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Das Cells in Motion Interfaculty Centre (CiM) vernetzt und unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Medizin, Biologie, Chemie, Pharmazie, Mathematik, Informatik und Physik, die gemeinsam an einem großen Thema arbeiten: Sie erforschen, wie sich Zellen in Organismen verhalten. Dafür nutzen und entwickeln sie innovative Methoden der Bildgebung. Unser interdisziplinäres Themengebiet „Zelldynamik und Bildgebung“ stellt einen Forschungsschwerpunkt der Universität Münster dar.

© WWU - Alessandro Zannotti

Maßgeschneidertes Licht durch Vorbilder aus der Natur

Einem internationalen Forschungsteam mit der Physikerin Prof. Dr. Cornelia Denz von der WWU ist es gelungen, Lichtfelder durch Brennlinien zu entwickeln, die sich nicht verändern. Die Wissenschaftler nutzen dabei Lichtstrukturen aus, die in Regenbögen oder bei der Transmission von Licht durch Trinkgläser zu sehen sind. Die neue Methode könnte beispielsweise für Anwendungen in der hochauflösenden Mikroskopie relevant sein. Die Studie ist in "Nature Communications" erschienen.

© Ryan Gilmour

Forscher lösen langjähriges Rätsel der organischen Chemie

Chemiker sind seit langem daran interessiert, Polyene effizient zu konstruieren – nicht zuletzt, um sie für zukünftige biomedizinische Anwendungen nutzen zu können. Allerdings sind solche Konstruktionen derzeit weder einfach noch kostengünstig. Forscher der WWU um Cells-in-Motion-Professor Ryan Gilmour haben jetzt eine bioinspirierte Lösung für das Problem gefunden. Die Studie ist in "Science" erschienen.