Herzlich willkommen!
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Arbeitsbereich Neuromotorik und Training

Herzlich Willkommen im Arbeitsbereich Neuromotorik und Training der Universtität Münster. Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu den Mitarbeitenden des Arbeitsbereichs, zu aktuellen Forschungsschwerpunkten sowie zu allen Fragen, die Lehre und Studium betreffen. Zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu kontaktieren (Tel: +49(0)251-83 32460 /Sekretariat). Das Sekretariat ist Mo – Fr von 08:00 bis 13:00 besetzt.

Hier geht es zu unseren Sprechstundenzeiten.

Seit 2021 sind wir im Erdgeschoss der Wilhelm-Schickard-Straße 8 beheimatet (siehe Karte beim Team).

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    Forschungsartikel (Zeitschriften)

    • , , , , & (). Freezing of gait and the effects of vibrotactile cueing in Parkinson’s disease–a study protocol of a cross-sectional multimodal brain imaging approach in virtual walking scenarios. Frontiers in Neuroscience, 20, Artikel 1872933. doi: 10.3389/fnins.2026.1872933.
    • , , , & (). Enhancing the short physical performance battery: proposing norm values for the 4-Meter walking test for multimorbid older adults. Clinical Interventions in Aging, 21. doi: 10.2147/CIA.S585052.
    • , , , , , , , , & (). Effect of modality compatibility on dual-task performance in a more naturalistic environment. Psychological Research, 90:21. doi: 10.1007/s00426-026-02238-0.
    • , & (). Chronic exercise and executive functions in older adults - the treasury of combined cognitive and motor exercise. Psychology of Sport and Exercise, 82 (103023.). doi: 10.1016/j.psychsport.2025.103023.
    • , , , , & (). Assessment of dynamic cerebral blood flow changes during cognitive tasks in patients with post-COVID-19 syndrome. Brain communications, 8 (1), Artikel fcag036. doi: 10.1093/braincomms/fcag036.
    • , , , & (). Nocturnal autonomic activity in athletes with regular versus prolonged return to sport after sport-related concussion. Scientific Reports, 16, Artikel 10483. doi: 10.1038/s41598-026-43546-0.
    • , , , , , , , , , , , & (). Occupational and personal factors contributing to participation in occupational health promotion programs for employees in nursing home facilities: a secondary analysis of the PROCARE study.Preprint. BMC Nursing, 25, Artikel 610. doi: 10.1186/s12912-026-04973-6.
    • , , , , , , , , , , , , , , & (). An interdisciplinary linked-lives approach to individual differences in social behaviour. Nature Human Behaviour, 9 (10)PsyArXiv. doi: 10.1038/s41562-025-02301-7.
    • , , , , , , & (). A cross-sectional study on the relationship between cardiorespiratory fitness, inhibitory control, and event-related potentials moderated by severity of symptoms in patients with major depressive disorder.Preprint. Journal of Affective Disorders, 389, Artikel 119701. doi: 10.1016/j.jad.2025.119701.
    • , , & (). One-year practice effects predict long-term cognitive outcomes in Parkinson's disease. Journal of Parkinson's Disease. doi: 10.1177/1877718X251339585.
© NMT

Zwei Gastwissenschaftler*innen im Arbeitsbereich

Dr. Jakub Malik and Sabine Steidel verbringen vier Wochen im Arbeitsbereich für Neuromotorik und Training und arbeiten vor allem mithilfe von EEG Messungen am Thema Mental Fatigue.
Dr. Jakub Malik ist Wissenschaftler und Dozent am Institut für Sportpsychologie der Poznan University of Physical Education in Polen. Sein Aufenthalt wird unterstützt durch das NAWA PROM Programm.
Sabine Steidel absolviert ein Forschungspraktikum im Rahmen ihres Masters in Molekularer Biomedizin. Zuvor hat sie Human Movement in Sports and Exercise und Biowissenschaften studiert und ist daran interessiert die beiden Felder zu verknüpfen.

© TK

Mehr Bewegung und Mobilität im Pflegeheim: Was wir aus dem PROGRESS-Projekt gelernt haben

Wie wird körperliche Aktivität in Pflegeheimen nachhaltig?  Die PROGRESS-Studie untersuchte die Wirkung von angeleitetem Gruppentraining und weiteren Bewegungsanreize im Alltag (z. B. Aktivitätsplakate).
Das wichtigste Ergebnis: Der Erfolg hängt maßgeblich von der organisatorischen Struktur und der Unterstützung durch das Personal ab.
Ein Ergebnis ist die PROGRESS-Pyramide – ein neues Framework, um Bewegung durch Personalschulungen, bessere Kommunikation und die Einbeziehung der Bewohnenden fest im Pflegealltag zu verankern.

Hier gehts zur vollständigen Publikation.

© Weike et al

Kognitives-motorisches Training: Mehr als nur Sturzprävention!

Kombinierte kognitive und motorische Übungen stimulieren Gehirn und Körper gleichzeitig. Was früher primär zur Sturzprävention bei Senioren genutzt wurde, findet heute Anwendung bei:

  • Neurologischen Erkrankungen (z. B. MS)
  • Rehabilitation nach Sportgehirnerschütterungen
  • Performance-Steigerung im Leistungssport

Da die Ansätze oft sehr unterschiedlich sind, bietet das neue Review einen systematischen Rahmen, um Trainingseinheiten (von Gedächtnis bis Koordination) individuell und präzise zu gestalten.

© TK

PROGRESS als Erfolgsmodell

Unser Kooperationspartner TK zeigt mit einem spannenden Bericht, wie das Pflegeheim zum Trainingsort werden kann. Hierbei geht es nicht nur um Sport oder Körperliche Aktivität, sondern auch um soziale Kontakte im Seniorenalter.

Den ganzen Bericht lesen Sie hier.

Zur Projekt-Website gelangen Sie hier

© NeuMoTrain

23. IAGG-Weltkongress

Auf dem 23. IAGG-Weltkongress stellten Mitglieder unseres Teams ihre Forschungsergebnisse vor und leiteten eine vielbeachtete On-Demand-Sitzung. Außerdem brachten sie neue Erkenntnisse, Perspektiven und potenzielle Kooperationsmöglichkeiten mit zurück nach Münster. Insgesamt standen 3 Präsentationen auf dem Programm. Details gibts hier.

© NeuMoTrain

Erneute Teilnahme am Leonardo-Campus-Run

Das Team Neuromotorik nahm, wie schon in den Vorjahren, erfolgreich am Leo-Campus-Run teil. Auch in diesem Jahr stellten die klimatischen Bedingungen eine enorme Herausforderung für alle Teilnehmer*innen dar. Sichtlich erschöpft aber glücklich zeigte sich das Team im Anschluss.

© NeuMoTrain

Neues Forschungsprojekt „GIM“ gestartet: Verletzungsmonitoring im Leistungssport wird geschlechtersensibel

Der Arbeitsbereich Neuromotorik und Training freut sich über den offiziellen Start des vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft BISp geförderten Forschungsprojekts: Seit dem 1. April 2026 läuft das Projekt GIM - Geschlechtsspezifisches Injury-Monitoring im Leistungssport.  Ziel ist die Entwicklung eines praxisorientierten Implementierungs-Toolkits, das Vereine und Verbände unterstützt geschlechtssensibles Monitoring schrittweise in ihre Strukturen zu integrieren. 

© NeuMoTrain

Short Physical Performance Battery

Die neueste Publikation aus dem Arbeitsbereich Neuromotorik und Training von Labott et al., 2026 beschäftigt sich mit der Verbesserung des etablierten Tests "Short Physical Performance Battery" (SPPB) zur Erfassung der körperlichen Leistungsfähigkeit im Alter. Die SPPB wird häufig eingesetzt, um die körperliche Funktionsfähigkeit älterer Menschen zu beurteilen, und umfasst unter anderem einen 4-Meter-Gehtest. Das Problem: Die ursprünglichen Bewertungsmaßstäbe wurden für gesunde, selbstständig lebende ältere Menschen entwickelt und sind daher für pflegebedürftige, multimorbide Bewohnende in Pflegeheimen oft nicht gut geeignet.

Abbildung KI-generiert

Studierende für Parkinson-Studie gesucht

Für ein laufendes Forschungsprojekt zur Untersuchung von Feinmotorik und kognitiver Leistung bei Menschen mit Parkinson suchen wir ab sofort engagierte Studierende zur Mitarbeit. Die Mitarbeit kann im Rahmen des Research Projects (BSc M12, MSc M6), einer Abschlussarbeit oder nach Absprache auch als Praktikum erfolgen.

© NeuMoTrain

Projekt Training Lab erhält Förderung in Höhe von 4.500 €

Der Arbeitsbereich Neuromotorik und Bewegung wurde von der Universitätsgesellschaft Münster mit 4.500 € für sein Projekt „Training Lab“ ausgezeichnet – eine Initiative, die sportwissenschaftliche Expertise in die Vereinslandschaft des Breitensports in Münster bringt. Das Training Lab hat zum Ziel, Nischensportarten und bislang weniger geförderte Breitensportarten in Münster zu unterstützen, indem es sie mit akademischer Sportwissenschaft vernetzt.

© E.Eils

Studierende für Wildwasserprojekt gesucht

Der Arbeitsbereich Neuromotorik & Training sucht Studierende (gerne aus dem 2. und 4.Fachsemester-alle Studiengänge), die an einem Wildwasserkurs teilnehmen und dort kleine, überschaubare Forschungsprojekte übernehmen (z.B. Fragebögen anwenden, Load Monitoring…) Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Prof. Dr. E. Eils 
 

© Interreg

Austausch mit Ministerin Melanie Walter zum Projekt Parkinson Vibrating Socks

Ministerin Melanie Walter informierte sich an der University of Twente über den aktuellen Stand des Interreg-Projekts Parkinson Vibrating Socks. Im Fokus standen innovative Ansätze zur Unterstützung von Menschen mit Parkinson sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Projektkonsortium.

© Springer

Neue Publikationen zu Mensch-Technik-Interaktionen im Band „Hybrid Societies“

Im kürzlich erschienenen Open-Access-Band Hybrid Societies – Humans Interacting with Embodied Technologies, Volume 1 sind zwei Beiträge unter Beteiligung des Arbeitsbereichs Neuromotorik und Training erschienen. Der Band geht auf die 1st International Conference on Hybrid Societies (März 2023, TU Chemnitz) sowie die Arbeiten des Sonderforschungsbereichs „Hybrid Societies“ zurück und widmet sich der Interaktion zwischen Menschen und intelligenten, verkörperten Technologien.

© D.Kutz

Veränderung der cerebralen Blutflussregulation bei Post-Covid Patienten

Die Studie von Kutz et al. (2026) untersucht die zerebrale Durchblutungsregulation bei Patient*innen mit Post-COVID-Syndrom (PCS) während kognitiver Belastung. Mittels funktioneller Nahinfrarotspektroskopie (fNIRS) wurde die Gehirndurchblutung bei PCS-Patient*innen im Vergleich zu Patient*innen mit koronarer Herzkrankheit und gesunden Kontrollpersonen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass PCS-Patient*innnen eine verminderte zeitliche, aber erhöhte räumliche Variabilität des Blutflusses aufweisen, was auf eine starrere Regulation hindeutet.

© R.Julian

Ross Julian mit Gastvorträgen und Workshops an der University of Gloucestershire

Dr. Ross Julian, der kürzlich die University of Gloucestershire besucht hat, konnte dort als Visiting Research Fellow tätig sein. Der Besuch umfasste eine Woche mit Forschung, Lehre und Wissensaustausch mit dem Schwerpunkt Frauenfußball und Athletinnengesundheit. Im Rahmen seines Aufenthalts hielt Ross eine Reihe von Präsentationen, darunter einen gut besuchten öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Training & Injury Risk in Elite Female Football“. Der Vortrag beleuchtete, wie Trainingsbelastung, physiologische Faktoren und kontextuelle Einflüsse zusammenwirken und das Verletzungsrisiko im Elite-Frauenfußball beeinflussen.

© R.Julian

Dr. Ross Julian zu Gast in aktuellem Podcast

In einem neuem Podcast zum weiblichen Menstruationszyklus und der fußballerischen Leistung, sprach Dr. Julian über seinen wissenschaftlichen Werdegang sowie seine aktuelle Forschung im Bereich der Sportwissenschaft und des Frauenfußballs. Im Gespräch berichtet Ross, was sein ursprüngliches Interesse an der Erforschung der Auswirkungen (und wahrgenommenen Auswirkungen) des Menstruationszyklus auf die fußballerische Leistung geweckt hat. Zudem spricht er über seine Beiträge zum Buch Women’s Football: From Science to High Performance, darunter drei Kapitel mit Schwerpunkt auf dem Monitoring des Menstruationszyklus, der praktischen Anwendung und der Darstellung leistungsrelevanter Effekte zur Förderung von Investitionen durch Stakeholder.