Förderer gesucht?

Aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden unterstützt die Universitätsgesellschaft Münster e.V. sowohl Vorhaben in den Bereichen Lehre und Forschung als auch kulturelle Aktivitäten und Studierendeninitiativen an der WWU, für die staatliche Mittel nicht verfügbar oder nicht ausreichend sind. Die Antragsfrist für das Eilvergabeverfahren 2021 läuft bis zum 31.03.2021. Weitere Informationen finden Sie hier.

De Maizi _re Testimonial

"Ich habe mich 1974 gerne für ein Studium an der Universität Münster entschieden. Im Vergleich zu vielen anderen Hochschulen ging es dort insgesamt ruhiger und konzentrierter zu, was für mein Studium in Examensnähe sicher nicht das Schlechteste war. Das Studentenleben ist dennoch nicht zu kurz gekommen – viele Freunde, die in meinem Leben und meiner politischen Laufbahn bis heute eine wichtige Rolle spielen, habe ich in Münster kennengelernt."

Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister a. D.

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Dr. Paul-Josef Patt (Vorstandsvorsitzender der Universitätsgesellschaft, l.), Dr. Barbara Kolany-Raiser (Geschäftsstellenleiterin der Universitätsgesellschaft, M.) und WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels (r.) gratulierten Dr. Britta George und Prof. Dr. Tristan Barczak zum Nachwuchsförderpreis.
© WWU – Peter Leßmann

Universitätsgesellschaft verleiht Nachwuchsförderpreise

Auszeichnung für Medizinerin Britta George und Rechtswissenschaftler Tristan Barczak

Für ihre herausragende Forschung hat die Universitätsgesellschaft Münster der Medizinerin PD Dr. Britta George und dem Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Tristan Barczak den Nachwuchsförderpreis 2020 verliehen. „Sie haben beide in schwierigen Zeiten Außergewöhnliches geleistet – und deswegen ist es uns eine Freude und Ehre, Sie mit diesem Preis unterstützen und auszeichnen zu dürfen“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Universitätsgesellschaft, Dr. Paul-Josef Patt. Auch der Rektor der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), Prof. Dr. Johannes Wessels, gratulierte den Preisträgern in einer digitalen Feierstunde: „Wir sind als Universität sehr stolz auf Ihre Leistungen, mit die Sie Ihr Forschungsgebiet signifikant vorangebracht haben.“

Der Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Seit 1980 ehrt der Vorstand der Universitätsgesellschaft Münster damit herausragende schriftliche Arbeiten von WWU-Nachwuchswissenschaftlern. Ab dem kommenden Jahr wird die Auszeichnung unter dem Namen „Preis der Universitätsgesellschaft Münster“ verliehen.

Eine Videoaufzeichnung der Verleihung ist unter https://go.wwu.de/foerderpreis-video abrufbar.

Zu den diesjährigen Preisträgern:

Britta George, nominiert von Prof. Dr. Hermann Pavenstädt, ist Oberärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Münster (UKM). Die klinischen Interessen der Privatdozentin liegen in der Nephrologie (Nieren-Heilkunde) und der inneren Medizin, ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt auf der Zellbiologie des Podozyten (Zellen der Nierenkörperchen) und der Signalübertragung des Proteins Nephrin. Nach einem Forschungsaufenthalt an der US-amerikanischen University of Pennsylvania setzte sie ihre wissenschaftliche Arbeit bei Prof. Dr. Christian Klämbt am Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie der WWU fort. Daraus folgte eine fakultätsübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Institut und dem UKM, der Fokus lag dabei auf den menschlichen Schlitzmembranproteinen.

Tristan Barczak, nominiert von Prof. Dr. Bodo Pieroth und Prof. Dr. Fabian Wittreck, erhält den Preis unter anderem für seine Habilitationsschrift „Der nervöse Staat – Ausnahmezustand und Resilienz des Rechts in der Sicherheitsgesellschaft“. Darin setzt er den Ausnahmezustand in einen historischen Kontext und stellt eine Verbindung zum Rechtsstaat und dem demokratischen Verfassungsstaat her. Die Arbeit hebt sich durch einen rechtspolitischen Entwurf ab, der Freiheiten und Maßnahmen der Terrorabwehr in ein Gleichgewicht bringt. Von 2014 bis 2017 arbeitete er am Bundesverfassungsgericht. In diesem Jahr nahm er einen Ruf an den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und das Recht der neuen Technologien der Universität Passau an.


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Hans-Bernd Wolberg (Stiftung WWU Münster), Petra Bölling (Stabsstelle Universitätsförderung), Sophie Kiko (AStA), Prof. Dr. Johannes Wessels (Rektor), Hans-Michael Wolffgang (Universitätsgesellschaft) und Matthias Schwarte (Kanzler) (v. l.) rufen erneut zu Spenden für den Corona-Notfonds auf.
© WWU - Thomas Mohn

Universitätsgesellschaft Münster unterstützt den Corona Notfonds 2.0 der WWU Münster

Deutschland erlebt im November 2020 den zweiten Corona-Lockdown. Niemand vermag zu beurteilen, ob dieser ausreicht, um uns im Dezember eine uneingeschränktere Vorweihnachtszeit zu ermöglichen oder ob die Maßnahmen ausgeweitet werden müssen. Unsere Studierenden sind aber bereits jetzt wieder betroffen und können ihre Nebentätigkeiten in z.B. der Gastronomie nicht ausüben. Somit fehlen ihnen Einnahmen, die viele von ihnen zur Finanzierung von Miete und Lebensunterhalt dringend benötigen.


Um finanziell bedingte Studienabbrüche zu verhindern, rufen das Rektorat, die Universitätsgesellschaft Münster e. V., die Stiftung Westfälische Wilhelms-Universität Münster sowie der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) erneut zu Spenden für Studierende in Not auf.


Bereits bei unserem ersten Aufruf im April 2020 haben die Mitglieder und Förderer der Universitätsgesellschaft Münster Spenden in Höhe von 86.460,00 € für Studierende in Not zur Verfügung gestellt. Dafür bedanken wir uns bei allen sehr herzlich. Mit den insgesamt eingegangenen Mitteln in Höhe von über 400.000 € konnten bereits 878 Anträge von Studierenden mit bis zu 450 € gefördert werden. Jeder Studierende kann maximal zwei Zuschüsse pro Semester erhalten. Die Mittel sind nun nahezu aufgebraucht. Daher begrüßen wir die Entscheidung, den Notfonds weiterlaufen zu lassen, sehr. Helfen Sie auch weiterhin unseren Studierenden in Not mit Ihren Spenden!
Bitte überweisen Sie auf folgende Kontonummer:

Universitätsgesellschaft Münster e.V.
IBAN DE 08 4003 0000 3493 4000 00
BIC MLBKDEH1MUE
Verwendungszweck: Corona-Notfonds


Wir bedanken uns im Namen der Studierenden für Ihre Unterstützung!

Verschiebung der Preisverleihung des Ernst Hellmut Vits-Preises 2020

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© David Ausserhofer/Max-Planck-Gesellschaft

Angesichts der wieder stark steigenden Neuinfiziertenzahlen hat der Vorstand der Universitätsgesellschaft Münster e.V. entschieden, die Preisverleihung des Ernst Hellmut Vits-Preises 2020 auf das nächste Jahr zu verschieben. Mit dem renommierten Preis soll die Historikerin  Prof. Dr. Ute Frevert ausgezeichnet werden. Ein passender Ersatztermin wird allen Interessierten noch frühzeitig bekanntgegeben werden.

Der Preis wurde 1968 anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Gesellschaft ins Leben gerufen. Damals wurde beschlossen einen Preis für einen hervorragenden wissenschaftlichen Beitrag, durch den Wege zur geistigen und materiellen Verbesserung des Lebens in der von Wissenschaft und Technik bestimmten Welt gewiesen werden, zu stiften.

In Anerkennung der Verdienste des langjährigen Vorsitzenden der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Wilhelms-Universität wird dieser Preis nach Ernst Hellmut Vits benannt. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Er wird in zweijährigem Turnus verliehen. Im Wechsel wird ein Beitrag aus dem Bereich der Naturwissenschaften bzw. Medizin und aus den Geisteswissenschaften gewählt. Der Preisträger kann sowohl für eine einzige Leistung als auch für sein Lebenswerk ausgezeichnet werden. Der Preis wird in der Regel für deutschsprachige Beiträge verliehen.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, jeder Fachbereich der Universität Münster sowie der Vorstand und das Kuratorium der Universitätsgesellschaft Münster sind berechtigt, preiswürdige Beiträge vorzuschlagen.

Mehr Informationen zum Ernst Hellmut Vits-Preis und den früheren Preisträgern hier



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© UG/goldmarie design

Ausschreibung – wissen.kommuniziert-Preis 2021

Seit 2019 zeichnet die Universitätsgesellschaft Münster alle zwei Jahre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Kommunikationsleistungen von und über Wissenschaft und Wissenschaftsergebnisse aus. Der wissen.kommuniziert-Preis ist mit 10.000 € dotiert und richtet sich an Forscherinnen und Forscher, sowie Initiativen die an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster tätig sind und sich in diesem hochrelevanten Bereich durch besondere und innovative Leistungen hervorgehoben haben z.B.
• die innerdisziplinäre oder die transdisziplinäre Kommunikation betreffend,
• die Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Ergebnisse in die Öffentlichkeit betreffend
und/oder
• die Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte in der akademischen Lehre betreffend.
Es werden Leistungen und Arbeiten ausgezeichnet, die an der Westfälischen Wilhelms-Universität entwickelt und/oder erbracht wurden und nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.
Vorschläge zur Nominierung von Kandidaten, Kandidatinnen oder Initiativen können von Professorinnen und Professoren der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster eingereicht werden. Der Preis wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung der Universitätsgesellschaft Münster verliehen.
Nominierungen sind bitte bis zum 31. Dezember 2020 an die Universitätsgesellschaft Münster zu richten.

Weitere Informationen zum Preis
Ausschreibung Wissen.pdf

© WWU

Bereits über 86.000 € für den Corona-Notfonds durch die Mitglieder der Universitätsgesellschaft Münster gespendet.

Die Corona-Pandemie trifft viele Studierende der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) hart. Neben der Unsicherheit über den weiteren Studienverlauf ist die derzeitige Situation für viele Studierende finanziell sehr belastend.
Helfen soll nun ein Corona-Notfonds. Der Corona-Notfonds für Studierende ist eine gemeinsame Aktion der Universitätsleitung, der Universitätsgesellschaft Münster e. V., der Stiftung WWU Münster und des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der WWU, um für Studierende in Not Spenden zu sammeln.
Mit den Mitteln sind Beihilfen in Höhe von bis zu jeweils 450 Euro für Studierende in Not geplant. Die Spenden werden bei der Universität gesammelt und nach Beratung, Prüfung anhand definierter Richtlinien und Empfehlung durch den AStA von der WWU an die Studierenden in Not ausgezahlt.

Nachdem der Vorstand der Universitätsgesellschaft kurzfristig 10.000 € zur Verfügung stellen konnte, stieß der Spendenaufruf bei den Mitgliedern auf sehr große Resonanz, sodass seit dem Spendenaufruf bis jetzt mehr als 86.000 € an Spenden für den Notfonds zusammenkamen. Dieses großartige Ergebnis zeigt einmal mehr, wie sehr unsere Förderer und Spender mit der Universität und ihren Studierenden verbunden sind und helfen, wo schnelle Hilfe erforderlich ist, betonte der Vorstandsvorsitzende Dr. Paul-Josef Patt. Daher möchten wir unseren Mitgliedern jetzt schon einmal sehr herzlich Danke sagen. Der bisherige Erfolg der Spendenaktion beruht unter anderem auch auf der großzügigen Unterstützung durch den Förderverein Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen e.V., die Familien Becker Stiftung und der LVM Versicherung, die schnell und unkompliziert je 10.000 € bzw. 25.000 € an Spendengeldern zur Verfügung gestellt haben.

Über weitere Spenden zur Stärkung des Corona-Notfonds für Studierende der WWU würden wir uns sehr freuen.
Bitte überweisen Sie auf folgende Kontonummer:

Universitätsgesellschaft Münster e.V.
IBAN DE 08 4003 0000 3493 4000 00
BIC MLBKDEH1MUE
Verwendungszweck: Corona-Notfonds


Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Förderprojekte 2020

Mehr als 47.000 Euro Spendengelder für 12 Projekte
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© UG – Peter Leßmann

Die Universitätsgesellschaft fördert in diesem Jahr zwölf Projekte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) mit rund 47.600 Euro. Im Rahmen einer Feierstunde überreichte der Vorstandsvorsitzende der Universitätsgesellschaft, Dr. Paul-Josef Patt, zusammen mit Vertretern des Vorstandes und dem Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats, Prof. Dr. Klaus Schubert, den Förderempfängern einen symbolischen Scheck.

wissen.kommuniziert 2019

Forschung kreativ vermittelt
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© UG - Peter Grewer

„Die Preisträger haben es verstanden, ihre exzellente Forschung auf verständliche, kreative und nachhaltige Art und Weise einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Das ist eine herausragende Leistung und wir freuen uns, diese mit unserem neuen Preis würdigen zu können“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Universitätsgesellschaft, Dr. Paul-Josef Patt, bei der feierlichen Preisverleihung in der Studiobühne mit rund 140 Gästen.

Ewald-Wicke-Preis 2019

Preis für Physikalische Chemie
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© Foto DBG/Lavinia Meier-Ewert/Deutsche Bunsen-Gesellschaft

Dr. Fabian Holzmeier erhält den Ewald-Wicke-Preis 2019 in Anerkennung seiner Beiträge zur Valenz- und Innerschalen-Photoionisation und Photoelektronenspektroskopie reaktiver Moleküle. Dr. Fabian Holzmeier studierte Chemie an der Universität Würzburg und bearbeitete in seiner Masterarbeit und Promotion in meiner Arbeitsgruppe die Photoionisation und Photoelektronenspektroskopie reaktiver stickstoffhaltiger Moleküle mit Synchrotronstrahlung.

Nachwuchsförderpreis 2019

Auszeichnung für herausragende Forschungsleistung
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© UG - Peter Grewer

In diesem Jahr wurden die herausregenden Forschungsleistung der Biologin Dr. Susann Wicke und des Mediziners Prof. Dr. Maged Alnawaiseh durch die Universitätsgesellschaft ausgezeichnet. In einem Festakt im Hause der Westfälischen Provinzial Versicherung AG überreichten der Vorsitzende der Universitätsgesellschaft, Dr. Paul-Josef Patt, und der Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats, Prof. Dr. Klaus Schubert die Auszeichnungen an die Nachwuchswissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Der Preis des wissenschaftlichen Nachwuchses wurde von der Universitätsgesellschaft zur Verfügung gestellt und ist mit je 5.000 Euro dotiert.

Personalwechsel

Neue Vorstandsmitglieder und Geschäftsstellenleitung
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© UG

Auf der Mitgliederversammlung 2019 wurde mit Frau Dr. Martina Klein, Leiterin Fundraisung bei der Alexianer GmbH, erstmals eine Frau zu einem außeruniversitären Vorstandsmitglied der Gesellschaft gewählt. Zudem wurde Markus Florian, geschäftsführender Gesellschafter der Mosecker GmbH & Co. KG als weiteres neues Vorstandsmitglied gewählt. Der Vorstand der Universitätsgesellschaft ist ehrenamtlich tätig und leitet die Arbeit und beschließt die Verwendung der Mittel. Zudem gab es einen Wechsel in der Geschäftsstelle: Dr. Barbara Kolany-Raiser tritt die Nachfolge von Stephanie Kalbhenn-van Bremen an, die in Elternzeit geht.

Besichtigung des botanischen Gartens

Spannende Einblicke in die Welt der Pflanzen
Botanischer GartenBotanischer Garten Gruppenbild
© UG

Spannende Einblicke in die vielseitige Pflanzenwelt erhielten circa 30 Mitglieder der Universitätsgesellschaft Münster e.V. bei tropischen Temperaturen bei ihrem Besuch des botanischen Gartens der Universität. Der Botanische Garten der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster wurde 1803 gegründet und dient als wissenschaftliche Einrichtung der Forschung und Lehre. Über 8000 verschiedene Pflanzenarten werden im botanischen Garten ausgestellt und erforscht.