Institut für Landschaftsökologie

Herzlich willkommen!

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Prof. Dr. Christoph Scherber

"Lebende Zäune" für mehr Biodiversität

Verbindungen zwischen Regenwald-Resten fördern die Ausbreitung von Kolibris und die Bestäubung von Pflanzen
Scherber News Jan16
Ein "Grüner Schattenkolibri" trinkt Nektar aus einer Blüte.

Die Abholzung tropischer Regenwälder bedroht weltweit die Biodiversität. Eine aktuelle Studie der AG Tierökologie zeigt nun, dass man durch einfache Maßnahmen Regenwald-Fragmente miteinander verbinden kann. Dadurch können nicht nur seltene Vogelarten gefördert werden, sondern auch die Bestäubung von Pflanzen. Zur Pressemitteilung...

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Gabel

ILÖK-Kolloquium im WS 2015/2016

Im Namen des Instituts für Landschaftsökologie laden wir Sie herzlich zum ILÖK-Kolloquium im Wintersemester 2015/16 ein! Die Vorträge sind öffentlich und finden jeweils dienstags um 18.15 h im Hörsaal Geo 1 in der der Heisenbergstr. 2 statt.  "Mikroplastik in aquatischen Ökosystemen"  Zu diesem Thema hält Herr Prof. Dr. Christian Laforsch, Universität Bayreuth am 09. Februar 2016 den nächsten Vortrag.  Die Veranstaltung ist im MSc Lök, Modul M2/M1, anrechenbar.  Hier finden Sie das Programm mit den weiteren Beiträgen im Wintersemester.

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Blodau

Kleine Seen mit großer Wirkung?

Proj Eifel
© Blodau

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft  unterstützt  für drei  Jahre ein Forschungsvorhaben der AG Ökohydrologie  und Stoffkreisläufe (Prof. Dr. Christian Blodau) zur Erforschung des Kohlenstoffkreislaufs von Flachseen am Beispiel des Kratersees Windsborn in der Eifel. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass kleine und häufig flache Gewässer (< 100 ha) global wesentlich größere Flächen einnehmen als früher angenommen. Aufgrund ihrer Häufigkeit und hohen metabolischen Aktivität wird vermutet, dass sie signifikante Kohlendioxid- und Methanquellen darstellen und Rückkoppelungseffekte mit dem Klimasystem zeigen. Jedoch sind die Kohlenstoffflüsse bislang kaum quantifiziert und klimatische, hydrologische und biologische Steuerungsfaktoren unzureichend erfasst. Das Vorhaben wird diese Forschungslücken an einem Modellsystem schließen und insbesondere die Hypothese überprüfen, dass Zeiten und Zonen existieren, die einen großen Einfluss auf den jährlichen Gasaustausch haben. Es kommen neueste Entwicklungen in der Messtechnik zur zeitlich hochauflösenden Bestimmung von Gasflüssen zur Anwendung, die umfassende Einblicke in die Funktion dieser Systeme ermöglichen. Ferner werden Methanbildung, -oxidation und -transport als Schlüsselprozesse für die Treibhauswirkung dieser Systeme mit Hilfe von Bilanzierungen, von Porenwasseranalysen und Bilanzen stabiler 13C Isotope aufgeklärt.

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Klemm

Gelichteter Nebel

Klimawandel und geringere Luftverschmutzung erklären weltweiten Nebelschwund
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Nebelige Landschaft im Herbst
© Colourbox.de

Durch fein verteilte Wassertröpfchen in der Luft entsteht Nebel – ein alltägliches meteorologisches Phänomen. Doch es wird immer seltener: Experten beobachten weltweit an Hunderten von Wetterstationen die Abnahme der Nebelhäufigkeit oder der Nebelintensität. "Über die Gründe dafür wurde bislang bestenfalls spekuliert", meint Prof. Dr. Otto Klemm . Der Klimatologe hat nun gemeinsam mit seinem Fachkollegen Prof. Neng-Huei Lin von der Taiwan National Central University erstmals untersucht, ob der Klimawandel die Ursache für den Rückgang sein könnte oder eine geringere Luftverschmutzung. Tatsächlich könne beides den Nebelschwund erklären, so das Fazit.  Weiter...

Aktuelle Publikationen am ILÖK

  • Klemm, O.; Tseng, W.-T.; Lin. C.-C.; Klemm, K.I.; Lin, N.-H. (2015): pH Control in Fog and Rain in East Asia: Temporal Advection of Clean Air Masses to Mt. Bamboo, Taiwan. Atmosphere, 6, 1785-1800. doi:10.3390/atmos6111785
  • Heim, R. H.-J.; Jürgens, N.; Große-Stoltenberg, A., Oldeland, J. (2015): The Effect of Epidermal Structures on Leaf Spectral Signatures of Ice Plants (Aizoaceae). Remote Sensing 7(12): 16901-16914, doi:10.3390/rs71215862
  • Wei, S.; Bai, J.; Yang, C.; Zhang, Q., Knorr, K.-H.; Zhan, J., Gao, Q. (2015): Compound amino acids added in media improved Solanum nigrum L. phytoremediating Cd-PAHs contaminated soil. International Journal of Phytoremediation, accepted; doi: 10.1080/15226514.2015.1109592
  • Allan, E.; Manning, P.; Prati, D.; Grassein, F,;  Alt, F.;  Binkenstein, J.; Blaser, S.; Blüthgen, N.; Hölzel, N.; Klaus, V.H.; Kleinebecker, T.; Morris, E-K.; Oelmann, Y.; Renner, S.C.; Rillig, M.C.; Schäfer, M.; Schloter, M.; Schmitt, B.; Schöning, I.; Schrumpf, M.; Solly, E.; Sorkau, E.; Steckel, J; Steffen-Dewenter, I.; Stempfhuber, B.; Trumbore, S.; Weiner, C.N.; Weisser, W.W.; Werner, W.; Westphal, C.; Wilcke, W.; Fischer, M. (2015): Land use intensification alters ecosystem multifunctionality via loss of biodiversity and changes to functional composition. Ecology Letters 18: 834–843 doi: 10.1111/ele.12469
  • Gilhaus, K.; Vogt, V.; Hölzel, N. (2015): Restoration of sand grasslands by topsoil removal and self-greening. Applied Vegetation Science 18 (4): 661-673 doi: 10.1111/avsc.12176

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Buttschardt

Das Institut für Landschaftsökologie im neuen Web-Design

Mit der Umstellung auf das neue Erscheinungsbild des Webauftrittes verbindet sich mehr als nur ein optisches Re-Make. Wir haben innerhalb des Institutes neben Altbewährtem auch einige Weiterentwicklungen und Neuerungen zu vermelden. Insbesondere betrifft dies unsere Arbeitsgruppen, welche ebenfalls neu geordnet wurden: Aus der Ökosystemforschung wurde die AG Biodiversität und Ökosystemforschung, aus der Hydrologie die AG Ökohydrologie und Stoffkreisläufe. Neu hinzu gekommen ist die AG Tierökologie und multitrophische Interaktionen mit dem neu berufenen Prof. Dr. Christoph Scherber sowie die AG Bodenökologie und Landnutzung mit PD Dr. Ute Hamer als Leiterin.
Das neue Weblayout dient vor allem dazu, die Seiten auf mobilen Endgeräten besser bedienen und nutzen zu können.