Archiv für den Monat: Januar 2017

7. Februar: Testzugang und Nutzereinführung für Thieme eRef

Der Thieme Verlag bietet mit der eRef eine neue Plattform für die ärztliche Fort- und Weiterbildung an. Die Anästhesie und die ZMK des UK Münster nutzt bereits die eRef und sind sehr zufrieden damit. Um die eRef auch für den Einsatz in der Chirurgie zu bewerben, werden die chirurgischen Fachgebiete Chirurgie und Orthopädie, Unfallchirurgie, Urologie und HNO vom 07.02. bis zum 31.03. 13.04. zum Testen freigeschaltet.

Im Rahmen einer Nutzereinführung am 07.02.2017 um 17 Uhr im Hörsaal der „Alten Chirurgie“ (Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude W1 – Waldeyerstraße 1) wird Frau Rubenthaler aus dem Thieme Verlag einen Einblick in die eRef geben.

Die eRef bietet:

  • Eine virtuelle Bibliothek mit Zeitschriften und Büchern im Volltext sowie ergänzenden Informationen (Arzneimitteldatenbank, Verlinkung zu Leitlinien, Videos)
  • Eine integrierte Bilddatenbank, mit der Sie schnell nach
    relevanten Bildern (z.B. CT, anatomische Grafik) filtern können.
  • Qualitätsgesicherte Inhalte aus dem Thieme Verlag
  • Zeitersparnis durch die thematische Bündelung von Inhalten in Form der Cockpits
  • eRef App sowie zusätzliche Nutzung mit responsive Design von allen mobilen Geräten
  • Zeitschriften-Alerts, die per Mail automatisch die neuesten Inhaltsverzeichnisse der Fachmagazine liefern
  • Einrichtung eines Heimzugangs, der die externe Nutzung mit username/password ermöglicht
  • Trainingscenter zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung für Assistenten
  • Fortbildungsinstrument für Ärzte (Sammeln von CME Punkten)

Bücher: Mobile Nutzung mit größten Zuwachsraten


Mobile Nutzung mit größten Zuwachsraten

Während die Nutzung von gedruckten Büchern stagniert oder sogar leicht zurückgeht (grüne Balken), steigt die Nutzung über das Web (blau) und als App (rot) weiter an. Die Nutzung auf dem Smartphone oder Tablet wuchs 2016 gegenüber dem Vorjahr um 26%.

Ein typisches Beispiel ist das Clinical Decision System VisualDx, das über eine hervorragende App verfügt und dementsprechend am häufigsten auf Smartphones oder Tablets benutzt wird.


VisualDx wird am häufigsten auf Mobilgeräten benutzt.

Neues E-Buch : Allgemeine und Anorganische Chemie

Allgemeine und Anorganische Chemie

Michael Binnewies et al. :
Allgemeine und Anorganische Chemie
Springer
3., vollständig überarbeitete Aufl.
2016
XXIII, 965 Seiten
ISBN 978-3-662-45067-3

Die viel gelobte Einführung in die Allgemeine und Anorganische Chemie ist für die 3. Auflage vollständig überarbeitet und aktualisiert worden.
Das erweiterte Autorenteam – Michael Binnewies, Maik Finze, Manfred Jäckel, Peer Schmidt und Helge Willner – hat zahlreiche neue Inhalte eingearbeitet und den Text an anderen Stellen gestrafft, um das Lehrbuch wieder optimal auf die Bedürfnisse der Chemiestudierenden im Haupt und Nebenfach zuzuschneiden.
Es besticht weiterhin durch die ausgewogene und klare Stoffdarstellung sowie die vielen Einblicke in hochaktuelle Themen und Anwendungen.
Die Beschreibung großtechnischer Verfahren ist ebenso auf den neuesten Stand gebracht worden wie die Diskussion der zunhmend wichtiger werdenden seltenen Elemente. Rohstoffe für Zukunftstechnologien, Schweißen und Löten, Magnetwerkstoffe und Wärmespeicher sind Themen neuer Exkurse. Kurze Zusammenfassungen an den Kapitelenden werden den Lernenden die Prüfungsvorbereitungen erleichtern.

Foto und Text: Springer


Alle in der Universität Münster zugänglichen medizinischen Springer e-Books finden Sie in dieser Liste.
Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man ebenfalls nach Online-Büchern suchen.
Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

Testzugang zu ClinicalKey

Zur Zeit besteht am Medizinischen Fachbereich ein Testzugang zu ClinicalKey. Der Trial läuft bis Ende März.

ClinicalKey ist ein englischsprachiges klinisches Informationssystem. Es enthält Bücher, Zeitschriften, Leitlinien, Informationsmaterial für Patienten, Abbildungen und Videos. Bei Zeitschriften sind 500+ Fachzeitschriften zugänglich, darunter The Lancet mit allen Unterreihen, JACC, Annals of Thoracic Surgery, Gastrointestinal Endoscopy etc. (jeweils die letzten zehn Jahrgänge). Bücher und Zeitschriften stammen fast ausschließlich vom Verlag Elsevier. Der Inhalt ist ca. 35 Fachgebieten zugeordnet. Einige Inhalte (z.B. PDF-Dateien aus Büchern) können erst nach persönlicher Registrierung abgerufen werden.

Testzugang zu F1000Prime und Workspace

Die Bibliothek hat einen Testzugang zu F1000 Prime und F1000 Workspace freischalten lassen. Der Trial läuft vorerst bis Mitte März.

F1000Prime
Prime ist eine Review-Datenbank. Eine Gemeinschaft von 6.000 führenden Wissenschaftlern und Ärzten kommentiert und bewertet mittels eines eigenen Ranking-Systems publizierte Arbeiten im Bereich der Medizin und Biologie aus ca. 5.000 Fachzeitschriften.

F1000Workspace
Workspace ist eine hochentwickelte Literaturverwaltung, ein Ideen- und Annotationstool, ein Schreibttool, ein Word- und Browser-Plugin, eine Facebook-Timeline, eine Suchmaschine, und und und … und das alles für Ihre ganze Workgroup.


Workspace vereinfacht das Sammeln, Annotieren und Schreiben von Artikeln in der Arbeitsgruppe. (klicken zum Vergrössern)

„Im letzten Jahr waren es 60, die gekündigt haben bei Elsevier, in diesem Jahr werden es 200 sein“

Wir hatten bereits verschiedentlich über die Kündigung von Elsevier-Zeitschriften in 2017 berichtet:

Nun hat der Verhandlungsführer auf Seiten der Hochschulen, Prof. Horst Hippler, ein sehr lesenswertes Interview im Deutschlandfunk zum Stand der Verhandlungen und den Hintergründen gegeben. Hier einige Zitate aus dem Interview:

Im letzten Jahr waren es 60, die gekündigt haben bei Elsevier, in diesem Jahr werden es 200 sein

Die Zeit spricht natürlich für uns. Es ist so, dass die einzelnen Einrichtungen unterschiedliche Laufzeiten in den Verträgen haben. Im letzten Jahr waren es 60, die gekündigt haben bei Elsevier, in diesem Jahr werden es 200 sein. Und wir müssen mal schauen, inwieweit wir dann tatsächlich auch den Druck erhöhen können. Wir möchten ja von den Einzelverhandlungen weg zu einer sogenannten Flatrate, zu einer nationalen Lizenz, sodass wir nicht mehr klein-klein verhandeln müssen über jedes Einzelne.

Elsevier ist nicht in der Lage, uns im Moment einen Preis dafür zu nennen.

Wir möchten gern, dass in der Zukunft alle Publikationen, die aus Deutschland kommen, mit einem deutschen Erstautor versehen sind bei Elsevier, dass die dann weltweit frei zugänglich sind zum Lesen, und wir möchten dafür bezahlen, dass Elsevier uns dieses Recht einräumt. Und wir möchten natürlich auch fürs Lesen bezahlen. Wir haben Elsevier gesagt, sagt uns mal einen Preis. Elsevier ist nicht in der Lage, uns im Moment einen Preis dafür zu nennen.

Kein Vorbild für diese Verhandlungen

Nein, das [ein Vorbild] gibt es zurzeit nicht. Es schauen alle nach Deutschland. Alle sind neugierig, wie wir das in Deutschland denn machen.

Fotonachweis: Jameek @ photocase.de

Nachtrag: Der Neurowissenschaftler Björn Brembs über 10 Wege, auch ohne Abonnement an Artikel zu kommen: So your institute went cold turkey on publisher X. What now?

29.01.: RefWorks zeitweise nicht verfügbar

ProQuest meldet einen Upgrade seiner System-Infrastruktur, um Leistung, Sicherheit und die Zuverlässigkeit seiner Produkte zu verbessern.

Darob steht am Sonntag, den 29. Januar von 4:00 bis 12:00 Uhr das Literaturverwaltungssystem RefWorks aufgrund von Wartungsarbeiten nicht zur Verfügung.
Sofern Sie in dieser Zeit Write-N-Cite 4 nutzen möchten, synchronisieren Sie vor dem Ausfall Ihre Datenbank.

Grafik © ProQuest LLC

27.-28.1.: Ausfall disco

Disco, der zentrale Einstiegspunkt für Ihre Literaturrecherche (eingebunden sind der ULB Katalog, lizenzierte und freie E-Zeitschriften der EZB, DFG-Nationallizenzen und Primo Central), funktioniert aufgrund eines Serverausfalls und den deswegen notwendigen Reparaturarbeiten zur Zeit nicht und steht frühestens Samstagmorgen wieder zur Verfügung.

Originalmeldung der ULB

Neue Datenbank: Journal Metrics / Scopus

Die neue Datenbank Journal Metrics / Scopus ist eine fachübergreifende Faktendatenbank. Es werden mehr als 22.256 wissenschaftliche Zeitschriften nach ihrer Zitierhäufigkeit ausgewertet (Stand: Januar 2017). Als Kennziffer dient  der von Elsevier entwickelte CiteScore. Dabei werden die Anzahl der Zitate aus einer Zeitschrift durch die Anzahl der veröffentlichten Artikel aus den drei vorhergehenden Jahren dividiert.

Der CiteScore soll alternativ zum Impact-Faktor ebenfalls den Stellenwert von Zeitschriften innerhalb eines Fachgebiets aufzeigen. Als weitere Kennzahlen werden in den Vorschau-Profilen der Zeitschriften der „Source normalized impact per paper“ (SNIP) und der „SCImago Journal Rank“ (SJR) ausgegeben. SNIP bildet die durchschnittliche Zitierhäufigkeit der Artikel einer Zeitschrift ab und berücksichtigt dabei die Zitierkultur der verschiedenen Disziplinen. SJR misst den Rang einer Zeitschrift indem es neben der Zitierhäufigkeit auch den Rang der zitierenden „Zeitschrift“ berücksichtigt. Der Vollzugriff auf die Profile der ausgewerteten Zeitschriften ist nur über eine Scopus-Lizenz möglich.

Der Zugriff auf die frei im Web verfügbare Datenbank ist hier über das Datenbank-Infosystem DBIS oder direkt möglich.

 

Bild: © Elsevier

Rosenmontag, 27.2., bleibt die Zweigbibliothek Medizin geschlossen

geschlossenDie Zweigbibliothek Medizin sowie die Zweigbibliotheken Sozialwissenschaften und Chemie, das Zeitungs- und Pressearchiv, die Bibliothek im Haus der Niederlande als auch die Universitäts- und Landesbibliothek bleiben am Rosenmontag, dem 27. Februar 2017, geschlossen.

Cochrane Library: erstmals über 3.000 Zugriffe

Die Zugriffe auf die Cochrane Library der Cochrane Collaboration sind gegenüber den Vorjahren (bis 2008), als die Ressource noch über den Zwischenhändler OVID bezogen wurde, signifikant und nachhaltig auf das Dreifache angestiegen. Es hat sich damit ausgezahlt, mit Hilfe eines deutschlandweiten Konsortiums unter Unterstützung der DFG den – teueren – Bezug direkt vom Anbieter Wiley einzukaufen.

Im letzten Jahr haben die Zugriffe erstmals die Schallmauer von 3.000 durchbrochen und sind damit gegenüber 2015 um 37% angestiegen.

Gezählt wurden bei den Volltextzugriffen die Downloads aus den Datenbanken:

  • Cochrane Database of Systematic Reviews (7.000+)
  • Cochrane Register of Controlled Trials (CENTRAL)
  • Database of Abstract Reviews of Effects (DARE)

Die Cochrane Library ist innerhalb des Hochschulnetzes unter der Webadresse www.thecochranelibrary.com zugänglich. Es gibt auch eine iPad-Version.

Neues E-Buch: Krankheiten in der Schwangerschaft

Krankheiten in der Schwangerschaft

Briese, Volker / Bolz, Michael / Reimer, Toralf
Krankheiten in der Schwangerschaft: Handbuch der Diagnosen von A–Z
De Gruyter
2. Aufl. 2015
XXXIII, 404 Seiten
ISBN 978-3-11-031461-8

Die 2., erweiterte und aktualisierte Ausgabe des Handbuchs bietet dem Gynäkologen Handlungsanleitungen für die Schwangerenberatung und -behandlung im Falle einer mütterlichen Erkrankung. Von A-Z gegliedert werden über 100 Diagnosen hinsichtlich Definition, Klinik und geburtshilflichem Management beschrieben. Ein Merksatz fasst das Wichtigste für die Behandlung zusammen.

Foto und Text: De Gruyter

Online-Bücher sind im Katalog der Universitätsbibliothek suchbar. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.