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Das Cells in Motion Interfaculty Centre (CiM) vernetzt und unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Medizin, Biologie, Chemie, Pharmazie, Mathematik, Informatik und Physik, die gemeinsam an einem großen Thema arbeiten: Sie erforschen, wie sich Zellen in Organismen verhalten. Dafür nutzen und entwickeln sie innovative Methoden der Bildgebung. Unser interdisziplinäres Themengebiet „Zelldynamik und Bildgebung“ stellt einen Forschungsschwerpunkt der Universität Münster dar.

© Linke Lab

Neu entdeckter Mechanismus reguliert Herz-Dehnbarkeit

Ein Forscherteam um den WWU-Physiologen Prof. Wolfgang Linke hat gezeigt: Oxidativer Stress zusammen mit der Dehnung der Herzwände löst eine Veränderung der Herzmuskelsteifigkeit aus. Eine Schlüsselrolle dabei spielt das Protein Titin. Dieser neu entdeckte Mechanismus ist beispielsweise bei chronischen Herzerkrankungen von Bedeutung. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin "PNAS" veröffentlicht.

© WWU/Jana Knieriemen

"KI-Starter"-Förderung für Benjamin Risse

Die NRW-Landesregierung fördert Juniorprofessor Dr. Benjamin Risse vom Institut für Informatik der WWU im Rahmen des "KI-Starter"-Programms. Ziel seines Projekts ist es, kontinuierliche Lernprozesse von künstlicher Intelligenz zu verbessern – das sogenannte Deep Learning. Mit seinem Team möchte er neue Visualisierungs-, Experimentier- und Trainingsansätze entwickeln, die in ähnlicher Weise bereits in den Neurowissenschaften zur Erforschung biologischer Nervensysteme verwendet werden.

© Erk Wibberg

Muskelschwäche bei Intensivstation-Patienten: Forscher finden potenziellen Therapieansatz

Die „Critical Illness Myopathy” ist eine Muskelschwäche, die häufig bei lange künstlich beatmeten Patienten auftritt. Forscher der WWU um den Physiologen Prof. Wolfgang Linke haben herausgefunden, dass das Protein Titin für die Aufrechterhaltung der Muskelkraft entscheidend ist und einen Ansatz für die Therapieentwicklung bieten könnte. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ erschienen.

© Klämbt Lab

"Gliazellen" spielen eine aktive Rolle im Nervensystem

Wissenschaftler der WWU um den Biologen Prof. Christian Klämbt haben herausgefunden, dass Gliazellen – ein Hauptbestandteil des Gehirns – nicht nur die Geschwindigkeit der Nervenleitung kontrollieren, sondern auch Einfluss auf die Genauigkeit der Signalleitung im Gehirn haben. Die Forschungsergebnisse sind in dem Fachmagazin "Nature Communications" erschienen.