Institut für Landschaftsökologie

Herzlich willkommen!

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Dr. Ute Hamer

Infoveranstaltung zum MSc Landschaftsökologie

2017 Info Msc Final Klein
© front office iloek

Sie möchten erfahren, was im Master Landschaftsökologie gelehrt wird und welche Zugangsvoraussetzungen erfüllt werden müssen? Diese und weitere Fragen rund um den Master Landschaftsökologie werden im Rahmen einer Infoveranstaltung am 31. Mai um 12 Uhr im Hörsaal Geo 1 (Heisenbergstraße 2, EG) geklärt.

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Prof. Buttschardt

Energie aus Wildpflanzen – Chancen und Perspektiven - Neues aus dem Projekt GrünSchatz

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© Patrick Guenner

Gemeinsam mit dem Zentrum für ländliche Entwicklung, der Regionale 2016 Agentur sowie der EnergieAgentur.NRW richtet das Institut für Landschaftsökologie am 23.06.2017 in Dorsten/Barkenberg die Fachtagung aus
Eignen sich heimische Wildpflanzen als alternatives Substrat für Biogasanlagen? Dieser Frage widmet sich das Projekt „GrünSchatz“. Es erprobt, inwiefern sich Wildpflanzen positiv auf die Ökologie und das Landschaftsbild auswirken und zugleich ökonomisch akzeptable Erträge für die Bioenergiegewinnung liefern.
Das Gemeinschaftsprojekt der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Landwirtschaftskammer NRW und der Stadt Dorsten wird durch die Regionale 2016 Agentur begleitet und vom Land NRW gefördert. Weiter...    

Blumen
© ute goerzen

Ulrike Berning-Mader für 25-jährige Dienstzeit geehrt

Im Namen des Kanzlers der WWU, Matthias Schwarte, sprach Prof. Dr. Buttschardt als Geschäftsführender Direktor des ILÖK  Frau Berning-Mader Dank und Anerkennung aus.  Wir gratulieren sehr herzlich!

Jan Thiele habilitiert

Dr. rer. nat. Jan Thiele (AG Angewandte Landschaftsökologie/Ökologische Planung) hat sich am 17.05.2017 mit einer kumulativen Arbeit zum Thema: Modelling invasion processes and impacts of non-native plant species at multiple scales habilitert. Ihm wurde vom Fachbereich 14 Geowissenschaften die Venia legendi für die Fächer Landschaftsökologie und Physische Geographie verliehen. Mit dieser Lehrberechtigung darf er nun den Titel Privatdozent führen. Wir gratulieren sehr herzlich!

Aktuelle Publikationen am ILÖK

  • Schaller, C.; Göckede, M.; Foken, T. (2017): Flux calculation of short turbulent events – comparison of three methods. Atmospheric Measurement Technics. doi: 10.5194/amt-10-869-2017
  • Lokys, H.L.; Junk, J.; Krein, A. (2017): Short-term effects of air quality and thermal stress on non-accidental morbidity — a multivariate meta-analysis comparing indices to single measures. International Journal of Biometeorology. doi: 10.1007/s00484-017-1326-0
  • Song, Q.-H., Braeckevelt, E., Zhang, Y.-P., Sha, L.-Q.,  Zhou,W.-J., Liu, Y-T., Wu,,C.-S., Lu, Z-Y., Klemm, O. (2017) Evapotranspiration from a primary subtropical evergreen forest in Southwest China. Ecohydrology e1826, doi: 10.1002/eco.1826
  • Wagner V.; Chytrý M.; Zelený D.; von Wehrden H.; Brinkert A.; Danihelka J.; Jansen F.; Hölzel N.; Kamp J.; Lustyk P.; Merunková K.; Palpurina S.; Preislerová Z.; Wesche K. (2017): Regional differences in soil pH niche among dry grassland plants in Eurasia. Oikos 126(5): 660-670 doi: 10.1111/oik.03369
  • Bonaiuti, S.; Blodau, C.; Knorr, K.-H. (2017): Transport, anoxia and end-product accumulation control carbon dioxide and methane production and release in peat soils. Biogeochemistry, in press, doi: 10.1007/s10533-017-0328-7

weitere Publikationen: ILÖK, Arbeitsgruppen, Mitarbeiter

Ehrendoktorwürde für Norbert Hölzel

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© UT/Denis Zinoviev

Herrn Prof. Dr. Norbert Hölzel wurde die Ehrendoktorwürde der Universität Tyumen, Russland, verliehen. Wir gratulieren herzlich! Die westsibirische Hochschule ehrt ihn damit unter anderem für sein langjähriges Engagement in der deutsch-russischen Forschungskooperation.

Pressemitteilung der WWU
Pressemitteilung der University of Tyumen

Neues Forschungsprojekt: Untersuchung historischer Landnutzung in den Biodiversitäts-Exploratorien

In der aktuellen Phase des DFG-Schwerpunktprogramms 1374 „Exploratorien zur funktionalen Biodiversitätsforschung“ (2017-2020) wurde Dr. Jan Thiele (AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung) ein Projekt zu Auswirkungen historischer Landnutzung auf Grünland-Artengemeinschaften (HiLUCC) genehmigt, das in Kooperation mit Prof. Dr. Wolfgang Weisser, TU München, durchgeführt wird. In diesem Projekt wird die frühere Landnutzung - zurückreichend bis ca. 1850 - in der Umgebung der Untersuchungsflächen (1-km Radius) von historischen Karten abdigitalisiert. Hierfür werden zwei Studentische Hilfskräfte mit jeweils acht Wochenstunden gesucht (bei Interesse Mail an Jan Thiele). Es wird untersucht, ob die Nutzungsgeschichte der Grünlandflächen sowie die historische Landschaftsstruktur auf die heutigen Artengemeinschaften nachwirken. Zum Beispiel könnten fragmentierte Flächen ehemals ausgedehnter Grünlandbereiche eine Aussterbeschuld aufweisen. Oder der Artenreichtum von Neugrünland könnte davon abhängen, ob es früher schon größere Grünlandflächen und somit einen großen Artenpool in der Landschaft gab. Es besteht die Möglichkeit, Abschlussarbeiten in Anknüpfung an das Projekt durchzuführen, z.B. zur Landschaftsveränderung in den Gebieten Schorfheide-Chorin und Schwäbische Alb.
Das Projekt HiLUCC ist angesiedelt im Forschungsschwerpunkt "Landschaftsveränderungen und deren Erfassung" der AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung.

Erfolgreicher DFG Folgeantrag - Arbeitgruppen des ILÖK können Störungs- und Ansaatexperiment ESCAPE fortführen

Escape At-work Klaus
© Valentin H. Klaus

Auch in der neuen Antragsphase des DFG Schwerpunktprogramms 1374 „Exploratorien zur funktionalen Biodiversitätsforschung“ (03/2017-03/2020) konnten Dr. Ute Hamer (AG Bodenökologie und Landnutzung), Dr. Till Kleinebecker und Prof. Dr. Norbert Hölzel (beide AG Biodiversität und Ökosystemforschung) erfolgreich einen gemeinsamen Antrag platzieren. In enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Markus Fischer und Dr. Daniel Prati von der Uni Bern wird im Rahmen des bewilligten Vorhabens die wissenschaftliche Begleitung des in der letzten Projektphase angelegten umfangreichen Störungs- und Ansaatexperiments (SADE) fortgeführt. Die von Dr. Valentin Klaus als Postdoc koordinierten Begleituntersuchungen gehen u.a. der Frage nach wie sich die experimentellen Manipulationen durch Störung und Ansaat auf die pflanzliche Diversität, die Produktivität, den Nährstoffrückhalt und den Abbau organischer Substanz entlang eines Landnutzungsgradienten auswirken. Wie bereits in der letzten Projektphase sollen auch diesmal wieder Studierende mit Projekten und Abschlussarbeiten intensiv in Forschungsarbeiten integriert werden.
ESCAPE Projektseite

  • Nachruf auf Jeannine Böhmichen

    Das Institut für Landschaftsökologie trauert um


    Jeannine Böhmichen

    (1987 - 2016)


    Jeannine, Du warst uns Vorbild und Inspiration; Antrieb und Maß. Vor allem aber waren wir einfach
    gerne mit Dir zusammen. Wir vermissen Dich.

    Anstelle von freundlich zugedachten Blumen und Kränzen, bitten wir um eine Spende an
    ,Jeannine Böhmichen", Sparkasse Münsterland Ost IBAN: DE68 4005 0150 0134 9575 54,
    BIC: WELADED1MST, Stichwort Stiftung Jeannine. Die Spenden werden wir ganz im Sinne
    von Jeannine weiterleiten.

    Traueranzeige der Familie

    Anstelle eines Nachrufes

  • Nachruf auf Prof. Dr. Christian Blodau

    Das Institut für Landschaftsökologie trauert um


    Prof. Dr. Christian Blodau

    (1971-2016)


    der völlig überraschend und aus der Mitte der Fülle seines Schaffens heraus plötzlich verstorben ist.


    Nachruf

Sonderausgabe zu Beweidung in Offenlandschaften in Europa

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© Kristin Gilhaus

Ein von Péter Török, Sabine Tischew, Rudy van Diggelen und Norbert Hölzel editierter Sonderband der Zeitschrift Agriculture, Ecosystems & Environment zur Beweidung von Offenlandlebensräumen in Europa ist nun erschienen. Insgersamt 17 Beiträge beschäftigen sich mit konzeptionellen und angewandten Themen der Beweidung hinsichtlich Biodiversität und Ökosystemfunktionen, Tiergesundtheit sowie der Nachhaltigkeit von Agrarumweltmaßnahmen.
Agriculture, Ecosystems & Environment, Volume 234 (October 2016) Special Issue: Grazing in European open landscapes: how to reconcile sustainable land management and biodiversity conservation?

Winterreise in die Tundra der Jamal-Halbinsel

Fotos

Rentier-Bullen verlieren die Haut der frischen Geweihsprossen. Nach China verkaufte Bastgeweihe sind derzeit eine neue und wesentliche Einnahmequelle für die Rentierherden der Nenzen.
© Norbert Hölzel
  • Konferenzthema
    © Norbert Hölzel
  • Der Shuttlebus der Tundra: MI 8 Helikopter aus Sowietzeit - alt, aber vertrauenswürdig und zuverlässig.
    © Norbert Hölzel
  • “Tschums”, die traditionellen Zelte der Nomaden mit Rentierfell, hölzerne Transport-Schlitten und eine Satellitenantenne.
    © Norbert Hölzel
  • Nenzen-Kinder, etwas überrascht vom Besuch in ihrem Camp.
    © Norbert Hölzel
  • Rentiere in der Strauch-Tundra der südlichen Jamal-Halbinsel.
    © Norbert Hölzel
  • Erster, etwas frostiger Besuch in der winterlichen Tundra.
    © Norbert Hölzel
  • Ein nagelneues Rentier-Schlachthaus aus Finnland in der Jamal-Tundra: 320 Tonnen Rentierfleisch werden jährlich nach Deutschland und in andere europäische Länder exportiert.
    © Norbert Hölzel

Auf Einladung der Regierung des Autonomen Kreises der Jamal-Nenzen im hohen Norden West-Sibiriens nahmen Norbert Hölzel und Ramona Fitz an einer internationalen Konferenz zur "Verhinderung der Verbreitung von Tierseuchen in Zeiten des Klimawandels" teil, die vom 9. bis 11. November 2016 in Salekhard am Polarkreis stattfand. weiterlesen...

Weitere interessante Artikel finden Sie auf der Homepage der AG Biodiversität und Ökosystemforschung.

Einsatz der ILÖK-Drohne in dem Projekt "Fit für den Klimawandel"

Für das Projekt "Fit für den Klimawandel", das von der NABU-Naturschutzstation Münsterland in Kooperation mit dem Landesbetriebe Wald und Holz NRW geleitet wird, führt die AG Biodiversität und Ökosystemforschung die wissenschaftliche Begleitung durch. Dabei wurden in den letzten Wochen zahlreiche Waldflächen in der Davert und im Wolbecker Tiergarten mit der institutseigenen Drohne (Microdrones MD4-1000) beflogen. Der Pilot, Jan Lehmann (AG Angewandte Landschaftökologie und Ökologische Planung) setzte hierzu eine multispektrale Kamera (Tetracam Mini MCA), sowie eine normale RGB Digitalkamera ein.

Mit Hilfe der Aufnahmen lassen sich u.a. Aussagen über den Vitalitätsstatus der einzelnen Bäume ableiten. Zudem können mit Hilfe der RGB-Bilder dreidimensionale Oberflächenmodelle der Baumkronen gerechnet werden, wie in dem Video zu sehen ist. Studenten/-innen die an einer Abschlussarbeit in diesem Themenfeld interessiert sind, können sich gerne bei Annika Brinkert oder Jan Lehmann melden.

Biodiversität auf unterschiedlichen trophischen Ebenen ist notwendig, um multiple Ökosystemfunktionen zu gewährleisten

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© Valentin Klaus

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuell in der Fachzeitschrift „NATURE“ publizierte Studie, die unter Beteiligung von Prof. Dr. Norbert Hölzel, PD Dr. Till Kleinebecker und Dr. Valentin Klaus von der Arbeitsgruppe Biodiversität und Ökosystemforschung am Institut für Landschaftsökologie durchgeführt wurde. Die münsteraner Gruppe hat zu dieser unter Federführung von Dr. Santiago Soliveres von der Universität Bern durchgeführten Synthese umfangreiche Datensätze beigesteuert, die seit 2009 im Rahmen des DFG Schwerpunktprogramms „Biodiversitäts-Exploratorien“ erhoben wurden (zur deutschen und englischen Pressemitteilung).

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Prof. Dr. Christian Blodau

Dem Kohlenstoff auf der Spur

Ein Filmportrait biogeochemischer Forschung am Institut für Landschaftsökologie

Ökosysteme werden zunehmend durch Klimaänderungen beeinflusst und zugleich können Ökosystemveränderungen auch das Klima verändern.  Wechselwirkungen dieser Art sind weltweit im Fokus biogeochemischer Untersuchungen. Das Filmportrait zeigt an einem Beispiel- dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Luther Bog Projekt in Kanada - wie Forschung in diesem Feld konkret abläuft. Es gibt Antworten auf Fragen, die zu stellen sind: Was motiviert uns an wissenschaftlichen Fragen zu arbeiten? Warum werden die Untersuchungen in Kanada durchgeführt? Welche Schritte gehören zu einem Forschungsprojekt?  Wie arbeiten Studierende und Wissenschaftler zusammen?  Wie sieht der Arbeitsalltag vor Ort aus?  Was lernen wir aus den Untersuchungen? Und nicht zuletzt: Macht Forschung Freude?