Neues Forschungsprojekt „GIM“ gestartet: Verletzungsmonitoring im Leistungssport wird geschlechtersensibel
Der Arbeitsbereich Neuromotorik und Training freut sich über den offiziellen Start des vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) geförderten Forschungsprojekts: Seit dem 1. April 2026 läuft das Projekt GIM - Geschlechtsspezifisches Injury-Monitoring im Leistungssport. Ziel ist die Entwicklung eines praxisorientierten Implementierungs-Toolkits, das Vereine und Verbände unterstützt geschlechtssensibles Monitoring schrittweise in ihre Strukturen zu integrieren. Das Forschungsteam untersucht in den kommenden 18 Monaten, welche geschlechtsspezifischen Parameter – darunter Menstruationsgesundheit, Zyklusstörungen und ernährungsbedingte Risiken wie REDs – im Verletzungsmonitoring erfasst werden sollten und welche Faktoren eine erfolgreiche Implementierung fördern oder hemmen. Methodisch kommen Literaturanalysen, Delphi-Verfahren, Online-Befragungen, qualitative Interviews und Co-Design Prozesse zum Einsatz.