Karrieregeschichten

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© WWU/Erk Wibberg

Medizinische Fakultät erhält Förderung für forschende Ärztinnen und Ärzte

Mit dem Clinician-Scientist-Programm „CareerS“ baut die WWU ihr Karriereangebot für Mediziner aus, die sowohl klinisch arbeiten als auch forschen möchten – denn ihr patientenorientierter Blickwinkel kann begünstigen, dass Forschung zu konkreten Verbesserungen in der Krankenversorgung führt. Die DFG fördert dies mit mehr als zwei Millionen Euro.

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© WWU/Erk Wibberg

Beruf: Ärztin und Wissenschaftlerin

Die Medizinerin Nadine Heiden bildet sich zur Fachärztin weiter und ist gleichzeitig in der Forschung aktiv. „Ich wollte schon immer beides“, sagt sie – und von einer engen Verbindung können Forschung und Krankenversorgung nur profitieren. Doch die doppelte Qualifizierung ist fordernd. Nadine Heiden gibt Einblicke, wie dieser Schritt für sie funktioniert.

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„Du musst selbst davon überzeugt sein, dass du gleichwertig bist“„Du musst selbst davon überzeugt sein, dass du gleichwertig bist“
© WWU/Doris Niederhoff

„Du musst selbst davon überzeugt sein, dass du gleichwertig bist“

Dr. Noelia Alonso Gonzalez ist seit Kurzem Professorin für Makrophagenbiologie an der WWU. Ihr Karrieresprungbrett war ein Programm des Forschungsnetzwerks „Cells in Motion“, das darauf zielte, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen. Im Video spricht die Forscherin und Mutter über ihren Karriereweg, internationale Mobilität und Gleichberechtigung.

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“I feel that being a scientist is the best profession ever”“I feel that being a scientist is the best profession ever”
© WiS

“I feel that being a scientist is the best profession ever”

Nachwuchswissenschaftlerinnen des Cells in Motion Interfaculty Centers sprachen mit Prof. Sara Wickström – die gerade als Direktorin ans Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster berufen wurde – über ihren Karriereweg, Herausforderungen an Wissenschaftlerinnen und Voraussetzungen für eine erfolgreich geführte Forschungsgruppe. Das Interview ist auf Englisch erschienen.

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Erste Absolventin des Studiengangs „Experimentelle Medizin“Erste Absolventin des Studiengangs „Experimentelle Medizin“
© WWU/Michael Kuhlmann

Erste Absolventin des Studiengangs „Experimentelle Medizin“

Stefanie Bobe möchte tiefer in die Medizin schauen – auf die Grundlagen für verbesserte Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Deshalb machte sie parallel zum Medizinstudium den naturwissenschaftlichen Master in „Experimenteller Medizin“ und wurde in der Arbeitsgruppe des Biochemikers Prof. Dr. Friedemann Kiefer Teil eines interdisziplinären Forschungsteams.

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© WWU - Benjamin Leers

Video: Doktorand Marco Mauritz forscht zu mathematischen Aspekten der Bildgebung

Mathematik und Krebstherapien haben auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun. Doch in der medizinischen Bildgebung spielen Berechnungen eine wichtige Rolle. Marco Mauritz aus der Arbeitsgruppe von Prof. Benedikt Wirth beschäftigt sich in einem interdisziplinären Forscherteam mit dieser Schnittstelle.

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Foto einer jungen Wissenschaftlerin im LaborFoto einer jungen Wissenschaftlerin im Labor
© WWU

Video: Doktorandin Cristina Barca gibt Einblicke in ihre Forschung

In einer neuen Videoserie stellt die WWU Nachwuchsforschende vor. Den Anfang macht die Doktorandin Cristina Barca vom European Institute for Molecular Imaging: Sie untersucht mithilfe bildgebender Verfahren, wie gut bestimmte Medikamente bei der Behandlung von Schlaganfällen wirken. Im Video gibt sie einen Einblick in ihren Arbeitsalltag und erklärt, was das Besondere daran ist, Wissenschaftlerin zu sein.

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© WWU/Marie Monecke

Förderungen für Nachwuchsforscher – ein Projektbeispiel

15 Nachwuchswissenschaftler der WWU erhalten Förderungen des Cells in Motion Interfaculty Centres von insgesamt rund 20.000 Euro. Damit setzen sie eigene Forschungsideen um, sammeln Erfahrungen in einer anderen Arbeitsgruppe oder tragen zu internationalen Fachkonferenzen bei. Vier von ihnen möchten beispielsweise ein Bildgebungssystem für die Analyse von Spermienbeweglichkeit entwickeln.

CiM/dn
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Bildgebung mit Mäusen trainierenBildgebung mit Mäusen trainieren
© WWU/Peter Leßmann

Bildgebung mit Mäusen trainieren

Wissenschaftler der WWU nutzen ein breites Spektrum bildgebender Verfahren, um Strukturen und Vorgänge im Körper zu erforschen. Ihr Wissen haben sie in der vergangenen Woche an den internationalen Nachwuchs weitergegeben: Die Teilnehmer der inzwischen zehnten „Mouse Imaging Academy“ trainierten fünf Tage lang verschiedene Verfahren für die Untersuchung von Mäusen.

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Zellkommunikation im „Netzwerk der Angst“Zellkommunikation im „Netzwerk der Angst“
© WWU/Erk Wibberg

Zellkommunikation im „Netzwerk der Angst“

Die Biologin Dr. Lena Goedecke erforscht, wie Nervenzellen im Gehirn miteinander kommunizieren und Angstreaktionen regulieren. In einem Gastbeitrag gibt sie Einblicke in ihre Doktorarbeit, die sie in der Graduiertenschule des Exzellenzclusters „Cells in Motion“ angefertigt hat.

CiM/sr
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© CiM/ Foto: E. Wibberg

Wenn Medizin und Informatik sich verbinden

Die Doktorarbeit von Mediziner Dr. Robert Seifert basiert auf einer interdisziplinären Zusammenarbeit, unterstützt vom Exzellenzcluster „Cells in Motion“. Er und seine Kollegen entwickelten einen Algorithmus, um Bilddaten präzise zu analysieren. Hierfür gab es einen WWU-Dissertationspreis.

CiM/sr
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© CiM / E. Wibberg

Neue „Gerty-Cori"-Nachwuchsgruppen

Dr. Noelia Alonso Gonzalez und Dr. Maria Bohnert haben als Nachwuchsgruppenleiterinnen am Exzellenzcluster „Cells in Motion“ begonnen. Gefördert werden sie durch ein neues Programm des Clusters, das die Karriere von herausragenden Naturwissenschaftlerinnen in Leitungspositionen unterstützen soll.

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© CiM/S. Marschalkowski

Meine Forschung über die Herzkranzgefäße

Der Biologe Dr. Guillermo Luxán erforscht am Exzellenzcluster „Cells in Motion“, welche Rolle molekulare Signale in den Herzkranzgefäßen bei Herzkrankheiten spielen. Dazu fertigt er hauchdünne Gewebeschnitte an und analysiert sie am Mikroskop. In einem Gastbeitrag gibt er Einblicke in seinen Laboralltag.

CiM
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© CiM/T. Hauss

Wandernde Zellen und ihre Nachbarschaft

Biologiedoktorand Sargon Groß-Thebing untersucht in einer Arbeitsgruppe des Exzellenzclusters „Cells in Motion“, wie die Nachbarschaft von Zellen ihre Fortbewegung beeinflusst. Dabei arbeitet er intensiv mit Mathematikern zusammen. In einem Gastbeitrag stellt er seine Forschung vor.

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© CiM/J.-M. Tronquet

Wie bauen sich Nervenzellfortsätze ab?

Erwachsene haben weniger Nervenzellverknüpfungen als Kleinkinder, denn in der Entwicklung bauen sich unspezifische Verknüpfungen ab. Einen ähnlichen Vorgang untersucht Biologin Dr. Svende Herzmann am Exzellenzcluster „Cells in Motion“ bei der Fruchtfliege. In einem Gastbeitrag stellt sie ihre Forschung vor.

CiM/sr
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© CiM - Roberto Schirdewahn

Proben aus der Wüste im Gepäck

Lulit Tilahun Wolde aus Äthiopien forscht als Gastwissenschaftlerin in einer Arbeitsgruppe des Exzellenzclusters „Cells in Motion“. Mitgebracht hat sie Mikroorganismen, die in einer der heißesten Regionen der Erde überleben. Welche Rolle deren RNA dabei spielt, möchte sie in Münster herausfinden.

CiM/sr
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© CiM - Manfred Thomas

Nachwuchsgruppen gehen in Verlängerung

Die Nachwuchsgruppen des Exzellenzclusters „Cells in Motion“ haben mit ihrer Wissenschaft überzeugt: Nach dreieinhalb Jahren erhalten die Gruppenleiter Dr. Milos Galic und Dr. Sebastian Rumpf eine Förderung über weitere zwei Jahre. So können sie ihre Forschergruppen weiter ausbauen und Projekte umsetzen.

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© CiM - Jean-Marie Tronquet

50.000 Euro für den Forschernachwuchs

Interdisziplinäre Forschung ist meist besonders innovativ. Deshalb fördert der Exzellenzcluster „Cells in Motion“ fünf neue Pilotprojekte. Junge Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen müssen die Projekte eigenständig beantragen, umsetzen und verantworten.

CiM/sr
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© Sylwia Marschalkowski

Als Arzt im Labor

Zwei Jahre lang hat Mediziner Dr. Jonas Lange im Labor der Translationalen Onkologie die Eigenschaften von Lymphdrüsenkrebs bei Kindern erforscht. Eine Rotationsstelle des Exzellenzclusters „Cells in Motion“ ermöglichte ihm seine wissenschaftliche Arbeit.

CiM/sr/fs
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© CiM - Peter Grewer

Die besten Köpfe aus aller Welt

Vielversprechende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler beginnen ihre Karriere in der Graduiertenschule des Exzellenzcluster „Cells in Motion“ und des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin. Zwei von ihnen sind Jyoti Rao aus Indien und Mitchell Duffy aus den USA.

CiM/sr
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© UKM - Roberto Schirdewahn

Zwischen Forschung und Familie

Die Wissenschaftlerin Julia Ghelman untersucht in einer Arbeitsgruppe des Exzellenzclusters „Cells in Motion“, welche Faktoren das Bewegungsverhalten von Zellen des Zentralen Nervensystems bestimmen. Mit Unterstützung einer „LabAid“, einer Laborhilfe, konnte sie während ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt ihres Kindes weiter forschen.

cim/sr
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© CiM-Peter Leßmann

Ein Physiker in der Zellbiologie

Timo Betz untersucht seit eineinhalb Jahren am Exzellenzcluster „Cells in Motion“ die mechanischen Eigenschaften von Zellen und wie sie bei Krankheiten ihre Form verändern. Seit kurzem ist er CiM-Professor für Zellmechanik. Sein Ziel: Mehr Physik in die Biologie zu bringen.

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© CiM - Peter Grewer

Chance und Herausforderung

Dr. Milos Galic hat im Exzellenzcluster "Cells in Motion" als Nachwuchsgruppenleiter seine eigene Arbeitsgruppe aufgebaut. Besonders schätzt er die gute Zusammenarbeit und Ausstattung im Cluster – und darüber hinaus, dass er Karriere und Familienleben miteinander vereinbaren kann.

cim/Polenz
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© CiM - Peter Grewer

Ein hervorragendes Netzwerk

Als Postdoktorandin im Exzellenzcluster „Cells in Motion“ setzt Dr. Anna Junker ihr erstes eigenes Forschungsprojekt um. Dabei profitiert sie von der Young Academy des Clusters – einem Netzwerk zur Karriereentwicklung, das Nachwuchswissenschaftler selbst gestalten.

© CiM - Peter Grewer

Zwischen Labor und Klinik

Nur wenige Medizinerinnen und Mediziner arbeiten parallel zum klinischen Alltag wissenschaftlich. Dabei profitieren sowohl Ärzte als auch Patienten von der Nähe zwischen Forschung und Klinik. Ein Ziel des Exzellenzclusters „Cells in Motion“: Die Expertisen näher zusammenbringen und die Übersetzung von Laborergebnissen in die klinische Anwendung stärken.

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© CiM - Peter Grewer

Jede Menge frische Ideen

Nachwuchsforscher starten im Exzellenzcluster "Cells in Motion" erfolgreich eigene Kooperationen: Der Physiker Robert Meißner und der Biologe Wade Sugden etwa warben ein sogenanntes Pilotprojekt ein und nahmen aus der fächerübergreifenden Zusammenarbeit viel mit.

CiM/sr
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© CiM - Peter Leßmann

Ein Sommer im CiM-Labor

Internationale Masterstudierende lernen im Exzellenzcluster „Cells in Motion“: Bei der ersten CiM Summer School sind Studierende aus der ganzen Welt in den Arbeitsgruppen des Clusters zu Gast. Gemeinsam mit den CiM-Wissenschaftlern gehen sie verschiedenen Forschungsprojekten nach.

cim/Polenz
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© CiM-Peter Grewer

Neue Methoden lernen

Bei einem externen Forschungsaufenthalt arbeitete sich Dr. Verena Hofschröer grundlegend in die konfokale Mikroskopie ein und untersuchte damit Krebszellverbände. Ein Train-Gain-Stipendium des Exzellenzclusters machte es möglich.

cim/sr
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© privat

Mit Stipendium zur internationalen Konferenz

Für Biologiedoktorandin Yvonne Padberg hat sich ein Traum erfüllt: Im US-amerikanischen Ventura erhielt sie den Preis für den besten Vortrag bei einer renommierten Fachkonferenz für Nachwuchswissenschaftler. Ein CiM-Reisestipendium für Wissenschaftlerinnen ermöglichte ihr die Teilnahme.

© CiM - Peter Grewer

15 Minuten für den Nachwuchs

Beim International CiM-Symposium vom 13. bis 15. September 2015 kommen nicht nur Koryphäen der biomedizinischen Forschung zu Wort. Acht Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler präsentieren ihre Forschungsergebnisse. Mandy Großgarten, Chemiedoktorandin der CiM-Arbeitsgruppe von Prof. Uwe Karst, ist eine von ihnen.

© Robert Meißner, Álvaro Barroso, Christina Alpmann, Cornelia Denz

Biologie und Physik

Zwei Fachrichtungen wachsen mit CiM noch enger zusammen

CiM führt Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen, zum Beispiel den Physiker Robert Meißner und den Biologen Wade Sugden. Die beiden Doktoranden wollen es im Rahmen eines sogenannten Pilotprojekts schaffen, auf Zellen wirkende Kräfte und ihre Viskoelastizität in vivo und direkt im Blutfluss konkret zu bestimmen. Einen ersten Erfolg konnten die Nachwuchswissenschaftler bereits verzeichnen.

© CiM - Peter Grewer

Brücke zwischen Forschung und Klinik

Prof. Dr. Georg Lenz forscht an Behandlungsansätzen für Lymphdrüsenkrebs

Prof. Dr. Georg Lenz kümmert sich vor allem um Patienten mit aggressivem Lymphdrüsenkrebs. Man trifft ihn aber nicht nur in der Klinik an. Denn Lenz steht einen großen Teil seiner Arbeitszeit im Labor. Als erster CiM-Professor für klinische Translation soll er seine Erkenntnisse aus der Forschung auf möglichst direktem Weg in der Klinik anwenden und Impulse aus der Klinik in die Forschung bringen.

© WWU - Peter Grewer

"Die Ideen kommen erst, wenn man sich zusammensetzt"

Beim wöchentlichen "BrownBagLunch" des Exzellenzclusters "Cells in Motion" tauschen sich junge Forscherinnen und Forscher über neue Ansätze der experimentellen Medizin aus. Die Universitätszeitung "wissen|leben" berichtet jetzt über diese neue Netzwerkplattform.