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Münster (upm/kn).
Neuer Rekord: Rund 17.900 Interessierte besuchten im vergangenen Jahr das Archäologische Museum.<address>© Uni Münster - Archäologisches Museum</address>
Neuer Rekord: Rund 17.900 Interessierte besuchten im vergangenen Jahr das Archäologische Museum.
© Uni Münster - Archäologisches Museum

346.000 Gäste besuchten 2025 die Uni-Museen und den Botanischen Garten

Archäologisches Museum stellt neuen Besucherrekord auf

Die drei Museen und der Botanische Garten der Universität Münster erfreuten sich auch 2025 großer Beliebtheit: Im vergangenen Jahr besuchten rund 346.000 Menschen die vier Einrichtungen. Dabei stellte das Archäologische Museum mit rund 17.900 Besucherinnen und Besuchern einen neuen Rekord auf. Die beiden Sonderausstellungen „Körper.Kult.Religion“ und „Sizilien – Insel der Arethusa“ erwiesen sich als Publikumsmagneten. Die aktuelle Schau über die sizilianischen Münzen ist noch bis zum 27. Februar zu sehen. „Die Zahlen haben uns positiv überrascht, denn Münzen sind alles andere als einfach auszustellen“, betont der Kurator des Archäologischen Museums, Dr. Torben Schreiber.

Auch die Verantwortlichen des 2023 wiedereröffneten Geomuseums zogen eine positive Jahresbilanz. Von Januar bis Dezember 2025 nutzten gut 43.200 Interessierte die Gelegenheit, die 13,8 Milliarden Jahre währende Geschichte „vom Urknall bis Westfalen“ nachzuvollziehen. Einzigartige Exponate und Originale von hohem wissenschaftlichen Wert werden in 14 Themenbereichen dargestellt und vermitteln die erd- und lebensgeschichtliche Entwicklung. Einer der Höhepunkte der Ausstellung ist das 1910 entdeckte und rund 43.000 Jahre alte Mammut – es ist das Wahrzeichen des Museums.

Das Bibelmuseum verzeichnete knapp 4.900 Gäste. Es erzählt die Geschichte der Bibel – von ihren handschriftlichen Anfängen bis heute. Das Museum ist angeschlossen an das „Institut für Neutestamentliche Textforschung“, wo Experten den Urtext des griechischen Neuen Testaments anhand frühester Handschriften erforschen. Die Breite und Tiefe der Ausstellung ist dadurch weltweit einzigartig. Im Laufe des Jahres gibt es mehrere wechselnde Ausstellungen.

Die mit Abstand meisten Gäste besuchten den Botanischen Garten – rund 280.000. Der 1803 gegründete und fünf Hektar große Garten dient als wissenschaftliche Einrichtung auch der Forschung und Lehre. Darüber hinaus engagiert sich das Team für den Erhalt von Artenvielfalt und genetischen Ressourcen sowie für die Pflege und Vervollständigung wertvoller Pflanzensammlungen.

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