News & Themen

© WWU - Alessandro Zannotti

Maßgeschneidertes Licht durch Vorbilder aus der Natur

Einem internationalen Forschungsteam mit der Physikerin Prof. Dr. Cornelia Denz von der WWU ist es gelungen, Lichtfelder durch Brennlinien zu entwickeln, die sich nicht verändern. Die Wissenschaftler nutzen dabei Lichtstrukturen aus, die in Regenbögen oder bei der Transmission von Licht durch Trinkgläser zu sehen sind. Die neue Methode könnte beispielsweise für Anwendungen in der hochauflösenden Mikroskopie relevant sein. Die Studie ist in "Nature Communications" erschienen.

© Ryan Gilmour

Forscher lösen langjähriges Rätsel der organischen Chemie

Chemiker sind seit langem daran interessiert, Polyene effizient zu konstruieren – nicht zuletzt, um sie für zukünftige biomedizinische Anwendungen nutzen zu können. Allerdings sind solche Konstruktionen derzeit weder einfach noch kostengünstig. Forscher der WWU um Cells-in-Motion-Professor Ryan Gilmour haben jetzt eine bioinspirierte Lösung für das Problem gefunden. Die Studie ist in "Science" erschienen.

© Andreas van Impel

Forscher finden "Hotspots" für die Entwicklung von Lymphgefäßen

Eine Hauptrolle bei der Entwicklung von Lymphgefäßen spielt ein ganz bestimmtes Protein: der Wachstumsfaktor VEGF-C. Forscher haben jetzt bei Experimenten in Zebrafischen herausgefunden, wie und wo die einzelnen Protagonisten des VEGF-C-Signalwegs im Embryo zusammenkommen, damit sich das lymphatische Gefäßsystem richtig ausbildet. Die Studie ist in „Nature Communications“ erschienen.

© WWU/Peter Leßmann

Entzündungen an biologischen Grenzflächen erforschen – 10 Millionen Euro für SFB „Breaking Barriers“

Der Sonderforschungsbereich „Breaking Barriers“ der WWU wird von der DFG für weitere vier Jahre gefördert. Der Verbund befasst sich mit Entzündungsreaktionen an biologischen Grenzflächen wie der Haut oder den Oberflächen von Lungen, Darm und Blutgefäßen. Neu gewonnene Erkenntnisse sollen nun vermehrt in Ansätze für diagnostische oder therapeutische Verfahren umgesetzt werden.

© WWU/Michael Kuhlmann

Den Molekülen im Körper zuhören

Laserlicht, das man nicht sieht, und Geräusche, die man nicht hört – daraus kann etwas entstehen, das umso sichtbarer ist: Bilder aus dem Körperinneren. Fotoakustik nennt sich die Methode, bei der Klänge von Molekülen akustisch aufgenommen und in Bildern sichtbar gemacht werden. Die Biologin Alexa Hasenbach hat während ihrer Doktorarbeit Entzündungsprozesse untersucht.