Das „Paper of the Month“ 10/2023 geht an: Dr. Anja Schmitt und Prof. Dr. Stephan Hailfinger aus der Medizinischen Klinik A

Für den Monat Oktober 2023 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der Universität Münster an Dr. Anja Schmitt und Prof. Dr. Stephan Hailfinger aus der Medizinischen Klinik A für die Publikation: BRD4 inhibition sensitizes diffuse large B-cell lymphoma cells to ferroptosis. Blood 142(13).2023: 1143–1155. [Abstract]

Das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom ist die häufigste Neoplasie des lymphatischen Systems im Erwachsenenalter. Die Standardtherapie besteht aus einer Kombination von Chemotherapeutika und dem Antikörper Rituximab und zeigt bei circa zwei Dritteln der Patienten ein dauerhaftes Ansprechen. Bei den restlichen Patienten ist sie dagegen nicht oder nur vorübergehend wirksam. Diesem Therapieversagen liegt häufig eine Apoptose-Resistenz der Tumorzellen zugrunde.

In den letzten Jahren konnten mehrere Studien zeigen, dass diese therapieresistenten Tumorzellen besonders anfällig gegenüber einer anderen Form des programmierten Zelltods, der Ferroptose, sind. Die Ferroptose ist ein eisenabhängiger Zelltod, in dessen Zentrum eine massive Oxidation von Membranlipiden und letztlich der Verlust der Membranintegrität steht. DLBCL-Zellen sind sehr anfällig gegenüber einer pharmakologischen Ferroptose-Induktion, unter anderem aufgrund ihres niedrigen antioxidativen Potentials. Mithilfe einer Substanzbibliothek mit epigenetischen Modulatoren konnten wir BET-Inhibitoren als ferroptosesensitivierende Substanzen identifizieren. In den Lymphomzellen hemmen sie die Expression des Ferroptosis-Suppressor-Proteins 1 und erhöhen somit die Ferroptose-Suszeptibilität.

Die gezielte Kombination von BET-Inhibitoren mit Substanzen, die Ferroptose auslösen können, war in präklinischen Lymphom-Modellen sehr wirkungsvoll und könnte eine vielversprechende Ergänzung zur Standardtherapie darstellen beziehungsweise sich bei apoptoseresistenten Tumoren als Behandlungsalternative erweisen.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month-Auszeichnung finden Sie hier.

Foto: MFM/Christian Albiker

Springer Medizin Podcast: Das ABC des Rauchstopps

“Haben Sie überlegt, mit dem Rauchen aufzuhören?” Im Alltag einer Hausarztpraxis kann es schwierig sein, einen Rauchstopp gezielt anzusprechen. Doch mit dem richtigen Ansatz lässt sich ein wertschätzendes und unterstützendes Angebot formulieren. Wir sprechen in dieser Folge mit dem Suchtforscher Dr. Daniel Kotz darüber, welche Maßnahmen einen Rauchstopp gezielt unterstützen und wo die Hürden aktuell noch am größten sind.

Die Zahl der Tabak-Rauchenden in Deutschland ist in den letzten Jahren konstant hoch: fast 35 % der Erwachsenen ab 14 Jahren rauchen. Gleichzeitig sinkt die Zahl derer, die ernsthaft versuchen, mit dem Rauchen von Zigarette und Co. aufzuhören.

Welche Beratungs- und Unterstützungsangebote braucht es, um einen Rauchstopp erfolgreich anzusprechen und zu begleiten? Wie kann dieses sensible Thema wertschätzend im Patientenkontakt zur Sprache kommen? Welche Rolle spielt dabei die „ABC“ Methode (ask, brief advice, cessation support)? Und vor welche Hürden – jenseits der Suchtproblematik – sind Rauchstoppwillige derzeit in Deutschland gestellt?

Dazu sprechen wir in dieser Folge mit dem Suchtforscher Prof. Dr. Daniel Kotz. Er erklärt, welche wichtige Rolle Hausärztinnen und Hausärzte in der Beratung spielen und wie ein solches Gespräch auch unter Zeitmangel strukturiert und zielführend gestaltet werden kann.

  • Zur Podcast-Folge hier.
  • Alle Episoden des Springer Medizin Podcast: hier.

Da diese Podcast-Folge gemeinsam mit der Zeitschrift für Allgemeinmedizin veröffentlicht wurde, der Hinweis auf folgenden Artikel in besagter Zeitschrift: Yekaterina Pashutina, Sabrina Kastaun, Kiara Majstorović, Olaf Reddemann, Stefan Wilm, Univ.-Prof. Dr. Daniel Kotz: Gesundheitsbezogene Lebensqualität von Tabakraucher:innen in der hausärztlichen Versorgung: Zusammenhänge mit soziodemografischen Merkmalen, Rauchverhalten und Rauchstopp. Zeitschrift für Allgemeinmedizin. 99(7).2023: 365-71 [Volltext]

Das „Paper of the Month“ 09/2023 geht an: Maximilian Rüttermann und Christos Gatsogiannis aus dem Institut für Medizinische Physik und Biophysik

Für den Monat September 2023 geht das „Paper of the Month“ der Medizinischen Fakultät der WWU Münster an Maximilian Rüttermann und Prof. Christos Gatsogiannis aus dem Institut für Medizinische Physik und Biophysik für die Publikation: Structure of the peroxisomal Pex1/Pex6 ATPase complex bound to a substrate. Nature Communications 14(1).2023: 5942 [Volltext]

Peroxisomen sind Zellorganellen, die für eine Vielzahl von Stoffwechselfunktionen von entscheidender Bedeutung sind. Defekte in der peroxisomalen Biogenese führen zu verheerenden Stoffwechsel- und Entwicklungsstörungen, die als peroxisomale Biogenesestörungen (PBD) oder Zellweger-Syndrom bekannt sind und in bis zu 65 % der Fälle mit einem mechanistischen Defekt im peroxisomalen Pex1/Pex6-ATPase-Komplex einhergehen.

Der Pex1/Pex6-Komplex ist die treibende Kraft für den Import von Enzymen in die Peroxisomen durch das Recycling von Importrezeptoren aus der Peroxisomenmembran. Um den Mechanismus dieser hochkomplexen molekularen Maschine aufzuklären, wurden biochemische und strukturelle Techniken eingesetzt. Mit Hilfe von Kryo-EM wurde die dreidimensionale Struktur von Pex1/Pex6 in verschiedenen Zuständen aufgeklärt. So konnte erstmals in nah-atomarer Auflösung gezeigt werden, wie sich die ATPasen Pex1 und Pex6 zu einem Hexamer-Komplex assozieren und synchron arbeiten. Dabei wird ATP in mechanische Kräfte umgewandelt, um Peptide aus der Peroxisomenmembran zu extrahieren. Der Mechanismus ist einzigartig, vergleichbar mit einer Reihe von Armen, die paarweise an einem Seil ziehen und dabei dessen Knoten lösen.

Im Gegensatz zu anderen AAA-ATPasen agieren Pex1 und Pex6 während der ATP-Hydrolyse gemeinsam in Dimeren. Dieser bisher unbekannte Mechanismus ermöglicht es uns, mit dem Zellweger-Syndrom assoziierte Mutationen auf molekularer Ebene zu verstehen, was bei der künftigen Entwicklung therapeutischer Ansätze hilfreich sein kann.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month-Auszeichnung finden Sie hier.

Foto: MFM/Christian Albiker

Änderung WLAN: wwu wird zu uni-ms

Im Rahmen der Umbenennung der Universität Münster kommt es auch zu einer Änderung der Funkzellennamen für das WLAN. Zum 07.11.2023 wird die bisherige Funkzelle „wwu“ durch „uni-ms“ ersetzt.

Informationen zum WLAN an der Universität Münster stellt das Center für Information Technology bereit.

Grafik: Medizin-Bibliothek

Medizin-Bibliothek an Allerheiligen (Mittwoch, 01.11.) geschlossen

Die Medizin-Bibliothek bleibt am kommenden Mittwoch (01. November) wegen des Feiertages Allerheiligen (lateinisch: Festum Omnium Sanctorum) geschlossen. Die ULB und die weiteren Zweigbibliotheken bleiben an diesem Tag ebenfalls geschlossen. Am 2.11. sind wir wieder für Sie da!

Foto: joexx at photocase.com

Zoom-Schulung : Tipps und Tricks zu E-Ressourcen

Die Zweigbibliothek Medizin hat eine große Anzahl elektronischer Bücher und Lehrmittel lizenziert.
Die Benutzung bei diesen sog. „E-Ressourcen“ ist nicht immer einfach, daher bieten wir Ihnen
am Montag, 23.10.2023 von 15:30-16:30 Uhr und am Dienstag, 31.10.2023 von 13:00 – 14:00 Uhr eine Zoom-Schulung an, in denen wir Ihnen die verschiedenen Anbieter vorstellen.

Die Zugriffsdaten für die Zoom-Schulung am Montag lauten:
https://wwu.zoom-x.de/j/65521999870?pwd=TDNUb2ZQZjBoRmlBQ2ZheDlkVzk4dz09
Meeting-ID: 655 2199 9870
Kenncode: ebook

Die Zugriffsdaten für die Zoom-Schulung am Dienstag lauten:
Beitreten Zoom Meeting
https://wwu.zoom-x.de/j/69878135298?pwd=cmtDdWZCaGFmbU94d1FIaktha0UxUT09
Meeting-ID: 698 7813 5298
Kenncode: ebook

Webseminare: via medici

Zwei spezielle Veranstaltungen für Münsteraner Humanmedizin-, Zahnmedizin- und Hebammenwissenschaft-Studierende finden Anfang November statt. Diese befassen sich mit dem umfassenden Lern- und Kreuzportal via medici von Thieme.

In via medici erwarten euch unter anderem:

  • Tausende interaktive Lernmodule für die Vorklinik und Klinik
  • Anzeige der Lernmodule nach Fächern, Organsystemen, Leitsymptomen und nach dem Curriculum für das Studium der Humanmedizin und Zahnmedizin an der Universität Münster
  • Über 35.000 original IMPP-Prüfungsfragen zum unbegrenzten Kreuzen
  • Mehr als 120 aktuelle elektronische Thieme Lehrbücher (unter anderem den PROMETHEUS LernAtlas der Anatomie oder die Bücher der Dualen Reihe), sowie Fachzeitschriften
  • Hunderte Fallbeispiele und Blickdiagnosen, interaktive Lernkurse
  • Spannende Abbildungen und Videos in der Mediathek
  • Verschiedene Lernpläne zur strukturierten Vorbereitung auf die M1 und M2

Nutzt die Chance und lernt via medici in einem der Webseminare (durchgeführt von MitarbeiterInnen von via medici) näher kennen. Die Termine sind wie folgt:

Donnerstag, 2. November von 17:15-18:00 Uhr

Mittwoch, 8. November von 17:15-18:00 Uhr

 Über die folgende Seite könnt ihr euch zum gewünschten Termin anmelden:

https://join.next.edudip.com/de/webinar/einfuhrung-in-via-medici-fur-studierende-der-uni-munster/1961346

 Weitere Informationen zur via medici Campuslizenz an der Universität Münster gibt es hier:

via medici Campuslizenz Münster – via medici: leichter lernen – mehr verstehen – via medici: leichter lernen – mehr verstehen (thieme.de)

Grafik © Thieme Gruppe

Open Access Woche 2023 an der ULB mit Beitrag aus der Neuropathologie

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster beteiligt sich seit 2009 jedes Jahr mit einem Infostand an der International Open Access Week im Foyer der Zentralbibliothek am Krummen Timpen. Dieses Jahr finden zusätzlich fünf Coffee Lecture Vorträge aus verschiedenen Bereichen der Universität statt, die sich intensiv mit dem Thema Open Access befassen.

Unter anderem wird Prof. Dr. Werner Paulus, Direktor des Instituts für Neuropathologie, über Erfolge und Probleme bei der Herausgabe des Open Access Journals Free Neuropathology berichten: In dem Vortrag wird zunächst auf Probleme für Leser:innen, Autor:innen und Herausgeber:innen eingegangen, die sich durch das kommerzielle Publikationswesen vor allem im biomedizinischen Bereich entwickelt haben. Danach wird das Journal Free Neuropathology vorgestellt, dass als Antwort darauf seit 2020 als Diamond Open Access Journal ohne Publisher herausgegeben wird. Neben Erfolgen (technische Umsetzung, Gewinnung exzellenter Autoren, Nachhaltigkeit, unterschiedliche Formen wissenschaftlicher Freiheit, Assoziation mit mehreren internationalen wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Aufnahme in PubMed etc) hat die Redaktion mit einer Reihe von Herausforderungen zu tun (geringe Akzeptanz eines Journals ohne Impact Factor, Rekrutierung zuverlässiger Personen für unser Copyediting/Layout Board, Finanzierung von Personal für das Editorial Office, XML-Programmierung).

Zum Programm der Open-Access-Woche: https://www.uni-muenster.de/Publizieren/service/veranstaltungen/index.html#oaweek

Anmeldelink zu den Zoom-Vorträgen: https://wwuindico.uni-muenster.de/event/2371/

Lizenz für ClinicalKey Student läuft Ende 2023 aus

ClinicalKey Student ist ein Webportal von Elsevier, das über 150 Lehrbücher enthält, wie z.B. den Sobotta Atlas der Anatomie, Zeeck Chemie für Mediziner und Trepel Neuroanatomie. Die Medizin-Bibliothek hat ClinicalKey bis Ende 2023 lizenziert.

Eine Verlängerung der Lizenz scheiterte daran, hierzu keine weiteren QVM-Mitteln zur Verfügung stehen.

In den vergangenen drei Jahren wurde ClinicalKey außerhalb des regulären Bibliotheksetats durch sog. Qualitätsverbesserungsmittel (QV-Mittel) finanziert.

QV-Mittel dienen der Verbesserung der Lehre und werden aus Mitteln bezahlt, die das Land NRW über das Studiumsqualitätsgesetz den Hochschulen als Ausgleich für den Wegfall der Studienbeiträge zur Verfügung stellt. Über Anträge auf QVM an der Medizinischen Fakultät entscheidet die QVM-Kommission des Fachbereichs.

Eine schrittweise  Anleitung zur Nutzung als auch eine Liste der verfügbaren Bücher finden sich in unserem Wiki hier, oder auch als AktuellesBeitrag.

Grafik © Elsevier

Neues Buch : Bewegung und Sport gegen Burnout, Depressionen und Ängste

 

Dieser Ratgeber erklärt, wie körperliche Aktivität die psychische Gesundheit verbessern kann und gibt zahlreiche praktische Tipps für einen aktiveren Alltag. Die meisten Menschen wissen, Sport ist gesund. Trotzdem fällt es oft nicht leicht, den inneren Schweinehund zu überwinden und sich regelmäßig zu bewegen. Durch Burn-Out, Depressionen und Ängste entstehen zusätzliche Barrieren, die es noch schwerer machen, sich für mehr körperliche Aktivität im Alltag zu motivieren.

Aus dem Inhalt
Einfach erklärt: Wie psychische Gesundheit und körperliche Aktivität zusammenhängen
Gut informiert: Wie Barrieren entstehen und umgangen werden können
Top motiviert: Wie langfristig mehr Sport und Bewegung in den Alltag kommen

Lernen Sie von ExpertInnen aus den Bereichen Psychologie, Sporttherapie, Psychiatrie und Psychosomatik, warum sich ein aktiver Alltag lohnt und wie Sie sich nachhaltig motivieren. Entdecken Sie vielfältige Möglichkeiten für mehr körperliche Aktivitäten und erfahren Sie, wie Sie das passende Angebot für sich finden.

Plus: Zahlreiche Dokumente zum Download, u.a. zu Zielvisualisierung, Belohnungsplan und eine Liste möglicher Anbieter spezieller Trainingsprogramme für Menschen mit psychischen Störungen

Oertel ; Matura; Silke  :
Bewegung und Sport gegen Burnout, Depressionen und Ängste
2. Aufl.
Springer, 2023
XVIII ; 183 Seiten
ISBN 978-3-662-66990-7

Bild und Text : Springer

Alle in der Universität Münster zugänglichen Springer e-Books finden Sie hier: Medizin, Naturwissenschaften und Psychologie. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man gezielt nach Online-Büchern suchen.  Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

 

Herzlich willkommen, liebes Osler- und Eustachi-Semester, liebe Studierende des Studiengangs Hebammenwissenschaft!

Die Medizin-Bibliothek der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster!

Die meisten Fragen lassen sich per Email (info.zbmed@uni-muenster.de), Telefon (0251-83/58560) oder vor Ort an der Leihstelle (Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A11) sicher leicht klären.

Auf der Rückseite der Studierendenkarte finden Sie Ihre persönliche ULB-Benutzernummer aufgedruckt – im Klartext sowie als Barcode verschlüsselt. Aus Sicherheitsgründen ist die aufgedruckte ULB-Benutzernummer jedoch noch nicht gültig, wenn die Karte vom Studierendensekretariat verschickt wird, sondern muss einmalig online aktiviert werden. Und das funktioniert so:

Rufen Sie die Online-Anmeldung auf und loggen sich mit Ihrer Uni-Kennung ein. Anschließend geben Sie Ihre ULB-Benutzernummer ein. Das ist schon alles! Nach dem Abschicken der Daten ist Ihre Studierendenkarte in wenigen Augenblicken automatisch für die ULB aktiviert.

Ihre Uni-Kennung ist der Schlüssel zu Ihrem Bibliothekskonto, einsehbar über KatalogPlus (oben rechts). Sie wird auch bei Bestellungen in KatalogPlus und bei der Fernleihe abgefragt. Wenn Sie nicht wissen, mit welcher Kennung Sie sich anmelden können, erfragen Sie diese bitte über den Service Meine Kennung.

Spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende finden Sie ebenfalls online.
Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Ihr Bibliotheksteam

Sir William Osler
(1849 – 1919) war ein kanadischer Mediziner, Physiologe und Medizinhistoriker. Er schloss 1872 sein medizinisches Studium ab, 1875 wurde er Professor und unterrichtete Physiologie, Pathologie und Medizin. 1882 war er Mitbegründer der Royal Society of Canada. 1888 wechselte er von der Universität von Pennsylvania in Philadelphia an die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore. Dort schrieb er sein Buch The Principles and Practice of Medicine, das kurz nach seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1892 zum angesehensten medizinischen Lehrbuch seiner Zeit wurde. 1907 gründete er das Quarterly Journal of Medicine (QJM), das bis heute erscheint und zu den bedeutendsten Fachzeitschriften auf dem Gebiet der Inneren Medizin zählt.
wikipedia.de

Bartolomeo Eustachi
(zwischen 1500 und 1510 – 1574) war ein italienischer Arzt und Anatom, ab 1549 in Rom, wo er päpstlicher Leibarzt war. Er erforschte und beschrieb viele Strukturen des menschlichen Körpers: die Eustachische Röhre (ein Teil des Gehörorgans), die Eustachische Klappe des rechten Herzvorhofs, die Nieren, den Uterus und als Erster 1513 die Nebennieren. 1552 verfasste er ein Lehrbuch der Anatomie, die Tabulae anatomicae. Das Buch, das erst 1714 publiziert wurde, enthielt eine bemerkenswerte Sammlung von anatomischen Zeichnungen und war in manchen Belangen exakter als das Werk des Vesalius. So kannte Eustachi, wie aus seiner 1550 veröffentlichten Beschreibung der Zahnentwicklung hervorgeht, im Gegensatz zu Vesalius die Funktion der Pulpahöhle.
wikipedia.de

Der Studiengang Hebammenwissenschaft startete erstmalig im WS 2022/23 als eigener Studiengang an der Universität Münster.
GMS Zeitschrift für Hebammenwissenschaft
Zeitschrift für Hebammenwissenschaft

Neueste Bücher in der Bibliothek:
– Kainer, Franz [Hrsg.]: Operative Geburtsmedizin – Atlas für Geburtshilfe. 2023: WQ 400 23/1
– Egelkraut, Renate: Schwangerenvorsorge durch Hebammen. 2023: WQ 160 23/1
– Agel, Lena: Kreißsaal. 2023: WQ 300 23/1
– Naranjos Velazquez, N.: Die Rolle freiberuflicher Hebammen in Netzwerken. Frühe Hilfen. 2023: Online
– Büthe, Kirstin: Evidenzbasierte Wochenbettpflege. 2023: Online
– Wesker, Olga: Anatomie und Physiologie für Hebammen. 2023: WQ 160 23/2

Startseite für den Studiengang Hebammenwissenschaft der medizinischen Fakultät der Universität Münster.

 

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