Newsarchiv 2020

Forschungen zur Nachhaltigkeit – Themenwochen „Kleine Fächer“ gehen weiter

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© exc

Die Themenwochen der digitalen Dauerausstellung „Kleine Fächer – Große Potenziale“ gehen unter der Überschrift „Nachhaltigkeit – Forschungen über Konsum und Krisen“ weiter. In diesem Themenfeld präsentiert die digitale Ausstellung in Bildervideos, Storys und Sharepics, wie frühere Gesellschaften und Kulturen einem uralten Grundsatz folgten: Es darf nicht mehr verbraucht werden, als künftig nachwachsen oder sich regenerieren kann.

„Das unzufriedene Volk“

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© transcript

In der Debatte um den Beitrag der ostdeutschen Bevölkerung zur friedlichen Revolution von 1989 und zur Gestaltung des wiedervereinigten Deutschland seit 1990 hat der Soziologe Prof. Dr. Detlef Pollack eine neue Studie vorgelegt.

Forschungen zur Kommunikation – Themenwochen „Kleine Fächer“ gehen weiter

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© exc

Die Themenwochen der digitalen Ausstellung „Kleine Fächer – Große Potenziale“ gehen unter der Überschrift „Kommunikation – Medien und Manipulationen“ weiter. In diesem Themenfeld zeigt die Ausstellung in Bildervideos, Storys und Sharepics, wie sich Gesellschaften mit- und untereinander verständigen, warum der Austausch von Informationen seit jeher die Grundlage des menschlichen Miteinanders war und was unterschiedlichste Zeichen und Symbole bedeuten.

Die unmerkliche Bedrohung

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© Souleymane Diallo

In Mali hat sich eine brodelnde Gerüchteküche rund um COVID-19 entwickelt, wie die Ethnologin Dorothea Schulz schreibt. Dabei spiele - wie in Europa - die Unsichtbarkeit und Unfassbarkeit des Virus eine wichtige Rolle.

Die Angst vor dem unsichtbaren Virus

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© Public Domain (CC BY-SA 4.0)

Miasmen, Pestwürmer, „lebende Tierchen“: Medizinhistorikerin Katharina Wolff zeigt in ihrem Dossier-Beitrag, wie seit der Antike verschiedenste Theorien über verborgene Krankheitserreger entstanden – bis moderne Labore das Unsichtbare wahrnehmbar machten. Weitere Dossier-Beiträge zum Thema (Un-)Sichtbarkeit von Krankheit finden sich hier.

Themenwochen „Kleine Fächer – Große Potenziale“

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© exc

Judaistik oder Islamwissenschaft, Sinologie oder Ägyptologie: Kleine Fächer aus den Geisteswissenschaften sind vielen unbekannt. Welche Forschungsergebnisse aus aller Welt sie liefern, auch im Exzellenzcluster „Religion und Politik“, zeigt die Website-Ausstellung „Kleine Fächer – Große Potenziale“ der WWU. In den kommenden Wochen präsentiert der Exzellenzcluster hier digitale Exponate aus den drei Themenfeldern der Ausstellung: Migration, Kommunikation und Nachhaltigkeit.

Albert Camus' Die Pest (1947)

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© Martina Wagner-Egelhaaf

Ein Klassiker der Literatur, der unsere Lage spiegelt: "Die Pest" von Albert Camus ist voll von Zeitangaben. Ein literarisches Mittel, das Unfassbare der Epidemie doch fassbar zu machen, schreibt Germanistin Martina Wagner-Egelhaaf im Dossier "Epidemien. Kulturwissenschaftlichen Ansichten".

Vor 300 Jahren schon einmal: Seuchen und Verschwörungstheorien

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© privat

Der Seuchenschutz der Regierung befeuert Verschwörungstheorien und Anfeindungen gegen einen führenden Arzt – nicht Deutschland 2020, sondern 1720 in London. Historiker André Krischer über einen historischen Fall von erstaunlicher Aktualität.

Hagia Sophia: Religion und Politik am Goldenen Horn?

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© unsplash/adliwahid

Die Umwandlung der Istanbuler Hagia Sophia in eine Moschee ist weniger eine religiöse Angelegenheit als eine „national(istisch)e Befindlichkeit“, schreibt der Byzantinist Prof. Dr. Michael Grünbart vom Exzellenzcluster. Das Gebäude sei seit mehr als 550 Jahren keine christliche Kirche mehr. Der Wissenschaftler zeichnet die wechselvolle Geschichte des Gotteshauses mit seinen inneren und äußeren Veränderungen vom sechsten bis 21. Jahrhundert nach.

Die Angst vor dem unsichtbaren Virus

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© The Walters Art Museum (CC0 1.0)

Wie Kunst und Literatur das Unsichtbare von Epidemien sichtbar machen, zeigt der neue Dossierbeitrag "(Un-)Sichtbarkeit. Oder: Visualisierung und Wahrnehmung einer unsichtbaren Bedrohung" aus dem Exzellenzclusters. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeichnen darin nach, welche Bilder und Vergleiche Schriftsteller, Maler und Geschichtsschreiber verschiedener Epochen und Regionen schufen, um das Unvorstellbare greifbar zu machen – auch dann noch, als der Bakteriologe Robert Koch (1843-1910) Krankheitserreger sichtbar zu machen vermochte.

„Umwidmungen wie Hagia Sophia historisch kein Einzelfall“

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© Timor Espallargas (cc-by-sa-2.5)

Die Umwidmung religiös und politisch aufgeladener Gebäude wie die der Hagia Sophia in Istanbul ist aus historischer Sicht seit der Antike kein neues Phänomen, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzcluster in einem neuen Dossier zeigen.

Topographie der Seuche

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© Bayerische Staatsbibliothek München

Spanische Grippe oder Franzosenkrankheit: Der Name von Epidemien hat oft nichts mit der Ursprungsregion der Seuche zu tun, zeigt Historikerin Katharina Wolff im Dossier Epidemien. Kulturwissenschaftliche Ansichten. Die WHO verbietet solche Namen ohnehin seit 2015.

Religion und Verschwörungstheorien in der Pandemie

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© Unsplash/Grant Whitty, Smlg. Archäologie und Museum Baselland, wikimedia commons, unsplash/Tom Radetzki

Im neuen Dossier "Religion und Verschwörungstheorien in Zeiten der Corona-Epidemie" nehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzclusters den Zusammenhang zwischen Religion und Verschwörungstheorien in kurzen Text- und Bildbeiträgen in den Blick.

Psychologen entwickeln Modell zur Integration von Flüchtlingen

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© Adobe Stock/ VectorMine

Wissenschaftler der Uni Münster, darunter die Psychologen Gerald Echterhoff und Mitja Back vom Exzellenzcluster, haben ein Modell entwickelt, mit dem die psychologischen Faktoren analysiert werden können, von denen eine erfolgreiche Integration abhängt. Das Modell PARI (Psychological Antecedents of Refugee Integration), das in der Fachzeitschrift „Perspectives on Psychological Science“ veröffentlicht wurde, berücksichtigt dabei gleichermaßen die Perspektiven der Flüchtlinge und der Mitglieder der aufnehmenden Gesellschaft.

„Geradezu obsessiv antisemitisch“

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© Thomas Heinrich Voigt / Public domain

Über das Gutachten zum Namensgeber der WWU, den letzten deutschen Kaiser Wilhelm II., spricht der Historiker Prof. Dr. Olaf Blaschke vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ im Interview mit der Unizeitung wissen|leben. Der Leiter der vom Senat eingesetzten Arbeitsgruppe äußert sich darin zum Umgang mit belasteten Namen und darüber, wie eine „kritische und öffentliche Auseinandersetzung“ befördert werden kann. Im Abschlussbericht der AG heißt es etwa, dass Wilhelm II. „geradezu obsessiv antisemitisch war“.

Videos zu „Was glaubt ihr denn?“

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© Center for Literature

Wissenschaftlerinnen des Exzellenzclusters und die Schauspieler Edgar Selge und Jakob Walser sind auf dem Droste-Online-Festival „Believe (in) us.“ zusammengekommen. Zwei Videos zeigen die Lesung mit anschließender Diskussion. Über Glaubensfragen zwischen Religion und Literatur diskutierten die Germanistin Martina Wagner-Egelhaaf und die katholische Theologin Judith Könemann mit dem Journalisten Daniel Laufer vom Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk. Die Diskussion folgte auf eine Lesung der beiden Schauspieler, die einen vielstimmigen Chor aus Gläubigen und Ungläubigen antworten lassen auf die Frage, „Was glaubt ihr denn?“.

Newsletter des Exzellenzclusters erschienen

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© exc

Der neue Newsletter des Exzellenclusters ist erschienen. Er vermittelt viele geisteswissenschaftliche Perspektiven auf die Corona-Epidemie sowie aktuelle Forschungsergebnisse über Religion, Recht und Politik. Er informiert auch über Publikationen, Personalien und Veranstaltungen unseres Verbundes. (exc/maz)

Historiker und Theologe Thomas Lentes verstorben

Dr. Thomas Lentes (1962–2020)Dr. Thomas Lentes (1962–2020)
© exc

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU trauert um den Kollegen Dr. Thomas Lentes, der am 4. Mai 2020 in Münster gestorben ist. „Mit Thomas Lentes verlieren wir einen äußerst kompetenten und inspirierenden Kollegen, dessen Beiträge und Kommentare, dessen Engagement im persönlichen Austausch uns sehr fehlen werden. Wir werden seiner mit Hochachtung gedenken“, heißt es im Nachruf, der auch im Namen des Exzellenzclusters verfasst wurde.

"Dann erleiden wir auch Schiffbruch, nur auf andere Weise"

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© Jan-Martin Wiarda

Was macht Corona mit unserer Gesellschaft? Inwiefern ist es gerechtfertigt, den Schutz vor der Pandemie vor alles andere zu setzen? Wird die Politik ihrer Verantwortung gerecht? Der Philosoph Prof. Dr. Michael Quante vom Exzellenzcluster im Gespräch mit seinem Fachkollegen Prof. Dr. Holger Burckhart.

Neue Research Cloud zu Epidemien in Geschichte und Gegenwart

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© exc

Eine neue Arbeitsgruppe am Exzellenzcluster befasst sich mit dem Thema „Epidemien“. Die Research Cloud setzt sich aus der Sicht vieler Fächer und Epochen mit dem Deutungswandel von Seuchen in Geschichte und Gegenwart auseinandersetzen und fragt vor allem nach dem spezifischen Umgang religiöser, politischer und wissenschaftlicher Gemeinschaften und Institutionen mit Epidemien.

Bewerbungsfrist wegen Corona verlängert: Fachjournalist/in Religion

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© ifp

Die Bewerbungsfrist für die bundesweit erste berufsbegleitende Fortbildung „Fachjournalist/in Religion“ ist wegen der Corona-Krise bis zum 30. Juni 2020 verlängert. Die Fortbildung, die der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU und die Journalistenschule ifp anbieten, soll Medienprofis qualifizieren, über Religionen in pluralisierten Gesellschaften differenziert und kritisch zu berichten.

Grabfund gibt Einblicke in den Alltag antiker Eliten

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© WWU - Forschungsstelle Asia Minor

Althistoriker Prof. Dr. Engelbert Winter berichtet Neues von der Grabung in Doliche in der Südosttürkei, die eng mit seinen Forschungen am Exzellenzcluster verbunden ist.

"Nicht die Systemrelevanz riskieren"

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© WWU - Laura Grahn

In einem Beitrag wünscht sich der evangelische Theologe Prof. Dr. Arnulf von Scheliha vom Exzellenzcluster ein offensiveres Auftreten der Kirchen in der Coronakrise, trotz digitaler Gottesdienste oder "geistlicher Impulse" im Netz. Denn: Auch Religion sei systemrelevant.

„Politik und Gerichte brauchen moralischen Kompass von uns“

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© exc

Rechtswissenschaftler Nils Jansen warnt davor, Politik, Gerichten und Wissenschaft die Antwort auf neue normative Grundfragen zu überlassen. Ob Medizinethik, Miete oder Reiserückerstattung: Die Rechtslage sei oft nicht so eindeutig, wie viele meinten. Die Gesellschaft müsse gemeinsame Regeln und Überzeugungen jenseits der Rechtsnormen finden.

Corona-Umfrage: Psychologen untersuchen Einfluss der Krise auf Gesellschaft

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© Sophie Pieper

Wie sich die Corona-Krise auf Einstellungen, Gefühle und Verhaltensweisen von Menschen im Alltag auswirkt, versucht der Psychologe Prof. Dr. Mitja Back vom Exzellenzcluster mit einer Arbeitsgruppe herauszufinden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Online-Befragung teilzunehmen.

„Ein führender arabischer Dichter, der lange fast unbekannt war“

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© Thomas Bauer

Forscher um den Arabisten Prof. Dr. Thomas Bauer starten diese Woche an der WWU ein digitales Langzeitprojekt zur Edition des Gesamtwerks des zu seiner Zeit führenden arabischen Dichters Ibn Nubātah al-Miṣrī, der bis vor kurzem noch fast unbekannt war.

„Kleine Fächer – Große Potenziale“

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© wwu

Judaistik oder Sinologie: Kleine Fächer aus den Geisteswissenschaften sind vielen unbekannt. Die neue Ausstellung „Kleine Fächer – Große Potenziale“ an der Uni Münster zeigt, welche erstaunlichen Forschungsergebnisse aus aller Welt sie liefern, auch im Exzellenzcluster „Religion und Politik“.

"Emotion, Raum, Regulierung"

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© exc

Über ihre Promotionsprojekte und verschiedene Ansätze der Religionsforschung haben sich die 17 Doktorandinnen und Doktoranden der Graduiertenschule des Exzellenzclusters in einer Klausurtagung ausgetauscht.

Neue Imagebroschüre

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© exc

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation“ stellt sich Interessierten aus Wissenschaft und Öffentlichkeit in einer neuen Imagebroschüre vor.

Erstmals Fortbildungsprogramm „Fachjournalist/in Religion“

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© ifp

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ und die Journalistenschule ifp bieten ab Herbst die bundesweit erste berufsbegleitende Fortbildung „Fachjournalist/in Religion“ an. Sie soll Medienprofis qualifizieren, über Religionen in pluralisierten Gesellschaften differenziert und kritisch zu berichten.

Themenwochen „Kleine Fächer – Große Potenziale“

Website-Ausstellung mit Videos, Storys und Sharepics zu Migration, Kommunikation und Nachhaltigkeit
Migration ThemenseiteMigration Themenseite
© exc

Judaistik oder Islamwissenschaft, Sinologie oder Ägyptologie: Kleine Fächer aus den Geisteswissenschaften sind vielen unbekannt. Welche Forschungsergebnisse aus aller Welt sie liefern, auch im Exzellenzcluster „Religion und Politik“, zeigt die Website-Ausstellung „Kleine Fächer – Große Potenziale“ der WWU. In den kommenden Wochen präsentiert der Exzellenzcluster hier digitale Exponate aus den drei Themenfeldern der Ausstellung: Migration, Kommunikation und Nachhaltigkeit.