News & Themen

© WWU/Erk Wibberg

Eisenpartikel für die MRT-Bildgebung

Mediziner, Physiker und Chemiker der WWU haben neuartige Eisenoxid-Nanopartikel entwickelt, die als Kontrastmittel für die Magnetresonanztomographie (MRT) dienen können. Das Besondere: Sie lassen sich von natürlich vorkommendem Eisen spezifisch unterscheiden und ermöglichen so, Immunzellen in Mäusen gezielt zu verfolgen sowie neue Einblicke in den Eisenstoffwechsel zu erlangen. Die Studie wurde von der Medizinischen Fakultät als „Paper of the Month“ ausgezeichnet.

© WWU/Peter Grewer

Forschung kreativ vermittelt

Das Wissenschaftsevent „Münsters Wissen frisch gezapft“ ist von der Universitätsgesellschaft mit einem Preis für herausragende Wissenschaftskommunikation ausgezeichnet worden. Hinter dem Projekt stehen Nachwuchswissenschaftler, eine Laborantin und eine Wissenschaftskommunikatorin aus dem Cells in Motion Interfaculty Centre.

© WWU/Peter Leßmann

Bildgebung mit Mäusen trainieren

Wissenschaftler der WWU nutzen ein breites Spektrum bildgebender Verfahren, um Strukturen und Vorgänge im Körper zu erforschen. Ihr Wissen haben sie in der vergangenen Woche an den internationalen Nachwuchs weitergegeben: Die Teilnehmer der inzwischen zehnten „Mouse Imaging Academy“ trainierten fünf Tage lang verschiedene Verfahren für die Untersuchung von Mäusen.

© AG Rossaint / AG Zarbock

Systemische Entzündungen im Visier

Obwohl systemische Entzündungen wie die Blutvergiftung nicht selten vorkommen, gibt es noch große Lücken beim Verständnis der Krankheitsverläufe und bei der Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten. Um einige dieser Lücken zu schließen, fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft eine neue klinische Forschungsgruppe an der WWU mit rund vier Millionen Euro für drei Jahre.

© S. Gran & L. Honold et al./Theranostics 2018(8)

Immunzellen im Fokus

Wie verhalten sich Immunzellen im Körper? Was passiert bei einer Immuntherapie? Um diese Fragen zu beantworten, bringt die Europäische Union führende Experten aus Forschung und Pharmaindustrie zusammen. Am 1. Oktober startete das europaweite Forschungsprojekt „Immune-Image“, das mit 30 Millionen Euro gefördert wird und an dem auch Wissenschaftler der WWU maßgeblich beteiligt sind.

© Pascal Runde

Neue Methode zur Vermessung nano-strukturierter Lichtfelder

Physikern und Chemikern der WWU ist es gelungen, ein Messverfahren zu entwickeln, das die unsichtbaren Eigenschaften von Nano-Lichtfeldern im Fokus einer Linse „sichtbar“ macht. Es kann zum Beispiel dabei helfen, Nano-Lichtfelder als Werkzeug für die Materialbearbeitung oder hochauflösende Bildgebung anzuwenden.