Artikel “ Using social network analysis to identify key stakeholders in agricultural biodiversity governance and related land-use decisions at regional and local level“ (Artikel lesen)  für ihren Newsletter “Science for Environment Policy”, Nummer 476 ausgewählt. Der Newsletter wird wöchentlich an über 20.000 Abonnenten verschickt und informiert über Untersuchungsergebnisse die relevant sind für die Europäische Umweltpolitik.

Bitte klicken Sie hier um den Newsletter-Artikel (in Englisch) herunterzuladen: Analysis of farmers’ social networks identifies important stakeholders for biodiversity conservation.

Jenny Schmidt wird mit uns gemeinsam an der Schnittstelle zwischen Naturschutz und Landwirtschaft arbeiten, wie wir es im GrünSchatz-Projekt bereits tun. Sie stärkt in methodischer Hinsicht bei uns die qualitaive Sozialforschung, wie sie etwa im Projekt zur Inwertetzung ruraler Landschaften oder in verschiedenen Masterarbeiten praktiziert wird. Darüber hinaus wird sie aber im Feld der Instrumenten- und Politikfeldanalyse neue Impulse setzen und unsere Kompetenzen mit ihren Erfahrungen ergänzen.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit und heißen unsere alte und neue Mitarbeiterin herzlich willkommen!