med – Das Magazin der Zweigbibliothek: Ausgabe 2-2017

Die zweite Ausgabe des Bibliotheksmagazins 2017 ist heute mit folgenden Beiträgen erschienen:

Inhalt


Die gedruckte Ausgabe der Bibliothekszeitung med finden sie ab Ende nächster Woche in der Bibliothek. Wenn Sie ein oder mehrere Exemplare für sich oder zur Auslage haben möchten, schicken wir Ihnen diese gerne zu. Das PDF finden Sie auf unserem E-Pflichtserver unter der URL https://epflicht.ulb.uni-muenster.de/download/pdf/467591 (PDF, 3,08MB).

Grafik: ZB Medizin

Neue Android-Tablets für die Kurzausleihe

Neben unserem easystudium Projekt bieten wir seit 2013 einen weiteren Service an: die Tablet-Kurzausleihe. 2013 wurden mehrere Android Tablets angeschafft und seither auch vielfach verliehen. Mittlerweile waren die Geräte jedoch in die Jahre gekommen. Da Android Geräte leider nicht regelmäßig mit Systemupdates versorgt werden, mussten irgendwann neue Geräte, die mit den aktuellen Android Versionen ausgestattet sind, angekauft werden. Wir haben uns für folgende Geräte entschieden: HUAWEI MediaPad M3 Lite, Samsung Galaxy Tab A6 und HUAWEI MediaPad T3 10.

Samsung Galaxy Tab A6

HUAWEI MediaPad M3 Lite

HUAWEI MediaPad T3 10

Android Tablets haben den Vorteil, dass Sie zumeist preislich weitaus günstiger in der Anschaffung sind als Geräte von Apple. Eines der wichtigsten Kriterien für uns ist jedoch, dass unsere Lernmittel auf Android Geräten vollumfänglich zur Verfügung stehen.

Nachdem unser Formular zur Reservierung der Geräte sowie der Vertrag angepasst wurden, können die Geräte nun ab sofort ausgeliehen werden.

Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen!

http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/wiki/ipad-ausleihe

Fotos: NR

Scopus-Webinar-Channel

Die Webinare von Scopus behandeln Themen, die sowohl für Scopus-Anwender als auch für Bibliothekare von Relevanz sind. Hier erfahren Sie mehr über Best Practices, Inhaltsauswahl und -abdeckung, Metriken zur Verfolgung und zum Verständnis der Forschungsauswirkungen und vieles mehr. Blättern Sie durch den Webinar-Channel, finden Sie die Themen, die Sie interessieren, und melden sich für die Teilnahme an.

Im vergangenen Monat machten wir Sie auf folgendes Webinar vom 20. November 2017 aufmerksam: „Blickpunkt Karriere: Mit Scopus den H-Index und Zitationen managen.“

Auch wenn Sie nicht an der Live-Session teilnehmen konnten, erhalten Sie, falls einmal angemeldet, einen Link zur Aufzeichnung, den Sie sich nach Belieben ansehen können.

Zur Anmeldung.

 

Grafik: screenshot

Amboss: Alle Physikums-Fragen Herbst ’17 sind online

Seit heute in AMBOSS online: Alle Prüfungsfragen aus dem Physikum August ’17!

Wie immer sind alle Antwortmöglichkeiten ausführlich erklärt, damit aus jeder einzelnen Frage so viel Wissen wie möglich gezogen werden kann.

Bitte nicht vergessen: wenn das H17er Physikum im Lernplan oder für eine individuelle Sitzung aufgerufen werden soll, vorher den Vorklinik-Modus aktivieren: https://amboss.miamed.de/collection/new/exam

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden via Campuslizenz für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

Die Anleitung zur Freischaltung der Campuslizenz findet sich hier.

Grafik: © Miamed GmbH

Bücher aus dem eRef-Portal Psychiatrie & Sucht

Das eRef-Portal ist ein Angebot des Thieme Verlags Stuttgart, das alle E-Books und E-Journals des Verlags in einem Portal integriert und suchbar macht. Mit der Psychiatrie & Sucht steht nun ein neues Fachgebiet in der eRef zur Verfügung. Neben der AINS (Anästhesie, Intensiv-, Notfallmedizin, Schmerztherapie), der Inneren Medizin und der Zahnmedizin sind damit nun insgesamt vier Fachgebiete der eRef für die Universität Münster lizenziert.

Allen Angehörigen der WWU stehen ab sofort folgende 135 Titel des Kohlhammer-Verlags in der eRef zur Verfügung. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität sowie von überall nach Registrierung eines Heimzugangs. Sie können über die eRef-App auch offline genutzt werden.

Neu: Harrison Innere Medizin ist online

Das eRef-Portal ist ein Angebot des Thieme Verlags Stuttgart, das alle E-Books und E-Journals des Verlags in einem Portal integriert und suchbar macht. Wie berichtet steht seit kurzem mit der Inneren Medizin ein neues Fachgebiet in der eRef zur Verfügung.

Das prominenteste Buch in diesem Fachgebiet ist sicher Harrisons Innere Medizin von Norbert Suttorp, Martin Möckel, Britta Siegmund, Manfred Dietel.

Der Goldstandard der Humanmedizin liegt im neuen Gewand aktualisiert und auf die Bedürfnisse des deutschen Sprachraums adaptiert vor. Die enge Kooperation mit dem Thieme Verlag beim eHarrison findet erstmals nun auch bei der vorliegenden gedruckten Ausgabe ihr Signal in den Farben des Umschlags.

Der Wissenszuwachs und die zum Teil bahnbrechenden neuen Entwicklungen in Diagnostik und Therapie sind unter Berücksichtigung der Leitlinien der deutschsprachigen medizinischen Fachgesellschaften berücksichtigt und gegenüber dem amerikanischen Original angepasst worden.

Revolutionäre Entwicklungen z. B. in der Hepatologie genauso wie in der Onkologie finden ihre Erläuterung und verständliche Darstellung im Harrison-Lehrkonzept.

Migration und Tourismus bescheren den Medizinern zuvor ungeahnte Konfrontation mit Infektionskrankheiten, die bis dato für unseren Bereich nicht relevant schienen. Das internationale Konzept des Harrison aber deckt alle diese Entitäten diagnostisch und therapeutisch ab. EHEC, Ebola, Zika und viele andere Erkrankungen müssen neu gelernt und verstanden werden.

Der Einfluss der globalen Erwärmung auf die Infektionskrankheiten und viele andere Updates haben jetzt Aufnahme gefunden: koronare Herzkrankheit, Multiple Sklerose, Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechsel-Erkrankungen, pulmonale Embolien usw.

Die beliebten klinischen Algorithmen aus dem Harrison wurden ebenfalls optimiert und erweitert. Der Leser hat Zugang zu einmaligen Multimediaquellen: Videos für diagnostische Prozeduren, endoskopische Befunde, exzellente radiologische Atlanten. Erstmals aufgenommen wurden u. a. Kapitel zu ökonomischen Aspekten (DRG) der Medizin und zu seltenen Erkrankungen.

Die Herausgeber der deutschen Ausgabe sind allesamt renommierte Mediziner an der Charité Berlin.

Zugänglich ist der Harrison im Hochschulnetz der Universität sowie von überall nach Registrierung eines Heimzugangs. Sie können über die eRef-App auch heruntergeladen und offline genutzt werden.

Text und Foto: Thieme Publishing

8.558 Dissertationen … und es werden täglich mehr

Die Dissertationen der Medizinischen Fakultät der Universität sind eine wichtige Informationsquelle sowohl für die Einrichtungen als auch für die Doktoranden. Da man in unserem Buchkatalog jedoch nur nach dem Autor oder dem Titel suchen kann, hat die ZB Med in Eigenregie eine spezielle Datenbank der Münsteraner Medizindissertationen der letzten 27 Jahre aufgesetzt, die es ermöglicht auch nach dem Referenten (Doktorvater, Koreferent) und dem Institut/der Klinik zu suchen. Diese Datenbank enthält nun genau 8.558 Doktorarbeiten. In der obigen Grafik sehen Sie die Verteilung nach Promotionsjahr. Bei der Zahl der Dissertationen pro Jahr ist ein Rückgang deutlich zu erkennen: Während 1996 noch 400 Dissertationen abgelegt wurden, ist die Anzahl in den vergangenen zehn Jahren (bis auf 2004 und 2008) immer unter 300 geblieben.

Wenn Sie sich darüber informieren wollen, welche Dissertationen überhaupt in den letzten Jahren an der Medizinischen Fakultät geschrieben wurden, können Sie das Suchformular benutzen. Die Dissertationen, die nicht online über MIAMI zugänglich sind (‚rot‘ hervorgehobener Autor), müssen (mit Angabe der Signatur) an der Leihtheke der ZB Med bestellt werden.

In der Kategorie Promotion/Habilitation unseres Wissenswikis finden Sie weitere Informationen zum Thema, u.a. wie Sie Münsteraner Dissertationen vor 1990 oder alle deutschen Dissertationen seit 1913 finden können.

656 Dissertationen (8%) wurden übrigens an externen Einrichtungen wie nicht-medizinischen Fakutltäten oder den Krankenhäusern in der Umgebung abgelegt, davon alleine 54 an der Chirurgischen Abteilung des akademischen Lehrkrankenhauses Marienhospital Euskirchen und 12 am Nephrologischen Zentrum Emsland. Eine Liste finden Sie hier:

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eRef-Portal Innere Medizin freigeschaltet: 133 Bücher und 29 Zeitschriften online

Das eRef-Portal ist ein Angebot des Thieme Verlags Stuttgart, das alle E-Books und E-Journals des Verlags in einem Portal integriert und suchbar macht. Mit der Inneren Medizin steht nun ein neues Fachgebiet in der eRef zur Verfügung. Neben der AINS (Anästhesie, Intensiv-, Notfallmedizin, Schmerztherapie) und der Zahnmedizin sind damit nun insgesamt drei Fachgebiete der eRef für die Universität Münster lizenziert.

Allen Angehörigen der WWU stehen ab sofort folgende 29 Zeitschriften und 138 Bücher des Thieme-Verlags im Fachgebiete „Innere Medizin“ zur Verfügung. Zugänglich sind diese Bücher im Hochschulnetz der Universität sowie von überall nach Registrierung eines Heimzugangs. Sie können über die eRef-App auch heruntergeladen und offline genutzt werden.

Zeitschriften

Bücher

Neues E-Buch : Schmerz, lass‘ nach!

Schmerz, lass‘ nach!

 Kirsch, Joachim:
Schmerz, lass‘ nach!
Springer
1.  Auflage
2018
XIV, 67 S. 32 Abb., 29 Abb. in Farbe
ISBN 978-3-662-55358-9

Das vorliegende Buch der Reihe WissenKompakt Medizin beantwortet auf sehr anschauliche Weise die häufigsten Fragen zum Thema „Schmerz“ und hilft so, das Alltagsphänomen „Schmerz“ aus medizinischer Sicht zu verstehen. Wer von uns hat nicht schon einmal rasch zu einer Tablette gegriffen, um den lästigen Kopfschmerz loszuwerden? Wie wirken solche Medikamente? Wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus? Was kann und sollte man tun, wenn Schmerzmittel nicht mehr helfen?

Schmerzen sind nicht gleich Schmerzen. Meist handelt es sich um Warnsignale, die uns darauf aufmerksam machen sollen, dass etwas nicht in Ordnung ist, dass eine Gewebeschädigung droht oder dass wir uns bereits verletzt haben.

Dieses kleine Buch legt dar, dass es sich bei der Schmerzempfindung um eine unserer Sinneswahrnehmungen handelt, die mit Sehen, Riechen oder Schmecken vergleichbar ist. Es wird erläutert, wie Schmerzen in der Körperperipherie entstehen, wie es zur Sensibilisierung von schmerzempfindlichen Nervenendigungen kommen kann und warum sich Schmerzen nicht wie andere Sinneswahrnehmungen bei längerem Bestehen anpassen.

Foto und Text: Springer


Alle in der Universität Münster zugänglichen medizinischen Springer e-Books finden Sie in dieser Liste.
Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man ebenfalls nach Online-Büchern suchen.
Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

„Paper of the Month“ Oktober 2017: Dr. med. Christoph Otto Spiekermann aus der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

Die Medizinische Fakultät der WWU vergibt  eine Auszeichnung für das Paper of the Month.

Im Monat Oktober 2017 wurde Dr. med. Christoph Otto Spiekermann aus der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde für die Publikation Increased Levels of S100A8/A9 in Patients with Peritonsillar Abscess: A New Promising Diagnostic Marker to Differentiate between Peritonsillar Abscess and Peritonsillitis in der Zeitschrift Disease Markers [Volltext] ausgezeichnet.

Im Serum und Speichel von Patienten mit Peritonsillarabszess konnten erhöhte Konzentrationen an S100A8/A9 nachgewiesen werden. Eine vermehrte Expression dieser Proteine, die zu den „Danger Associated Molecular Patterns“ zählen und im Rahmen inflammatorischer Prozesse insbesondere von Monozyten und Neutrophilen Granulozyten freigesetzt werden, konnte darüber hinaus im Tonsillenepithel und im Stroma der Tonsille mit PTA gezeigt werden. Durch Bestimmung von cut-off Werten für S100A8/A9 im Serum und im Speichel und einer Kombination mit determinierten klinischen Charakteristika des PTA wurde ein PTA score als objektiver Parameter entwickelt, der eine korrekte Diagnose des PTA mit einer Sensitivität von 92% und einer Spezifität von 93% erlaubt.

Die klinische Anwendung des PTA scores erlaubt eine reliable Differenzierung zwischen PTA und PC. Während beim PTA eine Abszessentlastung mittels Inzision, Punktion oder Abszess-Tonsillektomie indiziert ist, profitieren Patienten mit PC von einer antibiotischen Therapie. Somit können zukünftig unnötige, belastende Eingriffe vermieden werden.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

Foto: MFM/Christian Albiker

sciebo mit Online-Office-Funktionalität

Das ZIV (Zentrum für Informationsverarbeitung) meldet:

„Gute Nachrichten für alle sciebo-Nutzer: ab sofort kann die Campuscloud nicht nur zur Speicherung, Synchronisation und zum Austausch von Daten genutzt werden, sondern ab sofort lassen sich Office-Dateien auch bearbeiten oder direkt in sciebo neu erstellen. Auch das gemeinsame Bearbeiten mehrerer Nutzer mit Nachverfolgungsmodus ist möglich. Nutzbar werden die neuen Funktionen durch die Integration des Produktes OnlyOffice, das die meisten der aus Microsoft Office bekannten Funktionen von Word, Excel und Powerpoint mitbringt. Dateien, die in diesen Programmen erstellt wurden, lassen sich in sciebo bearbeiten und bei Bedarf wieder lokal downloaden und mit MS Office problemlos weiterverarbeiten. Das Besondere:  In der Regel bleibt das gewünschte Layout erhalten, da das Dateiformat nicht umgewandelt werden muss. Die Textverarbeitungsprogramme der meisten anderen Clouddienste basieren dagegen auf anderen wenig verbreiteten Officeprodukten, so dass das Layout oft zerschossen wird, wenn die Dateien mit MS Office weiterverarbeitet werden sollen.

Neben der von vielen gewünschten Office-Funktionalität bringt OnlyOffice für sciebo einige weitere nützliche Tools mit: Ein Bildbearbeitungsprogramm (für Bilder in Word und Powerpoint), eine Chatfunktion zur Kommunikation über gemeinsam bearbeitete Dokumente, eine Übersetzungsfunktion von über 50 Sprachen sowie die Möglichkeit, Word-Dateien vorlesen zu lassen.

sciebo steht allen Angehörigen der WWU nach einmaliger Registrierung kostenlos zur Verfügung. Der Service wird vom ZIV für mittlerweile 28 Hochschulen und Forschungseinrichtungen in NRW betrieben und hat insgesamt rund 100.000 Nutzer.“

Weitere Infos zur neuen Office-Funktionalität

Amboss: neuer Physikums-Lernplan online

Amboss ist ein Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm von Miamed für die Vorklinik und Klinik, das allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung steht.

Der neue Physikums-Lernplan bietet die Möglichkeit das Gelernte wirklich zu verinnerlichen, da er auf 50 Lerntage angelegt ist. Mit dem Format wurden bereits tausende Medizinstudenten durchs Physikum begleitet.

Da jeder etwas anders lernt oder unterschiedlich viel Zeit hat, gibt es 3 Varianten. In allen 3 Lernplänen ist das physikumsrelevante Wissen abgebildet und man kann entscheiden, ob man lieber digital die Amboss-Kapitel lesen oder die Medilearn-Skriptenreihe parallel nutzen möchte. Gekreuzt wird natürlich immer online mit dem bewährten Amboss-Kreuzsystem und persönlichen Lernanalysen.

Der Lernplan beinhaltet:

  • Alle prüfungsrelevanten Themen in 200 AMBOSS-Kapiteln
  • Alle relevanten Original-Physikumsfragen des IMPP seit Herbst 2011
  • Alles verbunden durch den bewährten AMBOSS-Kreuzmodus und mit persönlichen Lernempfehlungen

Grafik: © Miamed GmbH