News & Themen

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YouTube-Playlist: Cells in Motion News & Views

In unseren Videos geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vielfältige Einblicke in ihre Forschung und ihren Arbeitsalltag. Dabei geht es um aktuelle Forschungsfragen sowie neue Erkenntnisse und wie sie entstehen, aber auch um persönlichen Motivationen, Erfahrungen auf dem Karriereweg und  Rahmenbedingungen im Wissenschaftssystem. Die Videos sind auf Deutsch oder Englisch, Untertitel gibt es meist in beiden Sprachen.

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© WWU / Rumpf Lab

Mechanische Kräfte im Nervensystem spielen Rolle bei Korrektur

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um den Biologen Dr. Sebastian Rumpf untersuchen den regulierten Abbau von Nervenverbindungen („Pruning“) im Modellsystem der der Taufliege Drosophila melanogaster. Das Team zeigte nun erstmals: In dem untersuchten Modellsystem geschieht das Pruning durch mechanisches Abreißen. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Journal of Cell Biology“ veröffentlicht.

CiM/mfm/dn
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© WWU/Erk Wibberg

Unimedizin begrüßt erste Kohorte im Karriereprogramm Clinician Scientist CareerS

14 Assistenzärztinnen und Assistenzärzte, die Patientenversorgung und Forschung im Berufsleben verbinden wollen, haben eine Förderung im neuen Karriereprogramm CareerS der Medizinischen Fakultät Münster erhalten. Zum festlichen Auftakt sprachen Vertreter der Unimedizin und der Ärztekammer über das Ziel, Forschung und Klinik noch enger zu verzahnen, und über die Anerkennung von Forschungszeit auf die fachärztliche Weiterbildung.

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© WWU/Peter Leßmann

„Es war viel Mühe, bis ich die Reaktionen kontrollieren konnte“

Dr. Charlotte Teschers hat in ihrer Doktorarbeit im Fach Chemie bei Prof. Dr. Ryan Gilmour eine neue Methode entwickelt, um komplexe, fluorierte Zucker herzustellen. Dazu setzte sie eine spezielle Maschine ein, die Kohlenhydrate automatisiert produziert – einen „Glyconeer“. Warum die Zuckerketten so wichtig sind und ihre Herstellung trotz der Maschine so kompliziert ist, darüber sprach sie im Interview.

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Cells in Motion Newsletter erschienen: unser Jahresrückblick und Ausblick

In unserem diesjährigen Newsletter informieren wir zu unserem neuen Forschungsgebäude, berichten aus dem Imaging Network und geben einen Überblick über unsere Aktivitäten in den Bereichen Karriereentwicklung und Wissenschaftskommunikation. Der Newsletter erscheint auf Englisch. Wir freuen uns auf vielfältigen Austausch und neue Kooperationen im kommenden Jahr. Viel Freude beim Lesen!

CiM/dn
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© WWU/CiM - Daniel Beckmann, Nadine Bauer, Raghu Erapaneedi, Friedemann Kiefer, Benjamin Risse

Wissenschaft am Weihnachtsbaum

Was verbirgt sich wohl in diesem Jahr hinter dem Bild auf unserer Weihnachtskugel? Alle Jahre wieder gibt sie Einblicke in unsere Forschung. Mit bildgebenden Verfahren machen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Strukturen und Vorgänge sichtbar, die dem Auge normalerweise verborgen bleiben, und untersuchen, wie sich Zellen in Organismen verhalten. Wir wünschen viel Freude mit den Infos zum Bild und unseren Vorlagen zum Baumschmuck-Basteln.

CiM/dn
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© Siemens Healthcare/W. Geyer; P. Grewer

Was haben Wissenschaftler davon, wenn sie öffentlich kommunizieren?

Eine Studie der Psychologen Dr. Friederike Hendriks und Prof. Dr. Rainer Bromme zeigt, dass die Kommunikation mit Gruppen außerhalb der Fachwelt positive Rückwirkungen auf die wissenschaftliche Zusammenarbeit von Forschern verschiedener Fachgebiete haben kann. Das Team befragte WWU-Wissenschaftler aus Forschungsverbünden im Gebiet Zelldynamik und Bildgebung. Die Studie ist in „Science Communication“ erschienen.

CiM
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© WWU/Erk Wibberg

Nationales Netzwerk stärkt Forschungsdateninfrastruktur für Mikroskopie

Das Imaging Network der Uni Münster erhält als Teil des Konsortiums NFDI4BIOIMAGE eine Bund-Länder-Förderung zur Stärkung der nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Ziel ist es, Methoden zu entwickeln, die es ermöglichen, Bioimaging-Daten über disziplinäre Grenzen hinweg zu teilen und wiederzuverwenden. Das münstersche Team um Dr. Thomas Zobel, Koordinator Mikroskopie, und Dr. Markus Blank-Burian, WWU-IT, stellt die technische Infrastruktur und entwickelt Trainingskonzepte für Anwender.

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© CiM/M. Heine, B. Risse, D. Beckmann

Video: Benjamin Risse über die Informatik zwischen den Wissenschaften

Viele spannende Forschungsfragen für die Informatik entstehen an der Schnittstelle zu anderen Wissenschaften. Im Video erzählt Prof. Dr. Benjamin Risse zum Beispiel, wie Künstliche Intelligenz hilft, das Verhalten von Ameisen oder biomedizinische Bilder zu analysieren. Außerdem geht es darum, wie Mathematik zugänglich werden kann, und was die Wissenschaft für ihn im Vergleich zur Wirtschaft so reizvoll macht.

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© WWU/Erk Wibberg

Proteinkomplex als Basis des Zusammenhalts von Mikrovilli identifiziert

Zellen müssen zusammenhalten, um Gewebe und Organe zu bilden. Dass aber auch ihre Zellfortsätze zusammengehalten werden müssen, ist eher unerwartet und wurde jetzt von einer Forschungsgruppe um den Biologen Prof. Klaus Ebnet untersucht. Das Team identifizierte ein Zelladhäsionsmolekül, das einzelne Zellfortsätze in den Darmepithelzellen zusammenhält. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Science Signaling veröffentlicht.

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© WWU/Marcus Heine

Wissenschaftler untersuchen die Regeneration von Knochen und Sehnen

Schnell ist ein Knochen gebrochen oder eine Sehne gerissen. Meist heilt die Verletzung problemlos, manchmal kommt es aber zu Heilungsstörungen. Ein institutsübergreifendes Team um den Unfallchirurgen Prof. Dr. Richard Stange untersucht vom Reagenzglas über das Mausmodell bis zur klinischen Studie, warum solche Störungen auftreten und wie man diese behandeln kann, und erhält dafür eine dreijährige DFG-Förderung über 850.000 Euro.  

CiM/CRC inSight
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© WWU/Marcus Heine

Fotostrecke: Inflammation & Imaging Symposium im MIC

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unserer Universität sowie internationale Gäste haben in den vergangenen Tagen in Münster die neuesten Entwicklungen im Forschungsgebiet Entzündung und Bildgebung des Immunsystems diskutiert. Das Symposium fand erstmals in unserem neuen Multiscale Imaging Centre (MIC) statt. Hier gibt es Fotos vom Eröffnungstag sowie Eindrücke der Postersessions.

CiM/mfm
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© WWU/Doris Niederhoff

Video: Karriere als Clinician Scientist

Der medizinische Fortschritt braucht Ärztinnen und Ärzte, die sowohl in der Krankenversorgung als auch in der Forschung aktiv sind. Im Video sprechen drei Medizinerinnen und Mediziner und eine Naturwissenschaftlerin über die spezifische Rolle dieser sogenannten Clinician Scientists in der medizinischen Forschung, über die Freude am Beruf und darüber, worauf es ankommt, wenn man diesen anspruchsvollen Weg gehen möchte.

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© WWU/Erk Wibberg

Medizinische Fakultät erhält Förderung für forschende Ärztinnen und Ärzte

Mit dem Clinician-Scientist-Programm „CareerS“ baut die WWU ihr Karriereangebot für Mediziner aus, die sowohl klinisch arbeiten als auch forschen möchten – denn ihr patientenorientierter Blickwinkel kann begünstigen, dass Forschung zu konkreten Verbesserungen in der Krankenversorgung führt. Die DFG fördert dies mit mehr als zwei Millionen Euro.

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© AG Rentmeister

Biochemiker nutzen neues Werkzeug, um mRNA mit Licht zu kontrollieren

Forschende um die Biochemikerin Prof. Dr. Andrea Rentmeister haben herausgefunden, dass sie unter Verwendung von sogenannten FlashCaps erfolgreich die Translation von mRNA (Boten-Ribonukleinsäure) mit Licht steuern können. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin "Nature Chemistry" erschienen.

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© Maximilian Rüttermann / AG Gatsogiannis

7,5 Millionen Euro für Kryo-Elektronenmikroskopie

Ein Schub für die Forschung mit bildgebenden Methoden: Nach einer Bewilligung durch die DFG erhalten Forschende um den Strukturbiologen Prof. Dr. Christos Gatsogiannis eine Geräteausstattung für Hochleistungs-Kryo-Elektronenmikroskopie. Zahlreiche Arbeitsgruppen an der WWU werden dieses Instrumentarium nutzen, um molekulare Prozesse in Zellen sichtbar zu machen und Partikel wie Viren dreidimensional zu untersuchen.

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Neuer Sonderforschungsbereich untersucht die Biologie von Immunzellen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat den neuen SFB/TRR 332 „Neutrophile Granulozyten: Entwicklung, Verhalten und Funktion“ bewilligt. Der Verbund vereint Forscherinnen und Forscher der drei antragsstellenden Universitäten Münster (Sprecher: Prof. Dr. Oliver Söhnlein), München und Duisburg-Essen sowie Kooperationspartner aus Dresden und Dortmund.

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© WWU/Münster View

„ERC Advanced Grants“ für Lydia Sorokin und Christian Weinheimer

Zwei Mitglieder von „Cells in Motion“ erhalten eine bedeutende Auszeichnung des Europäischen Forschungsrats. CiM-Sprecherin Prof. Dr. Lydia Sorokin wird mit der Millionenförderung Bestandteile der Blut-Hirn-Schranke in 3D-Modellen nachbilden, um Faktoren zu untersuchen, die deren Durchlässigkeit für Immunzellen beeinflussen. Der Teilchenphysiker Prof. Dr. Christian Weinheimer arbeitet an Messungen zu hypothetisch vorhergesagten Teilchen, aus denen Dunkle Materie bestehen könnte. 

CiM
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© WWU/Erk Wibberg

Beruf: Ärztin und Wissenschaftlerin

Die Medizinerin Nadine Heiden bildet sich zur Fachärztin weiter und ist gleichzeitig in der Forschung aktiv. „Ich wollte schon immer beides“, sagt sie – und von einer engen Verbindung können Forschung und Krankenversorgung nur profitieren. Doch die doppelte Qualifizierung ist fordernd. Nadine Heiden gibt Einblicke, wie dieser Schritt für sie funktioniert.

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© Studiotouch – stock.adobe.com

Taufliegen passen Aktivität an "weiße Nächte" an

Taufliegen mit einer neuen Variante eines "Uhr-Gens" verbreiten sich in Richtung Norden. Ein Team um die Neurobiologen Prof. Dr. Ralf Stanewsky und Dr. Angélique Lamaze von der WWU hat nun eine Erklärung für dieses Phänomen gefunden. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ erschienen.

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© WWU/AG Stanewsky

Neue Erkenntnisse zur inneren Uhr bei Taufliegen

Die meisten Lebewesen haben eine innere Uhr, die den Schlaf-wach-Rhythmus steuert. Dieser dauert ungefähr einen Tag („zirkadian“), wird durch verschiedene „Uhr-Gene“ getaktet und mit Faktoren wie Licht und Temperatur abgeglichen. Ein Team um den Neurobiologen Prof. Dr. Ralf Stanewsky hat bei der Taufliege nachgewiesen, dass ein bestimmtes Ionen-Transportprotein ("KCC") bei der Steuerung des zirkadianen Rhythmus durch Licht eine Rolle spielt.

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„ERC Consolidator Grant“ für den Biologen Ivan Bedzhov

Der Biologe Dr. Ivan Bedzhov, Forschungsgruppenleiter am münsterschen MPI und Mitglied mehrerer Forschungsverbünde der WWU, erhält eine Förderung des Europäischen Forschungsrates in Höhe von zwei Millionen Euro über fünf Jahre. Mit der Förderung erforscht er, wie Säugetierembryos ihre Lebensfähigkeit und ihr Entwicklungspotenzial über längere Zeiträume in einem Zustand des Scheintodes bewahren.

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© WWU /Laura Grahn

Biochemikerin Andrea Rentmeister erhält „ERC Proof of Concept Grant“

Die Biochemikerin Prof. Dr. Andrea Rentmeister hat einen mit 150.000 Euro dotierten „Proof of Concept Grant“ des Europäischen Forschungsrats erhalten. Gemeinsam mit dem Wirtschaftschemiker Prof. Dr. Jens Leker lotet sie nun aus, wie es gelingen kann, ein von ihr entwickeltes Verfahren zur Aktivierung von mRNA marktfähig zu machen. Das Verfahren ermöglicht, biochemische Prozesse im Inneren lebender Zellen mithilfe von Licht zu steuern.

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Erste 3D-Struktur von Regulator-Protein aufgedecktErste 3D-Struktur von Regulator-Protein aufgedeckt
© WWU/AG Kümmel

Erste 3D-Struktur von Regulator-Protein aufgedeckt

Forschende um den Biochemiker Prof. Dr. Daniel Kümmel von der WWU Münster haben in Kooperation mit Kollegen vom Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund die Struktur des Proteinkomplexes „Mon1/Ccz1“ aufgeklärt, der ein wichtiger Regulator bei zellulären Abbauprozessen ist. Der Komplex gehört zu einer Familie von Regulatoren, die in vielfältige zelluläre Vorgänge eingebunden sind und für die bisher noch keine strukturellen Informationen vorlagen.

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© WWU/Erk Wibberg

TV-Beitrag: Bakterien im Körper sichtbar machen

In der Sendung „Planet Wissen“ der Fernsehsender WDR, SWR und ARD-alpha haben die Chemiedoktorandin Felicitas Landau und der Nuklearmediziner Prof. Dr. Michael Schäfers Einblicke in ihre Forschung gegeben. Als Teil eines interdisziplinären Teams arbeiten sie daran, Bakterien bildgebend darzustellen. Der Beitrag (ab Minute 7:46) ist Teil einer Reportage über die Stadt und die Uni Münster und bis Anfang 2027 in der Mediathek zu finden.

CiM
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© WWU/Thomas Hauss

„Ich wusste schon als Kind, dass ich Wissenschaftlerin werden möchte“

Die Biochemikerin Prof. Dr. Lydia Sorokin erforscht, wie Proteinstrukturen, die Zellen in Geweben umgeben, deren Funktion beeinflussen. Im Interview erzählt sie über ihre Arbeit als Wissenschaftlerin, die Liebe zur Natur und digitale Formate für den Austausch mit internationalen Kolleginnen und Kollegen.

CiM
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Wissenschaft am WeihnachtsbaumWissenschaft am Weihnachtsbaum
© WWU/CiM - S. Kudruk, S. Pottanam Chali, B.J. Ravoo, V. Gerke/Adv Sci 2021

Wissenschaft am Weihnachtsbaum

Erkennen Sie wieder, was in diesem Jahr auf unserer Weihnachtskugel leuchtet? Alle Jahre wieder gibt sie mit einem Bild aus der Forschung Einblicke in das Innere von Zellen und Organismen. Mit bildgebenden Verfahren machen Wissenschaftler Strukturen und Vorgänge sichtbar, die dem Auge normalerweise verborgen bleiben, und untersuchen, wie sich Zellen in Organismen verhalten. Wir wünschen viel Freude mit den Infos zum Bild und unseren Vorlagen zum Baumschmuck-Basteln. Fröhliche Weihnachten und ein gutes Jahr 2022!