Mitglieder unseres Teams nahmen vom 5. bis 8. Juli am 23. IAGG-Weltkongress für Gerontologie und Geriatrie in Amsterdam (NL) teil. Das Thema des Kongresses lautete „Gut altern in einer globalisierten Welt“. Es ist davon auszugehen, dass das Altern und die Lebensqualität älterer Menschen im nächsten Jahrzehnt von zahlreichen globalen Entwicklungen beeinflusst werden. Erstens wird die Lebenserwartung weltweit weiter steigen, sowohl in den Industrieländern als auch in den Entwicklungsländern. Zweitens wird die Globalisierung zu einer stärkeren gegenseitigen Abhängigkeit zwischen Ländern und Kontinenten führen. Drittens wirkt sich das weltweite Bevölkerungswachstum weiterhin auf unser Klima aus, und die Folgen stellen ältere Menschen vor besondere Herausforderungen.
Auf dem 23. IAGG-Weltkongress stellten Mitglieder unseres Teams ihre Forschungsergebnisse vor und leiteten eine vielbeachtete On-Demand-Sitzung. Außerdem brachten sie neue Erkenntnisse, Perspektiven und potenzielle Kooperationsmöglichkeiten mit zurück nach Münster.
Mündliche Vorträge: (1) Förderung körperlicher Aktivität in Pflegeheimen: Ergebnisse der PROGRESS-Studie – Vortragende: Vera Belkin; (2) Muster der funktionellen Konnektivität bei über 80-Jährigen mit unterschiedlichem kognitivem Status, einschließlich leichter kognitiver Beeinträchtigung – Vortragende: Jessica Coenen; (3) Auswirkungen des Alterns auf die Modalitätskompatibilität bei der Ausführung von Doppelaufgaben in einer realistischeren Autofahrumgebung – vorgestellt von Claudia Voelcker-Rehage im Namen von Piesie Akwasi Gyimah Asuako.
On-Demand-Sitzung: Wann beginnt das Altern? Verhaltensmarker in der Lebensmitte