Institut für Landschaftsökologie
Heisenbergstr. 2 D-48149 Münster
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Aktuelles am ILÖK


Tschechische Post-Docs zu Gast am ILÖK

Ondrej Jakub Norbert[20.03.2014] Zwei Tcheschische Post-Docs sind zur Zeit zu Gast bei der AG Ökosystemforschung: Jakub Těšitel von der University of South Bohemia in České Budějovice nutzt seinen einwöchigen Aufenthalt am ILÖK um einen Antrag für ein EU-Marie-Curie-Stipendium vorzubereiten. Ondřej Mudrák vom Institute of Botany der Academy of Sciences of the Czech Republic in Třeboň ist derweil mit einem EU-fellowship für zwei Monate am ILÖK. Er nutzt die modernen Laborkapazitäten für Pflanzenanalysen im Neubau GEOI und führt mit den münsteraner Kollegen gemeinsame Datenanalysen durch.

Startschuss für Naturschutzprojekt im Münsterland

[10.03.2014] Das am 07. März offiziell gestartete Projekt "Fit für den Klimawandel" entwickelt Konzepte und setzt Maßnahmen um, die ausgedehnten Feuchtwälder im Süden Münsters nachhaltig an den Klimawandel anzupassen. Dies ist das Ziel des Projektes der NABU Naturschutzstation Münsterland, des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) und dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW an dem auch die Arbeitsgruppe Ökosystemforschung des ILÖK beteiligt ist und die wissenschaftliche Begleitung sowie die Projekt- und Maßnahmenevaluation übernimmt. zur upm Pressemitteilung

Aktuelle Publikationen am ILÖK
  • Helbing, F.; Blaeser, T.P.; Löffler, F.; Fartmann, T. (accepted): Response of Orthoptera communities to succession in alluvial pine woodlands. Journal of Insect Conservation. doi: 10.1007/s10841-014-9632-x
  • Biester, H.; Knorr, K.-H.; Schellekens, J.; Basler, A.; Hermanns, Y.-M. (accepted): Comparison of different methods to determine the degree of peat decomposition in peat bogs. Biogeosciences doi:10.5194/bgd-10-17351-2013
  • Tischer, A.; Potthast, K.; Hamer, U. (2014): Land-use and soil depth affect re-source and microbial stoichiometry in a tropical mountain rainforest region of southern Ecuador. Oecologia. doi: 10.1007/s00442-014-2894-x.
  • Deventer, M. J.; Griessbaum, F.; Klemm, O. (2013): Size-resolved flux measurement of sub-micrometer particles over an urban area. Meteorologische Zeitschrift, Volume 22, Number 6, 12/2013 , pp. 729-737(9). doi: 10.1127/0941-2948/2013/0441
  • Walker, L.R.; Hölzel, N.; Marrs, R.; del Moral, R.; Prach, K. (2014): Optimization of intervention levels in ecological restoration. Applied Vegetation Science 17 (2): 187–192. doi: 10.1111/avsc.12082


    weitere Publikationen: ILÖK, Arbeitsgruppen, Mitarbeiter

Renommierter Forschungspreis für Schmetterlingsschutz in Südbayern

Preis2013 Mittlerer Perlmutterfalter _argynnis Niobe_

[10.01.2014] Benjamin Krämer wurde für seine Diplomarbeit: "Habitat quality is the key for the conservation of butterfly communities in pre-alpine calcareous grasslands" mit dem Hintermann & Weber Forschungspreis für Naturschutz 2013 ausgezeichnet. Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über die Bedeutung der Buckelwiesen im bayerischen Alpenraum als Tagfalterlebensraum und gibt wegweisende Impulse für den praktischen Natur- und Artenschutz. Weitere Informationen

"Nature"-Studie über "Phosphormangel-Spezialisten"Hoelzel Nov 13

[21.11.2013] Verschiedene Pflanzenarten sind Spezialisten für ein Wachstum auf phosphorarmen Böden. Ein internationales Forscherteam, darunter Prof. Norbert Hölzel vom Institut für Landschaftsökologie, hat nun gezeigt, dass diese Pflanzen dafür einen hohen Preis zahlen: Sie pflanzen sich nur eingeschränkt
sexuell fort und sind daher auf anderen Flächen weniger konkurrenzfähig. Die Ergebnisse der Studie sind im angesehenen Fachmagazin "Nature" veröffentlicht.  Zur  upm Pressemitteilung...

DAAD unterstützt Forschungsvorhaben der AG Hydrologie in KanadaDaadklein

[26.11.2013] Der Deutsche Akademische Austauschdienst unterstützt im Rahmen des projektbezogenen Personenaustausches für zwei Jahre eine Kooperation der AG Hydrologie (Prof. Christian Blodau) mit Wissenschaftlern der McGill University in Montreal. Die Förderung dient der Erforschung von Wechselwirkungen zwischen hydrologischen Veränderungen und Ökosystemprozessen in kanadischen Mooren. In den geplanten Forschungsarbeiten werden Spurengasemissionen aus diesen Ökosystemen untersucht und mit Hilfe des PEATBOG Simulationsmodells zum gekoppelten Wasser- und Kohlenstoffhaushalt dieser Ökosysteme analysiert youtube..[Blodau]

Neues Forschungsvorhaben zum Artenschutz unter klimatischen Veränderungen

[18.11.2013] Ab Dezember 2013 wird die AG Biozönologie das Projekt „Strategien und Loeffler 11 13Handlungskonzepte für den Artenschutz in Deutschland unter Klimawandel“ im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz bearbeiten. Im Rahmen des Vorhabens sollen Perspektiven und Strategien für den Artenschutz in Deutschland unter dem Einfluss des Klimawandels ermittelt und analysiert werden. Ziel ist die Entwicklung und fachlich fundierte Ableitung eines für den Artenschutz unter dem Einfluss des Klimawandels zukunftsfähigen Handlungskonzeptes mit Erarbeitung entsprechender sektoraler Handlungsempfehlungen.

Steuergrößen der Freisetzung gelöster organischer Substanz, deren Stabilität und Wirkung in methanogenen, überstauten Niedermoorböden

[13.11.2013] Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt für drei Jahre ein Forschungsvorhaben der AG Hydrologie (Dr. Klaus-Holger Knorr). National und international wird versucht, die Funktionen von Mooren als Kohlenstoffsenken durch Wiedervernässung wieder herzustellen. Der während der Drainage auftretende Torfverlust sowie Schrumpfungs- und Sackungsprozesse haben jedoch dazu geführt, dass Flächen oftmals unter dem Niveau angrenzender Gewässer liegen und wiedervernässte Flächen sich vielfach als Flachwasserseen (>> 100 ha) mit einer durchschnittlichen Tiefe von meist < 1 m etablieren. Diese oftmals polytrophen Flachgewässer sind bezüglich der Besiedlung mit dichten Schilf-, Rohrkolben- und Rohrglanzgrasbeständen mit den Litoralbereichen von Seen bzw. mit Flachgewässern Proj Knorrim Verlandungsstadium vergleichbar und zeichnen sich oft durch extreme Methanemissionen aus. In dem durch die DFG geförderten Projekt (KN 929/8-1) sollen Steuerungsfaktoren des stark erhöhten Stoffumsatzes und der hohen Methanbildung in solchen Wiedervernässungsflächen erforscht werden und damit ein Verständnis für die zukünftige Entwicklung dieser Flächen errecht werden. [Knorr]

Dramatischer Rückgang der Weidenammer in Sibirien: Neueinstufung in der Roten Liste

Weidenammer Male Female 160[01.10.2013] Die Weidenammer brütet vom europäischen Russland bis an den Pazifik, musste aber in den letzten Jahren massive Bestandseinbrüche hinnehmen. In diesem Sommer wurden in zwei Brutgebieten der Art in Westsibirien und im russischen Fernen Osten Zählungen zur Ermittlung der Bestandsgröße durchgeführt. Die von Münsteraner Landschaftsökologen erhobenen quantitativen Daten trugen zu einer Neueinstufung des Gefährdungsstatus der Art bei.  Zur vollständigen Mitteilung... Link: www.birdlife.org; Weitere Infos: Dr. Johannes Kamp
Foto (oben: Männchen, unten: Weibchen): Ulrich Schuster, Amurgebiet, Juni 2013

Die im 20. Jahrhundert nach Portugal eingeführten Akazien aus Australien verdrängen die einheimischen Pflanzen.

[07.06.2013] Ein neues Forschungsprojekt am Institut für Landschaftsökologie,  AG Ökologische Planung,  untersucht nun die Auswirkungen auf die betroffenen Ökosysteme. weiter …

Nesting in the muck – Nisten im Dung

Black Lark Female On Nest[13.05.2013] Warum siedeln Mohrenlerchen in der kasachischen Steppe in aufgegebene Äcker um und warum „verschönern“ sie dabei ihre Nester mit Pferdeäpfeln? Gemeinsam mit Kollegen aus Kasachstan, England und den Niederlanden geht Dr. Johannes Kamp von der AG Ökosystemforschung dieser Frage nach. In Geländeexperimenten versuchen sie herauszufinden, wozu die Wälle aus Viehdung, den die Vögel aktiv in der Steppe sammeln, dienen und welche evolutionären Gründe es dafür geben könnte. Von den Geländearbeiten berichten die Forscher auf ihrem Blog.
weitere Informationen zu Projekten in Steppenökosystemen in Kasachstan

SASCHA-Mitarbeiter auf der LAMA-Statuskonferenz 2013

LAMA Statuskonferenz 2013[06.05.2013] Mitarbeiter mehrerer SASCHA-Teilprojekte haben vom 17. bis 19. April 2013 an der Statuskonferenz 2013 der BMBF-Fördermaßnahme „Nachhaltiges Landmanagement“ in Berlin teilgenommen. Den SASCHA-"Marktstand" besuchte unter anderem auch Prof. Dr. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam und ehemaliger Bundesminister, der erst kurz zuvor von einer Reise aus Sibirien zurückgekehrt war. Mehr...

Auswirkung hydrologischer Veränderungen auf den Kohlenstoffkreislauf nördlicher MooreProjekt Mai 13

[02.05.2013] Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt für 3 Jahre ein Forschungsvorhaben der AG Hydrologie (Prof. Christian Blodau) zur Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Klimaänderungen und dem Wasser- und Kohlenstoffkreislauf in kanadischen Mooren. Klimaprognosen sagen für das 21. Jahrhundert nassere Winter und stärkere sommerliche Austrocknung vorher. Dies bewirkt Veränderungen in Vegetation, Wasser- und Stoffhaushalt und könnte die Rolle borealer und temperierter Moore im globalen Kohlenstoffhaushalt nachhaltig verändern. Mehr....

Erfolgreiches Symposium für Wissenschaftler und Studenten

SER Symposium Münster April 2013[30.04.2013] Das Symposium „New developments in restoration research and applied ecology“ hat vom 26. bis 28. April 2013 internationale und nationale Wissenschaftler zusammengebracht, um sich über aktuelle Forschungsthemen auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen. Mehr...

Mehr Schmetterlinge im Wald - Traditioneller Baumrückschnitt wirkt sich positiv auf FartmannArtenvielfalt aus 
Idee der nachhaltigen Energieholzgewinnung

[28.02.2013] Waldschmetterlinge gehören zu den am stärksten gefährdeten Schmetterlingen in Europa. Ihr Lebensraum sind lichte Wälder, wie sie einst in Mitteleuropa häufig vorkamen. Landschaftsökologen der Universität Münster haben nun erstmals untersucht, wie sich eine traditionelle Form der Waldnutzung, bei der ausgewählte Bäume im Zyklus von Jahrzehnten stark zurückgeschnitten werden, auf die Gemeinschaften verschiedener Arten von Waldschmetterlingen auswirkt. Ihr Fazit: Wäre diese Methode weiter verbreitet, gäbe es deutlich mehr Schmetterlinge in europäischen Wäldern. Die Ergebnisse werden in der März-Ausgabe des Fachmagazins "Biological Conservation" veröffentlicht. Zur Pressemitteilung..

Informationen zur Nachfolge von Herrn Dr. Vogel

[17.01.2013] Nach dem Ausscheiden von Herrn Dr. Vogel in den wohlverdienten Ruhestand beachten Sie bitte die Änderungen der Zuständigkeiten in der Übergangsphase.

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