Institut für Landschaftsökologie

Herzlich willkommen!

|
Prof. Dr. Buttschardt

Gratulation André

© AG Ökoplan


André Große-Stoltenberg
wurde am 20.07.2017 zum Dr. rer. nat. promoviert. Der Titel seiner Doktorarbeit lautet: Detection and Impact of an Invasive Ecosystem Engineer from Leaf to Landscape Scale Merging Field Spectroscopy and Remote Sensing with Ecophysiology. Die Arbeit entstand u.a. im Rahmen des QUEEN-Projektes. Die AG Angewandte Landschaftsökologie/Ökologische Planung und das QUEEN-Team gratulieren sehr herzlich!

|
Prof. Dr. Harald Strauß

Absage der Akademischen Feier des Fachbereichs Geowissenschaften

Aufgrund nur weniger Anmeldungen kann die Akademische Feier des Fachbereichs Geowissenschaften am 27.07.2017 leider nicht stattfinden.


|
Prof. Dr. Buttschardt

Neue Publikation zur Modellierung des Impacts von invasiven Arten auf Dünenökosysteme

© Hellmann et al. (2017)


Innerhalb des EUFAR Projektes DeInVader und des DFG-Projektes QUEEN der AG Ökologische Planung haben André Große-Stoltenberg und Dr. Jan Thiele zusammen mit KollegInnen der Universitäten Freiburg und Hamburg in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ eine Studie zum Impact der invasiven, Stickstoff fixierenden Strauchart Acacia longifolia auf den Stickstoffkreislauf in einem nährstoffarmen Dünenökosystem veröffentlicht. Das Team stellt einen neuen Ansatz vor. Weiterlesen...

Aktuelle Publikationen am ILÖK

  • Blodau, C.; Agethen, S.; Broder, T.; Knorr, K.-H. (2017): Gradients of organic matter quality, mineralization and sequestration in Cook's Bay of Lake Simcoe, Canada. Limnologica, in press, doi: 10.1016/j.limno.2017.04.005
  • Broder, T.; Knorr, K.-H.; Biester, H. (2017): Changes in dissolved organic matter quality in a peatland and forest headwater stream as a function of seasonality and hydrolic conditions. Hydrology and Earth System Sciences, 21, 2035-2051, doi: 10.5194/hess-21-2035-2017
  • Lehmann,  J.R.K.; Prinz, T.; Ziller, S.R.; Thiele, J.; Heringer, G.; Meira-Neto, J.A.A.; Buttschardt, T.K .(2017): Open-Source Processing and Analysis of Aerial Imagery Acquired with a Low-Cost Unmanned Aerial System to Support Invasive Plant Management. Front. Environ. Sci. 5:44. doi: 10.3389/fenvs.2017.00044
  • Hellmann C.; Große-Stoltenberg A.; Thiele J.; Oldeland J.; Werner C. (2017): Heterogeneous environments shape invader impacts: integrating environmental, structural and functional effects by isoscapes and remote sensing. Scientific Reports 7: 4118. doi: 10.1038/s41598-017-04480-4
  • Hollens, H.; van der Niet, T.; Cozien, R.; & Kuhlmann, M. (2017): A spur-ious inference: Pollination is not more specialized in long-spurred than in spurless species in Diascia-Rediviva mutualisms. Flora - Morphology, Distribution, Functional Ecology of Plants 232: 73-82 doi: 10.1016/j.flora.2016.12.006
  • Gabel, F.; Lorenz, S.; Stoll, S. (2017): Effects of ship-induced waves on aquatic ecosystems. Science of the Total Environment 601-602: 926-939, doi 10.1016/j.scitotenv.2017.05.206

weitere Publikationen: ILÖK, Arbeitsgruppen, Mitarbeiter

|
Prof. Dr. Buttschardt

IALE-D Jahrestagung 20.-22. September 2017 in Münster

Iale Jahrestagung 2017 1zu1
© Jan Lehmann

In der Landschaftsökologie wird das Thema Wasser auf vielfältigste Weise - teilweise auch eher implizit - behandelt. Die Jahrestagung 2017 richtet den Fokus daher auf das Medium Wasser mit dem Ziel sich die Abhängigkeiten und Wechselwirkungen von, mit und in landschaftlichen Zusammenhängen zu erschließen. Zahlreiche interessante Forschungsthemen, Initiativen, Konzepte, rechtliche Setzungen und normative Diskussionen um das Thema Wasser kennzeichnen derzeit die Entwicklungen in Wissenschaft und Gesellschaft. Mit der Jahrestagung sollen diese auch Raum innerhalb der Landschaftsökologie erhalten.
In Münster hat sich in den vergangenen Jahren ein starker Schwerpunkt zum Thema Wasser entwickelt, der neben der Westfälischen Wilhelms-Universität auch z.B. die Fachhochschule Münster mit einschließt. Wir möchten daher das Thema in einem breiten Zusammenhang diskutieren. Zusätzliche Themen sind aber durchaus möglich und erwünscht (Aufruf zum Einreichen von Beiträgen). Weitere Informationen erhalten sie auf der Tagungsseite.

Ulrike Berning-Mader für 25-jährige Dienstzeit geehrt

Im Namen des Kanzlers der WWU, Matthias Schwarte, sprach Prof. Dr. Buttschardt als Geschäftsführender Direktor des ILÖK  Frau Berning-Mader Dank und Anerkennung aus.  Wir gratulieren sehr herzlich!

Jan Thiele habilitiert

Dr. rer. nat. Jan Thiele (AG Angewandte Landschaftsökologie/Ökologische Planung) hat sich am 17.05.2017 mit einer kumulativen Arbeit zum Thema: Modelling invasion processes and impacts of non-native plant species at multiple scales habilitert. Ihm wurde vom Fachbereich 14 Geowissenschaften die Venia legendi für die Fächer Landschaftsökologie und Physische Geographie verliehen. Mit dieser Lehrberechtigung darf er nun den Titel Privatdozent führen. Wir gratulieren sehr herzlich!

Ehrendoktorwürde für Norbert Hölzel

Tyumen Ehrendoktor 2017-1
© UT/Denis Zinoviev

Herrn Prof. Dr. Norbert Hölzel wurde die Ehrendoktorwürde der Universität Tyumen, Russland, verliehen. Wir gratulieren herzlich! Die westsibirische Hochschule ehrt ihn damit unter anderem für sein langjähriges Engagement in der deutsch-russischen Forschungskooperation.

Pressemitteilung der WWU
Pressemitteilung der University of Tyumen

Neues Forschungsprojekt: Untersuchung historischer Landnutzung in den Biodiversitäts-Exploratorien

In der aktuellen Phase des DFG-Schwerpunktprogramms 1374 „Exploratorien zur funktionalen Biodiversitätsforschung“ (2017-2020) wurde Dr. Jan Thiele (AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung) ein Projekt zu Auswirkungen historischer Landnutzung auf Grünland-Artengemeinschaften (HiLUCC) genehmigt, das in Kooperation mit Prof. Dr. Wolfgang Weisser, TU München, durchgeführt wird. In diesem Projekt wird die frühere Landnutzung - zurückreichend bis ca. 1850 - in der Umgebung der Untersuchungsflächen (1-km Radius) von historischen Karten abdigitalisiert. Hierfür werden zwei Studentische Hilfskräfte mit jeweils acht Wochenstunden gesucht (bei Interesse Mail an Jan Thiele). Es wird untersucht, ob die Nutzungsgeschichte der Grünlandflächen sowie die historische Landschaftsstruktur auf die heutigen Artengemeinschaften nachwirken. Zum Beispiel könnten fragmentierte Flächen ehemals ausgedehnter Grünlandbereiche eine Aussterbeschuld aufweisen. Oder der Artenreichtum von Neugrünland könnte davon abhängen, ob es früher schon größere Grünlandflächen und somit einen großen Artenpool in der Landschaft gab. Es besteht die Möglichkeit, Abschlussarbeiten in Anknüpfung an das Projekt durchzuführen, z.B. zur Landschaftsveränderung in den Gebieten Schorfheide-Chorin und Schwäbische Alb.
Das Projekt HiLUCC ist angesiedelt im Forschungsschwerpunkt "Landschaftsveränderungen und deren Erfassung" der AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung.

Erfolgreicher DFG Folgeantrag - Arbeitgruppen des ILÖK können Störungs- und Ansaatexperiment ESCAPE fortführen

Escape At-work Klaus
© Valentin H. Klaus

Auch in der neuen Antragsphase des DFG Schwerpunktprogramms 1374 „Exploratorien zur funktionalen Biodiversitätsforschung“ (03/2017-03/2020) konnten Dr. Ute Hamer (AG Bodenökologie und Landnutzung), Dr. Till Kleinebecker und Prof. Dr. Norbert Hölzel (beide AG Biodiversität und Ökosystemforschung) erfolgreich einen gemeinsamen Antrag platzieren. In enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Markus Fischer und Dr. Daniel Prati von der Uni Bern wird im Rahmen des bewilligten Vorhabens die wissenschaftliche Begleitung des in der letzten Projektphase angelegten umfangreichen Störungs- und Ansaatexperiments (SADE) fortgeführt. Die von Dr. Valentin Klaus als Postdoc koordinierten Begleituntersuchungen gehen u.a. der Frage nach wie sich die experimentellen Manipulationen durch Störung und Ansaat auf die pflanzliche Diversität, die Produktivität, den Nährstoffrückhalt und den Abbau organischer Substanz entlang eines Landnutzungsgradienten auswirken. Wie bereits in der letzten Projektphase sollen auch diesmal wieder Studierende mit Projekten und Abschlussarbeiten intensiv in Forschungsarbeiten integriert werden.
ESCAPE Projektseite