Prof. Dr. Bernd Strauß
© Prof. Dr. Bernd Strauss

Nachruf Prof. Dr. Bernd Strauß

Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Prof. Dr. Bernd Strauß, der am 27. September 2026 verstorben ist. Mit ihm verliert das Institut für Sportwissenschaft einen herausragenden Wissenschaftler, Hochschullehrer und Gestalter, der unser Institut über mehr als 28 Jahre maßgeblich geprägt und die Sportpsychologie weit über die Grenzen Münsters und Deutschlands hinaus mitgestaltet hat. Wir verlieren aber auch einen lieben Freund, einen wissenschaftlichen Mentor und einen hochgeschätzten Kollegen.

© Marie Dominique Schmidt

Erfolgreiche Disputation

Von menschlichen Bewegungen über Muskelaktivität bis hin zu maschinellem Lernen: In ihrer Dissertation verbindet Marie Dominique Schmidt verschiedene Perspektiven auf die Entstehung und Vorhersage von Bewegungsintentionen. Am 25. September 2026 verteidigte sie ihre Arbeit mit dem Titel „Modeling and Predicting Spatial and Temporal Dynamics of Motor Intention: A Machine Learning Approach“ erfolgreich und schloss damit ihre Promotion im Fach Computer Science ab. Der Prüfungskommission gehörten Prof. Dr. Ioannis Iossifidis, Prof. Dr. Gregor Schöner, Prof. Dr. Muhammad Bilal Zafar und Prof. Dr. Tobias Glasmachers an.

© Andrea Bowinkelmann (LSB NRW)

Einladung zum Trialog „Informeller Sport“

Ob Ballspielen im Park, Skateboardfahren nach der Schule oder Radfahren am Wochenende: informell Sport zu treiben, bildet für viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein wesentliches Element ihrer persönlichen Freizeitgestaltung. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff informeller Sport? Welche Bedeutung hat der informelle Sport in Deutschland? Diesen und weiteren Fragen möchten wir gerne im Rahmen des Trialogs „Informeller Sport“ am Donnerstag, den 01.10.2026 um 18.00 bis 19.30 Uhr im Leo 17.21 nachgehen. Für die Diskussion konnten wir Dr. Christian Hübner, Sebastian Gies, Josefine Paul und Robin Schneegaß gewinnen. Wir freuen uns über zahlreiche Anmeldungen!

Weitere Informationen und Anmeldung

© Schäpers

Aktionstag „Schutz vor Gewalt im Sport“

Das Thema „Schutz vor Gewalt im Sport“ stand am Samstag, den 5. September, im Mittelpunkt eines inklusiven Aktionstages am Sportcampus der Universität Münster. Der Arbeitsbereich Bildung und Kultur im Sport des Instituts für Sportwissenschaft durfte hierfür mit dem BRSNW und den Special Olympics NRW zwei starke Partner begrüßen.

Gemeinsam wurde ein vielseitiges Workshop-Programm gestaltet, das unterschiedliche Zugänge zum Schutz vor Gewalt im Sport eröffnete. Die Angebote reichten von interaktiv gestalteten, präventiven Ansätzen und praxisbezogenen Interventionsmaßnahmen bis hin zu praktischen Angeboten zum Mitmachen in der Sporthalle. Im Fokus standen dabei insbesondere die Sensibilisierung für das Thema sowie verschiedene Handlungsmöglichkeiten und Ansprechpersonen.

© Andrea Bowinkelmann (LSB NRW)

Olympische Vision Rhein-Ruhr: Zukunft beginnt im Kindesalter

In Kürze entscheidet sich, welcher Bewerber für Deutschland als Kandidat für die olympischen Spiele ausgewählt wird. Prof. Dr. Nils Neuber (Uni Münster) spricht im Interview mit Dein Münster über seine olympische Vision Rhein-Ruhr, speziell für den Kinder- und Jugendsport.

© Nils Kaufmann

IfS präsentiert sich erfolgreich beim NRW-Tag

„Die Stadt Münster und unser Land haben sich von ihrer besten Seite gezeigt“, fand Ministerpräsident Hendrik Wüst im Rückblick auf den NRW-Tag am vergangenen Wochenende. Mit dabei war auch das IfS und präsentierte sich mit einem Stand auf der Sportmeile. Von Freitag bis Sonntag gaben die Arbeitsbereiche und die Fachschaft unter dem Motto „Demokratie und Vielfalt im Spannungsfeld von Wissenschaft und Praxis“ vielseitige Einblicke in ihre Tätigkeitsfelder der Forschung und Lehre im Kontext Bewegung, Spiel und Sport. „Eine tolle Gemeinschaftsleistung des Instituts, der Fachschaft und den Sportwarten“, freuten sich Nils Neuber und Nils Kaufmann am Ende des gelungenen Events.

© Wolfgang Kluge

Podiumsveranstaltung zu „Fußball – Fankultur im Umbruch“

Die Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte veranstaltete am 21.8. eine Podiumsdiskussion im Stadion des ehemaligen DDR-Erstligisten FC Carl Zeiss Jena. Thema war die Zeit des Umbruchs in (Ost-)Deutschland zwischen 1989 und 1994: Was hat Fußball in der späten DDR und besonders der Umbruchszeit bedeutet? Wie war es, Fan zu sein? Und wie hat dich die Fankultur in den frühen 1990er Jahren verändert?
Auf dem Podium saßen neben Uwe Dern, u.a. Gründer des Fanprojekts Jena, und Heidi Vater, eh. Nationalspielerin der DDR, Dr. Kai Reinhart vom IfS Münster als Experte für den Sport in der DDR und der Wendezeit. Die Moderation lag bei Liane von Billerbeck (Deutschlandfunk).