Förderer gesucht?

Aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden unterstützt die Universitätsgesellschaft Münster e.V. sowohl Vorhaben in den Bereichen Lehre und Forschung als auch kulturelle Aktivitäten und Studierendeninitiativen an der WWU, für die staatliche Mittel nicht verfügbar oder nicht ausreichend sind. Ab sofort können Anträge für das Eilvergabeverfahren für die Förderperiode 2019 bis zum 31.03.2019 gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

De Maizi _re Testimonial

"Ich habe mich 1974 gerne für ein Studium an der Universität Münster entschieden. Im Vergleich zu vielen anderen Hochschulen ging es dort insgesamt ruhiger und konzentrierter zu, was für mein Studium in Examensnähe sicher nicht das Schlechteste war. Das Studentenleben ist dennoch nicht zu kurz gekommen – viele Freunde, die in meinem Leben und meiner politischen Laufbahn bis heute eine wichtige Rolle spielen, habe ich in Münster kennengelernt."

Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister a. D.

Förderprojekte 2019

Förderung von mehr 37.000€ an die Universität Münster
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© WWU - Peter Leßmann

Mit rund 37.300 Euro fördert die Universitätsgesellschaft 2019 acht Projekte an der Universität Münster. Während einer Feierstunde, an der auch Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels teilnahm, übergab Dr. Paul-Josef Patt, die symbolischen Schecks an die Empfänger.
„Auch in diesem Jahr zeigt die Bandbreite der Projekte, wie vielfältig das Leben und Forschen an der Universität ist“, betonte Paul-Josef Patt. „Wir freuen uns sehr, acht herausragende Projekte im Bereich der Forschung und Lehre, Kunst und Kultur sowie Studierendeninitiativen durch Mittel der Universitätsgesellschaft fördern zu können.“

Weihnachtsspenden 2018

Grundstein für neuen Preis
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© andriano_cz / Fotolia
© © andriano_cz / Fotolia

Bei der jährlichen Weihnachtsspendenaktion der Universitätsgesellschaft Münster e.V. wurden11.405 Euro gespendet. Die Summe ist der Grundstein für den neu ins Leben gerufenen "Preis für Wissenschaftskommunikation".  Mit der Auszeichnung werden Kommunikationsformate gewürdigt, die sich um die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Gesellschaft verdient machen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird erstmals im November 2019 an Wissenschaftler/innen der WWU vergeben. Die Firma Hakvoort und die Sparkasse Münsterland Ost spendeten 10.000 Euro und 5.000 Euro als weitere Preisgelder.

Gerhard-Domagk-Preis 2018

Leichtere Klassifizierung von Hirntumoren
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© FZ/Marschalkowski

Bei der Behandlung von Hirntumoren ist es wichtig, genau zu wissen, mit welcher Art man es zu tun hat. Die korrekte Diagnose eines Tumors ist für die Patienten lebensnotwendig, denn die verschiedenen Varianten reagieren unterschiedlich auf Strahlen- oder Chemotherapien. Für seine Forschung zur Klassifikation von Hirntumoren hat der Neuropathologe Prof. David Capper von der Berliner Charité jetzt den mit 10.000 Euro dotierten Forschungspreis der Gerhard-Domagk-Stiftung und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) erhalten. Der Gerhard-Domagk-Preis wird von der Stiftung „Krebsforschung Prof. Dr. Gerhard Domagk“ vergeben.

Harry Westermann-Preis 2018

Hervorragande Abschlussarbeiten
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© WWU

Am 14.12.2018 wurde der Harry Westermann-Preis 2018 für besonders hervorragende Arbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen der Promotionsfeier der Rechtswissenschaftlichen Fakultät in der Aula des Schlosses vergeben. Prof. Dr. Dirk Ehlers, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Harry-Westermann-Preis, hielt in seiner Rede fest, dass eine so hervorragende Arbeit zu schreiben eine körperliche wie intellektuelle Aufgabe sei, die gewürdigt werden müsse. Die Gewinner des Harry-Westermann-Preises 2018 sind Philipp Schulte, Jacob Weissinger, Jonas Gröning und Marc Schlömer.

100 Jahre Universitätsgesellschaft

Gratulationen und appelierende Worte
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© UG- Peter Grewer

Anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläum begrüßte die Universitätsgesellschaft Dr. Thomas de Maizière als Festredner in der Aula des Schlosses. Rund 250 Mitglieder und Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft kamen zum Festakt. Dr. Thomas de Maizière ging in seiner Rede darauf ein, dass die Hochschulen sich stärker an der öffentlichen Debatte zu aktuellen gesellschaftlichen Themen beteiligten sollten. Er forderte von den Hochschulen mehr Präsenz, mehr Selbstbewusstsein und mehr ausgewogene, aber klare Meinung. Auf den Festakt folgte am Abend ein stimmungsvoller Jubiläumsball in der Halle Münsterland.

Wie Münster in die Südsee kam

Universitätsgesellschaft fördert Ausstellung
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© Stadtmuseum Münster

Seit September 2018 läuft die von der Universitätsgesellschaft geförderte Ausstellung „Aus Westfalen in die Südsee“ im Stadtmuseum Münster. Sie zeigt erstmals die Missionsgeschichte in Ozeanien während der deutschen Kolonialzeit am Beispiel westfälischer Orden. Ende des 19. Jahrhunderts verbanden sich in Deutschland Kolonialismus und christliche Mission. Dies galt besonders für Ozeanien, wo das Deutsche Reich nur deutsche Missionsorden dulden wollte. Aus Münster und Westfalen waren zwei Orden an dieser Mission beteiligt. Die Ausstellung läuft noch bis zum 13. Januar 2019. Der Eintritt ist frei.